Nachrichtenarchiv 2018

21.12.2018: Antwortbrief des Oberbürgermeisters auf den offenen Brief der Neue Altstadt Kamenz eG

Zunächst nur über die Presse erreichte die Stadträte und den Oberbürgermeister ein offener Brief der Neue Altstadt Kamenz eG zum Projekt "Bautzner Straße 13". Darin wird dem Stadtrat der Vorwurf gemacht und unterstellt, dass er aus falsch verstandenen Sicherheitsbedenken heraus das Inklusionsvorhaben im Gebäude der Bautzner Straße 13 scheitern lassen will. Dies kann man nur energisch zurückweisen.

Denn mit dem Beschluss des Stadtrates vom 12.12.2018 und einem Grundsatzbeschluss im Juni dieses Jahres hat der Stadtrat sehr wohl deutlich gemacht, dass er an einem Gelingen dieses Vorhaben interessiert ist. Und es blieb nicht nur bei schönen Worten, sondern mit seinem Beschluss unterstützt die Stadt Kamenz das Vorhaben mit einem Zuschuss in Höhe von ca. 551.000 EUR (in Worten: fünfhunderteinundfünfzigtausend) für die Bauphase. Darin sind ca. 183.700 EUR (in Worten einhundertdreiundachzigtausendsiebenhundert) Eigenmittel enthalten - mit anderen Worten: Diese kommen aus dem "Stadtsäckel". Der "Rest" sind Fördermittel, die über die SAB kommen und die nur über Stadt ausgereicht werden können. Das sollte man als starkes Zeichen allem voran setzen. Und man muss auch sehen, dass es die Verantwortung des Stadtrates ist, dass er diese hohen Beträge - im Sinne der ordentlichen Verwendung städtischer Finanzen, d.h. das Geld der Einwohner dieser Stadt - nach Recht und Gesetz verwaltet. Dazu gehört, dass auch durch die SAB und den Sanierungsberater vorgeschriebenen Regularien eingehalten werden, damit der an die Ausreichung der Finanzen gebundene Verwendungszweck im Grundbuch gesichert wird. Denn selbst die Genossenschaft räumt ein, dass ein für sie zwar nicht abzusehender, aber auch nicht auszuschließender Fall des finanziellen Crashs eines Trägers eintreten kann. Und dafür muss der Stadtrat in seiner Entscheidung, die im übrigen auch rechtlich geprüft wurde, Vorsorge treffen. Das ist nicht nur recht und billig, sondern notwendig. Hier jetzt dem Stadtrat einen Vorwurf daraus zu machen, dass er seine Verantwortung für die Allgemeinheit - und zwar nur für den Notfall - wahrnimmt, ist mehr als unangebracht.

Der Oberbürgermeister hat auf den offen Brief der Neue Altstadt Kamenz eG geantwortet, ja anworten müssen. Er ist im Folgenden nachzulesen. Bevor er hier veröffentlicht und an die Zeitung geschickt wurde, wurde er dem Vorstand der Neue Altstadt Kamenz eG übermittelt

Nach dem Antwortbrief des Oberbürgermeisters finden Sie den offenen Brief der Neue Altstadt Kamenz eG nebst Anlagen, wobei ein Dokument - eine notarielle Urkunde - aus datenschutzrechtlichen Gründen hier nicht veröffentlicht wird. Darüber hinaus finden Sie die Beschlussvorlage des Stadtrates vom 12.12.2018 sowie den dazugehörigen Beschlussauszug, die Stellungnahme des Sanierungsberaters der Stadt Kamenz und ein Schreiben des Oberbürgermeisters, welches er am gestrigen Tag den Stadträten in dieser Angelegenheit übersandt hat.

Sehr geehrte Vorstände,

wir haben heute, am 21. 12.2018, Ihren offenen Brief an die Stadträte und an mich erhalten, nachdem in der heutigen Ausgabe der Sächsischen Zeitung über Ihr Vorhaben berichtet wurde.

Zunächst: Es spricht für sich, wenn der Redakteur der Sächsischen Zeitung vor allen Stadträten Ihr Anliegen, Ihren Brief, in der Hand hielt und dieser uns von Ihnen erst mit dem heutigen Tag zugestellt wurde.

Wir haben Ihnen mit Schreiben vom 19.12.2018 den Vorschlag der Stadt Kamenz und damit des Stadtrates übermittelt. Wir haben uns auch sehr intensiv in der Beratung des Stadtrates zur Unterstützung des Anliegens der Genossenschaft „Neue Altstadt“ Gedanken gemacht. Die in Ihrem Schreiben vom 17.12.2018 zum Teil enthaltenen Unwahrheiten weisen wir auf das entschiedenste zurück. Es ist zutreffend, dass wir alles in unserer Macht stehende getan haben, um das Anliegen der Genossenschaft „Neue Altstadt Kamenz“, die Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden Objektes zu unterstützen und dies wissen sie selbst als Vorstand am besten. Ihr Ursprungsgedanke, die Sanierung dieses Hauses auf dem konventionellen Weg einer Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme umzusetzen, erwies sich für Sie als nicht durchführbar.

Daran haben wir städtisch gesehen, weder die Vertreter der Stadtverwaltung, noch der Sanierungsberater oder der Stadtrat einen Anteil, ganz im Gegenteil, wir haben an meinem Tisch mit überlegt, ob es eben einen Weg gibt, durch die Festsetzung eines Gemeinbedarfes, also wenn Sie so wollen, eines öffentlichen Interesses, das Vorhaben zu retten. Und wir haben auch selbst mit die Idee einer Begegnungsstätte, die einen Inklusions-gedanken in sich trägt, ins Gespräch gebracht. So weit, so gut.

Es war auch von Anfang an klar, dass natürlich auch die entsprechende Sicherung für das Förderziel herbeigeführt werden muss. Darauf fußt auch die Beschlussfassung im Kamenzer Stadtrat am 20.06.2018 und das Ihnen konkret unterbreitete Angebot des Kamenzer Stadtrates vom 12.12.2018 ist die logische Folge.

In Ihrem wird u.a. ausgeführt, dass es Beispiele, wie in der Stadt Reichenbach, für das Schaffen einer Gemeinbedarfseinrichtung gibt. Auf den ersten Blick sichtbar ist, dass offensichtlich das DRK als Träger auftritt; genauer der DRK-Kreisverband. Dabei sei angemerkt, dass in der Beschlussvorlage der Stadt Reichenbach im Punkt 7 offensichtlich dieselbe Sicherung der langfristigen öffentlichen Nutzung für die Dauer von 15 Jahren verlangt wird, die wir ebenfalls verlangen und auch verlangen müssen. Es wäre ja auch seltsam, wenn in Sachsen durch die SAB mit zweierlei Maß gemessen würde. Dem ist nicht so.

Ob nun aber der Verwaltungsvollzug in der Stadt Reichenbach so erfolgt, wie das vom Kern her gesehen werden muss, um diese Sicherung durch ein „Ersteintragen“ im Grundbuch in der Abteilung II sicherzustellen, wozu der von uns beauftragte Rechtsanwalt, Herr Pegenau, angeraten hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Möglicherweise ist auch das DRK – der Kreisverband Vogtland/Reichenbach e.V. – hinsichtlich der finanziellen Grundlagen anders aufgestellt, als die Genossenschaft in Kamenz. Auch möchte ich darauf hinweisen, dass das DRK in Reichenbach den Eigenanteil der Stadt Reichenbach in einem hohen Maße übernimmt. Dies geht aus den Ziffern 2 und 4 des übermittelten Beschlusses eindeutig hervor.

Weiterhin ist aus dem Notarvertrag zur dinglichen Sicherung der öffentlichen Nutzung für das DRK-Objekt in Reichenbach ersichtlich (Seite 2, Abs. I), dass in der Abteilung III des Grundbuches keine Belastungen vermerkt sind. Offensichtlich sind auch jetzt oder zum späteren Zeitpunkt keine vorgesehen. Denn damit wird in Reichenbach genau dass vollzogen, was wir für Ihr Objekt in Kamenz auch tun wollen – die Eintragung des Gemeinbedarfszwecks in Abteilung II des Grundbuches mit der Folge, dass diese Eintragung vor der Übernahme von Grundschulden in der Abteilung III erfolgt. Insofern bestätigt Ihr Beispiel die Richtigkeit der Vorgehensweise. 

In unserem „Kamenzer Fall“ – das wissen Sie – übernimmt die Stadt Kamenz diesen Eigenanteil – möglichst vollständig – in einer Höhe von 183.689,34 EUR. Dies ist – neben der Bereitstellung bzw. Weitergabe von Fördermitteln – doch ein starkes Zeichen wie die Stadt, sprich die Bürgerinnen und Bürger, das Vorhaben der Genossenschaft unterstützt und an der Zielstellung einer Gemeindebedarfseinrichtung mit Schwerpunkt Inklusion interessiert ist.  

In einer uns zugegangenen Stellungnahme unseres Sanierungsberaters wird noch einmal eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass für den Fall des Scheiterns des Vorhabens „Gemeinschaftseinrichtung Bautzener Str. 13“, was natürlich keiner will, und dem Fall, dass Fördermittel ausgereicht wurden und der Nutzungszweck Gemeinbedarfseinrichtung nicht erreicht wird oder auch im Zeitraum innerhalb von 15 Jahren nicht erreicht werden kann, Rückzahlungsverpflichtungen durch die Stadt Kamenz gegenüber dem Freistaat im Raum stehen. Die Einzelheiten können Sie der beigefügten E-Mail der DSK vom 20.12.2018 entnehmen.

Wenn Sie nun behaupten: „Der Kardinalfehler liegt aus unserer Sicht jetzt darin, dass die Stadt ihr Augenmerk offenbar nur noch daransetzt, ihr Engagement finanziell zu sichern. Dazu sollte zuerst eine Grundschuld für Fördermittel eingetragen werden. Nun geht es immer noch um eine – ebenso unmögliche – erstrangige Eintragung einer Nutzungsbeschränkung im Grundbuch. Damit soll erreicht werden, dass die Stadt im Falle einer Zwangsvollstreckung nicht, ohne verwertbare Sicherheiten‘ dasteht.“

Das ist Ihre Sicht, die sich jetzt sehr deutlich offenbart, aber die von unserer Seite aus ebenfalls als nicht tragfähig abgelehnt werden muss und sie ist auch unzutreffend in der Darstellung. Denn dass der Nutzungszweck im Grundbuch dinglich gesichert werden muss, darüber wurden Sie, sehr geehrte Damen und Herren Vorstände, sehr frühzeitig informiert. Sie haben dem auch nicht widersprochen und Sie Sie sind professionell genug, um zu wissen, dass man die dingliche Sicherung des Nutzungszweckes durchaus einfach vereinbaren kann. Die Stadt Reichenbach tut dies ebenso. Wenn man aber nicht darauf achtet, dass diese zuerst vor weiteren Belastungen vorgenommen wird, dann ist die Folge, dass sie dann im entscheidenden Fall, nämlich im Falle des Scheiterns des Projektes, im Falle der Insolvenz, im Falle einer Zwangsversteigerung, nicht trägt.

Aus Ihrem Brief und der Herangehensweise und auch der Ausdeutung kann man durchaus den Schluss ziehen, dass Ihnen das auch klar war, und dass zumindest Herr Caspar dies wusste. D.h. doch nichts anderes als das darauf gesetzt wurde, dass die Stadtverwaltung dieses wichtige Moment möglicherweise nicht bemerkt. Vielmehr möchte ich an dieser Stelle dazu nicht sagen.

Natürlich kann der Versuch unternommen werden, dass ist natürlich vom Ansatz aus auch sichtbar, im gewissen Sinne auf dem Rücken von Behinderten oder dem Verständnis für ein soziales Anliegen die Unzulänglichkeiten, die nicht im Bereich der Stadt Kamenz und der Stadtverwaltung liegen, auszutragen. Sie werden verstehen, dass wir uns die Karte „Schwarzer Peter“ nicht zuschieben lassen.

Und um es auch noch einmal deutlich zu sagen: Es ist beachtlich, was die Genossenschaft in der Vergangenheit getan hat, um das Vorhaben voranzubringen. Es ist auch durchaus in der öffentlichen Wahrnehmung gut angekommen. Aber kann es dazu führen, dass wir alle Vorsicht einfach über Bord werfen? Und in diesem Sinne ist Ihre Herangehensweise aus Ihrer Sicht vielleicht sogar verständlich, wenn man sich die Risikoverlagerung dann genau anschaut:

Diese Herangehensweise mag bei herkömmlichen Vorhaben richtig sein. Werden da Förderbedingungen nicht eingehalten, muss zurückgezahlt werden, und da sind Sicherheiten ohne Zweifel von Vorteil. Aber ist das unser Thema, wenn es um ein Inklusionszentrum als Gemeinbedarfseinrichtung geht? Wohl kaum.

Bei unserem Projekt geht es darum, eine auf Dauer – im Minimum für 15 Jahre – funktionierende Gemeinbedarfseinrichtung zu schaffen. Alles, d.h. auch die Sicherungsmaßnahmen, sollten also darauf abzielen, das Projekt zu erhalten, und nicht Geld zurückzuholen. Und das unter allen Umständen, also nicht nur im Falle einer Zwangsvollstreckung.“

Es geht nicht darum, dass sich hier jemand Geld zurückholen soll, sondern – wenn das vielleicht zur Verdeutlichung dient – es geht darum, dass der Steuerbürger bei Nichteinhaltung des Förderzieles nicht durch Rückzahlung zur Kasse gebeten wird und diese Verantwortung, sehr geehrte Damen und Herren Vorstände, nimmt der Stadtrat wahr, ja er muss sie wahrnehmen.

Um so befremdlicher ist Ihre Vorgehensweise. Sicher können einige, ich gehöre dazu, auch Ihre Enttäuschung, dass es nicht so schnell vorwärts gegangen ist, wie erhofft, verstehen. Aus Ihrem Brief kann man aber nicht einen Ansatz kritischer Selbstreflektion erkennen, sondern es ist der offensichtliche Versuch, das mögliche Scheitern des Projektes der Stadt Kamenz in die Schuhe zu schieben, denn Sie schreiben ja selbst:

„Wenn es der Stadt nur darum gehen sollte, im (nicht abzusehenden, aber auch nicht auszuschließenden) Fall des finanziellen Crashs eines Trägers ihr Geld auf Grundlage verwertbarer Sicherheiten zurückzuholen, dann ist damit auch gesagt, dass der Erhalt des Inklusionszentrum nicht im Mittelpunkt steht. Wir wollen die Motive solcher Gedanken nicht hinterfragen, für uns ist dieser Ansatz grundsätzlich nicht tragbar.“

Mit anderen Worten: Sie selbst schließen den Fall eines finanziellen Crashs nicht aus.

 

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes,

wir wurden in Kenntnis gesetzt, dass Herr Caspar Rücksprache mit Frau Hertel, Mitarbeiterin der SAB, genommen hat. Frau Hertel hat uns gegenüber zunächst die Richtigkeit unserer Herangehensweise bestätigt. Sie hat Ihnen, sehr geehrter Herr Caspar, gegenüber deutlich gemacht, dass es Aufgabe der Stadt Kamenz als Fördermittelgeberin ist, die entsprechenden Regelungen zu treffen. Wir sind mit Frau Hertel so verblieben, dass wir ihr auch den Sachverhalt noch einmal mitteilen und wir haben ihr gegenüber deutlich gemacht, wenn durch die SAB ein anderer Weg zur dinglichen Sicherung, d.h. nachrangig mit all den verbundenen Risiken getragen wird, dann werden wir dem Stadtrat gegenüber auch diese dann neu entstandene Situation erläutern. Dies setzt aber eindeutig voraus, dass im Anwendungsfall, d.h. im Falle des Scheiterns des Projektes im Fördermittelzeitraum keine Rückzahlungsverpflichtung von Finanzhilfen gegenüber der Stadt Kamenz durch den Freistaat drohen. Frau Hertel hat auf unsere Bitte hin eine nochmalige Überprüfung des Sachstandes zugesagt.

Bemerkenswert ist, dass Sie als Vorstand mit offenen Briefen agieren und offensichtlich nicht bereit sind, dass offene Gespräch – der Terminvorschlag dafür lag ja bereits vor – zur Lösung von Problemen mit der Stadt Kamenz suchen.

Denn es dürfte, sehr geehrter Herr Caspar, auch klar sein, dass ein Vorhabenträger wie die Genossenschaft die Finanzhilfen eben nicht direkt, wie in anderen Programmen, von der SAB erhält, sondern ausschließlich über die jeweilige Kommune, in diesem Fall die Stadt Kamenz.

Zur Verdeutlichung unserer Haltung fügen wir Ihnen den Schriftsatz der DSK vom 20.12.2018 bei. Daraus ist ersichtlich, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt für die Stadt Kamenz gelten muss und derzeit ein Ermessen nicht sichtbar ist.

Ich denke, Sie haben auch Verständnis, dass wir die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Zusammenhänge, die wir aus unserer Sicht sehen, informieren.

Mit freundlichen Grüßen

 

Roland Dantz

Oberbürgermeister

 

Stellungnahme der DSK vom 20.12.2018
Auszug aus der Niederschrift der Stadtratssitzung zum Beschluss 2453/2018
Beschlussvorschlag 2453/2018 Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme Bautzner Straße 13 in Kamenz vom 12.12.2018
Offener Brief der Neue Altstadt Kamenz eG vom 17.12.2018
21.12.2018: Grußbotschaft des Oberbürgermeisters

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Jahr 2018 wird nun bald hinter uns liegen. Es war wieder ereignisreich, sicher auch hektisch. Die Welt – auch in Kamenz – hat sich in vielen Dingen gewandelt und wandelt sich weiter.

Zunächst möchte ich mich noch einmal bei allen bedanken, die mir zur Oberbürgermeisterwahl ihr Vertrauen ausgesprochen haben und mir dadurch ermöglichten, sieben weitere Jahre für unsere Stadt Kamenz tätig sein zu dürfen.

Gemeinsam mit dem Stadtrat und der Bürgerschaft haben wir in der Vergangenheit viel erreicht, auf das wir stolz sein können. Natürlich wird da jeder in seinem persönlichen und beruflichen Bereich schauen und Bilanz ziehen.

Für Kamenz sind – neben vielen anderen Dingen – mindestens folgende erwähnenswert: Der Ausbau des Werkes II der Deutschen Accumotive geht weiter voran und festigt damit die Bedeutung von Kamenz als Standort der Elektromobilität. Dies zeigt sich auch in der Fachkräftegewinnung, die u.a. durch das Projekt „Ab in die Wachstumsregion Dresden!“ intensiv begleitet wird. Mit der Fertigstellung des „grünen“ Buttermarktes setzte sich an dieser Stelle die Umgestaltung und Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt fort. Natürlich ist uns bewusst, dass der Erhalt einer angemessenen innerstädtischen Gewerbetreibenden- und Händlerlandschaft nach wie vor eine große Aufgabe darstellt, an welcher die Verwaltung mit der Wirtschaftsförderung und dem Citymanagement arbeitet. Auch hinsichtlich des Schulstandortes Kamenz sind wir vorangekommen: So kann die Grundschule am Forst auf einen neuen Sportplatz und einen erlebnisreichen Spielplatz für den Hort verweisen. Die vorbereitenden Arbeiten zum Neubau des Kinderhortes in Wiesa haben einen guten Stand erreicht. Darüber hinaus hat der Spatenstich zur Sanierung der 2. Oberschule an der Saarstraße im Oktober stattgefunden, so dass die zweite Etappe des städtebaulichen Vorhabens angelaufen ist. Sie stellt die Voraussetzung für die sich später anschließende Schaffung des gymnasialen Standortes an der Henselstraße dar. Auch hier schreiten wir auf dem eingeschlagenen Weg weiter voran. Dazu gehört natürlich auch der abgeschlossene Weiterbau der Haberkornstraße zur Hoyerswerdaer Straße hin, der ein wichtiger Bestandteil des Schulprojekts an dieser Stelle ist.  

Für die Bürger und Autofahrer war das Jahr 2018 kein leichtes. Aber wenn man dann die Resultate sieht, die Grüne Straße und die Wallstraße, die Straße am Robert-Koch-Platz sowie den Abschluss des Bauvorhabens Goethestraße/Weinbergstraße, dann sind die Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten, die mit solchen Vorhaben nun einmal verbunden sind, sicher dem Stolz auf das Erreichte gewichen. Es könnten noch viel mehr Dinge, Ereignisse und Resultate – im Großen, aber auch im Kleinen – benannt werden. Dank der Bemühungen und Anstrengungen vieler, denn die Stadt ist eben nicht nur die Verwaltung, der Stadtrat und der Oberbürgermeister, auch wenn sie viel Verantwortung für die Stadt wahrzunehmen haben, es sind die Bürgerinnen und Bürger, die Vereine, die Interessensinitiativen, die Wirtschaftswelt, kurzum die Menschen und deren Handeln, die eine Stadt ausmachen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle allen danken, die mit ihrem Tun, mit ihren Entscheidungen, mit ihren Überlegungen, Gedanken und Impulsen Kamenz vorangebracht haben und dazu beigetrugen, dass unser Kamenz wieder ein Stück lebens- und liebenswerter geworden ist.

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Kamenz ab dem Jahr 2019 größer wird. Die Gemeinde Schönteichen hatte sich entschlossen, ihren Weg als Teil von Kamenz fortzusetzen und die Kamenzer, die am Bürgerentscheid teilnahmen, haben dies mit einer sehr deutlichen Mehrheit zustimmend bedacht. Wir heißen die „Neukamenzer“ herzlich willkommen! In diesem Sinne gibt es keine Verlierer: Wir gehen zusammen und freuen uns darauf! Um in diesem Zusammenhang nur zwei Dinge zu benennen: Kamenz kann von der Einwohnerzahl her seine Mittelzentrumsfunktion und den kommunalpolitischen Einfluss in der Region sichern und das Gebiet Schönteichen bzw. die neuen Ortsteile werden von der finanziellen Stärke, besonders hinsichtlich der Erledigung von Pflichtaufgaben, partizipieren. „Dieser Weg wird kein leichter sein“, heißt es in einem Lied, aber er ist richtig und wir sollten ihn mit Zuversicht und Tatkraft gehen.

Doch nun, wenige Tage vor Weihnachten sollte die letzte Hektik von uns abgefallen, sollten wir uns freuen, wenn wir, im Kreis der Familie, aber auch mit anderen Menschen zusammenkommen, bei denen wir uns geborgen fühlen. Wir sollten dabei an jene denken, denen es nicht vergönnt ist, Weihnachten zu Hause zu verbringen, die aber durch ihr Tun zu unser aller Wohl uns Weihnachten und die Feiertage in Sicherheit und Frieden verbringen lassen. Und seien wir demütig und vergessen nicht, dass dies in einer Welt mit Krieg, Armut und Elend, Flucht und Vertreibung für viele Menschen nicht Selbstverständliches ist. In diesem Sinne lassen Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, uns am 24. Dezember beim alljährlichen Hosiannasingen einander begegnen, auch um an diesem Abend die Kamenzer Gemeinschaft und das Füreinander in besonderer Weise zu spüren.

Allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gästen unserer Stadt wünsche ich ein friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2019.

Ihr

 

Roland Dantz

Oberbürgermeister der Lessingstadt Kamenz

21.12.2018 - 31.01.2019

17.12.2018: Kamenzer Würstchen meets Kartoffelsalat

Der Fleischerverein Kamenz e.V. lobt erneut im Vorfeld des 2. Kamenzer Würstchenmarktes am 7. April 2019 einen Rezeptwettbewerb unter dem Motto „Kamenzer Würstchen trifft Kartoffelsalat“ aus.

Bester „Abernsuloat“ gesucht

Kartoffelsalat ist wegen der Vielfalt der Zubereitungsarten eine sehr beliebte Beilage zu verschiedenen Gerichten. Häufig existieren alte Familienrezepte, die über viele Jahrzehnte verwendet und weitergegeben werden. Wir möchten Sie aufrufen, uns Ihren Kartoffelsalat vorzustellen. Egal von wem überliefert und mit welcher Geschichte ihr Rezept verbunden ist- wir sind neugierig auf alles, was sie mit eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt zaubern.

Der Salat soll mit Original Kamenzer Würstchen kombiniert werden.

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigte am Rezept-Wettbewerb sind volljährige Personen oder Minderjährige mit Erlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten. Eine Teilnahme setzt die Angabe vollständiger Teilnehmerdaten voraus: Vor- und Nachname, vollständige Adressdaten, E-mailadresse und Telefonnummer. Mit dem Wettbewerbsbeitrag erklärt die/der Teilnehmer/in, dass ihre/seine persönlichen Daten inhaltlich richtig sind. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass die Daten veröffentlicht und zu werblichen Zwecken verwendet werden.

Anforderungen an die Rezepte

Das Rezept muss eine vollständige Liste der Zutaten und der erforderlichen Mengen enthalten-am besten in der Reihenfolge, in der sie bei der Zubereitung verwendet werden. Zusätzlich sollte ein selbst erstelltes Foto des Gerichtes eingeschickt werden. Kleiner Tipp: Versuchen sie das Gericht ohne Blitzlicht bei Tageslicht zu fotografieren, nur so wirken die Zutaten und Farben genussvoller. Auf dem Foto muss das Original Kamenzer Würstchen abgebildet sein.

Auswahl der Gewinnerrezepte

Von einer ausgewählten Jury werden insgesamt 3 Gewinnerrezepte ermittelt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Rezepte bekannt gemacht werden. Bewertet werden die Originalität, Verständlichkeit und die kreative Herangehensweise an das Thema.

Preise, Bekanntgabe und Vergabe

Die Preise für die besten drei Rezepte sind Kamenzer Einkaufsgutscheine und Wurstpakete im Gesamtwert von 200,00 Euro. Diese werden den Gewinnern zum 2. Kamenzer Würstchenmarkt am 7. April 2019 bei der Bekanntgabe der Sieger zugesprochen. Es besteht kein Anspruch auf Barauszahlung.

Alle Kartoffelsalate sollen zusammen mit Ihren Köchen am 7. April zur Verkostung auf dem 2. Kamenzer Würstchenmarkt präsentiert.

Einsendeschluss

30. Januar 2019

E-Mails an:

studio@annehasselbach.de
Stichwort: Rezept-Wettbewerb Kartoffelsalat trifft Kamenzer Würstchen

Rechtliche Bedingungen

Teilnehmer erklären sich mit der Zusendung eines Rezepts mit einer Veröffentlichung auf der Internetseite der Stadt Kamenz und gedruckten Publikation einverstanden.

Eingesendet werden dürfen keine Inhalte und/oder Äußerungen, die gegen rechtliche Bestimmungen verstoßen, insbesondere die unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke (§ 106 UrhG). Der Teilnehmer/die Teilnehmerin haftet in vollem Umfang dafür, dass die aufgrund der Inanspruchnahme unserer Plattform geladenen, gespeicherten, verbreiteten, öffentlich zugänglich gemachten, präsentierten und veröffentlichten Inhalte nicht gegen Rechte Dritter und/oder gesetzliche oder behördliche Verbote verstoßen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Inhalte und Beiträge redaktionell zu bearbeiten oder nicht zu veröffentlichen und Teilnehmer, die den Rezeptwettbewerb in unfairer Weise zu beeinflussen versuchen und/oder gegen die Teilnahmebedingungen oder die guten Sitten verstoßen, gegebenenfalls vom Wettbewerb auszuschließen. Die Redaktion wählt die Gewinner aus. Diese werden schriftlich benachrichtigt.

Der Rezept-Wettbewerb wird von der Stadt Kamenz, der Cityinitiative e.V. und dem Fleischerverein Kamenz e.V. veranstaltet. Das Ziel des Wettbewerbs ist, der Heimatmarke Kamenzer Würstchen noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen und den Kreislauf regionaler Produkte zu fördern.

Weitere Informationen zum Rezeptwettbewerb finden Sie hier.

 

Bei diesen Bauern können Sie echte Lausitzer Kartoffeln kaufen:

LWB Jürgen Hommel aus Gräfenhain (Sorten Gala und Laura)

APG Lückersdorf-Gelenau e.G. (ca. 5 Sorten)

Bauern- und Gemüsehof Domanja, Hoske

MKH Agrarprodukte Wittichenau GmbH

Müllerhof aus Reichenau (viele bunte Sorten)

Hobbylandwirt Klaus Blüthgen aus Reichenbach (128 Sorten!)

 

Bei diesen Fleischern können Sie Kamenzer Würstchen im Original kaufen:

Fleischerei Kretzschmar, Kamenz

Fleischerei Minkwitz, Kamenz

Fleischerei Imbach, Kamenz OT Bernbruch

Fleischerei Peter Hanuschke, Königsbrück

Fleischerei Wobser GmbH & Co. KG, Oßling, Bernsdorf

17.12.2018 - 07.02.2019

17.12.2018: Einladung zur Info-Veranstaltung am 05.02.2019 zur Vorbereitung der Kommunalwahlen (Termin ist vorbei)

Wie ja schon sicherlich bekannt ist, finden am 26. Mai 2019 in der Stadt Kamenz Europa- und Kommunalwahlen statt. Neben der Wahl zum Europäischen Parlament und der Kreistagswahl erfolgen die Wahl des Kamenzer Stadtrates sowie die Wahlen zu den jeweiligen Ortschaftsräten.

Die Mitarbeit im Stadtrat und in den Ortschaftsräten ist wichtig.

Das Ehrenamt eines Stadtrates bzw. Ortschaftsrates gehört zu den Säulen der Kommunalpolitik vor Ort. Natürlich gibt es noch andere wichtige „Faktoren“, um ein Zusammenleben vor Ort zu gestalten. Aber die Möglichkeit zur Gestaltung eines Gemeinwesens ist bei diesen Wahlämtern auch mit einer großen Verantwortung verbunden – zum einen gegenüber den Menschen, die einen gewählt haben und zum andern für die Entscheidungen, die man als Stadtrat, aber auch Ortschaftsrat zu fällen und zu vertreten hat.

Und nicht nur, weil in den neuen Ortsteilen – ehemalige Gemeinde Schönteichen – auch Ortschaftsräte zu wählen sind, hat sich die Stadtverwaltung entschlossen, eine Informationsveranstaltung für die Stadtrats- und Ortschaftsratswahlen anzubieten. Es geht auch einfach darum, möglichst viele Menschen für diese wichtigen Ehrenämter zu begeistern bzw. zu gewinnen. 

 

Deshalb sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger
zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, dem 5. Februar 2019, 19 Uhr
in den Ratssaal des Kamenzer Rathauses eingeladen.

 

In dieser Informationsveranstaltung geht es neben allgemeinen Fragen, insbesondere auch darum, was z.B. bei der Kandidatenaufstellung zu beachten ist, welche Unterlagen einzureichen sind und auch welche Fristen zwingend zu beachten sind. Angemerkt sei hier schon, dass die Unterlagen der Bewerber für die Stadtrats- und Ortschaftsratswahlen bis spätestens zum 21. März 2019 in der Stadtverwaltung beim Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses eingehen müssen.

Wenn es vor dem 5. Februar 2019 schon Fragen gibt, die die Kommunalwahlen betreffen, dann diese bitte schriftlich oder per E-Mail (stadtverwaltung@kamenz.de) an die Stadtverwaltung richten. Bei Bedarf kann auch ein persönliches Gespräch unter 03578 379 150 oder 03578 379 120 vereinbart werden.

Hinweis für die neuen Ortsteile – ehemalige Gemeinde Schönteichen

Abschließend ein Hinweis für die Bürgerinnen und Bürger der neuen Ortsteile: Parteien und Wählervereinigungen, die bis Ende 2018 mit Kandidaten im Gemeinderat vertreten waren, müssen sowohl für die Ortschaftsratswahlen in den neuen Ortsteilen als auch für die Kamenzer Stadtratswahl keine Unterstützungsunterschriften für die Abgabe eines Wahlvorschlages erbringen.

17.12.2018 - 05.02.2019

13.12.2018: Modelleisenbahnausstellung im Ratssaal (Termin vorbei)

Modelleisenbahnausstellung im Ratssaal

Für alle kleinen und großen Fans von Modelleisenbahnausstellungen: Am 15. und 16.12. 2018 präsentiert der MEC Königsbrück/Haselbach zum Advents-Spectaculum seine große Eisenbahnausstellung im Ratssaal des Kamenzer Rathauses.

Besichtigt werden kann sie am Sonnabend, 15.12.2018 in der Zeit 13 bis 18 Uhr und am Sonntag, dem 16.12.2018 in der Zeit von 10 bis 18 Uhr.

Der Ratssaal befindet sich im zweiten Stock. Ein Aufzug ist ebenfalls vorhanden.

Der MEC Königsbrück/Haselbach und die Stadtverwaltung freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Herzlich willkommen!

13.12.2018 - 19.12.2018

04.12.2018: Weihnachtsbaum auf dem Markt steht - Die Adventszeit hat begonnen
Am 26. November wurde der Kamenzer Weihnachtsbaum aufgestellt, der sich durchaus mit den Weihnachtsbäumen in der Umgebung, falls es darum überhaupt geht, messen kann.

Der Kamenzer Weihnachtsbaum

Seit dem 26. November steht der Weihnachtsbaum auf dem Kamenzer Marktplatz. Er wurde dankenswerterweise von der Kamenzer Familie Karl Mildner gestiftet. Kurioses am Rande: Eigentlich wird dieses Mal der Baum vom Weihnachtsmann selbst gegeben, da Herr Karl Mildner immer den Weihnachtsmann zum Advents-Spectaculum spielt. Es handelt sich um eine Douglasie, die ca. 12 Meter hoch ist. Die Blaufichte wurde gesponsert, wofür wir den Gebern dankbar sind. Die Kosten für das Absägen, den Transport sowie das Aufstellen wurden durch die Stadt übernommen.  Kostenlos unterstützt wurde sie dabei von ortsansässigen und regionalen Firmen wie der Firma DIW und der Fa. Weber und Teich.

Zwei Buden laden zum Verweilen ein

Neben den anderen Geschäften im weihnachtlichen Flair stehen wieder pünktlich zu Beginn der Adventszeit zwei „Buden“ – eine schon seit geraumer Zeit – auf dem Markt, die mindestens bis zum 24. Dezember zum einen Glühwein und Naschereien, zum anderen deftigere Dinge, wie Bratwurst und Beefsteaks, anbieten.

Gute Aktion der City-Initiative

Besonders an der Aktion und deren Vorbereitung waren vor allem Ralf und Sylvia Stephan sowie Rainer Herrnsdorf (hier nicht im Bild) beteiligt.

Der Vorstand der City-Initiative hat beschlossen, dass zehn Herrnhuter Sternen in der Weihnachtszeit und im neuen Jahr die Stadt erleuchten und schmücken werden. Kurz entschlossen wurden diese gekauft und mit Unterstützung der Stadtwerkstatt zusammengebaut. Danach brachten Mitarbeiter der ewag kamenz die rot-weißen Sterne peu à peu in den Straßen und an Kreuzungen an. So ziert u.a. auch ein Herrnhuter Stern den neugestalteten Buttermarkt.

Vielen Dank an alle Beteiligte!

04.12.2018

04.12.2018: Abschluss der Baumaßnahmen am Buttermarkt und Grüne Straße

„Fein gemacht und weiter so“

Neugestalteter Buttermarkt der Öffentlichkeit übergeben

Nachdem im Jahr 2017 der sanierte und neu strukturierte Marktplatz übergeben wurden war, folgte in diesem Jahr die Umgestaltung des Buttermarktes. Mit dem Abschluss der Umgestaltungsarbeiten am Buttermarkt dem Innenstadtbereich ein weiterer attraktiver Ort hinzugefügt. Auch die für den eigentlichen Marktplatz vorgenommene Begrünung wurde hier fortgeführt. Insgesamt präsentieren sich beide Bereiche in einer Form, die prägnant für Kamenz sind und jetzt noch mehr zum Verweilen in der Innenstadt einladen.

(1. Reihe v.l.n.r.): Steffen Schierack (H&S Elektrotechnik GmbH),Jörg Steike (IngBüro Steike), André Maak (Vertreter Elferrat),Karin Hofmann (LRA Bautzen),OB Roland Dantz,Wolfgang Hausdorf (Pflaster u. Tiefbau W.Hausdorf),Sandro Gebler (Galand Gebler)

In seinen Begrüßungsworten hob der Oberbürgermeister Roland Dantz hervor, dass mit der Neugestaltung ein weiteres schönes Ergebnis für die Stadt Kamenz erreicht wurde, über das man sich nur freuen kann. Die eingesetzten Mittel in Höhe von 130.000 EUR seien gut eingesetzt.Der Vertreter des Kamenzer Karnevals Club, André Maak, bestätigte die kurz und bündig mit den Worten „Fein gemacht und weiter so“. Beide – sowohl der wirklich gewählte OB als auch der 11.11.-OB – bedankten sich bei allen Beteiligten und auch bei den Anwohnern und Geschäftsleuten die während der Bauzeit Geduld und Gelassenheit bewahrt haben.

Des Weiteren verwies der Oberbürgermeister darauf, dass mit der Fertigstellung des Buttermarktes und der anstehenden Beendigung des Bauvorhabens „Grüne Straße“ in diesem Jahr bei den städtischen Großbauvorhaben (Goethestraße/Weinbergstraße, Grundschule „Am Forst“ und Haberkornstraße) insgesamt 5,044 Mill. EUR investiert wurden. Natürlich hat die Stadt diesen doch immensen Betrag nicht allein „gestemmt“, denn es waren zum überwiegenden Teil Vorhaben, die gemeinsam mit dem Abwasserzweckverband und der ewag kamenz vorbereitet und durchgeführt worden.

Das sind u.a. die Arbeiter – (v.l.n.r.) Emanuel Schar und Sven Eichler – vor Ort, die mit dem Pflastern dem Buttermarkt sein traditionelles Bild gaben. OB Dantz bat sie nach vorn, um sich bei ihnen ganz persönlich zu bedanken.

Natürlich sind große Zahlen das Eine, das Andere – und viel wichtigere – ist die ganz konkrete Umsetzung, d. h. Menschen, Arbeiter die in diesem Falle, wenn es z.B. um das Pflastern ging, im wahrsten Sinne des Wortes, den Rücken krumm machen, um der Stadt am Stein zu ihrem Bilde zu verhelfen.

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass auch dieses Vorhaben mit den durch die Bundesrepublik Deutschland und den durch den Freistaat Sachsen gewährten Mitteln aus dem Förderprogramm „SOP Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ unterstützt wurde.

Auch dadurch war es kurz vor 11 Uhr am 23. November möglich, dass das erste Auto auf dem neugestalteten Buttermarkt parkte.

Grüne Straße wieder offen

Blick von der Grünen Straße in den Mozartweg

Während am Mozartweg noch fleißig gewerkelt wird – diese Baumaßnahme war nicht Bestandteil des Gesamtvorhabens Wallstraße/Grüne Straße –, konnte am 3. Dezember die Grüne Straße der Öffentlichkeit übergeben werden. Neben den am Vorhaben Beteiligten hatten sich Anwohner und auch Mitglieder des Stadtrates eingefunden, um der Übergabe des letzten großen Bauvorhabens der Stadt Kamenz in diesem Jahr beizuwohnen.

Oberbürgermeister Roland Dantz nahm insofern auch noch einmal Bezug darauf, dass er an die großen Bauvorhaben – Goethestraße/Weinbergstraße, Haberkornstraße, Sanierung des Sportplatzes an der Grundschule Wiesa „Sophie Scholl“, Grundschule „Am Forst“ – in diesem Jahr erinnerte. Dies sei auch ein Kraftakt für die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung gewesen, der aber erfolgreich geschafft wurde. Gemeinsam mit der ewag kamenz und dem Abwasserzweckverband wurde das fast eine Million teure Bauvorhaben gestemmt, wobei alle drei Bauherren ca. je ein Drittel der Baukosten trugen. Auch kamen Städtebaufördermittel für die Verkehrsanlage und die öffentliche Beleuchtung aus dem Förderprogramm „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ (SEP, Altstadt Kamenz) zum Einsatz. Und so konnte mit Zufriedenheit und fristgemäß die Anlage der Öffentlichkeit übergeben werden.

(v.l.n.r.): Matthias Maut (Maut und Selzer Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH),Matthias Wiemann (ewag kamenz),OB Roland Dantz,Ronald Fischer (HEF Flottmann Tiefbau GmbH & Co. KG),Manuela Busack (Vertreterin des KKV e.V.), Katrin Andrews (Dezernentin)

In seinen Worten dankte der Oberbürgermeister dem Unternehmen HEF Flottmann Tiefbau GmbH & Co. KG aus Wachau (OT Lomnitz), der Schuster Elektrotechnik Nebelschütz GmbH und den für die Planung und Projektsteuerung zuständigen Firmen Maut und Selzer Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH und dem Ingenieurbüro Steike. Alle haben angesichts der Situation – innerstädtisches enges Baugebiet und relativ tiefes Hineingehen in den Baugrund – Großes vollbracht. Hinzu kam noch eine langanhaltende Hitze- und Trockenperiode, die eine zusätzliche Herausforderung darstellte. Und als es dann mal regnete, kam es auch zu Aufregungen, denn das Sturmtief „Fabienne“ führte durch starke Regenfälle zu einem kleinen Notfall, der aber bewältigt wurde. Auch war die zeitweilige Vollsperrung der Wallstraße und der Grünen Straße zu klären, die aber durch ein kluge Verkehrsführung in dieser Übergangszeit gut gemeistert werden konnte.  

Der Oberbürgermeister ging auch noch einmal auf die Verwendung von chinesischem Granitmaterial ein. Hier hatte es letztendlich keine andere Lösung geben können, da die Stadt bei Angebotseinholung an eine produktneutrale Beschreibung des erforderlichen Materials gebunden ist. Hinzu käme, dass die einheimischen Firmen derzeit volle Auftragsbücher haben. Außerdem hätte die Verwendung des einheimischen Materials eine Erhöhung der Kosten von ca. 20.000 EUR nach sich gezogen – so in etwa haben die beiden neuen Spielgeräte (Kletter- und Rutschkombination sowie altersspezifische Schaukelanlage), die die Spiellandschaft im Bereich des Lessingspielplatzes wesentlich aufgewertet, gekostet.

Auch den Anwohnern der Grünen Straße und der Wallstraße wurde seitens des Oberbürgermeisters gedankt für ihre Gelassenheit und Geduld, wie sie mit den – wie mit jedem Bauvorhaben – verbundenen Unannehmlichkeiten und Beeinträchtigungen umgegangen sind. Es sei ihm, so der Oberbürgermeister, keine gravierende kritische Anwohnerbeschwerde bekannt, die sich auf das Zusammenspiel der bauausführenden Firmen mit den Anwohnern beziehe – und das ist auch gut so.

Abschließend sei noch erwähnt, dass insgesamt ca. 1.500 m² Granit- und ca. 210 m² Mosaikpflaster sowie ca. 265 m² Granit- Gehwegplatten verlegt wurden. Im Erdreich selbst gibt es jetzt einen ca. 290 m langen und neuen Mischwasserkanal (DN  300 und DN 400) zuzüglich Hausanschlussleitungen sowie eine ca. 320 m lange Trinkwasserhauptleitung in den Dimensionen DN 80 und DN 100 zuzüglich Hydrantenanlage und TW-Hausanschlüsse. Außerdem wurden ca. 150 m Niederspannungskabel verlegt und fünf Leuchten für die öffentliche Straßenbeleuchtung (inkl. ca. 220 m Kabel) angebracht.

Wie schon ausgeführt, wurde mit Abschluss dieser Baumaßnahme, das große Baujahr 2018 beendet. Damit wurden die entsprechende Stadtratsbeschlüsse in diesem Bereich erfolgreich umgesetzt und Kamenz wieder ein wenig schöner bzw. erhielt die Kamenzer „Unterwelt“ einen neuen und erforderlichen Medienapparat. 

04.12.2018

04.12.2018: Ein großer Wurf zum Jahresende

„Achtzig Schätze der Städtischen Sammlungen“ der Stadt Kamenz vorgestellt

 

Am Donnerstag, dem 29. November wurde das Buch „Achtzig Schätze der Städtischen Sammlungen Kamenz“ in der Galerie St. Annen vorgestellt. Die Neugierde war groß, denn immerhin hatten sich über 50 Interessierte eingefunden, vergrößert durch Teilnehmer eine in Kamenz stattfindende Tagung der WWW-Kulturinitiative, der neben Kamenz und Halberstadt auch die Städte Wolfenbüttel, Weimar und Wittenberg angehören. Damit war schon einmal rein zahlenmäßig eine sehr gute Grundlage angegeben, um die Veröffentlichung dieses Bandes zu begehen.

Herausgegeben für die Stadt Kamenz wurde der Band von Dr. Sören Fischer (Wiss. Mitarbeiter/Kurator des Sakralmuseums St. Annen) und Dr. Sylke Kaufmann (Leiterin der Städtischen Sammlungen). Neben diesen beiden beteiligten sich mit Beiträgen Thomas Binder (Stadtarchivar), Matthias Hanke (wiss. Mitarbeiter im Lessing-Museum), Ragnit Michalicka (Verantwortliche für die Stadtgeschichtliche Ausstellung), Carsta Off (Sammlungsbeauftragte der Städtischen Sammlungen), Birka Siwczyk und Christian Tausch (beide Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption).

Erschienen ist der Band in der Reihe „Sächsische Museen – fundus“, herausgegeben von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen an der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, als Band 8. Die Leiterin der Landesstelle, Katja Mieth, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, der Premiere dieses Buches beizuwohnen. Neben der Förderung durch diese Einrichtung wurde die Herausgabe dankenswerterweise durch die Ostsächsische Sparkasse und den Verein der Freunde und Förderer der Städtischen Sammlungen Kamenz e.V. unterstützt.

Entstanden ist ein opulenter Band im Umfang von über 200 Seiten, reich bebildert und mit einer kurzen, aber präzisen Kommentierung der einzelnen „Schätze“ aus fast 800 Jahren Stadtgeschichte.

 

 

Ein Teil der anwesenden Hauptprotagonisten des vorgelegten Buches (v.l.n.r.): Dr. Sören Fischer, Dr. Sylke Kaufmann, Birka Siwczyk, Oberbürgermeister Roland Dantz und Katja Mieth.

Im Grußwort im Buch selbst führt der Oberbürgermeister aus: „Die Stadt ist stolz darauf, mit dem Lessing-Museum, der Stadtgeschichte im Malzhaus, dem Stadtarchiv und dem Sakralmuseums St. Annen  vier Einrichtungen in ihren Mauern beherbergen zu können, die maßgeblich unser kulturelles Leben bereichern und mit ihren Sammlungen und Arbeitsschwerpunkten weit über die Region hinausstrahlen. Dieser Meisterwerkekatalog hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Bürgerinnen und Bürgern, den zahlreichen Museumsbesuchern sowie der wissenschaftlichen Fachfachwelt die Bandbreite der in Kamenz erhaltenen Kunst vorzustellen.“ Und diese Funktion erfüllt der veröffentlichte Band in herausragender Weise, wobei er natürlich Zeugnisse der Kulturgeschichte, die nicht so ohne Weiteres unter dem Kunstbegriff subsumiert werden können, miteinschließt.

Neben den Grußworten des Oberbürgermeisters und der Leiterin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, Katja Mieth, sowie den einführenden Worten von Dr. Sylke Kaufmann und Dr. Sören Fischer, stellte dann die Beiträger des Bandes einzelne Exponate vor. Dieses Mal war es genau umgekehrt: Es gab keinen Katalog zur Ausstellung, sondern eine Ausstellung zum Katalog.

Zum Schluss der Vorstellung des Meisterwerkekatalog wurde auch noch einmal deutlich, dass es nicht nur um das Vorzeigen einer Bestandsituation ging, sondern der Band auch dazu animieren soll, wertvolle und aussagekräftige Gegenstände und Schriften der Stadt Kamenz zu übereignen, wo sie dann erfasst und für die nachfolgenden Generationen aufbewahrt werden können. Und ein solches Bespiel hat sich gerade in jüngster Vergangenheit ereignet.

Aus dem Eigentum von Bernhard Krah, einem ehemaligen Kamenzer, und die durch Vermittlung seines Bruders, Dr. Klaus Krah, sowie der Familie Lippert, wurde der Stadt Kamenz eine vermutlich kulturhistorisch bedeutsame Deutschlandfahne. Möglicherweise hing sie – als Leihgabe der Kamenzer Tuchmacherinnung – im Gedenken an den deutscher Politiker, Publizist, Verleger und Dichter Robert Blum, der auch Abgeordneter  des ersten demokratisch gewählten gesamtdeutschen Parlaments,  der Frankfurter Nationalversammlung, 1849 auf einer Trauerfeier  in Kamenz. Das Schwarz-Rot-Gold dieser Fahne steht als Symbol für die deutsche Einheit und wurde 1848 zu den offiziellen Bundesfarben erklärt.

Als Dank erhält Dr. Klaus Krah für sich und seinen Bruder als erster den Meisterwerkekatalog „Achtzig Schätze der Städtischen Sammlungen Kamenz“ aus den Händen des Oberbürgermeisters.

Eine letzte Anmerkung: Wenn Sie noch ein schönes und kenntnisreiches auf die Geschichte von Kamenz bezogenes (Weihnachts-)Geschenk suchen, so sollte man zugreifen. Für 29,95 EUR ist es in der Stadt-Information und im Lessing-Museum erhältlich.

04.12.2018 - 14.01.2019

03.12.2018: Einkaufsnacht am 23.11.2018 war ein großer Erfolg

Die Einkaufsnacht ist Geschichte, aber der Muskelkater wirkt noch nach

Am 23. November konnten alle einkaufslustigen Kamenzer und ihre Gäste aus dem Umland nicht nur ausgelassen shoppen, sondern auch Kamenzer Sportvereine live (mit)erleben. An mehreren Standorten und auch in den Geschäften wurde es regelrecht eng. Die Einkaufsnacht stand dieses Mal unter dem Motto „Nachtshopping mit Sporthopping“ und zog wieder viele tausende Kamenzer, aber auch Besucher aus der Umgebung an.

Besondere Hot Spots waren die Rosa-Luxemburg Straße mit dem romantischen Hofambiente des Schmuckgeschäftes von Carola Scholze, während nebenan in der Stadtwerkstatt die Ping-Pong Freunde unter der organisatorischen Leitung von Lok Kamenz eher auf Reaktionsschnelligkeit setzten.

Auf der Zwingerstraße ging es kreativ zu. Der Bischofswerdaer Holzdrechsler Lajos Varga präsentierte seine kleinen, alltagstauglichen Kunstwerke in der Alten Post, nebenan verköstigte die Gaststätte „Edelweiss“ und im Fotostudio von Sarah Schüler war Micky Maus zu Gast, sehr zur Freude der kleinen Gäste.

Viel Ausdauer und Bewegungsfreude zeigten auch die Models im Schaufester vom Modegeschäft Nr. 1. Unter weißem Flutlicht peppelten die kleinen und großen Fußballfans unter der Regie vom SV Einheit Kamenz auf dem Marktplatz als besonderen Anziehungspunkt, von dem alle umliegenden Geschäfte profitiert haben dürften.

Auf der Bautzner Straße gab es mehrere Höhepunkte über den Abend verteilt. Die Modenschau bei hautnah sorgte wieder für Furore. Erstmalig war das Modehaus Stange Teil der Präsentation. Frau Sindermann führt das Geschäft bereits in dritter Generation. Beide Händler packten wunderschöne Models in Freizeitanzüge und Bademäntel.

Auch die gastronomische Versorgung war unter anderem mit dem Food-Truck von Edeka Pelzer und durch „Suppenmülli“ bestens abgesichert. Bei der Neuen Altstadt Kamenz e.G. präsentierte die BAO GmbH die Ergebnisse eines Kräuterprojektes im Rahmen einer kleinen Ausstellung und der in der ehemaligen Küche eingerichtete Schießstand der Kamenzer Schützengesellschaft zog jede Menge Interessierte ins Haus.

Zur Einkaufnacht öffnete erstmals nach längerer Renovierungsphase die Firma RÖWA auf der Bautzner Straße 20. Alle Röwa Bettsysteme mit Lattenrost und Matratze lassen sich individuell auf den Körper anpassen. Dieser Beratungsservice mit installierter Messstation ist neu in der Stadt und wird in den nächsten Wochen noch weiter ausgebaut. Das Team von RÖWA arbeitete an diesem Abend im Tandem mit der Kamenzer Illustratorin Martina Burghart-Vollhardt, die im Geschäft mit einer graphischen Märchenstunde begeisterte.

Die geschäftstüchtige Romy Bieger öffnete in ihrem Friseursalon auf der Bautzner Straße an diesen Abend eine kleine Damenboutique. Damit greift sie ebenso den Tandem-Gedanken auf, nämlich das kooperative Miteinander durchaus auch ein Erfolgskonzept in der Innenstadt sein kann. Die räumliche Erweiterung zum gemütlichen Hinterhof hat durchaus Charme und erste Kundinnen angelockt. In Zusammenarbeit mit Jaqueline Zinke von roomoutfit und mit Indigo Fashion Meißen bekommt die Bautzner Straße nun einen weiteren Anziehungspunkt in der Kamenzer Einzelhandelslandschaft.

Richtung Saumarkt wurde es dann besonders eng und belebt. Hier kumulierten mehrere DJ´s, volle Geschäfte, kulinarische Angebote und Sportbegeisterung. Auch in Kamenz Nord wurde fleißig geshoppt. Bei Hommels Elektrocenter gab es wieder Backrippchen der Gaststätte zur Eisenbahn. Dies ist sicherlich immer ein kulinarischer Dreh- und Angelpunkt für die Händler und Dienstleister in diesem Stadtteil von Kamenz. Insgesamt war die Einkaufnacht wieder ein schönes Erlebnis sowohl für alle beteiligten Händler und Dienstleister als auch deren Gäste. Mehrere Tausend flanierten ausgelassen durch die von der Complex GmbH beleuchtete Innenstadt.

Das Citymanagement bedankt sich – auch im Namen des Oberbürgermeisters – bei allen teilnehmenden Händlern und Akteuren – auch bei den hier jetzt nicht extra benannten –, die, wie viele Male zuvor, zum Gelingen dieser Einkaufsnacht beigetragen haben. Und nach der Einkaufsnacht ist vor der Einkaufsnacht: Bereits jetzt schon wird über ein neues Motto für 2019 getüftelt.

Anne Hasselbach

03.12.2018 - 20.12.2018

22.11.2018: Zwei Straßenbauvorhaben zum Jahresende übergeben

3. BA Goethestraße/Weinbergstraße und neuer Teil der Haberkornstraße

Am 9. November war es soweit: Der 3. Bauabschnitt der „Komplexen Erschließung Saarstraße und Goethestraße/Weinbergstraße“ wurde der Öffentlichkeit übergeben und damit ein sehr wichtiges Bauvorhaben in der Stadt abgeschlossen.

Die Planungen hatten schon 2007 begonnen, also vor elf Jahren. Aufschub in der Umsetzung musste dann durch den Tag der Sachsen 2011 gegeben werden, denn organisatorisch wäre in dieser Zeit eine Umsetzung an dieser Stelle nicht möglich gewesen. Der Oberbürgermeister Roland Dantz freute sich sehr, dass dieses für Kamenz wichtige Vorhaben nun seinen Abschluss gefunden habe. Es war, so der Oberbürgermeister, nicht nur eine technische Herausforderung, auch eine Baumaßnahme die von vielen und intensiven Gesprächen geprägt war. Das letztendlich gemeinsam es immer wieder gelungen ist, Lösungen zu finden, zeige auch die Anwesenheit zahlreicher Anwohner der Goethestraße und der Weinbergstraße. Er dankte in diesem Zusammenhang – für den 3. Bauabschnitt – der DIW Bau GmbH und Schuster Elektrotechnik Nebelschütz GmbH, die u.a. Arbeiten (acht Leuchten mit 410m Kabel) für die öffentliche Beleuchtung verrichteten, sowie für die Planung und Begleitung dieses Vorhaben der Planungsgruppe Neumann GmbH und dem Ingenieurbüro Steike. Insgesamt hat das Gesamtvorhaben ca. 6,62 Mill. EUR gekostet, wovon auf den letzten Bauabschnitt ca. 2,2 Mill. EUR entfielen. Wie auch schon in den vorhergehenden Bauabschnitten kamen auch Fördermittel zum Einsatz, so aus dem Programm „Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger (kurz RL-KStB)“. Außerdem wurden für die öffentliche Beleuchtung Städtebaufördermittel eingesetzt sowie für die Verlegung der Schmutzwasserkanäle Mittel des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft nach der Förderrichtlinie „Siedlungswasserwirtschaft (kurz RL SWW/2016) in Anspruch genommen.

Ein Großteil der Finanzierung hat der Abwasserzweckverband „Obere Schwarze Elster“ getragen, der mit 1,54 Mill. EUR an diesem Projekt beteiligt war. Hier waren es, wie der Vorstandsvorsitzende der ewag kamenz, Torsten Pfuhl, hervorhob, besonders die Arbeiten für die 835 Meter Schmutzwasserkanäle sowie die dazugehörigen Schächte und die Herstellung Kanälen auf eine Länge von 690 Meter, die der Ableitung des Regenwassers dienen. Er bedankt sich auch noch einmal bei allen beteiligten Bauherren, zu denen ebenso noch die Stadt Kamenz und die ewag kamenz selbst gehören und verwies auf das seit vielen Jahren

erfolgreich praktizierte gemeinsame Vorgehen bei solch komplexen Vorhaben: Zum einen werden Finanzmittel effizient und effektiv – die Straße muss nur einmal aufgemacht werden – eingesetzt, zum anderen halten sich die Beeinträchtigungen für den Bürger dadurch in Grenzen, dass es zwar mal eine intensiver Bauphase gibt, aber er eben nicht immer wieder mit Baumaßnahmen behelligt wird.   

Um es noch einmal mit den Worten des Oberbürgermeisters zu sagen: „Uns ist etwas Schönes gelungen!“ Dies zeigte sich an den zufriedenen Gesichtern beim Banddurchschneiden, aber auch bei den Gesprächen die im Anschluss stattfanden. Man war einfach stolz auf das Erreichte.

 

 

Die „neue“ Haberkornstraße

Der zweite Paukenschlag erfolgte am 12. November: Nach einer Bauzeit von knapp acht Monaten konnte der neue Teil der Haberkornstraße der Öffentlichkeit übergeben werden.

Mit dem „Durchstich“ von der Henselstraße zur Hoyerswerdaer Straße ist diese Straße ein wichtiges städtebauliches Mittel, um eine angemessene Infrastruktur für den neu entstehenden Schulkomplex am historischen Gebäude der Lessingschule an der Henselstraße bereitzustellen. Denn wenn zukünftig ca. 700 Schülerinnen und Schüler den Schulcampus bevölkern, hinzu kommen noch die Besucher der dann an diesem Ort untergebrachten Stadtbibliothek, muss es eine verkehrsliche Lösung geben, die diesen Ansprüchen gerecht wird. In seinen einführenden Worten betonte der Oberbürgermeister Roland Dantz neben dem historischen Ursprung der gedachten Straßenführung, die vor etwa 100 Jahren auf den damaligen Baumeister Eger zurückgeht, vor allem auch die aktuelle Bedeutung. Man habe, so der Oberbürgermeister gegenüber dem Landkreis Wort gehalten, der eine Fertigstellung der Straße vor Beginn des modernen Erweiterungsneubaus gewünscht hatte. Außerdem ist die Straße in solch einer Breite ausgeführt worden, dass zwei Busse ohne Probleme aneinander vorbeifahren können. Als ausführende Firmen waren das Bauunternehmen Martin Stolle GmbH aus Königswartha und die Schuster Elektrotechnik Nebelschütz GmbH beteiligt. Auch hier waren die Planungsgruppe Neumann GmbH und das Ingenieurbüro Steike an der Planung und Begleitung des Vorhabens involviert. Ihnen und deren Mitarbeitern sowie den seitens der Stadtverwaltung und der ewag kamenz beteiligten Mitarbeitern dankte der Oberbürgermeister ausdrücklich. 

 

Torsten Pfuhl, Vorstandsvorsitzender der ewag kamenz, ergriff ebenfalls das Wort und hob die Bedeutung diese Straße auch für den Abwasserbereich hervor. Wie beim Projekt „Goethestraße/Weinbergstraße“ sei hier im Bereich der im Boden liegende Medien ein großer Fortschritt erreicht worden. Gemeint damit waren die Trennungssystem für Abwasser in Form neuer Schmutzwasserkanäle und Regenwasserkanäle mit den dazugehörigen Schächten. Durch die Verlegung entsprechender Niederspannungsleitungen sind auch die technischen Voraussetzungen für den Schulerweiterungsneubau geschaffen worden. Es kann also losgehen!                          

 

Die an der Haberkornstraße eingesetzten Mittel können sich sehen lassen: Ca.  1,124 Mill. EUR wurden für den Bau der Straße mit beiderseitigem Fußweg sowie den angrenzenden baulichen Anlagen, einschließlich öffentlicher Beleuchtung (fünf Leuchten), der Errichtung der Regenwasser- und Schmutzwasserkanäle mit den entsprechenden Schächten sowie für die Einbringung von Stromkabeln bzw. die Umverlegung bereits vorhandener, um nur die großen Dinge zu benennen. Die oben genannten Kosten wurden beinahe hälftig von der Stadt und dem Abwasserzweckverband „Obere Schwarze Elster“ aufgebracht. Auch hier flossen Städtebaufördermittel – ca. 70.000 EUR – aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost- Programmteil Aufwertung (Gründerzeitquartier)“.

Die neue Straße zeigt auch an, dass sich hier das Stadtbild ändern wird.  Auch das mag wohl viele Anwohner der umliegenden Straßen angezogen haben, um der offiziellen Übergabe dieser neuen Straße beizuwohnen. Kurioses am Rande: Da seit Sonntag, dem 11.11. die die Narren unsere Stadt regieren, ließ es sich ein Vertreter des Elferrates, André Maak, nicht nehmen der feierlichen Zeremonie des Banddurchschneidens beizuwohnen. Er verkündete, dass Kamenz mit der vorgelegten Bauzeit der Straße – im Vergleich zu Dresden (Waldschlößchenbrücke) und Berlin (BER) – einfach am Zuge und eben auch am schnellsten sei.  Insofern konnten dann alle zufrieden das Band durchschneiden.

22.11.2018 - 04.12.2018

(v.l.n.r.): Wolfgang Rafelt, Schulleiter des G. E. Lessing-Gymnasium, André Maak (unschwer als Vertreter des Elferrates zu erkennen), Roland Dantz, Oberbürgermeister, Aloysius Mikwauschk, Landtagsabgeordneter, Jens Stolle vom Bauunternehmen Martin Stolle
22.11.2018: ESF–Programm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ Kamenz

Zuwachs bei sozialen Projekten in Kamenz

Oberbürgermeister Roland Dantz übergibt weitere zwei Förderbescheide

Im „Haus der Begegnung e.V.“ traf sich am 12.November 2018 die Arbeitsgruppe „Soziales“ zur ihrer routinemäßigen Beratung.

Konzentrierte Diskussion in der AG Soziales (Foto M Behling)

Anlass war, dass der in Kamenz-Ost ansässige Verein „Haus der Begegnung e.V.“ sein neues Projekt starten konnte: „Freizeit macht stark“ – davon sind die Mitstreiterinnen und Mitstreiter um Marina Ewert überzeugt. Und um Kindern und Jugendlichen sinnvolle Freizeitangebote unterbreiten zu können, beteiligen sie sich am aktuellen Förderprogramm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“.

Aus Mitteln der Europäischen Union, konkret dem Europäischen Sozialfonds (ESF), hat der Freistaat Sachsen ein Förderprogramm aufgelegt, dass Stadtumbaumaßnahmen in sächsischen Kommunen mit sozialen Projekten ergänzen soll. Kamenz hat sich in diesem Programm erfolgreich um eine Teilnahme beworben und setzt bereits zwei Projekte um: In der Geschwister-Scholl-Straße 10 bietet der Projektklub die Anlaufstelle „Quartier hier“ an und in der Kita Sonnenschein läuft das Projekt „Uroma gesucht“ mit Begegnungsangebote zwischen jung und Alt gemeinsam mit dem Malteser-Stift.

OB Roland Dantz übergibt den Förderbescheid an Marina Ewert vom „Haus der Begegnung e.V.“ (Foto M. Behling)

Bereits frühzeitig hat der Verein „Haus der Begegnung e.V.“ seine Idee für ein Projekt an die Stadt herangetragen. Dabei ging es darum, außerschulische Angebote so zu gestalten, dass dafür eine Förderung beantragt werden kann. Vorgesehen sind sowohl ein offener Jugendtreff als auch kleinere Workshops und Projekte, in denen Kinder und Jugendliche konzentriert und über einen längeren Zeitraum mitarbeiten.

Die Arbeitsgruppe „Soziales“ war auch bei diesem Projekt bereits frühzeitig eingebunden und konnte vielfältige Hinweise geben, damit die Angebote richtig konzipiert werden konnten.

OB Roland Dantz übergibt den Förderbescheid für das Projekt „GemeinSinn“ an die DAA (Foto Behling)

Auch das zweite neue Projekt im ESF-Programm wurde mit Unterstützung der Arbeitsgruppe „Soziales“ fest in der Stadt verankert: Gemeinsam Sinnvolles tun – das ist der Ansatz des Projekts „GemeinSinn“, das im Januar 2019 im Gründerzeitviertel in Kamenz startet. Der neue Bürgerladen – der genau Ort muss noch gefunden werden – folgt der Idee, Kamenz in den nächsten Jahren weiter als eine Bürgerstadt zu festigen, die sich durch Serviceorientierung, Verantwortungsübernahme, Engagement und Beteiligung auszeichnet. Dies auch als Reaktion auf die Beobachtung zu sehen, dass sich Bewohner/-innen unterschiedlich stark für städtische Entwicklungsprozesse interessieren und auch daran beteiligen; teilweise nehmen der Rückzug ins Private und soziale Isolation zu. Um beginnenden Brüchen in der Stadtgesellschaft entgegenzusteuern, ist es nötig, die Bewohner/-innen zu ermutigen und zu motivieren, Kamenz auch als einen Lebensort wahrzunehmen, für den man Verantwortung übernehmen sollte.

Auch unter diesen Gesichtspunkten war Oberbürgermeister Dantz sichtlich erfreut, den beiden Projektträgern – „Haus der Begegnung e.V.“ sowie der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA) Sachsen – die Förderbescheide übergeben zu können. Er betonte, dass durch derartige Projekte noch mehr Bürger in das Stadtleben eingebunden und gerade sozial Schwächere mit niedrigschwelligen Angeboten besser einbezogen werden können. Und es darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass auch in diesem Fall, die Stadt Kamenz einen Eigenanteil zu erbringen hat, der – dankenswerterweise – bei nur 5% liegt, d.h., es handelt sich um ein Programm mit einer 95%igen Förderquote.

Die in Kamenz zurzeit laufenden Projekte, finanziert über den Europäischen Sozialfonds (ESF), bieten die Chance, rechtzeitig, aber auch nachsteuernd, auf Problemfelder zu reagieren, die die moderne Arbeits- und Lebenswelt mit sich bringt und sie schaffen für Menschen Hilfs- und Unterstützungsangebote, um ihre mitunter komplizierten Lebenssituationen zu bewältigen. Und sicher lassen sich auch in Kamenz noch weitere Projektfelder erschließen. Neue Ideen dazu sind schon in der Diskussion!

22.11.2018 - 04.12.2018

22.11.2018: Neues Fahrzeug für die Ortsfeuerwehr Wiesa

Am letzten Sonnabend wurde auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses in Wiesa ein neuer Mannschaftstransportwagen (MTW) an die Ofw Wiesa im Beisein des Stadtwehrleiters, Volker Lutterberg, und des Ortswehrleiters der Ofw Wiesa, Swen Strecjek, übergeben. Dieses Fahrzeug dient in erster Linie dazu, die Kameraden so schnell wie möglich zum jeweiligen Einsatzort zu bringen. Das vorhandene Fahrzeug – Erstzulassung 2005 – wäre nicht mehr durch die nächste technische Überprüfung ohne hohe Reparaturkosten gekommen, so dass die Neuanschaffung notwendig war.

Oberbürgermeister Roland Dantz (mitte) überreicht im Beisein des Stadtwehrleiters der Kamenzer Feuerwehr, Volker Lutterberg (rechts), dem Ortswehrleiter der Ofw Wiesa, Swen Strecjek (links), die Fahrzeugschlüssel für den neuen MTW.

In seiner kleinen Grußansprache betonte Oberbürgermeister Roland Dantz noch einmal die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für das Gemeinwesen (siehe auch Beitrag zur Auszeichnungsveranstaltung in Pulsnitz). Die Ofw Wiesa gehört außerdem – neben der Ofw Bernbruch und der Ofw Kamenz – zu den Feuerwehren, die in Kamenz die Tageseinsatzbereitschaft sicherstellen. Zu der vom Oberbürgermeister hervorgehobenen Bedeutung der FFw gehört auch die Sicherstellung materielle Ausstattung, die in der Vergangenheit kontinuierlich vorangetrieben wurde. So erfolgte z.B. in den Jahren 2014/15 die Umrüstung aller Fahrzeuge und Handsprechfunkgeräte von Analog- auf Digitalfunk in einem Wertumfang von immerhin 95.000 EUR oder im Jahr 2017/2018  die Umrüstung aller Atemschutztechnik von AUER Normaldruck 200 Bar-Flaschen auf DRÄGER-Technik Überdruck 300 Bar-Flaschen für 72.500 EUR bis hin zur Ausstattung aller aktiven Kameraden mit gleichen Helmen (55.500 EUR). Genannt sei an dieser Stelle auch die Ersatzbeschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges für die Ofw Kamenz- Stadt, das seit November diesen Jahres in Dienst gestellt wurde und die Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges HLF 10 für die Ofw Kamenz-Bernbruch für 330.000 EUR, das Ende dieses Jahres geliefert wird.

Aber nicht nur die Vergangenheit ist bei der Stärkung der Kamenzer Feuerwehren wichtig. So werden für den Haushaltsplan 2019 und 2020 Mittel für eine Studie und Planungskosten zum Bau eines neuen Gerätehauses auf dem Grundstück/Fläche des Hortes Wiesa eingeplant und für Anfang 2019 ist die Lieferung der Drehleiter DLA(K) 23 für die Ofw Kamenz-Stadt vorgesehen. Kostenumfang immerhin 655.000 EUR. Das bei allen Maßnahmen, soweit es geht, auch Fördergelder in Anspruch genommen werden, versteht sich sicher von selbst. Nichtsdestotrotz muss Kamenz natürlich auch die entsprechenden Eigenanteile aufbringen. Doch dafür hat es in der Regel sowohl bei der Verwaltung als auch beim Stadtrat immer Verständnis gegeben, was noch einmal die wichtige und unverzichtbare Rolle der freiwilligen Feuerwehren und die Wertschätzung der Arbeit der Kameraden verdeutlicht.

22.11.2018 - 04.12.2018

 

22.11.2018: Ein weiterer Schritt im Zusammengehen - Informationsveranstaltung zur Eingliederung in Cunnersdorf sehr gut besucht

Am Montag, dem 12. November fand die letzte der drei geplanten Informationsveranstaltungen zur Eingliederung von Schönteichen nach Kamenz im Mehrzweckgebäude in Cunnersdorf statt. Diese Mal waren die Einwohnerinnen und Einwohner der Ortschaft „Cunnersdorf, Hausdorf, Schönbach“ eingeladen. Das Interesse war groß, was sich deutlich an den fast 100 Teilnehmern ablesen ließ.

Neben dem Oberbürgermeister von Kamenz und dem Bürgermeister von Schönteichen waren dieses Mal die Dezernentin für Service und Finanzen, Dr. Antje Koch, der Referent des Oberbürgermeisters, Thomas Käppler, sowie Inka Edelmann, Sachbearbeiterin Controlling, die die Durchführung der Eingliederung in der Stadtverwaltung organisatorisch unterstützt, anwesend.

Wie in den anderen Veranstaltungen zuvor informierten sie über den konkreten Prozess der Eingliederung und stellten sich den Fragen der Teilnehmer. Neben den Informationen, die gegeben wurden, hieß der Oberbürgermeister Roland Dantz zu Beginn der Informationsveranstaltung die „Neukamenzer“ noch einmal herzlich willkommen und machte noch einmal deutlich, dass die Eingliederung von Schönteichen für beide Seiten ein Gewinn bedeute.

Dann ging es – wie bei den Veranstaltungen zuvor – um Informationen hinsichtlich der Änderung der Angaben im Personalausweis und im Reisepass, um die Verfahrensweise bei der Änderung der postalischen Anschrift oder was Gewerbetreibende zu tun haben, die selbstverständlich durch den Eingliederungsprozess tangiert werden. Auch wurde die Übergangszeit bis zu den Kommunalwahlen am 26.05.2019 thematisiert bzw. wie sich Einwohner in den Stadtrat, aber vor allem auch in die neuzuwählenden Ortschaftsräte einbringen können. Hierzu wird es noch eine Extra-Veranstaltung geben, in der sehr detailliert über die Möglichkeiten der Mitarbeit und was alles zu beachten ist, informiert wird. So sollten Bewerberinnen oder Bewerber für diese Gremien u. a. beachten, dass bis zum 21.03.2019 die Bewerberunterlagen abgeben sein müssen. In diesem Zusammenhang betonte der Oberbürgermeister noch einmal die Bedeutung des Ortschaftsrates für die Entscheidungen des Stadtrates, die das Gebiet der zukünftigen Ortschaft „Cunnersdorf, Hausdorf, Schönbach“ betreffen. Auch verwies er auf die Orts- und Problemkenntnisse, die in solch einem Gremium gebündelt werden können. Hier sollte man sich die Mitwirkungsmöglichkeit nicht entgehen lassen.

(v.l.n.r.) Oberbürgermeister Roland Dantz, Bürgermeister Maik Weise, die Dezernentin für Service und Finanzen, Dr. Antje Koch sowie Inka Edelmann, Sachbearbeiterin Controlling, sorgen für Aufklärung und stellen sich den Fragen der Teilnehmer der Info-Vera

Einen großen Raum nahm nachvollziehbarerweise die Diskussion zur Frage der Straßenumbenennungen ein. Weil es eine gewisse Anzahl von Doppelungen zu Straßen im „alten“ Kamenz gibt, war von vornherein mit Umbenennungen zu rechnen. Ohne jetzt auf Einzelheiten einzugehen – den abschließenden Beschluss über die Straßenumbenennungen wird der Gemeinderat in seiner Sitzung am 17.12.2018 treffen – konnten auch hier fast 90% aller „Fälle“ soweit geklärt werden, dass der Gemeinderat im Dezember eine solide Entscheidungsbasis besitzt. Ja, und vielleicht hat die neue Ortschaft bald eine Straße die „Kuhdamm“ heißt. Da wird wohl Berlin in Grübeln kommen. 

Die Diskussion sowie die gestellten Fragen ergaben auch noch eine Vielzahl von Einzelproblemen, deren sich die Stadtverwaltung zügig annehmen muss, so, bis wann die Straßenschilder angebracht sein müssen, wenn die Entscheidung gefällt ist oder ob jeder seine Hausnummer gestalten kann, wie er will. Eine Frage war auch, ob die Eingliederung Auswirkungen auf die Jagdgenossenschaften hat. Werden Adressänderung im Grundbuch von Amts wegen vorgenommen oder muss man als Bürger selbst tätig werden? Genug Arbeit also für die Verwaltung, die einerseits zufrieden mit der geleisteten Aufklärungsarbeit war, aber zum anderen noch viele Detailproblem zu bearbeiten hat.

22.11.2018 - 04.12.2018

11.11.2018: 32. Karnevals-Saison in Kamenz eröffnet

"Italienische Sehnsucht" lautet das Motto der diesjährigen Karnevals-Saison. Man könnte nun an Pasta, Sonnenschein, Meer, griechische und römische Geschichte, Olivenhaine - also an vermeintlich italienische Symbole - denken. Warum der KKC dann aber als erstes an die Mafia denkt, wird er wohl irgendwann ins kühle Grab nehmen. Was tut's, den Leuten hat's gefallen, denn sie waren zahlreich auf dem Markt erschienen. Und so gibt es für die Entführung des Oberbürgermeisters hoffentlich zahlreiche Zeugen, wenn diese nicht mit Rotwein, Pasta mit Käse und Toskana-Soße bestochen werden. Übrigens waren dies Bestandteile, die die zwangsweise übergebene Stadtkasse beinhaltete. Die mafiöse Zusammenkunft wurde dann im Malzhaus fortgesetzt. Offenbar handelt es sich um das neue Hauptquartier der KKC-Mafia. Soweit ist es nun schon gekommen, die Mafiosi bekommen einen Raum der Stadt zum Feiern. Wo sind wir nur hingekommen? Der Verfasser dieses Beitrages wird sich jetzt - unter Begleitschutz - in den Untergrund begeben, denn so viel Wahrheit verträgt die Kamenzer KKC-Mafia sicherlich nicht. Zum Glück führt die Schwarze Elster nur wenig Wasser. Das Beseitigen mittels Betonbeschwerung an den Füßen fällt damit aus. Dies zu wissen tut gut und reduziert die Vielzahl von Beseitigungsvarianten um diese unangenehme Variante!

11.11.2018 - 22.11.2018

09.11.2018: Förderbescheid zur Neugestaltung eines Bolzplatzes übergeben

In Kamenz Ost tut sich was

Im Rahmen eines Workshops zu EFRE-Fördermitteln (Europäische Fonds für regionale Entwicklung) in Kamenz, wurde durch den Referatsleiter des Referates 54 – Städtebau- und EU-Förderung – beim Sächsischen Staatsministeriums des Innern, Michael Köppl, dem Oberbürgermeister der Stadt Kamenz Roland Dantz der Förderbescheid zur Neugestaltung eines Bolzplatzes übergeben.

Mit dem EFRE-Programm werden Regionen mit Entwicklungsrückstand und Strukturproblemen unterstützt. So heißt es – als Grundlage des EFRE – im Artikel 176 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union – AEUV: „Aufgabe des Fonds für regionale Entwicklung ist es, durch Beteiligung an der Entwicklung und an der strukturellen Anpassung der rückständigen Gebiete und an der Umstellung der Industriegebiete mit rückläufiger Entwicklung zum Ausgleich der wichtigsten regionalen Ungleichgewichte in der Union beizutragen.“

Die Neugestaltung des Bolzplatzes wird mit ca. 115.000 EUR veranschlagt, wobei der Fördersatz über EFRE 80 Prozent, also ca. 90.000 EUR, beträgt. Realisierungszeitraum ist das Haushaltsjahr 2019.

Ein Bolzplatz ist mehr als nur ein Ort des Fußballspiels

Der jetzige Bolzplatz liegt im Stadtgebiet Kamenz Ost zwischen der Christian-Weißmantel-Straße und der Willy-Muhle-Straße neben der Kita Sonnenschein. In der Nähe befinden sich ein öffentlicher Spielplatz und ein Wäldchen.

Hier – am Bolzplatz – treffen sich vor allem Jugendliche zum abendlichen Ausklang des Tages. Es wird Fußball gespielt oder eben nur ganz einfach „abgehangen“. Auf dem Bolzplatz und in dem angrenzenden Wäldchen können sie ungestört ihren Interessen nachgehen. Deshalb wurde das Projekt speziell für die Jugendlichen zugeschnitten.

Der Bolzplatz, der 2006 lediglich mit einem Ballfangnetz und zwei Fußballtoren mit Netzen ausgestattet wurde, ist zwischenzeitlich auf Grund der intensiven Nutzung der Altersgruppen 10-18   verschlissen. Die Rasenfläche ist ein staubiger Platz, es gibt nur noch an einem Tor ein geflicktes Netz und das Ballfangnetz weist Löcher auf.

Daher wurde geplant, den Bolzplatz mit Hilfe von EFRE Fördermitteln aus dem europäischen Fond für regionale Entwicklung (Programm integrierte Stadtentwicklung) zu sanieren und das Wäldchen als Rückzugsort und Aufenthaltsbereich zu entwickeln.

Mit Hilfe dieser Mittel soll ein Spielfeld mit ca. 30 x 15 m mit 2 Toren und einem Basketballkorb entstehen. Am Spielfeldrand werden Sitzmöglichkeiten bereitgestellt. In der Lichtung des Wäldchens sollen Sitzmöglichkeiten aus Edelstahl und Holz angeboten werden. Zusätzlich soll ein Multifunktionssportgerät und eine Drückebank aufgestellt werden, um dem Bewegungsdrang der Nutzer entgegen zu kommen. Die vorhandenen Großsteine und der Erdaushub werden in Form eines Walles als Begrenzung zur Christian-Weißmantel-Straße hin verbaut.

Projekt gemeinsam mit den zukünftigen Nutzern erarbeitet

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Neugestaltung intensive den zukünftigen Nutzern, also den Jugendlichen, besprochen wurde und ihre Wünsche in das Vorhaben eingeflossen sind. Eine entsprechende Planung wurde bereits im September dieses Jahres im Haus der Begegnung in der Christian-Weißmantel-Straße den zukünftigen Nutzern vorgestellt.

09.11.2018 - 22.11.2018

09.11.2018: „Ab in die Mitte!“ – Wettbewerb 2018

Herzlichen Glückwunsch und Dank an alle, die an der Vorbereitung der Bewerbung Anteil hatten!

Kamenz erhält auf der Abschlussveranstaltung in Leipzig erneut einen Preis

Seit 2004 gibt es den Wettbewerb der Initiative „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“, deren Ziel es ist, Aktivitäten und Unternehmungen zu befördern, die zur Erhöhung der Attraktivität und damit zur Belebung der Innenstädte beitragen. Neben vielen anderen Anstrengungen ist es gerade auch die Herausforderung, sich in diesem Wettbewerb immer wieder zu bewähren, neue Gedanken und Überlegungen zu entwickeln und sich mit diesen in den Wettstreit zu begeben.

Die Auswertungsveranstaltung in Leipzig (v.l.n.r.): Michael Fischer-Art (Gestalter der Urkunden für die Wettbewerbsteilnehmer); Rainer Gröbner, Vorsitzender von Haus & Grund Kamenz e.V.; Simone Petzold, EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen - Regionalleiterin Region 6; Michael Preuß, verantwortlich für Orts- und Regionalplanung, einschließlich Stadtsanierung bei der Stadtverwaltung Kamenz; Friederike Bobke, Mitarbeiterin im Sachgebiet Orts- und Regionalplanung in der Stadtverwaltung Kamenz; Anne Hasselbach als städtische City-Managerin; Dezernentin für Stadtentwicklung und Soziales, Katrin Andrews und Minister des Sächsischen Staatsministerium des Innern, Martin Dulig.

Kamenz hat sich nun schon zum fünften Mal an dem durch die City-Offensive Sachsen ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt. Nach 2014, 2015 und 2016 ist es erneut gelungen, einen Preis für Stadt Kamenz zu erringen. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge aus Kamenz konnten also zum wiederholten Male die Jury überzeugen. Insgesamt wurden elf Preise ausgelobt – zu den vier Hauptpreisen wurden noch drei Anerkennungspreise und vier Sonderpreise verliehen. Der Hauptpreis in Höhe von 30.000 EUR ging an die Stadt Aue, die mit einem originellen Vermarktungsgedanken, ihre Innenstadt wieder oder noch besser beleben möchte.

Der von Kamenz eingereichte Wettbewerbsbeitrag war Resultat eines fundierten Zusammenwirkens. Ausgehend von engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen und unter der Federführung des von der Stadt beauftragte City-Management, in persona Anne Hasselbach, wurde ein Wettbewerbsbeitrag eingereicht, der die Bewegungs- und Ausdrucksform des Tanzens in den verschiedensten städtischen Kontexten zum Inhalt hat.    

Ganz im Sinne des diesjährigen Wettbewerbsmottos: „Stadt gestalten – Stadt erleben““ umfasste der Beitrag der Stadt Kamenz inhaltlich drei miteinander verbundene Komponenten, mit deren Realisierung die Attraktivität der Innenstadt von Kamenz erhöht sowie an vorhanden Stadträume angeknüpft werden soll. Im Wettbewerbsbeitrag ist dazu ausgeführt: „Noch bevor die Menschen schreiben konnten, tanzten sie. Die Bewegung zur Musik verleiht Kraft und Selbstbewusstsein. Tanz verändert den Geist. Tanzen ist Leben und löst so manchen Knoten.  Tanzen schafft Lebensqualität. Wer in Bewegung bleibt, kann sich und seine Umgebung positiv beeinflussen und fördern. Tanzen ist Lebenselixier für Kamenz und ein wichtiger Impuls für persönliche, gemeinsame und soziale Identität. Der Wettbewerbsbeitrag »Tanz in die Mitte« hat eine soziokulturelle Belebung der Altstadt durch sportliche, künstlerische und kreative Aktivitäten Kamenzer Akteure im gemeinsamen Verbund zum Ziel. Menschen sind die Seele einer Stadt. Geht es der Seele gut, geht es auch der Stadt gut.

Kamenz ist reich an tanzbegabten Menschen und Talenten. Mit der Jugendformation »Kamenz Can Dance« und anderen Tanzclubs aus der Stadt und dem Umland sowie unter Einbeziehung engagierter Einwohner können mit dieser Ausdrucksform einiges bewegt werden. Es gilt, das Potenzial zu nutzen und auf beschwingte Weise die Stadt Kamenz neu erlebbar zu machen. Die Wettbewerbsidee enthält drei Module für die Stadtentwicklung und das gemeinsame Miteinander. Sie verbindet unterschiedliche Orte und Akteure zu einem erlebbaren Parcours.“

An der Ausarbeitung des diesjährigen Wettbewerbsbeitrages waren u.a. der 1. Tanzclub der Lessingstadt Kamenz, Kamenz Can Dance e.V., Stadtwerkstatt-Bürgerwiese e. V. und Tanzverein ellaH e.V.

In der Begründung der Jury für die Verleihung des Sonderpreises „Mediavermarktung“ an die Stadt Kamenz heißt es: „Die Lessingstadt Kamenz, Kreisstadt in einer strukturschwachen Region, zeigt erneut mit dem aktuellen Wettbewerbsbeitrag eine kreative Projektvorlage zur Innenstadtbelebung auf. Deren Umsetzung wird durch die Unterstützung und Teilnahme einer Vielzahl bereits bestehender und neuer Akteure der Stadt getragen. Die Stadt hat durch die Schaffung des Tanzhauses in Innenstadtnähe einen Ort des kulturellen Erlebnisses geschaffen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Zielgruppe der unter 18-jährigen, die durch moderne Tänze, wie z.B. Hip Hop angesprochen werden sollen. Dies ist für die Jury ein besonders wichtiger Punkt, denn es zeigt die Erkenntnis, wie wichtig den Kamenzern ihre neuen Generationen sind. Abgerundet wird die Idee durch ein großes Fest, das die neu etablierten Strukturen umgehend mit einbindet und dem Gesamtkonzept eine öffentliche Präsentation ermöglich. Dies wird wünschenswerterweise als Multiplikator fungieren und das Projekt in Gemeinschaft erfolgreich gestalten.“

Mit Stolz wurde dieser Preis auf der Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs in Leipzig von den Kamenzer Vertretern, unter ihnen Anne Hasselbach als städtische City-Managerin, Dezernentin Katrin Andrews, Friederike Bobke und Michael Preuß (letztere drei Genannten sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung Kamenz) aus den Händen des Ministers des Sächsischen Staatsministerium des Innern, Martin Dulig, – Schirmherr des City-Wettbewerbs – entgegengenommen.  

Vorstellung des Wettbewerbsbeitrages der Stadt Kamenz

Wettbewerbsbeitrag

Pressemitteilung

Sächsischer City-Wettbewerb 2018: Aue gewinnt mit Projekt „Das lila Herz schlägt“

Wirtschaftsminister Dulig prämiert in Leipzig überzeugendste Vorhaben – Lugau und Oederan belegen zweiten Platz, Reichenbach/Vogtland wird Dritter

Der 15. Innenstadtwettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ ist entschieden: Die Große Kreisstadt Aue (Erzgebirgskreis) war mit dem Projekt „Das lila Herz schlägt“ erfolgreich und hat den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis gewonnen. Zwei zweite Preise zu je 20.000 Euro gehen an die Städte Lugau (Erzgebirgskreis) für das Projekt „Vom Jagdrevier ZUM RADREVIER“ und Oederan (Mittelsachsen) für das Projekt „Ab ins Dorfzentrum! – Die Ortsteilinitiative Oederan“. Den dritten Preis in Höhe von 10.000 Euro erhält die Stadt Reichenbach im Vogtlandkreis für ihren Wettbewerbsbeitrag „REICHENBACH gestalten! – REICHENBACH  erleben!“. Am „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb in Sachsen haben sich in diesem Jahr insgesamt 18 Kommunen beteiligt.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig – Schirmherr des City-Wettbewerbs – hat die Gewinner heute im Rahmen der Messe „denkmal“ auf der Leipziger Messe bekanntgegeben: „Ich gratuliere dem Gewinner Aue und bedanke mich bei allen Akteuren der teilnehmenden Kommunen für ihr Engagement. Gemeinsames Handeln von öffentlicher und privater Hand, Vereinen und Bürgern wird immer wichtiger, um attraktive Zentren in unseren Städten und Gemeinden zu erhalten und weiterzuentwickeln. Deshalb unterstützen wir die Akteure in den Städten bei ihren Anstrengungen für lebendige Zentren.“

 

Wiederum fiel es der Jury nicht leicht, die Preisträger unter den eingereichten Projekten zu ermitteln. Die Ideen waren vielfältig und haben das Jahresmotto „Stadt gestalten – Stadt erleben“ meist sehr treffend aufgegriffen. So entstanden mehrere Projekte zur Aufwertung der innerstädtischen Wege- und Platzbeziehungen mit Alleinstellungsmerkmalen der jeweiligen Städte. Wer dann noch ein breites gesellschaftliches Engagement erkennbar werden ließ, die Projektidee kreativ und überzeugend darstellte, hatte bei der Juryentscheidung die Nase vorn.

Der diesjährige Wettbewerbssieger Aue hat ein „Lila Herz“ als neue Marke entwickelt. Nun soll das Motiv als Basis für neue Stadtentwicklungskonzepte dienen. Ausgangspunkt wird ein begehbares „Lila Herz“ auf dem Markt sein. „Lebens-Adern“ sollen von hier aus zu historisch wichtigen Gebäuden und Aufenthaltspunkten leiten. Durch Infotafeln und Beschilderung wird man durch das „Herz“ von Aue geführt und lernt dabei die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten kennen. „Das Projekt der Stadt Aue begeistert mit seinem klaren und herzlichen Bekenntnis zu den tief verwurzelten Identitäten dieser traditionsreichen Bergbaustadt“, heißt es in der Jurybegründung. „Die daraus resultierende stadtweite Kampagne kann ohne Zweifel das Leben zurück in die Mitte bringen.“

Insgesamt wurden elf Preise ausgelobt – zu den vier Hauptpreisen wurden noch drei Anerkennungspreise und vier Sonderpreise verliehen:

* Die Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 6.000 Euro erhalten die Städte Olbernhau (Erzgebirgskreis), Rodewisch (Vogtlandkreis) und Zittau (Landkreis Görlitz).

* Sonderpreis Licht: Auerbach (Vogtlandkreis) erhält diesen von der Firma NEL Neontechnik Leipzig GmbH schon zum dritten Mal ausgelobten Preis. Die Stadt wird ein oder mehrere dekorative Beleuchtungsobjekte aus der Produktion der Firmen MK Illumination Handels GmbH/NEL im Gesamtwert von 5.000 Euro installiert bekommen.

* Sonderpreis „Außenwerbung“: Die free-key IT-Innerebner GmbH sponsert der Stadt Brand-Erbisdorf (Mittelsachsen) die Konzipierung, Planung und die Hardware zur Installation einer WLAN-Zone in der Innenstadt und dort insbesondere am Wettbewerbsprojekt Oberschule.

* Sonderpreis „Mediavermarktung“: Die Stadt Kamenz (Landkreis Bautzen) kann sich über diesen erstmalig von der Firma Ströer GmbH vergebenen Preis freuen. Dabei handelt es sich um einen selbst gewählten und gestalteten digitalen Werbespot, der bundesweit auf Ströer-Werbeflächen gezeigt wird (Mediavermarktungswert: 25.000 Euro).

* Sonderpreis „HTWK Leipzig“: Zittau erhält neben dem Anerkennungspreis auch diesen Sonderpreis zur wissenschaftlichen Begleitung durch Studenten der Hochschule. Sie werden im Verlaufe des Studienjahres 2019 an der Umsetzung des aktuellen Wettbewerbsprojektes mitarbeiten..

Die Wettbewerbsbeiträge des Jahres 2018 werden noch bis zum 10. November auf der Messe „denkmal 2018“ in Leipzig, welche Minister Dulig heute besuchte, vorgestellt. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Projekten gibt es auch auf der Internetseite www.abindiemitte-sachsen.de.

Der Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ wird 2019 fortgesetzt. Das sächsische Wirtschaftsministerium lobt im kommenden Jahr erstmals den „Sonderpreis Einzelhandel“ aus, der mit 10.000 Euro dotiert ist und zu Projektinitiativen von Händler- oder Gewerbegemeinschaften anregen soll. Dabei gilt es, Ideen zu den spezifischen Herausforderungen des Einzelhandels in den jeweiligen Stadtzentren zu entwickeln und zukunftsfähige Geschäftskonzepte umzusetzen.

09.11.2018 - 22.11.2018

06.11.2018: „Einfach himmlisch“

Festakt anlässlich des Abschlusses der Restaurierungsarbeiten in der St.-Just-Kirche

„Einfach himmlisch“ lautete die Losung für den kleinen Festakt zum Abschluss der Restaurierungsmaßnahmen der Wandmalereien in der St.-Just-Kirche am letzten Dienstag. Und darin klang – unüberhörbar und dann unübersehbar – auch die ästhetische Dimension eines „Einfach himmlisch schön“ mit. Davon konnten sich an diesem Tag die eingeladenen Besucher selbst überzeugen.

Eingeladen hatte die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde, in deren Obhut sich diese kleine Kamenzer Kirche befindet. Es war ein Tag der Freude und wer in der Vergangenheit regelmäßig die Veranstaltungen des Tages des offenen Denkmals bzw. der Kamenzer Nacht der Museen und Kirchen besucht hatte, konnte von der Ankündigung des Abschlusses der Arbeiten nicht wirklich überrascht sein. Denn bei diesen Gelegenheiten war – ob durch Restauratoren/Restauratorinnen oder durch den Vorsitzenden des Kamenzer Kirchbauverein St. Marien e.V, Martin Kühne, – kontinuierlich über den Fortgang der Arbeiten berichtet worden. Und schon damals zeichnet sich ab, was sich hier für ein kunstgeschichtlicher Schatz offenbaren wird.

Eins wurde beim Festakt deutlich, die Bewahrung der Vergangenheit, vielleicht auch das Aufdecken bzw. „Wiederherstellen“ dieser verborgenen Schönheiten im Kircheninneren, war ein Gemeinschaftswerk, an dem viele mitgewirkt und Verdienste haben.

06.11.2018 - 22.11.2018

Pressemeldung der Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Kamenz anlässlich der Beendigung der Restaurierungsarbeiten in der St.-Just-Kirche

INFORMATIONEN ZUM VORHABEN CHOR ST.-JUST-KIRCHE KAMENZ

Von außen eher unscheinbar, birgt die kleine St.-Just-Kirche am Rande der Kamenzer Altstadt einen großen Schatz. Wände und Gewölbe des Chorraums tragen eine etwa zwischen 1400 und 1420  in Fresco-Secco-Technik entstandene Ausmalung mit biblischen Szenen. Hervorzuheben sind zwei wandfüllende Bilderzyklen, die dem Marienleben und den Stationen des Leidensweges Jesu Christ gewidmet sind. Die Kunstwissenschaft bescheinigt der Ausmalung höchste künstlerische Qualität und stellt sie stilistisch in die Nähe vergleichbarer Arbeiten in Böhmen.

Die Ausmalung des Chores in der St.-Just-Kirche ist ein räumlich wirkendes Gesamtkunstwerk, das in hervorragender Weise von der Religiosität und Kultur unserer Vorfahren kündet. Kunsthistorisch reicht dieses Denkmal spätmittelalterlicher Wandmalerei weit über den Kulturraum der Oberlausitz hinaus.

Vermutlich 1542 nach einem Stadtbrand mit Putz und Anstrichen überdeckt, vergingen fast 400 Jahre bis zur Entdeckung und Freilegung der Malereien durch den Kamenzer Architekten Dr. Werner Reif. Die Restaurierung mit Retusche und Ergänzung gestörter Bereiche erfolgte 1937 unter Leitung des Dresdner Kunstmalers Willy Rittsche.

In der DDR-Zeit unternahm die Kirchgemeinde große Anstrengungen, die von Bauschäden gezeichnete Kirche als eine von vier (!) evangelischen Kirchen der Stadt zu erhalten. Von 1990 bis heute konnte die Kirchgemeinde dank staatlicher, kirchlicher und privater Unterstützung erfolgreich gegen den allgegenwärtigen Sanierungsstau anarbeiten.

Der Chorraum der St.-Just-Kirche und seine Ausmalung allerdings wurden zum großen Sorgenkind.

Bereits augenscheinlich war die Schädigung der unteren Bereiche durch Feuchte und Salzkristallisationsprozesse. Alle Malereiflächen an Wänden und Gewölbe waren extrem verschmutzt. Putzergänzungen traten störend hervor. Bei der Freilegung in großer Zahl entstandene Hackspuren beeinträchtigten die Ansicht. Die 1937 in großem Umfang aufgebrachten Retuschen zeigten sich teilweise abgängig und stark verfärbt. Die Lesbarkeit der Bildzyklen hatte sich deutlich verschlechtert.
Insbesondere an der Decke lagen Stellen des die Malschicht tragenden Putzes hohl. Das Putzgefüge war gelockert; die Rissbildungen durch Erschütterungen aus dem Straßenverkehr sowie durch Setzungen und andere baukonstruktive Probleme unübersehbar.

So hatte sich der Chordachstuhl durch die umlaufend geschädigten Schwellen und Fußpunkte gesenkt. Dies begünstigte Rissbildungen im Mauerwerk und belastete die Gewölbe. Die offenbar bereits vor langer Zeit ausgebesserten Sandsteinrippen der Chorgewölbe und die Schlusssteine wiesen kritische Rissbildungen und Ablösungen auf. Aus den Stahloberzügen ungünstig in die Triumphbogenwand eingeleitete Lasten hatten auch dort zu großen Rissen geführt.
Der Sockelputz im Chor wurde in den letzten fünfzehn Jahren bereits zweimal als sog. Opferputz zur Aufnahme bauschädlicher Salze erneuert. Leider bringen insbesondere Lage und spezielle hydrogeologische Verhältnisse am Standort eine erhöhte Feuchte- und Salzbelastung der Außenwände mit sich, der nicht vollständig begegnet werden kann.

Die Kirchgemeinde ließ mit Unterstützung des Freistaates Sachsen und der Landeskirche in den Jahren 2013 bis 2015 in kleinen Bauabschnitten die dringendsten konservatorischen Notsicherungsarbeiten an den salzbelasteten Bereichen, wissenschaftliche Voruntersuchungen sowie erste flankierende Maßnahmen zur Verbesserung der baulichen und klimatischen Rahmenbedingungen ausführen.

Der großzügigen Unterstützung des Vorhabens durch Projektpartner und Förderer ist es zu verdanken, dass nun sowohl umfassende Instandsetzungen am Bauwerk mit den Schwerpunkten Sanierung Chordachstuhl und Risssanierung Wände und Gewölbe als auch die grundhafte Konservierung und Restaurierung der akut gefährdeten, spätmittelalterlichen Ausmalung durchgeführt werden konnten.

Das Vorhaben gliederte sich in zwei Bauabschnitte, die hinsichtlich der Ausführung ineinander verflochten waren.

Im ersten Bauabschnitt erfolgten Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten an Dachstuhl, Gewölbe und Mauerwerk. Dazu wurde der gesamte Chorraum eingerüstet. Der Fußbereich des Dachstuhls über dem Chor sowie der Anschluss zum Schiff wurden bei Erhalt der Dachdeckung in handwerklich anspruchsvoller Zimmermannsarbeit umfassend instandgesetzt, das bestandsgefährdete Gewölbe dabei wieder vom Dachtragwerk freigestellt. Die Risse im Mauerwerk und in den Gewölben wurden mit speziellen Verfahren aufwändig geschlossen. An den Gewölberippen mussten einzelne Teile ausgetauscht und Rückverankerungen vorgenommen werden. Die teilweise von den Gewänden abgerissene Ausmauerung der Blindfenster musste mittels spezieller Anker wieder angeschlossen werden.

Die Arbeiten waren mit besonderer Sorgfalt und erschütterungsarm durchzuführen.

Ferner erfolgten in diesem Bauabschnitt Messbildaufnahmen der Wand- und Deckenmalereien als Vorleistung für die Konservierung und Restaurierung.

Den Kern des Gesamtprojektes bildete zweifellos die im zweiten Bauabschnitt ausgeführte, umfassende und äußerst anspruchsvolle Konservierung und Restaurierung der gesamten Wand- und Deckenmalereien.

Der fragile Bestand musste durch Putzfestigung, Hinterfüllen von Hohlstellen und Schließen von Rissen stabilisiert werden. Störende Putzergänzungen waren zu entfernen und dem Bestand in Höhe und Struktur angepasst wiederherzustellen. Die Malschichten wurden aufwändig gereinigt und nach Bedarf gefestigt. Abgängige oder die Bildwirkung verfälschende Retuschen von 1937 wurden abgenommen. Die damals erfolgte Bemalung der Rippen, der Fenstergewände und des Triumphbogens blieb erhalten.
Die Malereien wurden zurückhaltend retuschiert und Fehlstellen eingestimmt. Im Vordergrund standen dabei weitest gehende Akzeptanz und Darbietung auch des versehrten Originals.

Die Wahrnehmbarkeit und Lesbarkeit der Bilder hat sich deutlich verbessert.

Die Kartierung und Dokumentation der Arbeiten erfolgte mittels einer speziellen Software, die später eine sehr gute Nachvollziehbarkeit der einzelnen Schritte ermöglichen soll.

Der Sockelputz wurde auf Grundlage einer für den anspruchsvollen Einsatzzweck optimierten Rezeptur erneuert und mit Kalklasur an den Fondton der Malereiflächen angepasst.

Der Chorraum erhielt eine spezielle Beleuchtung, die die Malereien und das spätgotische Altarretabel ins rechte Licht rücken.

Im Kirchenschiff wurden ergänzende Putz- und Malerarbeiten ausgeführt, ein Teil der Grabdenkmale umgesetzt und die Totenkronenkästen unter den Emporen restauriert.

Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen ca. 345.000 €.

 

Die Finanzierung des ersten Bauabschnittes:

  • Förderung mit Mitteln des Freistaates Sachsen aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege – 2016
  • Mittel der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
  • Eigenmittel der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Kamenz

Die Finanzierung des zweiten Bauabschnittes:

  •  Denkmalschutz-Sonderprogramm VI der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
  • Kofinanzierung durch den Freistaat Sachsen
  • Zuwendung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
  • Mittel der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
  • Eigenmittel der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Kamenz
  • Kamenzer Kirchbauverein St. Marien e.V.
  • Spenden

Es ist ein großes Anliegen der Kirchgemeinde, die Kunstwerke der St.-Just-Kirche, zu denen neben der freskalen Gestaltung eines gesamten sakralen Raumes noch ein bedeutender spätgotischer Schnitzaltar und ein Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert gehören, stärker in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken.So ist vorgesehen, den Innenraum der St.-Just-Kirche in die bereits bestehenden Führungsangebote von Stadtinformation und Sakralmuseum St.-Annen aufzunehmen und die schon jetzt gute Zusammenarbeit mit den städtischen Museen weiter zu vertiefen.

Im Gespräch sind ferner saisonale Öffnungszeiten, die Einwohnern und Gästen der Stadt die individuelle Besichtigung und Beschäftigung mit dem Bildprogramm ermöglichen sollen.

Im Rahmen des Vorhabens entstehen Materialien, in denen das Bildprogramm erklärt und Begleitinformationen gegeben werden. Nach Möglichkeit soll in Zusammenarbeit mit einer Hochschule eine Bildfolge auf einem geeigneten Träger in der ursprünglich starken Farbigkeit dargestellt und für Führungen vorgehalten werden.

Über die traditionelle Nutzung für Bestattungsfeiern hinaus wird die St.-Just-Kirche auch weiterhin ein Ort für besondere Gottesdienste und Veranstaltungen sein, u.a. im Rahmen der Nacht der Kirchen und Museen sowie am Tag des offenen Denkmals.

Kontakt:

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Kamenz
Kirchstraße 20
01917 Kamenz
www.kirchgemeinde-kamenz.de

01.11.2018: Neujahrsempfang der Stadt Kamenz im Jahr 2019 - Aufruf zur Auszeichnung ehrenamtlich Tätiger - Frist abgelaufen
01.11.2018: Aktionstag „Ran an die Fördermittel“ am 12.11.2018 - Termin vorbei

Am 12. November 2018 findet in der Zeit von 16 bis 20 Uhr im Rathaus Kamenz, Markt 1 (Beratungsraum 2.55 im 2. OG), ein kostenloser Beratungs-Aktionstag zum Thema „Fördermittel beim energieeffizienten Bauen und Sanieren“ statt.

Dieser ersetzt die an diesem Tag ursprünglich stattfindende allgemeine Beratung (15:00 – 18:00 Uhr) in der Pfortenstraße.

Im Rahmen eines Vortrages und auch in individuellen Kurzberatungen erhalten Verbraucher Informationen über die passenden Förderprogramme, die Höhe der zu erwartenden Förderung für ihr jeweiliges Vorhaben, die Bedingungen und die Möglichkeiten der Antragstellung.

„Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Sachsen wollen wir den Haus- und Wohnungseigentümern in Kamenz dabei helfen, die eigene Immobilie energieeffizient aufzustellen. Durch einen Einblick in den Förderdschungel lässt sich bares Geld einsparen. Ganz nebenbei erhalten die Kamenzerinnen und Kamenzern Informationen, wie sich Klimaschutz in der Praxis umsetzen lässt“, freut sich Oberbürgermeister Roland Dantz über die Zusammenarbeit.

„Energieeffizientes Bauen oder Modernisieren hat viele Vorteile: die Wohnqualität wird verbessert, der Wert des Hauses oder der Wohnung gesteigert und es wird Heizenergie eingespart“, so Robert Zimmermann, Energieberater für die Verbraucherzentrale Sachsen.

Der Staat, Länder und vereinzelt auch Städte, Gemeinden oder Energieversorger stellen Fördermittel zur Verfügung, wenn Verbraucher energieeffizient neu bauen oder bauliche Modernisierungen vornehmen, die der Energieeinsparung dienen. Förderungen gibt es u. a. für die Bereiche Heizung, Dämmung, Fenster, Türen, Lüftungsanlagen und Solarthermie sowie für die komplette Errichtung oder Sanierung besonders energieeffizienter Häuser. Die staatlichen Förderungen unterstützen Verbraucher durch Zuschüsse und günstige Kredite. Die Förderprogramme bieten somit attraktive finanzielle Vorteile, sind aber an Bedingungen geknüpft, die zusätzliche Energieeinsparungen bewirken sollen. Hier setzt die Energieberatung der Verbraucherzentrale an und berät individuell und unabhängig zum individuellen Bau- oder Modernisierungsvorhaben.

Das Programm:

  • 16:00 – 18:00 Uhr: individuelle kostenlose Kurzberatungen zu den passenden Förderprogrammen und den Fördervoraussetzungen
  •  18:00 – 19:00 Uhr: Vortrag „Förderprogramme optimal nutzen“

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Fördermöglichkeiten und die Förderbedingungen.

  • 19:00 – 20:00 Uhr: Diskussion und individuelle kostenlose Kurzberatungen zu den passenden Förderprogrammen und den Fördervoraussetzungen

Die Veranstaltung findet im Rathaus Kamenz, Markt 1 (Beratungsraum 2.55 im 2. OG) statt. Interessierte werden gebeten, sich telefonisch anzumelden und eventuell die betreffenden Unterlagen zum Termin mitzubringen. Die Anmeldung ist kostenfrei unter 0800 – 809 802 400 möglich. Weitere Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de.

 

01.11.2018 -11.11.2018

 

01.11.2018: Oberbürgermeister begrüßte neue Erdenbürger

Eine schöne Tradition, welche schon seit 2005 währt, fand am vergangenen Sonnabend mit dem zweiten Neugeborenenempfang in diesem Jahr, ihre Fortsetzung.

Nach dem Fototermin im Trausaal der Stadtverwaltung füllte sich der Ratssaal rasch mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und natürlich den Hauptpersonen – die neuen Erdenbürger, die auf ihre ganz eigene Art die Aufmerksamkeit auf sich zogen.

Oberbürgermeister Roland Dantz konnte dieses Mal 33 Kinder (18 Mädchen und 15 Jungen) begrüßen. Neben den Begrüßungsworten erhielten die „Neuankömmlinge“ bzw. deren Eltern als Begrüßungsgeschenk ein Fotoalbum und erstmalig selbstgestrickte Babyschuhe, die dankenswerterweise von einem handarbeitsbegabten Zirkel Kamenzer Frauen aus Wiesa gestiftet wurden.

Das Gruppenfoto, welches während des „Fotoshootings“ zu Beginn der Veranstaltung entstand, wird allen Beteiligten in den nächsten Tagen zugesandt.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von den Geschwistern Julia und Elisabeth Wirth, Schülerinnen der Regionalstelle Kamenz der Kreismusikschule Bautzen. Auf Flügel und Geige spielten sie ein Kinderliedermedley.

Nachdem offiziellen Teil im Rathaus hatte man in diesem Jahr „Heimvorteil“ zur Baumpflanzung. Die Hainbuche wurde in diesem Jahr auch mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern auf dem Buttermarkt, direkt neben dem Rathaus gepflanzt. Der Baum soll symbolisch das Leben und die Entwicklung der Kinder begleiten.

Liebevolle Unterstützung bei der Aufstellung des Schildes mit der Aufschrift „Baumpflanzung anlässlich der Begrüßung der Neugeborenen der Stadt Kamenz am 27.10.2018“ erhielt Oberbürgermeister Roland Dantz durch ein Geschwisterkind.

01.11.2018 - 09.11.2018

23.10.2018: Achtung - besondere Verkehrssituation! - Baumaßnahme beeendet

Bitte besondere Vorsicht walten lassen!

An der Kreuzung Henselstraße/Haberkornstraße (an der Lessingschule) wird gebaut. Damit war eine Änderung der Verkehrssituation und -beschilderung erforderlich. Grund sind Bauarbeiten zur Anbindung des neuen Abschnitts der Haberkornstraße (Durchstich zur Hoyerswerdaer Straße). Nur den Bewohnern der Henselstraße und der Haberkornstraße (von der Haydnstraße her) ist zurzeit die Einfahrt gestattet. Kinder, die mit dem Auto zur Lessingschule, dem vorübergehenden Standort der 2. Oberschule, gebracht werden, sollten entweder an der Beethovenstraße oder auf der Haydnstraße aussteigen und dann zur Schule laufen. Ein Wenden der Fahrzeuge auf der Henselstraße oder Haberkornstraße ist sehr schwierig und sollte vermieden werden.  Die Baumaßnahme und die damit verbundenen Sperrungen werden voraussichtlich bis zum 6.11.2018 dauern. Das Bauunternehmen ist bemüht, durch eine geschickte Baudurchführung den Zeitraum des Bauens an dieser Stelle so kurz wie möglich zu halten, wobei auch während der Bauzeit für die Dauer von ca. zwei Tagen mit einer insgesamten Sperrung des Kreuzungsbereiches zu rechnen ist. Auch Besucher der Ostsächsischen Sparkasse Dresden müssen vorübergehend mit Behinderungen rechnen, da der gewohnte Zugang von der Henselstraße aus zur Sparkasse nicht zur Verfügung steht. U.a. können aber die an der Haydnstraße vorhandenen Parkplätze der Sparkasse genutzt werden. Wir bitten die Bewohner als auch die anderen Fahrzeugführer für die mit der Baumaßnahme notwendigerweise verbundenen Behinderungen – z.B. längere fußläufige Wege, verminderte Park- und Haltemöglichkeiten – um Verständnis sowie um die Beachtung der jeweils vorhandenen aktuellen Beschilderung. Die Stadtverwaltung steht im engen Kontakt mit der bauausführenden Firma, um gegebenenfalls aktuell  auf die Verkehrssituation zu reagieren.

23.10.2018 - 01.11.2018

22.10.2018: Freistaat fördert ehrenamtliches Engagement - Termin für Antragsstellung ist abgelaufen

Anträge für Programm „Wir für Sachsen“ können jetzt gestellt werden

Der Freistaat Sachsen will im Jahr 2019 das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger erneut fördern und unterstützen. Dafür sind im Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2019/20 elf Millionen Euro für das Förderprogramm »Wir für Sachsen« eingeplant.

Bis zum 31. Oktober 2018 können Vereine, Verbände, Stiftungen, Kirchen sowie Städte und Gemeinden Anträge für das Jahr 2019 einreichen. Gefördert wird das Engagement insbesondere in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Umwelt und Gesellschaft.

„Wenn Menschen sich ehrenamtlich mit ihren Talenten einbringen, ist das ein Riesengewinn für unsere gesamte Gesellschaft. Mit dem Programm „Wir für Sachsen“ möchten wir dieses Engagement fördern und unterstützen. Neu wird im kommenden Jahr zudem sein, dass auch Mittel für die Fort- und Weiterbildung von ehrenamtlich Tätigen bereitgestellt werden.  Auf diese Weise wollen wir dazu beitragen, dass der Informations- und Wissensbedarf der Ehrenamtlichen gut bedient werden kann. Ich danke allen engagierten Bürgern sowie den zahlreichen Vereinen, Verbänden und sonstigen Projektträgern, die die ehrenamtlichen Tätigkeiten organisieren und begleiten“, betonte Sozialministerin Barbara Klepsch.

Sachsen fördert mit dem Programm „Wir für Sachsen“ derzeit über 22.000 Ehrenamtliche. Seit Beginn der Förderung wurden 91 Mio. Euroausgereicht. Mit der Umsetzung des Programms ist die Bürgerstiftung Dresden beauftragt. Bis Ende Oktober nimmt die Stiftung die Anträge für das Jahr 2019 entgegen.

Hinweise zur Antragstellung sowie die aktuellen Formulare sind unterwww.ehrenamt.sachsen.de abrufbar. Telefonische Rückfragen sind unter 0351/3158150 und 0351/3158163 möglich.

Die Bürgerstiftung vermittelt auf Anfrage auch gern den Kontakt zu ehrenamtlich Tätigen, die über das Programm eine Förderung erhalten.

22.10.2018 - 31.10.2018

19.10.2018: Einladungen zu Info-Veranstaltungen anlässlich der Eingliederung von Schönteichen - Termine abgelaufen

Informationsveranstaltung im Rahmen der Eingliederung von Schönteichen für die zukünftige Ortschaft „Brauna, Liebenau, Petershain, Rohrbach und Schwosdorf“

Im Zusammenhang mit der Eingliederung von Schönteichen in die Stadt Kamenz sieht der abgeschlossene Vertrag u. a. auch eine Umbenennung von Straßennamen auch in der Ortschaft „Brauna, Liebenau, Petershain, Rohrbach und Schwosdorf“ vor. Natürlich spielen auch solche Fragen, wie melderechtliche Angelegenheiten, Dorfentwicklung, Abgaben und Ortschaftsverfassung etc. eine Rolle. Deswegen hat u.a. die Gemeinderätin Cordula Gneuß eine Informationsveranstaltung angeregt. Ein Ansinnen, welches unseren Überlegungen zum weiteren Fortgang in der Gestaltung der Eingliederung sehr entgegenkommt.

Deswegen laden wir ganz herzlich die Einwohnerinnen und Einwohner
der zukünftigen Ortschaft „Brauna, Liebenau, Petershain, Rohrbach und Schwosdorf“
zu einer Informationsveranstaltung am Montag, dem 29. Oktober 2018, 19.00 Uhr
in den Kulturraum Brauna ein.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Roland Dantz                                                          Maik Weise
Oberbürgermeister                                                   Bürgermeister
der Lessingstadt Kamenz                                           der Gemeinde Schönteichen
 

Informationsveranstaltung im Rahmen der Eingliederung von Schönteichen für die zukünftige Ortschaft „Biehla“

Im Zusammenhang mit der Eingliederung von Schönteichen in die Stadt Kamenz sieht der abgeschlossene Vertrag u. a. auch eine Umbenennung von Straßennamen auch in der Ortschaft „Biehla“ vor. Natürlich spielen auch solche Fragen, wie melderechtliche Angelegenheiten, Dorfentwicklung, Abgaben und Ortschaftsverfassung etc. eine Rolle. Deswegen hat u.a. der Gemeinderat Thomas Uslaub eine Informationsveranstaltung angeregt. Ein Ansinnen, welches unseren Überlegungen zum weiteren Fortgang in der Gestaltung der Eingliederung sehr entgegenkommt.

Deswegen laden wir ganz herzlich die Einwohnerinnen und Einwohner
der zukünftigen Ortschaft „Biehla“
zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, dem 30. Oktober 2018, 19.00 Uhr
in den Kulturraum Biehla ein.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Roland Dantz                                                            Maik Weise
Oberbürgermeister                                                   Bürgermeister
der Lessingstadt Kamenz                                           der Gemeinde Schönteichen
18.10.2018: Laubentsorgungsstandorte für Anwohner die an öffentlichen Parkanlagen und städtischen Straßenbäumen wohnen

Die Stadt Kamenz bietet auch in diesem Jahr wieder den Service zur Laubentsorgung für Anlieger, die angrenzend an Park- und Grünanlagen sowie straßenbegleitenden Bäumen wohnen, ab dem 22.10.2018 an.

Die Container werden, wie auch in den vergangenen Jahren, an 3 Standorten stehen.

Diese Standorte befinden sich am Lessingplatz, am Tuchmacherteich sowie an der Schillerpromenade.

Wir bitten die betreffenden Bürger, in diesen Containern ausschließlich Laub zu entsorgen und für den vorgesehenen Zweck zu verwenden.

 

Katrin Andrews

Dezernentin für Stadtentwicklung/Soziales

18.10.2018 - 06.11.2018

11.10.2018: Spendensumme für Hutberg enorm - Danke!

Die durch den Förderverein Hutberg und der Stadtverwaltung initiierte Spendenaktion zur Beseitigung der durch Stürme verursachten Baumschäden übertraf alle Erwartungen.

Pressemitteilung lesen

11.10.2018 - 22.10.2018

02.10.2018: Sperrung Pulsnitzer Straße - Termin abgelaufen

Die Pulsnitzer Straße ist auf Grund von Baumaßnahmen vom 08.10.2018 bis einschließlich 15.10.2018 im Abschnitt zwischen Rosa-Luxemburg-Straße und Zwingerstraße voll gesperrt.

Die Umleitung erfolgt über Elstra bzw. Schwosdorf. Die Bushaltestellen im Baustellenbereich werden ersatzlos gestrichen. Bitte benutzen Sie die Haltestellen am Busbahnhof

Wir bitten alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer die angeordnete Beschilderung zu beachten.

02.10.2018-18.10.2018

05.10.2018: Einheitsfeier der besonderen Art fand am 3. Oktober in Biehla statt

Entscheidung für Eingliederung von Schönteichen nach Kamenz gefallen

Einheitsfeier der besonderen Art fand am 3. Oktober in Biehla statt

Die Sonderstadtratssitzung am 2. Oktober 2018

Am 2. Oktober hatte der Sonderstadtrat zum Bürgerentscheid und zur Eingliederung der Gemeinde Schönteichen nach Kamenz getagt. Dabei gab es drei Tagesordnungspunkte – Erstens: Da das Quorum beim eigentlichen Bürgerentscheid nicht erreicht worden war bzw. knapp verfehlt wurde, musste der Stadtrat kommunalrechtlich eine Entscheidung über den Wortlaut und Inhalt des Bürgerentscheides treffen und damit über die Eingliederung der Gemeinde Schönteichen entscheiden. Zweitens ging es um die Abwägung der Einwendungen hinsichtlich der Eingliederungsvereinbarung und zuletzt um die Zustimmung des Kamenzer Stadtrates zur Eingliederungsvereinbarung.

Der Kamenzer Stadtrat hat sich für die Eingliederung der Gemeinde Schönteichen entschieden. Auch hinsichtlich der einen Einwendung bzw. des einen Statements ist er dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und hat das Statement zur Kenntnis genommen, was aber keinen Einfluss auf den Inhalt der Eingliederungsvereinbarung hatte.

Letztendlich wurde auch mit der erforderlichen absoluten Mehrheit der stimmberechtigten Stadträte die Eingliederungsvereinbarung angenommen. Damit war der Weg für die Eingliederung der Gemeinde Schönteichen in die Große Kreisstadt Kamenz frei und auch die schon vorbereitete „Einheitsfeier“ der besonderen Art konnte am 3. Oktober in Kamenz und Schönteichen stattfinden.

Die „Einheitsfeier“ der besonderen Art am 3. Oktober 2018

Nach dem die Entscheidungen im Stadtrat am Vortag außerordentlich deutlich (18 Ja-Stimmen/1 Nein-Stimme/0 Enthaltungen) für eine Eingliederung der Gemeinde Schönteichen zum 1. Januar 2019 gefallen war, konnten ganz beruhigt und mit aller Legitimation die Feierlichkeiten am 3. Oktober 2018 durchgeführt werden.

Eine „heroische“ Radtour durch den Regen

Begonnen hat der Tag mit einem Radkorso von Kamenz nach Schönteichen, sprich Biehla. Das Wetter meinte es zunächst nicht sehr gut, denn es war kalt, windig und regnerisch. Trotzdem machten sich „die glorreichen Sieben“, von denen allerding zwei in einem Auto saßen und quasi das Begleit- bzw. Mannschaftsfahrzeug stellten, auf den durch die Witterung bedingten etwas schweren Weg. Die zu benennenden „glorreichen Fünf“ waren: Oberbürgermeister Roland Dantz mit seiner Frau Rica, Herr und Frau Eckhard und Rosemarie Göbel sowie Siegfried Bruse.

Sie trotzten (heroisch) den Wetterunbilden und traten pünktlich 14 Uhr vom Kamenzer Rathaus aus die Fahrt nach Schönteichen an. Sie durchquerten die Ortsteile Liebenau und Cunnersdorf, mit einem kleinen regenbedingten Zwischenstopp im letzteren, um dann – wie geplant – gegen 15 Uhr in Biehla am Gemeindeamt anzukommen. Hier wurden sie mit großem Beifall empfangen.

Worte, „Ratifizierung" und Baumpflanzung

Dann wurde improvisiert, denn es waren so viele Menschen da, dass sie nicht in den Beratungsraum im Gemeindeamt gepasst hätten. Schnell waren zwei Stühle und ein Tisch aufgestellt, an dem später Oberbürgermeister Roland Dantz und der Bürgermeister von Schönteichen, Maik Weise, Platz nehmen sollten, um die „Ratifizierung“ der – jetzt auch vom Kamenzer Stadtrat bestätigten – Eingliederungsvereinbarung vornehmen sollten.

Doch zunächst ließen beide in ihren Worten noch einmal deutlich werden, dass dies ein wichtiger Tag für beide Kommunen sei und dass man es sich – sowohl Schönteichen als auch Kamenz – nicht leicht gemacht habe, um dieses Resultat zu erzielen.

Bürgermeister Maik Weise wies nicht zu Unrecht darauf hin, dass es für Schönteichen auch finanzielle Gründe waren, den Schulterschluss mit Kamenz zu suchen, gewissermaßen eine „Einsicht in die Notwendigkeit“. Aber, so Bürgermeister Weise, mit Kamenz habe man „einen starken Partner“ gefunden, zu dem es jetzt schon, ob nun auf familiärer Arbeitseben (Schönteichener arbeiten in Kamenz) oder auf kommunaler Arbeitsebene (Verwaltungsgemeinschaft) vielfältige Beziehungen bestehen. Oberbürgermeister Dantz knüpfte daran an, hob aber auch noch einen anderen Gesichtspunkt hervor: Das „Kunstgebilde Schönteichen“ verliert nach fast 30 Jahren seine Gültigkeit, dies sei aber kein Grund zu trauern, denn „eins wird bleiben, die Gemeinde Schönteichen wird mit der Unterschrift von heute, sozusagen, in der Stadt Kamenz aufgehen, eingegliedert werden, aber die Ortsteile Biehla, Cunnersdorf, Petershain, Schwosdorf, Brauna usw., Schönbach, die werden bleiben mit ihrer jahrhundertalten Geschichte. Und das liegt uns auch am Herzen an dieser Stelle“, worauf spontan Beifall geklatscht wurde. Im Übrigen führte Oberbürgermeister Dantz aus, dass mit den Bürgerentscheiden, den Beschlüssen des Stadtrates und den heutigen Unterschriften unter der Eingliederungsvereinbarung erst der erste Schritt getan sei, jetzt ginge es darum, zum einen die praktischen Schritte der Umsetzung der Eingliederung zu vollziehen, was auch eine Herausforderung für alle Beteiligten, einschließlich der Kamenzer Verwaltung sei, und zum anderen die Zukunft für das Gebiet von Schönteichen zu gestalten, was der Anstrengungen aller bedarf. Aber, so der Oberbürgermeister, heute sei der Tag zu feiern.

Dazu gehörte auch die Baumpflanzung am Biehlaer Kindergarten. Der Baum ist ein Symbol für das gesunde und stete Gedeihen des dann viel größeren Gemeinwesens „Kamenz“. Unter großer und auch praktischer Anteilnahme der anwesenden Festteilnehmer wurde dann ein Amberbaum, vorbereitet durch Mitarbeiter der KDK GmbH, eingepflanzt, versehen mit einem Schild, dessen Inhalt so lautete: „Amberbaum (Liquidamber styraciflura) – Gepflanzt am 3. Oktober 2018 anlässlich der Eingliederung der Gemeinde Schönteichen in die Stadt Kamenz“.

Die „Einheitsfeier“ der besonderen Art kann beginnen

Im Anschluss an die Baumpflanzung luden Bürgermeister Weise und Oberbürgermeister Dantz zur „Einigungsfeier“ auf den Biehlaer Sportplatz ein – es war eine Einladung, der viele Biehlaer bzw. Schönteichner, aber auch anwesende Kamenzer Einwohner gern folgten. Bei dann überwiegendem Sonnenschein ließen es sich die Festteilnehmer bei Kaffee und Kuchen, der dankenswerterweise, organisiert über den Biehlaner e.V., von Biehlaer Einwohnern gebacken und noch Kuchen von in Kamenz ansässigen Bäckereien „Kahre“, „Selnack“ und „Garten“ komplementiert wurde. Gemeinsam mit dem Gemeinderat hatte der SV Biehla - Cunnersdorf das Gelände um das Gebäude am Sportplatz hergerichtet, so dass bei gegrillten Würstchen, aber auch bei einem Glas Bier der getane Schritt „begossen“ werden konnte. Apropos Bier: Die Stadt Kamenz ließ es sich nicht nehmen, zwei Fässer der Meissner Schwerter Privatbrauerei anlässlich der Eingliederung zu stiften. Beide Bürgermeister stachen dann die Bierfässer an, deren Inhalt großen Zuspruch fand.

Und damit sich die Kinder nicht langweilten konnten sie basteln und sogar auf Pferden reiten. Ganz symbolisch, aber nicht nur, war ein Fußballspiel der E-Jugend zwischen der SV Einheit Kamenz und der SV Biehla – Cunnersdorf. Die zehn- bis elfjährigen Spieler und Spielerinnen beider Mannschaften gaben ihr Bestes. Natürlich gab es eine Gewinnermannschaft, aber an diesem Tag stand der Sieg nicht so sehr im Vordergrund als vielmehr die Freude am gemeinsamen Fußballspiel.

Ausblick

Die erste Etappe – die Entscheidung zur Eingliederung – ist geschafft. Nun folgen die notwendigen „Mühen der Ebene“. Wenn man die Freude und den Enthusiasmus am 3. Oktober in Biehla als Zeichen nimmt, bei allen Ecken und Kanten, die sicherlich auftreten werden, so sollte diese Zuversicht ein guter Motor für den weiteren Eingliederungsprozess sein.

05.10.2018 - 15.10.2018

26.09.2018: Zwei wichtige Entscheidungen wurden durchaus deutlich getroffen - Statement des OBs zur OB-Wahl und zum Bürgerentscheid

Liebe Kamenzerinnen, liebe Kamenzer,

sehr geehrte Einwohner in Schönteichen,

am vergangenen Sonntag haben viele Kamenzerinnen und Kamenzer bei der Oberbürgermeisterwahl und zur Entscheidung, ob wir einem Zusammengehen mit Schönteichen zustimmen wollen, ihre Stimme abgegeben. Für das mir persönlich entgegengebrachte Vertrauen mit einer Zustimmung von fast 95 % der Wählerinnen und Wähler, die ihr Stimmrecht ausgeübt haben, für dieses hohe Vertrauen bedanke ich mich.

Für die kommende Zeit will ich mich – genauso wie vorher – für unsere Stadt, für das, was Ihnen wichtig ist, einsetzen, und ich weiß, dass auch viele Unterstützer – wenn es notwendig ist – auch Mitstreiter an unserer, an meiner Seite stehen. Und ich möchte – wie bisher – Oberbürgermeister für alle Kamenzer sein.

Ich habe mich über diese Zustimmung in dieser Deutlichkeit sehr gefreut und ich verstehe dies als Wertschätzung für uns alle, für unseren Stadtrat, für die Bürgerschaft sowie für die fleißigen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Stadtverwaltung und unserer kommunalen Unternehmen.

Es ist auch ein Wir-Gefühl, dass wir hier erzeugt haben, das unsere Stadt liebenswert und anziehend für alle macht. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Schönteichener auf einen Zusammenschluss mit uns Kamenzern freuen. Packen wir es gemeinsam an!

Die Kamenzer haben „Ja“ gesagt

Es war richtig, den Kamenzer Wähler zu fragen, wie er zu einem Zusammengehen mit der Nachbargemeinde Schönteichen steht, wenngleich das gesetzlich vorgeschriebene Quorum – und die damit verbundene unmittelbare Bindungswirkung für die Entscheidung des Kamenzer Stadtrates – mit ca. 200 Abstimmberechtigten unterschritten wurde.

Wir haben in der Beratung des Ältestenrates am 24. September 2018 mit Vertretern des Kamenzer Stadtrates dieses Ergebnis bewertet und wir denken, dass für alle Entscheidungsträger im Kamenzer Stadtrat klar ist, dass mit einer Zustimmung von knapp 80 Prozent, mit der Tatsache, dass 2851 Wählerinnen und Wähler ihr deutliches „Ja“ zum Zusammenschluss mit Schönteichen zum Ausdruck gebracht haben, sehr eindeutig ablesbar ist, wie sich die Kamenzer Bürgerschaft entschieden hat.

Es liegt ein deutliches Ergebnis vor

Natürlich kommen in einem Bürgerentscheid eben auch gegenläufige Meinungen, grundsätzliche Haltungen, die anders sind, oder auch noch nicht beantwortete Fragen zum Ausdruck. Das ist so und dies gehört ebenso zu einer demokratischen Meinungsbildung dazu.

Wir sind nun alle gefordert, in der Folge auch diese Stimmen weiter zu hören, Bedenken ernst zu nehmen. Es ist auch ein deutliches Zeichen, dass eben der Freistaat auch in der nahen Zukunft in der Pflicht bleibt, dieses Zusammengehen zu unterstützen und nach besten Kräften (auch finanziell) zu fördern! Auch die, die zum Zusammenschluss „Ja“ gesagt haben, haben dies in der Erwartung getan, dass der Freistaat auch ihr „Ja“ nach besten Kräften unterstützt. Mit dieser Erwartung blicken die Kamenzer und die Schönteichener auf das Handeln der Staatsregierung bzw. die politischen Verantwortungsträger im Land.

Auch das – und vor allem die damit verbundenen berechtigten Erwartungen – zeigen das Ergebnis des Bürgerentscheides eindeutig. Am 2. Oktober 2018 ist der Kamenzer Stadtrat gefordert, das Votum umzusetzen und den Weg frei zu machen, damit uns das Miteinander im besten Sinne des Wortes gelingt.

Die Schönteichener haben dem „Ehevertrag“ zugestimmt

Wir haben in den vergangenen Monaten des Jahres in den Arbeitsgruppen zur Eingemeindung, in denen die Fraktionen „Die Linke“, „CDU“ und „Freie Wähler“ vertreten waren, gemeinsam mit den Schönteichenern die der Bürgerschaft von Kamenz angebotene Eingliederungsvereinbarung ausverhandelt. Diese Eingliederungsvereinbarung lag für jeder Mann und jede Frau zur Einsichtnahme aus. Es gab nur eine Einwendung sowie eine Stellungnahme eines Kamenzers – und hier zur nötigen ÖPNV-Anbindung.

Wir haben im Verwaltungsausschuss am 28. August 2018 die vorliegenden Ergebnisse bewertet und die Mitglieder des Verwaltungsausschusses sprachen sich natürlich vorbehaltlich des damals noch offenen Ausganges des Bürgerentscheides für den Abschluss der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung aus. Es ist nur logisch, dass nach dem Ergebnis vom vergangenen Sonntag und mit dem sehr deutlichen „Ja“ der Kamenzer auch dieser Weg der „Eheanbahnung“ zu Ende gebracht wird. Wir wollen dies am 2. Oktober 2018 tun und die Begrüßung der „Neu-Kamenzer“ am 3. Oktober 2018 gemeinsam in Biehla feiern. Nicht nur ich allein, sondern viele Stadträte und Kamenzerinnen und Kamenzer freuen sich auf die Schönteichener, auf die neuen Wege, die uns damit möglich werden, und auf das Kennenlernen – sofern dies nicht schon längst geschehen ist.

Roland Dantz

Oberbürgermeister

26.09.2018 - 08.10.2018

23.09.2018: Zur Eingliederung von Schönteichen

Eingliederungsvereinbarungen, also eine Art „Ehevertrag” zwischen den beteiligten Seiten, der Stadt Kamenz und der Gemeinde Schönteichen, sind gesetzlich vorgeschrieben. Eine solche Vereinbarung gilt für unbestimmte Zeit und definiert die Regeln für die Eingliederung. Sie enthält insbesondere Angaben zu den Leistungen, die die Stadt Kamenz künftig für das Gebiet der Gemeinde Schönteichen zu erbringen hat. Wir sind uns bewusst, dass wir besonders aus der  Finanzierbarkeit der umfangreichen Aufgaben heraus und der damit verbundenen Machbarkeit, im Vertrag kaum feste Verpflichtungen eingehen können. Aus diesem Grunde kann und muss zukünftig Jahr für Jahr entschieden werden, was möglich ist. Der Entwurf dieser Vereinbarung wurde von beiden Seiten gemeinsam erarbeitet und abgestimmt.

 

Auslegung der Eingliederungsvereinbarung

Zur Eingliederung von Schönteichen wurde von der Stadt Kamenz ein umfangreiches Eingliederungskonzept erarbeitet. Dieses Konzept stellt zum einen die derzeitige IST-Situation der Stadt Kamenz und der Gemeinde Schönteichen dar. Zum anderen zeigt es mit Blick in die Zukunft auf, wo Schwerpunkte in der Aufgabenerfüllung gesehen werden. Es stellt dar, welche Aufgaben – sicher über einen langen Zeitraum - zu erfüllen sind, um das Ziel einer attraktiven und anziehenden
Kleinstadt im Umland von Dresden zu erreichen. Gleichzeitig wurde auf der Grundlage des Konzeptes die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Eingliederung der Gemeinde Schönteichen erarbeitet.

Wesentliche Regelungen der Einliederungsvereinbarung

  • Die bekannten Ortsteilnamen von Schönteichen bleiben bestehen - es werden 3 Ortschaften gebildet
  • Anpassung von doppelten Straßennamen erfolgt grundsätzlich auf dem Gemeindegebiet in Schönteichen
  • Folgende Investitionsmaßnahmen stehen an:
    • Sanierung der Grundschule im Ortsteil Brauna
    • Maßnahmen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung
  • Fortführung der Kindertagesstätten, Gemeindehäuser sowie der Sportanlage in Biehla unter dem
    Vorbehalt der Leistungsfähigkeit der Stadt Kamenz

Zeitplan zur Eingliederung

  • 01.01.2019  Eingliederung von Schönteichen in die Stadt Kamenz


Eingliederung der Gemeinde Schönteichen in die Große Kreisstadt Kamenz

2. Oktober 2018 - Entscheidung für Eingliederung von Schönteichen nach Kamenz gefallen

Die Sonderstadtratssitzung am 2. Oktober 2018

Am 2. Oktober hatte der Sonderstadtrat zum Bürgerentscheid und zur Eingliederung der Gemeinde Schönteichen nach Kamenz getagt. Dabei gab es drei Tagesordnungspunkte – Erstens: Da das Quorum beim eigentlichen Bürgerentscheid nicht erreicht worden war bzw. knapp verfehlt wurde, musste der Stadtrat kommunalrechtlich eine Entscheidung treffen und über den Wortlaut des Bürgerentscheides und damit über die Eingliederung der Gemeinde Schönteichen entscheiden. Zweitens ging es um die Abwägung der Einwendungen hinsichtlich der Eingliederungsvereinbarung und zuletzt um die Zustimmung des Kamenzer Stadtrates zur Eingliederungsvereinbarung.

Der Kamenzer Stadtrat hat sich für die Eingliederung der Gemeinde Schönteichen entschieden. Auch hinsichtlich der einen Einwendung bzw. des einen Statements ist er dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und hat das Statement zur Kenntnis genommen, was aber keinen Einfluss auf den Inhalt der Eingliederungsvereinbarung hatte.

Letztendlich wurde auch mit der erforderlichen absoluten Mehrheit der stimmberechtigten Stadträte die Eingliederungsvereinbarung angenommen. Damit war der Weg für die Eingliederung der Gemeinde Schönteichen in die Große Kreisstadt Kamenz frei und auch die schon vorbereitete „Einheitsfeier“ der besonderen Art konnte am 3. Oktober in Kamenz und Schönteichen stattfinden.

Wir stehen vor einer richtungsweisenden Entscheidung - Sie haben es in der Hand!

Die Fakten auf einen Blick

  • Schönteichen möchte Teil von Kamenz werden.
  • Eine Verwaltungsgemeinschaft besteht bereits.
  • Eingliederung bietet viele Vorteile für beide Seiten.
  • Sie bringt aber auch Herausforderungen mit sich.
  • Wollen wir diesen Weg gemeinsam gehen?

Weitere Informationsquellen

Das Konzept sowie die Vereinbarung können in den unten aufgeführten Dokumenten vollständig eingesehen werden:

Schönteichen hat entschieden: Wir möchten Teil der Stadt Kamenz werden!

Derzeit verbindet die Stadt Kamenz und die Gemeinde Schönteichen neben den engen räumlichen und persönlichen Beziehungen der Einwohner eine seit dem Jahr 2000 bestehende Verwaltungsgemeinschaft. Die Gemeinde Schönteichen musste im Verlauf der Zeit jedoch erkennen, dass trotz aller eigener Anstrengungen eine langfristige Perspektive für eine Selbständigkeit der Gemeinde aus finanziellen Erwägungen heraus nicht gegeben ist. Dies liegt nicht etwa darin begründet, dass in der Vergangenheit „über die Verhältnisse gelebt wurde“, sondern ist im Wesentlichen auf die nicht auskömmliche Finanzausstattung kleiner Gemeinden im ländlichen Raum sowie die vergleichsweise geringe Wirtschaftskraft zurückzuführen.

Kamenz bringt aus den bereits erfolgten Gemeindezusammenschlüssen (z. B. mit den ehemals selbständigen Gemeinden Deutschbaselitz, Bernbruch, Lückersdorf-Gelenau-Hennersdorf und Zschornau-Schiedel zum 1.1.1999) umfangreiche Erfahrungen mit. Nicht zuletzt durch das gute Miteinander mit den Ortschaftsräten ist ein Zusammenwachsen gelungen, bei dem die Identitäten der Ortsteile gewahrt blieben. Vielleicht auch deshalb haben sich die Menschen in Schönteichen in einem Bürgerentscheid für eine Eingliederung in die Stadt Kamenz entschieden.

„Ich war 1999 gegen die gesetzliche Eingemeindung. Wenn ich heute zurückschaue, kann ich feststellen, was wir hier in den Ortsteilen der Stadt Kamenz geschafft haben, hätten wir allein nicht geschafft!”
Manfred Schlotter, Ortsvorsteher Lückersdorf-Gelenau-Hennersdorf

„Die großen Sachen schaffen wir nur gemeinsam, wie unseren Radweg oder unseren kommunalen Friedhof.”
Dieter Trepte, Ortsvorsteher Zschornau-Schiedel

 

Schönteichen in Zahlen

  • 2.107 Einwohner, ca. 45 km² Gemeindegebiet
  • 9 Ortsteile – Biehla, Brauna, Cunnersdorf, Hausdorf, Rohrbach, Schönbach, Schwosdorf, Liebenau, Petershain
  • 3 Kindertagesstätten (Biehla, Cunnersdorf und Brauna)
  • 1 Grundschule im Ortsteil Brauna
  • 6 Ortsfeuerwehren und vieles mehr…

Die Eingliederung von Schönteichen bietet viele Vorteile für beide Seiten

Sicherung von Kamenz als Mittelzentrum und Stärkung des kommunalpolitischen Einflusses in der Region

Mit der Eingliederung von Schönteichen gewinnt die Stadt Kamenz ca. 2.100 Einwohner hinzu und sichert damit langfristig ihre Position als Mittelzentrum, denn der erforderliche Mindestwert von 15.000 Einwohnern würde klar überschritten. So wird nicht nur der (kommunalpolitische) Einfluss der Stadt gestärkt, sondern auch der Erhalt solch wichtiger Infrastrukturelemente wie Musikschule, Volkshochschule, Oberschule, Gymnasium, Schwimmhalle, Sportstätten, Theater, Museen sowie die ärztliche Versorgung durch Krankenhaus und Fachärzte sichergestellt. Als starkes Mittelzentrum kann Kamenz im Rahmen der Stadt-Umland-Beziehung attraktive Angebote für alle Einwohner aufrechterhalten. Das kommt
letztlich allen Kamenzern zugute.

Verbesserung der Lebensqualität und der Attraktivität des ländlichen Raums

Für die Bürgerinnen und Bürger in Schönteichen eröffnet sich die Perspektive, dass dringende Pflichtaufgaben – das betrifft vor allem die Löschwasserversorgung und die Sanierung der Grundschule in Brauna – dann von der Stadt Kamenz
übernommen werden können. So geht es schneller voran und die Attraktivität unserer Region steigt. Das bietet neue Chancen, Menschen für ein Leben in Kamenz zu gewinnen.

Gute Chancen, aber auch eine Herausforderung für unsere Stadt Kamenz

Wo Licht ist, ist meist auch ein Stück Schatten. Dessen sollten wir uns bewusst sein und verantwortungsvoll abwägen: Mit der Eingliederung wird die Stadt Kamenz verantwortlich für die Sicherstellung der Pflichtaufgaben im dann größeren Stadtgebiet. Das kostet Geld, keine Frage. Aber es gibt Lösungen:


Mit der Eingliederung erhält die Stadt Kamenz höhere Erträge aus Finanzzuweisungen des Freistaates Sachsen, die derzeit mit rund 104 TEUR beziffert werden können. Das hilft, wird aber nicht ausreichen. Im Rahmen künftiger  Haushaltsplanungen ist daher zu besprechen, für welche Maßnahmen vorhandene Finanzmittel eingesetzt werden können und durch welche Maßnahmen ggf. Spielräume für einen zusätzlichen Kapitaldienst geschaffen werden können. Prioritäten bei der Investitionsplanung sind neu zu überdenken.

Unterstützung durch den Freistaat Sachsen

Neben den o.g. Zuweisungen erwarten wir durchaus weitere finanzielle Unterstützung vom Freistaat Sachsen, denn die Förderung freiwilliger Gemeindezusammenschlüsse ist erklärtes Ziel. So hat der Freistaat in den letzten Wochen bereits Entlastungen für Kommunen, z.B. in den Bereichen Feuerwehr und Kindertagesbetreuung, beschlossen. Darüber hinaus ist die Stadt Kamenz schon im Gespräch mit dem Freistaat über weiterführende Unterstützungen.

Jeder einzelne kann zum Gelingen beitragen

Eine lebenswerte Stadt wird nur zum Teil davon bestimmt, was die Stadtverwaltung über den Einsatz von Haushaltsmitteln für die Einwohner tun kann. In besonderem Maße hängt das Wohlfühlen in unserer Stadt von den Menschen ab, die sich für ihre Stadt engagieren. Deshalb möchten wir an Sie alle appellieren, die Eingliederung der neuen Ortsteile als Gemeinschaftsaufgabe anzusehen und selbst im Rahmen der eigenen Möglichkeiten dazu beizutragen.

Die Schönteichener sind uns nahe. Wir kennen uns und passen auch zueinander. Die Kamenzer und Schönteichener sind sich nicht fremd. Ist das nicht auch die Kraft, aus der die Eingliederung in unsere Stadt gemeinsam geschafft werden kann? Wir sind in Kamenz und auch in Schönteichen in den letzten Jahren  vorangekommen. Wer sich daran erinnert, wie sich unsere Region vor fast drei Jahrzehnten zeigte, und dann die Augen bewusst öffnet, sieht, was der Fleiß unserer Menschen aus unseren Städten und Dörfern gemacht hat. Die heute 70- und 80-Jährigen hatten es vor 20 und 30 Jahren viel schwerer. Die Umbrüche waren gewaltig. Aus dieser Sicht können wir das Selbstbewusstsein gewinnen, dass wir in der Lage sind, auch die Aufgabe der Eingliederung von Schönteichen zu meistern.

Die Eingliederungsvereinbarung sichert Rechte und definiert Pflichten beider Seiten

10.09.2018: Gewimmel in Kamenz

Der Einkaufssonntag mit der 4. Kamenzer Trödelmeile und dem 3. Saumarktfest sowie dem Tag des offenen Denkmals am 9. September zogen wieder tausende Kamenzer und Besucher in die Stadt, vor allem in die Innenstadt. Die Organisatoren und Macher können sich über diese große Publikumsresonanz nur freuen und das Wetter zeigte sich auch von seiner besten Seite.

Neben den vielen geöffneten Geschäften in der Innenstadt, aber auch weiter entfernt, wie das Sporthaus Lang,  TV-Fischer, das Möbelzentrum H&H, Haushalt-/Eisenwaren Beitel und Knopfs Holzwerkstube, gab es für Kinder z.B. das Puppenspiel „Der Kasper und das Niesteufelchen“, spielte das Percussion-Ensemble „Black Rhythm“ der Musikschule Kamenz und fanden die Auto-Freaks das Ihrige auf dem Marktplatz mit den zur Schau gestellten Oldtimern der Kamenzer Oldtimerfreunde. Auch die Vintage-Dessous-Show von hautnah Sylvia Stephan und der Neue Altstadt Kamenz e.G. zog viele Schaulustige an. Das Tanzbein wurde auf dem Markt geschwungen, wo der Showtanzverein „Königsbrück und Gemeinde Haselbach“ ein spätsommerliches Programm zeigte. Und getrödelt – sowohl in dem einen als auch dem anderen Sinne – wurde auf der Bautzner Straße bis hin zur Rosa-Luxemburg-Straße, wo der Verein „Stadtwerkstadt-Bürgerwiese“ eine Koffermeile aufgebaut hatte.

Auch das Saumarktfest scheint zu einer ständigen Instanz zu werden. Begehrt waren auch die Führungen von Kürschnermeister Jörg Bäuerle, der viel Interessantes über dieses Stadtgebiet zu berichten wusste. Oder hätte jemand gewusst, dass der Straßenname „Rosengässchen“ nicht die Rose im Allgemeinen meint, sondern auf das dort bis 1842 befindliche „Rotlichtviertel“ anspielt?

Im Rahmen des Tages des offenen Denkmals hatten die Kirchen und Museen in der Stadt ganztägig geöffnet, der Besuch der Museen war kostenlos. In der Hauptkirche St. Marien lockten anlässlich des Erntedankfestes im Altarraum dekorativ hergerichtete Feldfrüchte, Getreide und Obst sowie eine Erntekrone. Es bestand die Möglichkeit, ebenso wie beim nahe gelegenen Roten Turm, den Turm der Kirche zu besteigen, um Kamenz und Umgebung von oben – die Sicht war sehr gut – zu genießen. Und wer wollte, konnte im Turmcafé Kaffee und leckeren Kuchen zu sich nehmen. Auch die Orgelführung in der Klosterkirche/Sakralmuseum St. Annen fand ihre Liebhaber und der Höhepunkt war dann noch ein festliches Konzert für Trompete und Orgel mit Robert Wintzen, Trompete, und KMD Michael Pöche an der Orgel – auch in der Hauptkirche. Nicht vergessen werden darf die St.-Just-Kirche, wo der Vorsitzende des Kamenzer Kirchbauvereins, Martin Kühne, sehr sachkundig den gegenwärtigen Stand der Restaurierung der um 1400 entstandenen Wandmalereien erläuterte. Die Restaurierungsarbeiten werden im November dieses Jahres abgeschlossen sein. Natürlich darf am Tag des offenen Denkmals der „Hydraulische Widder“ nahe des Ortsteils Lückersdorf nicht fehlen. Auch hier hatten sich bei schönstem Wetter Interessierte eingefunden, um im Speziellen die Wirkungsweise eines hydraulischen Widders und im Allgemeinen etwas über die Geschichte der Trinkwasserversorgung von Kamenz zu erfahren.

Und noch einen Höhepunkt hielt der 9. September bereit. Punkt 14 Uhr bezog das Hip-Hop-Tanz-Projekt „Kamenz Can Dance“ um Mario Steinmetz sein neues Domizil – das Tanzhaus Kamenz. Nach intensiven Herrichtungsarbeiten haben die Mitglieder von „Kamenz Can Dance“ eine Vorbereitungs- und Trainingsstätte, die fast keine Wünsche offenlässt und sicher auch die Innenstadt beleben wird.

Bleibt zu guter Letzt noch Dank zu sagen an alle Beteiligten, so z.B. den Mitgliedern der City-Initiative und ganz besonders dem städtische City-Management, das mit Anne Hasselbach – unterstützt von vielen Partnern bis hin zur Stadtverwaltung – die entscheidenden Fäden gezogen hat.

Es war ein schöner Tag in Kamenz, es war ein guter Tag für Kamenz!

Saumarktquiz zur Stadtgeschichte am 9. September 2018

Veranstaltet von Pelz & Leder – Jörg Bäuerle und unterstützt von „John Optik“ sowie „Allsax

Die Preisträger sind:

 

  1. Preis: 7 Punkte (also alle Fragen richtig beantwortet) + Sonderfrage

Frau Angela Fischer, Kamenz

Jörg Bäuerle und Evelin Friedrich übergeben der Gewinnerin des Quiz den Hauptpreis - eine Geschenkset Kerzen von Partyline und eine Flasche Rotwein.
  1. - 11. Preis: 5 Punkte + Sonderfrage

Frau Carola Büttner (Kamenz), Isolde und Thomas Käppler (Kamenz), Helga und Gunther Kretschmar (Kriepitz), Familie G. Nitsch (Kamenz), Birgit und Frank Oehl (Kamenz), Frau Susan Rieger (Kamenz), Nadine und Tom Schäfer (Kamenz), Familie Steglich (Kamenz), Frau Kati Winkler (Kamenz) und Familie Wittwer (Kamenz)

 

Preise, welche noch nicht entgegengenommen wurden, bitte bei der Fa. Pelz & Leder, Ecke Bautzener Str. / Elstraer Str., 01917 Kamenz abholen.

 

Die Veranstalter des Quiz danken allen 80 Teilnehmern für ihr Engagement und ihr Interesse!

 

Hier die Fragen und richtigen Antworten:                                

1             In welchem Jahr wurde der Sechsstädtebund mit Kamenz, Bautzen, Löbau, Zittau, Görlitz u. Lauban gegründet?

               A – 1225

X             B – 1346

               C – 1520

 

2             Wer war der Gründer des ersten Krankenhauses, des „Barmherzigkeitsstifts“ in Kamenz?

               A – Bürgermeister Andreas Günther

               B – Lessings Großvater Pastor Feller

X             C – Dr. Gottfried Böhnisch

 

3             In welchem Jahr bekam Kamenz den Anschluss an das öffentliche Telefonnetz?

X             A – 1899

               B – 1904

               C – 1916

 

4             Wer war der letzte Prior des Franziskanerklosters in Kamenz und wurde der „Kluge Mönch genannt?

X             A – Matthes Rudolph

               B – Hans Wagner (Grabstein am „Mönchshaus“)

               C – Johann Hennigke

 

5             Welcher sächsische Kurfürst hielt in Kamenz den Oberlausitzer Landtag 1621?

               A – Kurfürst August

X             B – Kurfürst Johann Georg I.

               C – August der Starke

 

6             Welche Wallfahrtskapelle war bis 1542 auf dem „Heiligen Berg“ bei Hennersdorf?

               A – es gab keine Kapelle

               B – Kapelle des Heiligen Sebastian

X             C – Kapelle der Heiligen Walpurga

 

7             Welche Bahnstrecke wurde 1874 ab Kamenz eröffnet?

               A – Kamenz – Radeberg               (1871)

X             B – Kamenz - Straßgräbchen

               C – Kamenz – Elstra                       (1890)

 

Superfrage!

Welches 1843 geplante und 1848 fertiggestellte bekanntes Gebäude in der Stadt kostete 26.500 Taler (also etwa umgerechnet 79.500 Goldmark)?

Lösung: Das Kamenzer Rathaus!

10.09.2018 - 02.10.2018

10.09.2018: Auszubildende in der Stadtverwaltung Kamenz

Junge Menschen haben bei uns eine Chance

Schon seit Jahrzehnten werden in der Stadtverwaltung Kamenz junge Menschen zu Verwaltungsfachangestellten (Fachrichtung Landes-/Kommunalverwaltung) ausgebildet. Damit leistet die Stadt Kamenz ihren Beitrag, dass Jugendliche aus Kamenz und der Region eine Chance erhalten, in ihrer Heimat eine Ausbildung machen zu können.

Dieser Tage konnte Nora Dreißig und Elena Johne zum Antritt ihrer Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte gratuliert werden. Dies geschah – mit einem Augenzwinkern – durch die Überreichung einer kleinen Zuckertüte.

OB Roland Dantz überreicht Nora Dreißig zum Beginn der Ausbildung eine Zucker(Ausbildungs)tüte

Zurzeit absolvieren darüber hinaus Kevin Käppler sowie Nadine Zimmermann (2. Ausbildungsjahr) ihre Ausbildung in der Stadt Kamenz, ebenso wie Katrin Teize und Nico Naumann (beide jeweils 3. Ausbildungsjahr). Hauptverantwortlich in der Stadtverwaltung für die Durchführung der Ausbildung der Azubis ist das Dezernat für Service u. Finanzen. Natürlich ist dies nur in Zusammenarbeit mit den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern in den jeweiligen Sachgebieten möglich. Denn hier lernen die Azubis konkret und in der Praxis die Tätigkeiten in einer Verwaltung kennen. In diesem Sinne auch einmal einen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der Betreuung der Azubis etwas mehr Zeit und Kraft aufwenden müssen.  

Gruppenbild (Reihe vorn v.l.n.r.) Andrea Wehner Sachgebietsleiterin Personal/Organisation, Nora Dreißig, OB Roland Dantz und Elena Johne; (2. Reihe hintern) Dr. Antje Koch, Dezernentin für Service u. Finanzen.

Aufgepasst! Wir suchen jetzt Bewerber für das Ausbildungsjahr 2019/20 - Stellenausschreibung 

10.09.2018 - 03.10.2018

20.09.2018: Statement des Oberbürgermeisters zum Rücktritt seiner ehrenamtlichen stellvertrendenen Oberbürgermeisterin

Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden.

                                                                                                        Rosa Luxemburg

 

Überraschend hat Stadträtin Marion Junge ihren Rücktritt vom Amt der ehrenamtlichen Stellvertreterin des Ober- bügermeisters erklärt. Dazu der OB Roland Dantz:

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

sehr geehrter Einwohnerinnen und Einwohner,

in den Abendstunden am 19. September 2018 erhielten wir überraschend die Nachricht von Frau Stadträtin Marion Junge, dass sie als ehrenamtliche Stellvertreterin des Oberbürgermeisters mit sofortiger Wirkung zurücktritt. Sie begründete dies u. a. damit, dass mit vermeintlich „unfairen Mitteln unbequeme Fragen oder Anträge nicht zu[ge]lassen“ werden.

Ich denke, nach der Stadtratssitzung am 19. September 2018, die dem Eindruck vieler Stadträte nach harmonisch und konstruktiv verlief, hat dies nicht nur mich, sondern sehr viele andere überrascht. Und da dieser Schritt mit unbegründeten Vorhaltungen von Frau Junge begründet wird, ist es mir wichtig, die Bürgerschaft unserer Stadt über die vorangegangene Situation bzw. Sachlage zu informieren. Viele Kamenzer sind sehr froh, dass wir nach vielen Jahren einen Investor für unseren Bönischstift gefunden haben. Das ist auch so, weil wir gemeinsam in den letzten Jahrzehnten viel Kraft darauf verwandt haben, das unter Denkmalschutz stehende Gelände zu sichern und einer neuen Nutzung zuzuführen. Wir haben die Immobilie mit Beschluss des Stadtrates ausgeschrieben und zwei Angebote bekommen. Das Angebot des Unternehmens Hentschke Bau mit einer Investition für altersgerechtes Wohnen und einem fundierten Konzept ist in der o.g. Stadtratssitzung mit nur wenigen Gegenstimmen, u.a. der von Frau Junge, vom Stadtrat angenommen worden.

Worum geht es?

Die Fraktion „Die Linke“ hatte am 18. September 2018, also einen Tag vor der Beratung des Stadtrates, den nachfolgenden Antrag gestellt:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dantz,

im Namen der Fraktion DIE LINKE bitte ich um Vertagung des TOP 15 auf der morgigen Stadtratssitzung sowie um eine Prüfung des unten genannten Sachverhaltes, ob Herr Drews als Geschäftsführer der Firma Hentschke-Bau Bautzen, der Reichsbürger-Szene angehört bzw. Mitglied in der rechten Gruppierung „Wir sind Deutschland“ ist. Falls dies zutrifft, können wir der Vergabeempfehlung zum Ausschreibungsverfahren „Barmherzigkeitsstift“ nicht zustimmen.

 

Mit besten Grüßen

Marion Junge

Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Kamenz

Als Oberbürgermeister unserer Stadt stand ich vor der Frage, wie ich mit einem solchen Antragsinhalt umgehe.

Dazu habe ich die Mitglieder des Ältestenrates eingeladen. An der Beratung des Ältestenrates nahm auch Frau Junge als Vorsitzende der Fraktion „Die Linke“ im Kamenzer Stadtrat teil. Sie hatte die Gelegenheit, die dem Antrag innewohnenden Mutmaßungen zu belegen bzw. auch die Intention dieses Antrags zu erläutern. Alle anwesenden Mitglieder des Ältestenrates waren – mit Ausnahme von Frau Junge – der Meinung, dass wir nicht bereit sind, einer derartig gewollten Gesinnungsprüfung auch nur ansatzweise das Wort zu reden. Die große Mehrheit des Kamenzer Stadtrates schätzt das Grundrecht der Meinungs- und Gedankenfreiheit und vertritt dieses Grundrecht auch ohne jeglichen Abstrich gegenüber jedem Mann bzw. jeder Frau.

Wir wissen aber auch, dass diese Diskussion im Stadtrat der Stadt Bautzen von Vertretern der Fraktion „Die Linke“  und der Fraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ geführt wurde und so konnten wir in der Beratung des Ältestenrates auch die Haltung des Bautzner Oberbürgermeisters Alexander Ahrens aus einer Sendung von Ostsachsen TV – die jedem zugänglich ist – erfahren.

Auch er wendet sich sehr klar gegen Diffamierungsversuche von Andersdenkenden und als Oberbürgermeister dieser Stadt bin ich genauso wenig – wie eine Mehrheit der Stadträte – bereit, dass auch nur im Ansatz einer „Gesinnungsschnüffelei“ das Wort geredet wird. Der Antrag der Fraktion „Die Linke“ war eher geeignet, das Ansehen der Stadt und damit des Kamenzer Stadtrates massiv zu beschädigen. Auch dies haben wir gegenüber Frau Junge im Ältestenrat deutlich gemacht.

Wir haben aber zugleich Frau Junge gebeten, zu überprüfen, ob sie an ihrem Antrag festhält oder ob sie nicht nach der Beratung des Ältestenrates mit den Mitgliedern der Stadtratsfraktion Fraktion „Die Linke“ spricht, und dass im Ergebnis der Beratung des Ältestenrates der Antrag zurückgenommen wird.

Frau Stadträtin Junge hat diese Möglichkeit genutzt und mir wenige Minuten vor Beginn der Stadtratssitzung mitgeteilt, dass die Fraktion „Die Linke“ den Antrag zurückzieht. Anzumerken ist dabei, dass es Frau Junge – trotz der Diskussion im Ältestenrat – unbenommen geblieben wäre, den o.g. Antrag einzubringen. Das hätte ich als Oberbürgermeister nicht verhindern können und wollen, da es jedem Stadtrat und jeder Fraktion freisteht, im Rahmen der Gemeindeordnung und Hauptsatzung (einschließlich Geschäftsordnung) Anträge einzubringen. Zur weiteren rechtlichen und sachslichen Bewertung liegt eine Stellungnahme der Kanzlei Dr. Brüggen vor.

Wir waren in der Beratung des Stadtrates durchaus froh, dass wir diese Diskussion in der öffentlichen Sitzung nicht führen mussten, umso mehr überraschte es mich, dass Frau Junge wenige Stunden später mit haltlosen Behauptungen das Niederlegen der Funktion der ehrenamtlichen Stellvertreterin des Oberbürgermeisters verkündet bzw. begründet.

 

Roland Dantz

Oberbürgermeister

20.09.2018 - 26.09.2018

14.09.2018: Bürgerentscheid am 23.09.2018

„Eingliederung der Gemeinde Schönteichen in die Große Kreisstadt Kamenz“

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönteichen haben vor einem Jahr entschieden, dass sie ein Teil unser Stadt Kamenz werden möchten. Nun sind Sie, sehr geehrte Kamenzerinnen und Kamenzer gefragt.

Der Stadtrat stellt folgenden Entscheidungsvorschlag zur Abstimmung:

„Die Gemeinde Schönteichen wird zum frühestmöglichen Zeitpunkt in das Gemeindegebiet der Großen Kreisstadt Kamenz eingegliedert. Eine entsprechende Eingliederungsvereinbarung nach § 8a Abs. 1 SächsGemO ist abzuschließen und die erforderliche Genehmigung einzuholen.“

Auf dem Stimmzettel können Sie mit JA oder NEIN abstimmen. Stimmen Sie mit JA ab, wird der Eingliederung zugestimmt. Wer mit NEIN stimmt, spricht sich gegen die Eingliederung von Schönteichen aus.

Die Abstimmung findet gemeinsam mit der Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Kamenz am 23.9.2018 in der Zeit von 8 - 18 Uhr statt.

 

Dr. Koch

Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses

14.09.2018 - 25.09.2018

Rückblick auf die Einwohnerversammlung am 5.9.2018 zum Bürgerentscheid

Kamenzerinnen und Kamenzer in der Einwohnerversammlung umfassend informiert

Zur nunmehr dritten Einwohnerversammlung, die den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit gab, zur Frage der Eingliederung von Schönteichen in die Stadt Kamenz ins Gespräch zu kommen, waren nicht nur Einwohner der Stadt, sondern auch interessierte Bürger und Gemeinderäte aus Schönteichen in den Ratssaal gekommen. Der Austausch zu den finanziellen Aspekten der Eingliederung war dabei von besonderem Interesse. Darüber hinaus wurde von der Regionalmanagerin, Susanne Danneberg, vom Dresdner Heidebogen e.V. Möglichkeiten der Förderung im ländlichen Raum vorgestellt.

Die Bürgerinnen und Bürger von Schönteichen haben schon vor einem Jahr entschieden: Sie möchten künftig Teil der Stadt Kamenz sein. Und zwar ohne Forderungen! Es ist klar, dass Schönteichen letztlich wegen der bis jetzt unzureichenden finanziellen Ausstattung kleiner Kommunen die Eigenständigkeit aufgeben muss., d.h. es gibt Aufgaben, die mit der Eingliederung der Stadt Kamenz zufallen. Und das kostet natürlich Geld.

Unterstützung durch den Freistaat Sachsen

Der Freistaat unterstützt die Stadt Kamenz. Bedingt durch die Eingliederung erhält die Stadt Kamenz jährlich einen höheren Betrag an Finanzzuweisungen des Freistaates. Für das Jahr 2019 wird sich dieser Mehrbetrag voraussichtlich auf etwa 480 TEUR belaufen. An der Spitze des Freistaates sind personelle Veränderungen eingetreten, die auch zu verändertem Handeln geführt haben. Der Freistaat bemüht sich um eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen. Das ist sichtbar, wenngleich die Landesregierung auch weiterhin in die Pflicht genommen werden muss, hier noch stärker tätig zu werden.

Für wichtige Investitionsvorhaben werden schon jetzt Fördermittel zur Verfügung gestellt. Infolge gezielter Gespräche mit Vertretern des Freistaates Sachsen konnte für die Investitionen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung in Schönteichen eine hohe Förderquote erreicht werden. Es sind somit weniger eigene Mittel aus dem Haushalt der Stadt Kamenz dafür erforderlich. Auch hinsichtlich der Sanierung der Grundschule in Brauna unterstützt der Freistaat Sachsen im Rahmen der vorhandenen Förderprogramme.

14.09.2018 - 25.09.2018

06.09.2018: Einladung zur Veranstaltung "Perspektiven der Gesundheitsversorgung in Kamenz“ (Termin vorbei)

Anknüpfend an die aktuelle Leitbilddebatte der Großen Kreisstadt Kamenz und den dort formulierten Zielen zur Gesundheitsförderung und -versorgung, soll die Vernetzung der Gesundheitsakteure in Kamenz gestärkt werden. Dazu hat die Stadt Kamenz mit dem Verein „Stadtwerkstatt Kamenz-Bürgerwiese“ e. V und der Nachwuchsforschergruppe „Care4Saxony“ der Technischen Universität Dresden eine Kooperation geschlossen.

Um über die geplanten Aktivitäten zu informieren und aktuelle Bedarfe und Themen der Akteure aus dem Gesundheitssektor als auch der Bürgerinnen und Bürger zu erfahren, laden der Oberbürgermeister der Stadt Kamenz, Roland Dantz, und der Vorsitzende des Vereins „Stadtwerkstatt-Bürger-wiese“ e.V., Michael Schiewack, recht herzlich zur Auftaktveranstaltung dieser Veranstaltungsreihe ein:

Am Donnerstag, dem 13. September 2018, 19.00 – 21.00 Uhr

in die Räumlichkeiten des Vereins „Stadtwerkstatt-Bürgerwiese“ e.V.

auf der Rosa-Luxemburg-Straße 13, 01917 Kamenz

Die Forscher von „Care4Saxony“ und Mitarbeiter des Zentrums für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) stellen ihr Forschungsvorhaben vor und werden das Rahmenprogramm der Veranstaltung durch Impulsvorträge und Diskussionen gestalten.

Im Anschluss an die Veranstaltung bleibt bei einem kleinen Imbiss Zeit für Fragen und Austausch zum Thema.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

06.09.2018 - 14.09.2018

06.09.2018: 9. September 2018 - Einkaufssonntag & Tag des offenen Denkmals

 

Einkaufssonntag mit Trödelmeile und Saumarkttreiben

Zum traditionellen Herbstfest der Kamenzer Cityinitiative kann in der Kamenzer Innenstadt am Sonntag wieder ausgiebig gebummelt und genossen werden. Den Programmflyer gibt es hier.

 

Tag des offenen Denkmals 2018 - Kamenzer Programm

„Entdecken, was uns verbindet“ lautet das diesjährige Motto am Tag des offenen Denkmals. An diesem Aktionstag gibt es in verschiedenen Museen u.ä. Kultureinrichtungen besondere Programmangebote.

So gibt es in der Lessingstadt Kamenz u.a. im Lessing-Museum, im Sakralmuseum St. Annen und im Museum der Westlausitz (Ponickauhaus) freien Eintritt an diesem Tag. Ziel der deutschlandweiten Veranstaltung ist es, die Bedeutung kulturellen und insbesondere baukulturellen Erbes zu wahren.

Koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Der Hydraulische Widder – ein erstaunliches Wasserpumpwerk

Vor 113 Jahren erbaut, vor 13 Jahren saniert, der Hydraulische Widder ist auch dieses Jahr wieder für interessierte Besucher am Sonntag, den 9. September 2018 in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Der Widder befindet sich am Lückersdorfer Weg kurz vor der Ortsteileinfahrt von Lückersdorf.

 

Besucher erfahren Altes und Neues über Hydraulische Widder und über die Geschichte der Trinkwasserversorgung von Kamenz. Sie erleben den Hydraulischen Widder in Aktion und erfahren neueste Erkenntnisse in einem Informationsflyer, der kostenlos bereitliegt. Die ewag kamenz und der Kamenzer Geschichtsverein e.V. freuen sich auf ihren Besuch!

Entdeckungsreise in die Geschichte des Ponickauhauses

Am Tag des offenen Denkmals können die Besucher das Ponickauhaus (Museum der Westlausitz) gründlich entdecken und die wechselvolle Geschichte des Hauses als Denkmal selbst erkunden. Neugier erwecken die mittelalterlichen Tonnengewölbe, staunen kann man über das Kreuzgewölbe aus dem Mittelalter sowie originale Bemalungen aus vergangenen Jahrhunderten entdecken!

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums der Westlausitz haben Bildmaterial aus ihren Archiven geholt und die Geschichte des Hauses dokumentiert. Die „Sieben Themenwelten“ der Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung "Amphibios - vom Wunder der Verwandlung" können eben falls – wie schon erwähnt – kostenfrei am Sonntag in der Zeit von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr besucht werden.

Städtische Museen und Roter Turm

Tolle Ausstellungen zu freiem Eintritt am Tag des offenen Denkmals - es lohnt sich also gleich doppelt, wieder einmal die Museen der Städtischen Sammlungen zu besuchen! Die Kultureinrichtungen haben am 09.09.2018 wie folgt geöffnet:

  • Lessing-Museum Kamenz
    Lessingplatz 3, 13.00 bis 17.00 Uhr

 

  • Klosterkirche und Sakralmuseum St. Annen
    Schulplatz 5, 10.00 bis 18.00 Uhr

 

  • Stadtgeschichte im Malzhaus
    Eingang Pulsnitzer Straße 16, 10.00 bis 18.00 Uhr

 

  • Sonderausstellung im Malzhaus: „Niemand kann den Mann höher schätzen als ich …“ Winckelmann & Lessing,
    Eingang Pulsnitzer Straße 16, 10.00 bis 18.00 Uhr

 

  • Roter Turm
    Pulsnitzer Straße 27, 10.00 bis 18.00 Uhr

Kirche zum Tag des offenen Denkmals

Hauptkirche St. Marien

11.30 – 17.30 Uhr           Möglichkeit zur Besteigung des Kirchturms

14.00 – 17.30 Uhr           Turmcafé im Kirchturm geöffnet

17.30 Uhr                         Turmbläser spielen auf

18.00 Uhr                         Konzert für Trompete und Orgel mit Robert Wintzen, Trompete und KMD Michael Pöche, Orgel

 

Katechismuskirche

11.30 – 17.30 Uhr           geöffnet

 

Klosterkirche St. Annen/Sakralmuseum

10.00 – 18.00 Uhr           geöffnet

15.00 Uhr                         Orgelführung an der Mende-Orgel

 

St. Just-Kirche

11.00 – 14.00 Uhr           geöffnet; Möglichkeit sich über die Freskenrestaurierung zu informieren

06.09.2018 - 10.09.2018

29.08.2018: Einwohnerversammlung am 05.09.2018 (Termin vorbei)

Einwohnerversammlung am 05.09.2018, 19:00 Uhr

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

sehr geehrte Einwohnerinnen, sehr geehrte Einwohner,

es ist richtig, wenn wir vor Richtungsentscheidungen stehen, dass wir die damit verbundenen Fragen und Vorstellungen miteinander besprechen und letztendlich durch Sie, durch die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, entscheiden lassen. Dies soll am 23. September 2018 zur Frage, die die Menschen von Schönteichen an uns gerichtet haben „Sind wir bereit, den Weg in die Zukunft gemeinsam zu gehen?“ geschehen.

Wir haben uns im Stadtrat Gedanken gemacht, wie wir Sie mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten erreichen können. Neben der sehr ausführlichen Eingliederungskonzeption, welche wir auf der Website der Stadt, über das Beteiligungsportal und auch in der Rathausinformation zur Verfügung gestellt haben, erhielten Sie über das Amtsblatt der Stadt Kamenz eine Broschüre, welche die wichtigsten Informationen zusammenfasst und auch den Entwurf der Eingliederungsvereinbarung zwischen Kamenz und Schönteichen beinhaltet.

Eine andere Form, um direkt ins Gespräch zu kommen, sind die Einwohnerversammlungen, deren Termine der Stadtrat ja am 20. Juni 2018 beschloss. Eine hat in diesem Jahr bereits im Juni stattgefunden.

Sicher gibt es viele Fragen: Wie können wir die Aufgaben, die vor uns liegen, stemmen? Wie kann der Freistaat dabei unterstützend helfen? Der finanzielle Aspekt ist dabei nur einer von vielen. Lassen Sie uns daher die Einwohnerversammlung am 5. September 2018 auch dazu nutzen, beispielhaft zu zeigen, welche Fördermöglichkeiten im ländlichen Raum zur Verfügung stehen und wie diese genutzt werden könnten.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

werte Einwohnerinnen und Einwohner,

ich lade Sie im Namen des Stadtrates herzlich zur Einwohnerversammlung am

5. September 2018 um 19 Uhr in den Ratssaal des Kamenzer Rathauses ein.

Tagesordnung:

  1. Eingliederung der Gemeinde Schönteichen in die Stadt Kamenz - Vorstellung Eingliederungskonzeption und öffentlich-rechtliche Vereinbarung sowie eingegangene Einwendungen
    Bestandteil dieses Tagesordnungspunktes ist auch ein Beitrag des Dresdner Heidebogen e.V. über Fördermöglichkeiten im ländlichen Raum.
  2. Diskussion

Ich freue mich auf Ihr Kommen

 

Roland Dantz

Oberbürgermeister

 

Informationen zur Eingliederung finden sich unter diesem Link.

29.08.2018 - 06.09.2018

 

27.08.2018: Erster Textentwurf des Leitbildes wurde kritisch diskutiert

Erster Textentwurf des Leitbildes wurde kritisch diskutiert

Am 14.8.2018 tagte die Steuerungsgruppe Leitbild „Kamenz 2030“ zum ersten ausformulierten Textentwurf im Ratssaal. Im Vorfeld des Termins hatten alle Mitglieder der Steuerungsgruppe die Möglichkeit, sich ca. 4 Wochen mit dem ersten Entwurf inhaltlich zu beschäftigen. Der Textentwurf wurde auf Grundlage der Schlüsselbegriffe und der Schwerpunktsetzungen aus der Grundstruktur erstellt, er hatte die Aufgabe motivierend und zugleich lesbar die Eckwerte der zukünftigen Stadtentwicklung in Kamenz bis 2030 darzustellen. Anwesend an dem Abend waren 11 Mitglieder der Steuerungsgruppe, vier Vertreter der Stadtverwaltung, der Moderator und Vertreter der Fachhochschule Dresden. Ziel der Veranstaltung war es, den ersten ausformulierten Textentwurf zu beraten und zu diskutieren.

Nach ca. 2 Stunden intensiver Diskussion wurde die Grundstruktur noch einmal bestätigt und aus der Steuerungsgruppe der Auftrag erteilt, den Textentwurf zu überarbeiten. Der überarbeitete Entwurf zum Leitbild soll mehr Verbindlichkeit ausstrahlen und die zukünftige Gesamtentwicklung in allen Lebensbereichen und die Herausforderung vor denen die Stadt Kamenz in kommenden Jahren steht herausarbeiten. Dazu soll die bestätigte Grundstruktur deutlicher in den Mittelpunkt der Ausformulierung gerückt werden.

Der Diskussionsabend endete damit, dass ein überarbeiteter Leitbildtextentwurf zunächst in kleinerer Rund mit bis zu vier Vertretern aus den einzelnen Arbeitsgruppen vorabgestimmt und dann nochmals in der Steuerungsgruppe abschließend beraten wird.

Als Zielstellung für den Beschluss im Stadtrat wird nun der Termin am 14.11.2018 durch das Moderationsteam angestrebt.

27.08.2018 - 10.09.2018

24.08.2018: Ein wunderbares Forstfest wurde am Donnerstagabend stimmungsvoll beendet

… und dass einen Wettergott hatte, der auch an diesem Tag noch gnädig war

Die Komiteemitglieder sind einhellig der Auffassung, dass das diesjährige Forstfest auch wieder ein großer Erfolg war und teilen den Eindruck des Oberbürgermeisters, dass auf ein sehr schönes Forstfest 2018 zurückgeblickt werden kann. Das erreichte hohe Niveau bei den Umzügen und in der Organisation konnte gehalten worden. Der Oberbürgermeister und die Komiteemitglieder danken ausdrücklich allen an der Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen Forstfestes Beteiligten.

Besondere Freude herrschte darüber, wie in diesem Jahr die Landespolitik das Kamenzer Forstfest wahrgenommen hat. So weilte am Montag der Kultusminister Christian Piwarz und am Donnerstag sogar der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, in Kamenz. Beide zeigten sich begeistert, mit welchem Enthusiasmus die Kinder und Jugendlichen, vorbereitet von ihren Eltern und auch Großeltern sowie begleitet durch die Kamenzer Lehrerinnen und Lehrer diesem – unserem – Fest das Gepräge und seinen Glanz gegeben haben. Anknüpfend an die ersten Dankesworte des Oberbürgermeisters nach dem Auszug am Donnerstag meinte Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Man kann nur Danke sagen, wie Sie es gesagt haben, allen die da mitgeholfen haben – fleißige Hände –, die das Gefühl haben, dass man das machen muss. Es ist schon so, wenn man einmal mitgelaufen ist, glaube ich, das vergisst man sein Leben lang nicht. Das verbindet auch so mit Heimat, das macht ja Heimat auch aus, gemeinsame Erlebnisse, Tradition, Geschichten (…). Schön, dass Sie das bewahren.“

 

Festgelände im Forst und Teilnehmerzahlen

Wir können feststellen, dass ca. 35.000 Tickets verkauft wurden (Tagesbänder und Wochenpakete entsprechend gezählt.). Hinzu kommen noch die Tickets (Tagesbänder und Wochenpakete entsprechend gezählt.) für ehrenamtliche Kräfte und die Schülerinnen und Schüler, so dass man insgesamt von ca. 46.000 Besucher im Forst ausgehen kann. Darin nicht eingerechnet sind u.a. die Besucher zum Eröffnungskonzert auf dem Markt am Freitag, die Besucher der diversen Konzerte der Blasorchester, die Besucher des Adlerschießens und des Schützenauszuges. Selbst die witterungsbedingte Absage des Feuerwerks am Mittwoch, die doch zu einem bemerkbaren Rückgang an Besuchern des Festplatzes führte, wurde durch erhöhte Besucherzahlen an anderen Tagen kompensiert.

Hinzu kommen noch die Teilnehmer und Zuschauer des Schauturnens sowie – nicht zuletzt – die Besucher und Gäste der Umzüge. Bei Letzteren kann man jeweils geschätzt im Durchschnitt mindestens von 2.800 Teilnehmern (Eltern, Großeltern und Verwandte) ausgehen mit einer entsprechenden Anzahl auch noch von auswärtigen Besuchern. Sehr vorsichtig geschätzt käme man auf eine Gesamtzahl von mindestens 54.000 Besuchern des Kamenzer Forstfestes in diesem Jahr. Wobei diese Zahl – wie schon ausgeführt – auf Annahmen und Schätzungen beruht. Gleich wie, es herrschte an allen Orten das gewünschte „Gewimmel“, sicherlich auch begünstigt durch die schon angebrochene Schulzeit.

 

Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte

Hier kann kurz und bündig festgestellt werden, dass sich das Sicherheitskonzept auch in diesem Jahr bewährt hat. In diesem Zusammenhang dankt der Oberbürgermeister ausdrücklich für die Umsicht und die Zuverlässigkeit des Wachdienstes – der Mitteldeutschen Wachschutz GmbH & Co. KG. Dies schließt den Dank an die Rettungskräfte des DRK, an die Kameraden der FFw, an das Kamenzer Polizeirevier sowie an den Einsatzstab der Stadtverwaltung mit ein, denn sie haben umfassend für Ordnung und die Sicherheit der Besucher des Kamenzer Forstfestes, einschließlich des Festgeländes gesorgt. Insofern gab es auch keine erwähnenswerten oder gravierenden Vorkommnisse. Besonders hervorzuheben ist das Bewässern des Festgeländes im Forst, u.a. durch die Jugendfeuerwehren Bernbruch und Kamenz-Stadt, die dadurch dafür sorgten, dass die Brandgefahr an dieser Stelle erheblich gesenkt wurde. Auch an die Schausteller sei unser Dank für ihr umsichtiges Verhalten in der Forstfestwoche gerichtet.

Verkauf Eintrittskarten

Der Vorverkauf hat gezeigt, dass viele die Möglichkeit genutzt haben, schon im Vorfeld des Festes entsprechende Einlassbändchen zu erwerben. Dass für den Freitag und Donnerstag, aufgrund der Verstärkung der Sicherheitsbedingungen, jetzt Eintritt bezahlt werden muss, hat sich nicht gravierend ausgewirkt, eher war für Freitag ein leicht erhöhter Verkauf festzustellen.

Handel und Wandel

Der neugestaltete Marktplatz hat seine Bewährungsprobe bestanden. Die Forstfestumzüge konnten in der bewährten Art und Weise stattfinden.

Erste Einschätzungen legen auch nahe, dass es bei den Schaustellern, Gewerbetreibenden und Zeltbetreibern eine allgemeine Zufriedenheit sowohl vom Besucheraufkommen als auch hinsichtlich der eigenen Umsätze gibt. Dies bestätigte sich auch in Gesprächen, wo z.T. von großer Zufriedenheit gesprochen wurde. Das Geld habe locker gesessen. Genaueres werden weitere Auswertungsrunden ergeben.

Forstfestumzüge

Es war für die Besucher und Ehrengäste in unserer Stadt wieder eine Augenweide, die Kinder in ihren weißen Kleidern mit dem opulenten Blumenschmuck zu sehen. Trotz der widrigen Witterungsumstände haben die Gärtnerinnen und Gärtner wieder eine Meisterleistung hingelegt und sind z.T. an ihre Grenzen gekommen. Immerhin waren es in diesem Jahr wieder rund 1.400 Schülerinnen und Schüler, darunter auch eine erhöhte Anzahl von Teilnehmern aus den Förderschulen, die an den Auszügen teilgenommen haben.

 

Alte Filme

Im April 2018 hatten Nachfahren der Kinobesitzer Hauffe, Bautzner Straße 51, durch Vermittlung des Oberbürgermeisters dem Stadtarchiv Kamenz mehrere Nitrofilme mit der Aufschrift „Forstfest“ übergeben. Um diese Filme wieder ansehen zu können, wurden sie durch das Stadtarchiv einer Fachfirma zur Digitalisierung übergeben. Nach Abschluss dieser Bearbeitung konnten die Ergebnisse in Augenschein genommen werden. Schnell war klar, dass es sich hierbei um die aus Anlass der Forstfeste von 1911 und 1921 gedrehten Filme handelt, die einst im Kino der Familie Hauffe präsentiert wurden und seit langer Zeit als verloren galten.

 

Nun war dieser Schatz gehoben worden und wurde zum einen durch das Hotel „Goldner Hirsch“ in der Schweizer Baude während der Öffnungszeit des Festgeländes gelegentlich, aber doch mehrmals gezeigt. Zum anderen ermöglichte die Übergabe der Filme an die Stadt und ihre durch das Stadtarchiv veranlasste Digitalisierung dem Verein „Stadtwerkstatt-Bürgerwiese“, diese im Rahmen ihrer gutbesuchten Kaffeekränzl im Innenhof der Bautzner Straße 51 am Montag und am Donnerstag zu präsentieren.

Erste Auswertungen

Das Forstfestkomitee traf sich bereits am Donnerstagabend zur ersten Nachschau und erstem Resümee im festlichen Rahmen. Natürlich gibt es hier und da – wie immer im Leben – noch Möglichkeiten zur Verbesserungen, so z.B. das Mitsingen der Forstfestlieder durch die Schülerinnen und Schüler. Insgesamt wurde aber – wie schon ausgeführt – ein überaus positives Resümee gezogen.

 

Das Wetter war schon ziemlich heiß, aber durch verschiedene Maßnahmen wurde alles dafür getan, um die Umzüge für die Kinder und Jugendlichen zu erleichtern. Am Donnerstag z.B. wurden Gesangseinlagen etwas verkürzt und an beiden Tagen stellte die Stadtverwaltung an jeweils drei Punkten (Schulplatz, Marktplatz, Schlussort der Auszüge) des Umzuges ausreichend Getränke zur Verfügung. Gemessen an der Gesamtzahl der Teilnehmer hatten nur sehr wenige Schülerinnen und Schüler Probleme, die aber professionell von Rettungskräften des DRK behandelt worden. Auch hatten dieses Mal die Schulen schriftlich die Eltern darüber informiert, dass ihre Kinder vor den Umzügen ausreichen essen und trinken sollten. Außerdem sollte eine Telefonnummer den Kindern mitgegeben werden, mit der bei Bedarf Erziehungsberechtigte – bei gesundheitlichen Problemen – informiert werden konnten.  

Ausblick 2019

Zum einen wird das Forstfest im nächsten Jahr im Zeichen des Jubiläums der 1. Oberschule stehen, die dann 175 Jahre alt wird. Besonderheit dabei: Die dafür notwendige Schlüsselübergabe wurde am 19. August 1844, der dann 2019 der Forstfestmontag ist, vollzogen. Von dieser Schule „geht“ sprichwörtlich am Forstfestmontag alles aus. Zum anderen wird dieses Forstfest eine starke sächsische Aufmerksamkeit erfahren, weil sich dann die sächsischen Schützenvereine beim Landesschützentag in Kamenz versammeln und einen großen Schützenumzug veranstalten werden, der voraussichtlich am Sonnabend, dem 17. August 2019 stattfinden wird, wodurch der Tag des Bieranstichs zusätzlich aufgewertet wird.

Angeregt wurde weiterhin, dass die Stadt Kamenz den Antrag stellt, dass das Kamenzer Forstfest (mindestens) in das „Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen wird. Beim immateriellen Kulturerbe handelt es sich um kulturelle Ausdrucksformen und Handlungsweisen, die einen Wert darstellen und die von Generation zu Generation weitervermittelt werden und stetig erneut stattfinden.

Und so kann man abschließend frohgemut ausrufen: Vivat, vivat, hoch!

 

Roland Dantz

Oberbürgermeister und Vorsitzender des Forstfestkomitees

24.08.2018 - 04.09.2018

21.08.2018: Das Kamenzer Forstfest 2018 ist schon jetzt ein Riesenerfolg!

Zahlreiche Gäste aus nah und fern – u.a. am heutigen Tag der Kultusminister des Freistaates – Herr Christian Piwarz – ließen es sich nicht nehmen, das Kamenzer Frostfest zu besuchen.

Nach der Eröffnung am Freitag mit tausenden Besuchern auf dem Kamenzer Marktplatz, dem Bieranstich auf unserem sehr gut besuchten Festgelände, dem Festumzug der Schützen des Schützenkreises Westlausitz am Sonntag sowie dem festlichen Auszug am heutigen Montag nimmt das Kamenzer Forstfest seinen Lauf. Auch der der Sportlerauszug am am Dienstag in der Kamenzer Innenstadt und das anschließende Schauturnen im Kamenzer Forst mit zahlreichen Sportlerinnen und Sportlern, Schülerinnen und Schülern war eindrucksvoll.

Und zweifelsfrei wird der Mittwoch, wie in den Jahren zuvor, ein „Hochtag“ im Kamenzer Forst. Das Fortfestkomitee bedankt sich schon jetzt für das entgegengebrachte Verständnis, dass wir uns – aufgrund der langanhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr – entschieden haben, in diesem Jahr auf das Feuerwerk zu verzichten. Die Festplatzatmosphäre wird auch am Mittwoch zahlreiche Gäste in ihren Bann ziehen.

Die Wetterlage sieht gut aus, so dass wir uns am Donnerstag auf den Besuch des Ministerpräsidenten des Freistaates, Herrn Michael Kretschmer, freuen, mit dem wir gemeinsam den Auszug der Kinder und Jugendlichen erleben werden. Und am Abend gibt es dann wieder „Gänsehautfeeling“, wenn unsere Kinder und Gäste mit dem Einzug in die Stadt mit das Forstfest 2018 beschließen.

Zuletzt noch ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2019: Hier wird es einen besonderen Höhepunkt geben und wir freuen uns schon jetzt, dass sich dann zum Forstfest 2019 die sächsischen Schützenvereine beim Landesschützentag in Kamenz mit uns versammeln und das Forstfest gemeinsam mit uns feiern.

 

Roland Dantz

Oberbürgermeister

21.08.2018 - 24.8.2018

16.08.2018: Anhaltende Trockenheit verhindert traditionelles Feuerwerk

Leider muss in diesem Jahr das traditionelle Feuerwerk abgesagt werden. Dieser Wermutstropfen trübt ein wenig den furiosen Fest- beginn, aber wir feiern weiter.

 

16.08.2018 - 23.08.2018

 

09.08.2018: Rückschau auf ein partnerschaftliches Projekt zw. Lubań und Kamenz

Rückschau auf ein partnerschaftliches Projekt zw. Lubań und Kamenz

Im Jahr 2017 wurde in Lubań das Projekt "Gemeinsame Kultur und Geschichte eine Brücke zwischen den Einwohnern von Lubań und Kamenz" aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und aus dem Staatshaushalt im Rahmen des Kleinprojektefonds Interreg Polen-Sachsen 2014-2022 durchgeführt.

Das Projekt hatte das Ziel, die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Kulturbereich zwischen den Einwohnern von Lubań und Kamenz zu stärken.

Es wurde mit Erfolg umgesetzt: Im Rahmen des Projekts wurden geplante Aktivitäten eines Gesangsworkshops organisiert. Einwohner von Lubań und Kamenz nahmen an diesem Workshop teil. Der Unterricht dauerte drei Tage, vom 22. bis zum 24. September 2017, und wurde im städtischen Kulturzentrum in Lubań abgehalten. Die Teilnehmer übten das eigens komponierte Oratorium „Jubilate Deo Omnis Terra – Oratorium über den Heiligen. Maria Magdalena“ ein und spielten es dann gemeinsam mit einem Orchester, bestehend aus professionellen Musikern, während der Hauptmessen der Patronatsfeier am 24. September in der Dreifaltigkeitskirche in Lubań.

Am 25. November 2017 wurde das Projekt zusammenfassend noch einmal vorgestellt. Die Vorstellung fand in der Partnerstadt Kamenz statt. Lubań war mit einer Gruppe von 50 Sängern, Musikern aus der Aufführung des Oratoriums sowie Vertretern der lokalen Regierung in Kamenz vertreten.

Während der Zusammenkunft in Kamenz hatte die polnische Gruppe die Gelegenheit, Kamenz kennenzulernen, die deutschen Chormitglieder erneut zu treffen und vorbereiteten Vorträge zuzuhören.

Als Höhepunkt des Treffens sahen alle Teilnehmer die Video-Aufnahme des Oratoriums "Jubilate Deo Omnis Terra", wie es in Lubań, anlässlich der Feierlichkeiten zur Übertragung des Patronats der heilige Maria Magdalena über die Stadt Luban aufgeführt worden war. Das Oratorium sowie dessen Einstudierung und natürlich die Aufführung in beiden Städten ist ein schönes Beispiel für die Möglichkeiten der vorhandenen Förderprogramme. Als begünstigte Institution fungierte in diesem Zusammenhang das Städtisches Kulturzentrum in Lubań, während die Stadt Kamenz als Partner auftrat. Das Projekt wurde aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und aus dem Staatshaushalt im Rahmen des Kleinprojektefonds Interreg Polen-Sachsen 2014-2022 kofinanziert.

Begünstigter: Städtisches Kulturzentrum in Lubań http://luban.naszgok.pl Partner: Stadt Kamenz www.kamenz.de

Zeitpunkt der Projektdurchführung: 03.07.2017 – 30.11.2017

Projektwert: 17.624,67 Euro

Kofinanzierung durch die Europäische Union 

http://luban.pl/patronat

09.08.2018 - 21.08.2018

27.07.2018: Stadtgrün benötigt dringend Wasser

Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kamenz und ihrer Ortsteile

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kamenz und der Ortsteile,

es ist Sommer in unserer schönen Stadt. Neben den angenehmen Seiten, die diese Zeit des Jahres mit sich bringt, gibt es, angesichts der anhaltenden Trockenheit und Hitze, Auswirkungen auf unsere Umwelt. Aktuell haben unsere Mitarbeiter der KDK alle Hände voll zu tun, um die Pflanzen im öffentlichen Raum regelmäßig zu gießen. Da Kamenz eine grüne Stadt ist und dies auch so erhalten werden soll, richte ich heute einen Aufruf an Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kamenz, um Hilfe bei der Bewässerung der Pflanzen, im Besonderen der Bäume und Sträucher in der Stadt.  Die bereits langanhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen lassen unseren Grünbestand stark leiden. Es reicht schon ein Eimer Wasser am Baum oder Strauch nebenan oder dem Park in der Nähe.

Den Aufruf möchte ich auch an die Eltern unserer Kinder der Stadt richten, welche gemeinsam mit mir einen Baum, „ihren“ Baum, gepflanzt haben. Nutzen Sie doch einen Familienspaziergang, um Ihr Bäumchen zu besuchen und zu wässern. Es wäre doch schade, wenn dieses seine Blätter abwerfen würde.

Bereits jetzt möchte ich mich bei Ihnen für das Engagement bedanken und wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit.  

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Dezernentin für Stadtentwicklung und Soziales Frau Katrin Andrews Tel. 03578/379 210 oder an Frau Manuela Rutkowsky von der KDK 03578/377 162.

 

Roland Dantz

Oberbürgermeister der Stadt Kamenz

27.07.2018 - 27.08.2018

25.07.2018: Die Leitbilddebatte geht in die nächste Phase

Nachdem die Steuerungsgruppe in ihrer letzten Sitzung Mitte Mai die vom Redaktionsteam erarbeitete Grundstruktur des künftigen Leitbildes „Kamenz 2030“ (https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/kamenz/startseite) bestätigt hat, liegt nun der erste ausformulierte Textentwurf vor. In einer Präambel und fünf Leitbildbausteinen wird ein Bild der Stadt Kamenz im Jahr 2030 entworfen, das als Richtschnur der in den nächsten Jahren zu treffenden Entscheidungen dienen soll.

Dabei werden die in den thematisch orientierten Arbeitsgruppen entwickelten Schwerpunktthemen- und –projekte aufgenommen und zu übergeordneten Leitbildbausteinen zusammengeführt. Der vorliegende Entwurf des Leitbildtextes wurde nun an alle beteiligten Akteure aus Bürgerschaft, Stadtpolitik und Verwaltung versandt und bildet die Diskussionsgrundlage für die weitere Arbeit am Kamenzer Leitbild. Bereits in der nächsten Steuerungsgruppe am 14.08.2018 sollen Hinweise und Anregungen sowie Kritik aufgenommen und sich zum weiteren Verfahren der Leitbilddebatte geeinigt werden.

Mitte Juli 2018 - 27.08.2018

24.07.2018: Eine Puppenstube in Lichtenberg

Seit vielen Jahren sammelt Gudrun Schöne mit viel Liebe und Zeitaufwand Puppenstuben, Puppen, Puppenwagen, aber auch anderes Kinderspielzeug, wovon man sich in den Ausstellungsräumen in Lichtenberg selbst überzeugen kann. Zu jedem Sammlerstück weiß Gudrun Schöne kleine Geschichten zu erzählen, die großen Puppen- und Puppenhaushersteller des 19. und 20. Jahrhunderts kann sie aus dem Effeff. Neben den vielen Puppen- und liebevoll eingerichteten Puppenstuben bzw. -häusern gibt es auch verblüffende Sammlerstücke, so die Puppe bzw. das Baby mit den drei Gesichtern: der friedlich schlafende, der fordernd quengelnde und der glücklich freuende Gesichtsausdruck. Mit einer – im wahren Leben nicht auszuführenden – Drehung des Kopfes des Kindes konnten, bezogen auf die jeweilige Situation, diese unterschiedliche Gesichtsmimik in das Spiel einbezogen werden.

Und so vergeht die Zeit der Führung wie im Fluge. Und – dies sei auch angemerkt – die Schau ist nicht nur für Kinder, schon gar nicht nur für Mädchen geeignet, auch Erwachsene werden ihre Freude daran finden, denn es wird nicht nur das historische Interesse bedient, sondern es ist eventuell auch ein Ausflug in die eigene Kindheit, da scheinbar die Welt noch in Ordnung war. Das Credo von Gudrun Schöne lautet: „Sammeln ist nicht nur Sammeln aus Leidenschaft, vieles soll der Nachwelt erhalten bleiben, denn jedes Stück könnte eine Geschichte erzählen – ein Stück Erinnerung.“ Die Schau, besonders der Puppenstuben „spiegelt auch zum großen Teil die Wohnverhältnisse und Lebensgewohnheiten vergangener Zeiten wider.“ Dafür durchstreift sie nicht nur die Trödelmärkte und besucht Haushaltsauflösungen, sondern legt selbst Hand an, indem sie u.a. mit Stricknadel, Wolle und Garn die passende Kleidung der jeweiligen Zeit nachempfindet bzw. herstellt. Abschließend sei noch erwähnt, dass Gudrun Schöne ohne die tatkräftige Unterstützung ihres Mannes, der ihr in vielem den Rücken freihält, ihr lebensbestimmendes Sammler- und Ausstellungshobby nicht in diesem Umfang betreiben könnte, wofür sie ihm sehr dankbar ist.

Besucher sind willkommen

Aus all dem Gesagten gibt es nur eine Schlussfolgerung: Den Kamenzer und ihren Gästen sei diese von den Räumlichkeiten her kleine, aber vom Umfang her feine Ausstellung ausdrücklich empfohlen! Die Ausstellungsräume der „Puppenstube“ befinden sich in der Straße der Jugend 16 in 01896 Lichtenberg, eine Gemeinde unweit von Pulsnitz. Sie hat von November bis März immer sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, aber zurzeit sind nach telefonischer Vereinbarung auch Besuche möglich und erwünscht. Zur Vorabstimmung bitte unter 035955 43282 anrufen. Informationen finden sich auch im Internet unter http://www.puppenmuseum-sachsen.de/index.html.

Im Übrigen ist der Eintritt frei, wobei sich Gudrun Schöne aber über jeden freiwilligen Obolus freut. Dieser fließt dann umgehend wieder in die Erhaltung und die Anschaffung neuer Sammlerstücke. Also hinfahren, schauen, staunen sowie genießen und ein Stückchen historisch gebildeter diesen Ort verlassen!

06.07.2018 - 27.07.2018

19.07.2018: Zurück in die Zukunft
Thomas Hucke, © Skeleton Technologies

Ein Neuanfang bei einem erfolgreichen Start Up: für Thomas Hucke begann im Mai 2018 ein neues Kapitel seiner beruflichen Laufbahn. Als technischer Geschäftsführer des Unternehmens Skeleton Technologies, dem weltweit einzigen Hersteller von Graphen-basierten Ultrakondensatoren mit Sitz in Großröhrsdorf, gestaltet er heute gemeinsam mit seinem Team an der Zukunft des Energiespeichermarktes mit. Die Rückkehr nach Dresden, zurück zu Familie und alten Freunden war dabei der andere große Faktor, welcher für Ihn die Entscheidung zurück zukommen leicht machte. Eine Erfolgsgeschichte, ganz ohne Hindernisse.

 

Ein leises, unterfrequentes Summen liegt in der Luft. Neben dem Geräusch der Räder auf dem Asphalt ist nichts zu hören. Die bunt leuchtenden Farben des Autodisplays zeigen ein pulsierendes Batteriesymbol. Bei jedem Tritt auf das Bremspedal wird die Batterieanzeige ein bisschen größer, der Verbrauch sinkt. Elektroautos sind die Zukunft der Automobilindustrie und maßgeblich an der Energiewende in Deutschland beteiligt. An einem wichtigen Teil der Technik, welche heute und zukünftig den Markt bereichern soll und Schritt für Schritt die Zukunft der Mobilität bestimmt, ist auch Thomas Hucke, CTO und Managing Director bei Skeleton Technologies, beteiligt. Neben der Verlängerung der Reichweite und der Lebensdauer von Batterien von Elektrofahrzeugen, kommen Ultrakondensatoren aus Sachsen beispielsweise in Energiespeichern für erneuerbare Energien aus Wind- und Solaranlagen oder auch bei der Kraftstoffeinsparung von Bussen und LKWs zum Einsatz.

 

Der Ruf der Veränderung

 

Begonnen hatte alles mit seinem Studium als Verfahrensingenieur an der Technischen Universität in seiner Geburtsstadt Dresden und in Freiberg. Nach Studienabschluss begann er als Entwicklungsingenieur in Pirna, dann zog es ihn aus der Region für fünf Jahre in die Schweiz und später für dreieinhalb Jahre nach Frankfurt. Die Entscheidung zu den jeweiligen Ortswechseln war dabei immer gesteuert von dem Wunsch der beruflichen Weiterentwicklung. „Alles in allem beschäftige ich mich seit fast 20 Jahren mit dem Thema Batterien und Energiespeicher im Allgemeinen und mit Graphen und Kohlenstoffen im Speziellen.“ sagt Hucke. „Aber gerade mit einer wachsenden eigenen Familie ist man immer mehr auch auf die Unterstützung der Großeltern, der Familie im Ganzen angewiesen. Beides konnte ich mit Skeleton in Dresden realisieren.“

 

Der Weg zurück

 

Und so kam es Anfang 2018 zu ersten Gesprächen mit Skeleton und dessen CEO Taavi Madiberk. „Der Schritt in ein Start Up Unternehmen will wohl überlegt sein, die Entscheidung fiel mir dann aber relativ leicht, auch weil Skeleton im Markt etabliert ist und weil zahlreiche namhafte industrielle Partner großes Interesse an den Technologien zeigen.“ Aber vor allem hier sah Thomas Hucke auch viele Vorteile. Prozesse laufen dynamischer ab, man besitzt mehr Flexibilität, mehr Mitspracherecht als in althergebrachten Konzernstrukturen. „So haben auch jüngere Mitarbeiter die Möglichkeit, sich produktiv ins gesamte Unternehmen einzubringen“ ergänzt Sophie Genschow, die im Bereich Human Ressources bei Skeleton Technologies tätig ist. In manchen Belangen ist die Arbeit in einem Start Up sicher auch etwas unkonventionell. „Meinen Arbeitsvertrag habe ich auf der Durchreise von Herrn Madiberk in einem Café am Flughafen unterschrieben.“ erzählt Hucke mit einem Lächeln auf den Lippen.  Aber genau das schätzt er mittlerweile. Die effektive Arbeit steht immer an erster Stelle, Aufgaben gilt es zu erledigen und man kann sich seine Zeit frei einteilen. Ein Luxus, den der zweifache Vater sehr zu schätzen weiß.

 

Rückkehr ohne Hindernisse

 

Entgegen dem Trend verlief die Rückkehr der Familie Hucke ganz ohne Probleme. „Wir hatten uns nur für eine Wohnung in Dresden beworben und diese tatsächlich bekommen. Unsere Kinder waren nach gut 4 Wochen in Kindertageseinrichtungen quasi um die Ecke untergebracht. Selbst beim Umzug ist nichts zu Bruch gegangen.“ erzählt Hucke. Nach den häufigen Ortswechseln entwickelt man eine Art Routine, man weiß, was wann und wie zu erledigen ist und kann dann nach und nach alles abhaken. So erfolgte der Umzug nach Dresden parallel zum Arbeitsbeginn bei Skeleton Anfang Mai. Die Eingewöhnung an die alte Heimat ging danach ganz schnell. Herzlich aufgenommen von Familie und alten Freunden genießt die Familie jetzt die kulturellen Möglichkeiten der Landeshauptstadt oder die Natur der Sächsischen Schweiz. „Die Stadt, auch mit Ihrem Umland hat sich deutlich weiterentwickelt.“ findet Thomas Hucke und holt dann wieder den Bogen zu seinem Arbeitsbereich „Ein großer Vorteil hier ist die Unterstützung der Landesregierung und der Wirtschaftsförderung, die Förderung von Leuchtturmprojekten. Im Technologiesektor muss sich die Region nicht vor den großen Playern in Deutschland verstecken.“ Frau Genschow ergänzt, dass durch das vorhandene Technologiecluster im nahen Umkreis viele Vernetzungen möglich sind. Die Menschen in der Gegend sind aufgeschlossen und fokussiert darauf gute Arbeit zu leisten und beständige Partnerschaften zu knüpfen. Diese vielen Vorteile sollten noch mehr vermarktet werden finden beide. Es fehlt ein bisschen das „polierte“ Image der Region. „Es hat leider immer noch ein anderes Gewicht, ob im Lebenslauf ein Jahr in München oder ein Jahr in Dresden auftaucht“ sagt Sophie Genschow. Doch die positive Entwicklung schreitet voran und zieht innovative Start Ups wie Skeleton in die Wachstumsregion.

 

Ein umkämpfter Markt  

 

Im Technologiebereich sind Fachkräfte begehrt und selten lang auf dem Markt. „Man muss schnell sein und am besten potentielle Fachkräfte bereits währen der Ausbildung begleiten“ erläutert Sophie Genschow. Das Unternehmen greift dabei auf alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen zurück, neben reichweitenstarken Online-Portalen auch immer mehr auf lokale und regionale Angebote. Und dabei merkt man auch den steigenden Bekanntheitsgrad des Unternehmens. „Wir bekommen immer mehr Anfragen von potentiellen Bewerbern, die uns initiativ ansprechen.“ freut sich Frau Genschow. Doch auch zukünftig sieht sie die Gefahr eines voranschreitenden Fachkräftemangels. Denn eine erfolgreiche Entwicklung eines Unternehmens steht und fällt mit seinen Mitarbeitern. Projekte wie die „Wachstumsregion Dresden“ sind dabei ein sehr wichtiger Partner.

 

Das grüne Batteriesymbol des Autodisplays leuchtet mittlerweile durchgehend. Die volle Energie steht für den Antrieb zur Verfügung. Ein Tritt auf das Gaspedal drückt einen leicht in den Fahrersitz. Man kann den Fortschritt quasi spüren. Ein Fortschritt, für den Thomas Hucke den Weg zurück in seine Heimat gefunden hat. Zurück in die Wachstumsregion Dresden. Zurück in die Zukunft. 

 

 

Interview: Peter Glumbick

Text: Peter Glumbick      

 

Bewerberregistrierung und Buchungsformular für Veröffentlichung regionaler Stellenangebote unter https://www.jobportal-wachstumsregion-dresden.de;

Projektwebsite: www.wachstumsregion-dresden.de;

Projektmanagement:

Tel. 03578–379 104

info@wachstumsregion-dresden.de                                                                                               19.07.2018 - 09.08.2018

19.07.2018: Mit Bus und Bahn zur Elektromobilität

03.07.2018, Kamenz: Die Stadt Kamenz, der Verkehrsverbund Oberelbe und die Daimler-Tochter Accumotive machen sich gemeinsam stark für eine umweltfreundliche Verkehrsanbindung des im Ausbau befindlichen Batteriewerks in Kamenz.

Zurzeit entsteht auf 120.000 Quadratmetern eine der modernsten und größten Lithium-Ionen-Batteriefabriken in der internationalen Automobilindustrie. Mit der Erweiterung des Werks wird auf hocheffiziente Nachhaltigkeit gesetzt: Eine Photovoltaikanlage, ein Blockheizkraftwerk und eine Geothermieanlage werden die Produktion mit Energie und Wärme versorgen. Da ist es nur folgerichtig, dass auch eine möglichst umweltfreundliche und nachhaltige Verkehrsanbindung des Werks angestrebt wird.

Ein erster Schritt auf diesem Weg ist das Angebot eines Jobtickets für alle Mitarbeiter der Accumotive in Kamenz. Damit können seit dem 1. Juli 2018 alle Mitarbeiter preiswerte Mobilität im öffentlichen Nah- und Regionalverkehr im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe nutzen. Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO): „Das Jobticket unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Accumotive, den Kommunen und dem Nahverkehr in der Region. Accumotive kooperiert für das Jobticket-Angebot mit unserem lokalen Partner, der Regionalbus Oberlausitz GmbH (RBO).“  

Als zweiten Schritt streben die Stadt Kamenz, die Daimler-Tochter Accumotive und der Verkehrsverbund eine noch bessere Verkehrsanbindung der Accumotive mit erhöhter Taktung an den Regional- und Nahverkehrs an. „Wir unterstützen die umweltfreundliche Verkehrserschließung des Werks mit allen Kräften. Wenn die wachsende Zahl an Mitarbeitern für den Arbeitsweg Bus und Bahn nutzen, ist das nicht nur gut für das Klima, sondern sorgt auch für eine Entlastung des inner- und außerstädtischen Verkehrs.“ betont Roland Dantz, Oberbürgermeister der Stadt Kamenz.

„Wir bauen den Standort massiv aus und wollen allein in diesem Jahr rund 450 Mitarbeiter einstellen.“ sagt Antje Römer-Graf, Personalleiterin des Werks.  „Schon zum Jahresende werden in Kamenz mehr als 1.000 Mitarbeiter maßgeblich das Zukunftsthema Elektromobilität vorantreiben. Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung ist sehr wichtig, um Pendlern aus Dresden, Bautzen, Hoyerswerda oder der weiteren Umgebung eine schnelle, umweltfreundliche Alternative zur Anfahrt mit dem PKW anbieten zu können.“, unterstreicht Antje Römer-Graf die Bedeutung des gemeinsamen Bestrebens um eine gute Verkehrsanbindung.

Die Deutsche Accumotive, ein Unternehmen der Daimler AG, das in Kamenz Batterien für die Elektromobilität produziert, erweitert derzeit seine Produktionsfläche in Kamenz mit einer zweiten Fabrik für Lithium-Ionen Batterien auf 120.000 m² Fläche. In Zuge dessen wächst auch die Zahl der Mitarbeiter: Seit Jahresbeginn wird kräftig eingestellt, im Vergleich zum Vorjahr soll sich die Zahl der Beschäftigten bis Jahresende nahezu verdoppeln.

Bei den Jobtickets handelt es sich um vergünstige Abo-Monatskarten für den VVO. Neben einem Zuschuss durch den Arbeitgeber räumen auch die Verkehrsunternehmen einen Rabatt ein. Im Gegenzug ist das Ticket von montags bis freitags in der Zeit von 6 Uhr bis 18 Uhr personengebunden. Außerhalb dieser Zeitspanne kann die Fahrkarte problemlos übertragen werden. Ein weiterer Vorteil der Abo-Monatskarten ist die mögliche Mitnahme eines Fahrrads oder Hundes. Am Wochenende wird das Jobticket darüber hinaus zur Familienkarte. Ein zweiter Erwachsener und bis zu vier Kinder unter 14 Jahre fahren dann kostenlos mit. Jobtickets sind für alle Preisstufen und alle Tarifzonen erhältlich und bieten so Mobilität und Flexibilität im gesamten Verbundraum.

19.07.2018 - 27.07.2018

06.07.2018: Neue Unterstützungsmöglichkeit des Ehrenamtes im Landkreis Bautzen

Kreistag beschließt Ehrenamtsbudget für 2018 – Antragstellung bis 15.09.2018

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Kreistag für den Landkreis Bautzen mit dem Beschluss zur „Förderung des Ehrenamtes im Landkreis Bautzen“ eine Förderrichtlinie zur Förderung ehrenamtlicher Maßnahmen und Projekte in den Städten und Gemeinden des Landkreises Bautzen beschlossen, auf deren Grundlage Anträge gestellt und Auszahlungen vorgenommen werden können. Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Unterstützung des Ehrenamtes. Dafür hat der Freistaat Sachsen dem Landkreis Bautzen im Rahmen des Kommunalen Ehrenamtsbudgets 2018 einen Betrag in Höhe von 100.000 EUR bewilligt. Diese Steuermittel wurden auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt.

 

Rahmbedingungen der Förderung

Im Beschlusstext wird Folgendes zu den „Rahmbedingungen der Förderung“ ausgeführt:

  • Pro Stadt/Gemeinde steht ein Budget in Höhe von 1.250,00 € für ehrenamtliche Vereine und Initiativen zur Verfügung.
  • Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen mit Sitz im Landkreis Bautzen.
  • Förderhöhe bis 100 %.
  • Antragstellung für Projekte/Initiativen vom 26.06.2018 bis 31.12.2018 möglich.
  • Antragsfrist ist der 09.2018
  • Förderfähig sind Sachkosten und geringwertige Wirtschaftsgüter zum Durchführen der Maßnahmen. Nicht förderfähig sind Investitionen und Personalkosten.
  • Förderung nachrangig zu vorhandenen Förderprogrammen.

 

Förderverfahren

Des Weiteren geht es im Beschlusstext um das Förderverfahren:

  • Bewilligung erfolgt auf Antrag durch das Landratsamt Bautzen
  • Antragsabgabe möglichst bei Stadt/ Gemeinde
  • Befürwortung/ Stellungnahme des Antrages durch Stadt/ Gemeinde
  • Einfacher Verwendungsnachweis

 

Unterlagen auf der Website des Landkreises Bautzen und der Stadt Kamenz

Unterlagen für den Fördermittelantrag finden sich auf der Website des Landkreises Bautzen unter http://www.landkreis-bautzen.de/13383.html in der Rubrik „Ehrenamt“ oder unter http://www.landkreis-bautzen.de/ehrenamt oder auf der Website der Stadt Kamenz unter https://www.kamenz.de/satzungen-formulare-veroeffentlichungen.html in der Rubrik „Formulare“. Hier können sie auch runtergeladen werden. Die Bezeichnung des Antrages auf der Stadtseite lautet: „Antrag Kommunales Ehrenamtsbudget 2018 mit allg. Hinweisen und Datenschutzhinweisen“. Bei Bedarf können diese Unterlagen auch im Büro des Oberbürgermeisters abgefordert werden. Das Büro ist unter der Telefonnummer 03578 379 102 oder per Mail unter stadtverwaltung@kamenz erreichbar.

 

Ansprechpartner für das Antragsverfahren beim Landratsamt

Für weitere Fragen steht Ihnen die Beauftragte für das Ehrenamt des Landkreises Bautzen, Frau Maria Werner, zur Verfügung. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 03591 5251-80132 oder per E-Mail unter maria.werner@lra-bautzen.de. Bitte auch die Hinweise zum Antrags- und Vergabeverfahren des Landkreises Bautzen zum Kommunalen Ehrenamtsbudget 2018 beachten

 

Allgemeines zur Antragstellung

  • Die Vergabe der bewilligten Mittel erfolgt direkt an die Vereine/Initiativen durch das Landratsamt Bautzen.
  • Antragsberechtigt sind sowohl juristische als auch natürliche Personen.
  • Es sind keine Eigenmittel notwendig. Eine 100%-Förderung ist möglich.
  • Keine Investition, sondern nur Sachkosten und geringwertige Wirtschaftsgüter sind förderbar.
  • Der Ersatz für Aufwandsentschädigungen, Honorare, und vergleichbaren direkten Zahlungen an ehrenamtlich Tätige ist ausgeschlossen.
  • Maßnahmen, die bereits über andere Förderprogramme unterstützt werden, sind von der Förderung über das kommunale Ehrenamtsbudget ausgeschlossen (z.B. Kultur-, Sport Förderungsrichtlinie des Landkreises Bautzen)

 

Wichtiger Hinweis zur Antragstellung

Da eine Befürwortung bzw. Stellungnahme des Antrages durch Stadt Kamenz vorgesehen ist, ist es zweckmäßig, den Antrag an die Stadt Kamenz zu stellen. Hier gilt auch die Antragsfrist 15.09.2018. Erfolgt die Antragstellung dagegen zunächst beim Landratsamt, dann muss der Antrag von dort noch einmal an die Stadt Kamenz zur Befürwortung bzw. Stellungnahme zurückgegeben werden. Die Anträge an die Stadt sind schriftlich zu richten an: Stadtverwaltung Kamenz, Büro des Oberbürgermeisters, Markt 1, 01917 Kamenz

06.07.2018 - 27.07.2018

28.06.2018: Städtepartnerschaft Kamenz - Kolin

Kultur und Sport – Beziehungen auf vielen Ebenen

Vor kurzem berichteten wir an dieser Stelle über den Besuch der katholischen Pfarrgemeinde in Kolin, mit dem eine neue Seite in den Beziehungen zwischen Kamenz und Kolin aufgeschlagen wurde. Dies war aber nicht die einzige Aktivität in Sachen Städtepartnerschaft in diesem Jahr. So besuchten uns vergangene Woche Gäste aus unserer Partnerstadt Kolin.

 

Koliner Bibliothekare in Kamenz zu Gast

Am längsten Tag dieses Jahres, dem 21. Juni, gab es in der Stadtbibliothek „G. E. Lessing“ einen Erfahrungsaustausch mit Fachkollegen aus dem tschechischen Kolin, das mit Kamenz eine mehr als 50-jährige Städtepartnerschaft verbindet. In Vertretung des Oberbürgermeisters empfing die Dezernentin, Katrin Andrews, die Delegation, die aus dem Bibliotheksleiter, zwei Mitarbeitern und einer Dolmetscherin bestand. Das Programm beinhaltete neben den Fachgesprächen einen abendlichen Rundgang durch die Altstadt, wo die Feté de la Musique für einen stimmungsvollen Abschluss des Besuches sorgte.

Den Koliner Bibliotheksleiter Herrn Karnik begleiteten seine Stellvertreterin Frau Vodickova sowie Frau Rakusanova, die für die Erwachsenenbibliothek zuständig ist (von rechts). Dank der Dolmetscherin Frau Smejkalova (hinten) konnten sich die partnerschaftlich verbundenen Bibliothekare problemlos verständigen und in einen intensiven Diskurs treten. Die tschechische Delegation zeigte sich besonders überrascht von den digitalen Angeboten der Bibliothek im Lessinghaus, denn im Nachbarland gibt es weder die Möglichkeit, das gesamte Duden-Schülerwissen online abzurufen noch in einer Pressedatenbank zu recherchieren.

Im vergangenen Jahr waren sich die deutschen und tschechischen Bibliothekare zum ersten Mal begegnet, als das Kamenzer Team im mittelböhmischen Ort an der Elbe herzliche Gastfreundschaft erfuhr. Auch wenn die Stadt Kolin doppelt so groß ist wie Kamenz, lassen sich die Bibliotheken gut vergleichen. Beide sind in ihren Kommunen die resonanzstärksten Kultur- und Bildungseinrichtungen. Allerdings müssen sie sich ständig den rasanten Veränderungen in der Mediengesellschaft stellen. Dass man dabei voneinander lernen und neue Wege finden kann, haben die intensiven Gespräche in der Kamenzer Bibliothek gezeigt. Eine Fortsetzung wird auf jeden Fall folgen, auch weil es über die Arbeit hinaus die persönlichen Kontakte sind, die einer Städtepartnerschaft Kraft geben.

Die tschechische Delegation überreichte den Kamenzern ein besonderes Gastgeschenk (siehe oben). Es handelt sich dabei um einen Rotwein von dem kleinen Weinberg, der zur Koliner Bibliothek gehört und von den Mitarbeitern bewirtschaftet wird. Der Ertrag der ersten Ernte im Jahr 2017 reichte für 50 Flaschen. Das Etikett des Pinot Noir verweist auf die lebendige Partnerschaft von Kolin und Kamenz.

 

Spannende Schwimmwettkämpfe beim 8. Internationalen Sprintmeeting des OSSV Kamenz e.V.

Einen Tag später, am 22. Juni reiste eine 30köpfige Delegation Koliner Schwimmerinnen und Schwimmer in Kamenz an. Die Kinder und Jugendlichen aus der Partnerstadt nahmen an dem durch den OSSV Kamenz e.V. ausgerichteten und organisierten Schwimmwettkampf in der Kamenzer Schwimmhalle teil.

Doch ehe es am Sonnabend um sportliche Höhepunkte ging, empfing der Kamenzer Oberbürgermeister am Freitag die Kinder und Jugendlichen offiziell im Rathaus. Es war ein herzlicher Empfang, wie es unter Freunden üblich ist.  Neben den Offiziellen der Koliner Seite waren auch die Vorsitzende des OSSV e.V., Diana Karbe, und Theo Schnappauf, der maßgeblich Anteil daran hatte, dass dieser Sportwettkampf mit der Beteiligung der Koliner Kinder und Jugendlichen zustande gekommen ist, bei diesem Empfang anwesend. Besonders freuten sich die Sportler über die kleinen Gastgeschenke, die ihnen von der Stadt Kamenz überreicht wurden.  Der Oberbürgermeister verwies in seinem kurzen Grußwort auf die langjährigen Beziehungen zu Kolin, die ja im Jahr 2015 auf eine 50jährige Geschichte zurückblicken konnte. Er sah in dem Besuch der Koliner Sportler in Kamenz ein hervorragendes Beispiel für wirklich gelebte Städtepartnerschaft und dankte sowohl dem OSSV e.V. für sein Engagement als auch dem SV Aufbau Deutschbaselitz hinsichtlich der Übernachtungsmöglichkeit im Sportkomplex in Deutschbaselitz. In diesen Dank eingeschlossen war die KDK GmbH, die mit einer großzügigen finanziellen Unterstützung half, die finanziellen Kosten des OSSV e.V. – als Ausrichter des 8. Internationalen Sprintmeeting – zu minimieren.

Im Anschluss an den Empfang im Rathaus erfuhren die Kinder und Jugendlichen, die alle zum ersten Mal in Kamenz weilten, bei einer kleinen Stadtführung viele Wissenswertes über Kamenz und seine Geschichte. Kompetent führte sie der Mitarbeiter des Lessing-Museums, Matthias Hanke, durch die Altstadt, was auch den Besuch der Klosterkirche St. Annen einschloss.

Danach lud ein kräftigendes Abendbrot in der Wiesaer Gaststätte „Zur Eisenbahn“ ein, ehe es zur Übernachtung in den Sportkomplex Deutschbaselitz ging. Hier lockte ein stattfindendes Fußballturnier, aber auch die Übertragung der Fußballweltmeisterschaft. Zu alt sollte der Abend nicht werden, standen doch für den frühen Sonnabendmorgen in der Schwimmhalle an der Macherstraße die Schwimmwettkämpfe an.

Insgesamt traten 135 Sportlerinnen und Sportler an. Mit 24 Teilnehmern war der Sport swimming club Kolín (CZE) die zweitstärkste Mannschaft an diesem Wettbewerb. Um es gleich zusammenzufassen: Für die Koliner Delegation war dieser Wettkampf eine Erfolgsgeschichte. Neben der starken Mannschaft der 1. Dresdner Schwimmgemeinschaft war es der Sport swimming club Kolín (CZE), der „abräumte“ und wovon zahlreiche Platzierungen unter den ersten Fünf zeugen. Während unter den sieben besten männlichen Teilnehmern Maxim Suk aus Kolin einen beachtenswerten fünften Platz erreichte, waren es bei den besten acht weiblichen Teilnehmern des Wettkampfes immerhin fünf Koliner Schwimmerinnen, darunter Viktorie Olivova als in der Gesamtwertung Drittplatzierte.

Es war ein schöner Besuch in Kamenz, es waren spannende Schwimmwettkämpfe, es war ein erneutes Zusammentreffen und Kennenlernen von Menschen aus Kolin und Kamenz. Und ehe am frühen Nachmittag die Koliner zufrieden und stolz den Heimweg antraten, waren sich beide Seiten einig, dass diese Art der städtepartnerschaftlichen Beziehungen unbedingt fortgesetzt werden sollte, sei es durch erneute Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen oder auch durch ein gemeinsames Trainingslager. 

Beide Besuche aus Kolin – in Sachen Stadtbibliothek und Schwimmwettkampf – waren Gegenbesuche, d.h. es gibt keine Einbahnstraßen in den städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Kolin und Kamenz. Es ist, wie der Oberbürgermeister sagte: „Gelebte Städtepartnerschaft.“

28.06.2018 - 06.07.2018

28.06.2018: Erfolgreiches Schießen um den Pokal der Lessingstadt Kamenz

Organisatoren und Ausrichter sind überrascht von der großen Resonanz

Mit 94 Teilnehmern, die insgesamt 154 Starts absolvierten, übertraf das 1. Lessingpokalschießen sämtliche Erwartungen und ließ die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg werden.

Schirmherr OB Roland Dantz und SGK-Präsident Dieter Raack (v.l.n.r.) sind sehr zufrieden mit der Resonanz

Die Sieger des Pokalschießens

Lokalmatador Dominik Hauffe von der gastgebenden Schützengesellschaft Kamenz e. V. hat das Schießen um den 1. Pokal der Lessingstadt Kamenz mit 218 Ringen knapp vor Lutz Schreivogel vom SV Hoyerswerda gewonnen, der auf 217 Zähler kam. Dr. Thomas Engelbrecht, ebenfalls SG Kamenz, belegte mit 212 Ringen den dritten Platz.

Mannschaftssieger und somit Gewinner des Lessing-Wanderpokals wurde das Team „Müllermilch“, gefolgt von den Mannschaften vom SV Hoyerswerda und „SGK – Die drei ???“.

Dank an alle Beteiligten des Schießens

Dank der stets aufmerksamen Schießleiter und Aufsichten und des disziplinierten Verhaltens der Aktiven an der Feuerlinie wurden über 4.600 Patronen ohne jeglichen Zwischenfall während des Wettkampfes verschossen. Direkt nach ihren jeweiligen Durchgängen durften die teilnehmenden Schützen in die Lostrommel greifen und so fanden auch zahlreiche große und kleine Sachpreise neue Besitzer.

Die Übergabe der Pokale und Geldpreise an die drei Erstplatzierten erfolgt in würdigem Rahmen beim Treffen der Schützenvereine der Region Westlausitz am Forstfest-Sonntag, dem 19. August 2018, auf dem Marktplatz in Kamenz.

Die Schützengesellschaft Kamenz bedankt sich bei allen Teilnehmern, die durch ihren Besuch zum Gelingen dieses Pokalschießens beigetragen haben.

Besonders bedanken wir uns bei der Lessingstadt Kamenz und dem Schirmherrn, Oberbürgermeister Roland Dantz, der auch selbst aktiv ins Wettkampfgeschehen eingriff, für die tolle Unterstützung.

Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an die vielen fleißigen Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen wäre. Wir freuen uns bereits auf die Neuauflage im kommenden Jahr!

Aufruf zum 2. Charity Shooting Events am 15. September 2018

Wer nicht so lange warten will, kann bereits am 15. September anlässlich des 2. Charity Shooting Events an einem weiteren Jedermann-Pokalschießen teilnehmen und obendrein noch den „Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Kamenz e. V.“ unterstützen, an den der Reinerlös dieses Wohltätigkeitsschießens fließen wird.

 

Schützengesellschaft Kamenz e.V.

28.06.2018 - 06.07.2018

28.06.2018: Das war die Kamenzer Fête de la Musique 2018

Am vergangenen Donnerstag, 21. Juni galt es wieder das beliebte Fest der Musik weltweit zu zelebrieren. Der Tradition entsprechend wurde auch in den Straßen und Höfen der Kamenzer Innenstadt zum kalendarischen Sommeranfang ausgelassen musiziert, gesungen und getanzt. Während im Vorjahr sommerliche Temperaturen für die passende Straßenfestatmosphäre sorgten, galt es dieses Mal einige wetterbedingte Hürden zu überwinden.

Die Festival-tauglichen 33 Grad am Morgen wichen mittags kühlen Sturmböen bis hin zu Schauern und herbstlichen 19 Grad am Abend. Dies erschwerte den Bühnenaufbau vor Ort und ließ den ein oder anderen Besucher bereits im Vorfeld frösteln. Erschwerte Bedingungen also, die andernorts sogar zur Veranstaltungsabsage führten. Nichts desto trotz ließen sich die Kamenzer das Feiern nicht nehmen! Die Fête fand wie gewohnt statt und die Vielfalt des Wetters spiegelte sich letztlich in dem facettenreichen Musikprogramm wider, das neben herrlichem Bratwurstduft und wohlschmeckendem Bier zahlreiche Gäste in die Stadt an die Bühnen zog.

Über 150 Künstler an insgesamt 14 Spielstätten wussten auch in diesem Jahr, die Zuschauer und -hörer zu begeistern. Den Veranstaltungsauftakt bildete um 15.30 Uhr die traditionelle Chor- und Blasmusik im Biergarten der Villa Weiße. Anschließend ging es mit „Querbeet“-Musik wie Rock, Pop, Schlager, Klassik, Folklore, House u.v.m. an den anderen Lokationen weiter. Zu den Veranstaltungshighlights konnten sich zudem die beliebten Tanz- und Showeinlagen der Zumba-Kids Kamenz, Kamenz can Dance, der Trommelgruppe „Grundschule am Forst“ und des Theaterzirkus "Mongolfieri" zählen. Bis in die Nacht hielt die ausgelassene Feierstimmung bei bunter Unterhaltung an, ehe es um 23 Uhr für Gäste und Künstler nach Hause ging.

Mit dem erfreulichen Verlauf und der erneut positiven Resonanz können die Organisatoren wieder sehr zufrieden sein. Ein riesiges Dankeschön gilt in dem Zusammenhang insbesondere den Musikern und Künstlern, die unentgeltlich aufgetreten sind, den Gastronomie- und Vereins-Initiativen, den Technikern und zahlreichen engagierten Helfern vor und hinter der Bühne, den zahlreichen Gästen sowie den tatkräftig unterstützenden Sponsoren, wie der Volksbank Dresden-Bautzen eG, ohne die das Fest nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank!

 

Kalendertipp: Traditionell klopft bereits die nächste Fête de la Musique an die Tür! Am 21. Juni 2019 sehen sich alle Musikbegeisterten an einem Freitag wieder, um die längste Nacht des Jahres erneut zu einer der kürzesten werden zu lassen.

 

28.06.2018 - 06.07.2018

20.06.2018: Da war Leben in der Altstadt - 15. Straßenfest am Klostertor

Am Sonnabend, dem 9. Juni war es endlich wieder soweit. Von vielen ersehnt, startete nach einer einjährigen Pause das 15. Straßenfest am Klostertor. Auch der Wettergott spielte – bis auf einen kurzen Moment – mit, so dass es zwar eine kurze Regendusche gab, aber die Temperatur, wie gemacht für solch einen Abend, äußerst mild blieben. Die Macher des Klostertorfestes hatten sich wieder einiges einfallen lassen, um die Kamenzer und auswärtige Besucher in die Innenstadt zu ziehen. Gerade auch für die Kinder gab es am Nachmittag viel zu sehen und zu erleben, so z. B. das Theaterstück „Rumpelstilzchen“ der Eltern, Erzieher und Abc-Schützen des Kindergartens „Langes Gässchen“ oder den Liederspielplatz mit Sylko & Silke.

Insgesamt setze das Klostertorteam wieder auf die gute Mischung von Bewährtem, wie die Versteigerung für einen guten Zweck oder das Absingen des Klostertorsongs, und Neuem, wie z.B. Clown Ferdinand, der, von seiner Assistentin Jette begleitet, kleine Zauberkunststücke vorführte. Auch gab es Führungen von Norbert Portmann oder auch die Ausstellung „My fair Ladies“ mit Fotografien von Anne Hasselbach, die auch noch nach dem Klostertorfest zu sehen sind.

Zum Bewährten dürfte auch die kulinarische Versorgung gehören, die vom Essen und Trinken her dafür sorgte, dass keiner mit knurrendem Magen oder durstig nach Hause gehen musste.  Ansonsten gab es jede Menge Musik und für jeden Geschmack – „The Monkey Orchids“ (Blues und mehr mit Dieter Gasde, Hendrik Kleditz und Matthias Peuker), "Verwöhnaroma“ aus Berlin, die mit trashigen Schlagern der 70er und 80er Jahre, aber auch die Stones waren (zum Glück) zu hören, das hör- und tanzwütige Publikum beglückten.

Die etwas jüngere Generation konnte beim „Gezappel im Hinterhof“, also zu elektronischer Musik, abtanzen.

Insgesamt ist es den Initiatoren und Machern des Klostertorfestes – auch nach der Pause im Jahr 2017 – wieder gelungen, ein Straßenfest zu organisieren, das Tausende in die Altstadt zog. Mit Unterstützung der ewag kamenz, der Ostsächsischen Sparkasse, der Stadtverwaltung und anderer Unternehmen können die Initiatoren, die wieder Tatendrang, Durchhaltevermögen und Ideenreichtum bewiesen, stolz auf das 15. Straßenfest am Klostertor zurückblicken. Dafür vielen Dank, verbunden mit der Vorfreude auf das 16. Straßenfest, dass (leider erst) im Jahr 2020 stattfindet!

20.06.2018 - 28.06.2018

20.06.2018: Neue Spielgeräte am Lessingplatz aufgestellt

Weiterhin wurde die Spielkombination „INKA“ mit zwei Rutschen errichtet. Die Spielkombination bietet eine offene Rutsche für Kleinkinder ab 2 Jahre und eine Röhrenrutsche für „größere“ Kinder. Mit einer Dschungelhütte, einem Ausguck, einem Hängebalken und einem Kletternetz wird die Fantasie der Kinder angeregt, sich auf die verschiedenste Art zu bewegen und damit die Motorik zu stärken.  

Mit dem Aufbau der Spielgeräte konnte die Spiellandschaft im Bereich des Lessingspielplatzes insgesamt aufgewertet werden.  Mit der Freigabe der Spielgeräte zum 1. Juni bekamen die Kinder ein wunderschönes Geschenk zum Kindertag.

Es gibt jedoch auch weiterhin Arbeit auf dem Spielplatz. Die eingezäunte Wackelbrücke ist in die Jahre gekommen und wurde aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Hier müssen zwei Standpfosten ausgewechselt werden, die morsch geworden sind. Die Reparatur ist bereits beauftragt und wird zurzeit vorbereitet. Nach der Reparatur kann auch dieses Spielgerät wieder genutzt werden.

20.06.2018 - 28.06.2018

19.06.2018: Es tut sich was ... Grünpflege in Kamenz

Natur und Ordnung – Widerspruch oder Einklang

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KDK GmbH haben zurzeit ihre anspannende „Hochzeit“, wobei sich diese Bezeichnung eigentlich viel zu aggressiv anhört, geht es doch vielmehr um den Einklang mit der Natur. Dabei brauchen manche Dinge ihre Zeit, verursachen Aufregungen, wenn sie nicht gemacht oder nicht vorhanden sind, werden dann, wenn sie da oder realisiert sind, vielleicht nicht mehr so wahrgenommen. Letzteres vielleicht auch, weil sie dann da sind und „ihre“ Aufgabe erfüllen.

Die etwas gefährliche Stelle an der Schillerpromenade zu den Gleisen wurde beseitigt.

Ebenso wurde die Gedenkstätte im Herrental auf Vordermann gebracht.

Kleiner Ärgerpunkt waren die – leicht – zugewachsenen Bänke im Herrental. Diese sind jetzt freigeschnitten und laden noch mehr zum Verweilen ein.

Gleichzeitig sind auch die Rabatten entlang des Langen Wassers gepflegt worden.

Abschließend bitten wir um Verständnis, dass die fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KDK GmbH in dieser intensiven Vegetationszeit nicht überall zugleich sein können, auch wenn es sicherlich hier und da vonnöten wäre. Sie bemühen sich sehr, Kamenz in Ordnung zu halten, aber manches braucht eben seine Zeit …

19.06.2018 - 28.06.2018

07.06.2018: Kinderschutzbund-Ortsverband Kamenz ist aktiv

Trommelzauber wieder in Kamenz

Der Deutsche Kinderschutzbund - Ortsverband Kamenz e.V. hat es – wie 2016 – unter der Leitung von Marita Lehmann wieder geschafft, den diesjährigen Kindertag am 1. Juni 2018 einzustimmen. Am 30.  und 31. Mai erfüllten Musik und vor allem Trommelrhythmen die Kamenzer Altstadt. Doch es war nicht nur ein Programm zum Zuhören, vielmehr bekamen alle Kinder selbst eine Trommel und konnten selbst mittrommeln. Dass das ein Riesenspass für die Kinder war, versteht sich von selbst.

Eindrücke vom Trommelzauber auf dem Marktplatz am Mittwoch, dem 30. Mai

Animiert und begleitet wurde das Ganze vom Team des „Trommelzaubers“ –  und zwar von Otto Klösel und seinen Helfern. Auf der Website des Trommelzaubers ist zu ihm nachzulesen: „Seit seiner Jugend begleitet ihn die Leidenschaft für den Rhythmus und die Musik. Er hat 44 Jahre Bühnenerfahrung als Schlagzeuger, gibt seit 30 Jahren Schlagzeugunterricht und ist seit 10 Jahren mit der Afro-Reggae-Band “Abu Bakarr Spirit” unterwegs. Die gemeinsamen Workshops unter dem Motto “Europa meats Africa” und Liveerlebnisse mit dem Bandleader Amin Kamara aus Sierra Leone haben ihm die völkerverbindende Kraft der Trommel nähergebracht. Ottos Motto lautet: „Beat drums not people.“ Letzterem nicht nichts mehr hinzuzufügen …

Otto Klösel in Aktion und die Kinder machen mit

Dank also an den Deutschen Kinderschutzbund - Ortsverband Kamenz e.V. für die Vorbereitung, an die Eltern und Erzieherinnen für ihre tatkräftige und hörbare Unterstützung und Mitwirkung sowie an alle, die das Trommelzauberprojekt finanziell unterstützt haben!

07.06.2018 - 27.06.2018

1. Juni 2018 – Internationaler Kindertag

Der Deutsche Kinderbund aus Kamenz rief und alle kamen ins „Alte Stadtbad“

Unter dem Motto „Kinder brauchen Zukunft“ hatte der Ortsverband Kamenz des Deutschen Kinderschutzbundes – unter der Vorsitzenden Marita Lehmann – wieder zu einem großen Kinderfest anlässlich des Internationalen Kindertags aufgerufen und sich mit vielen Mitstreitern und Unterstützern große Mühe gemacht, um auch in diesem Jahr den Kindern aus Kamenz – und sicher auch aus der Umgebung – ein attraktives Fest zu bereiten.

Auch der Wettergott meinte es gut, denn er ließ das Kindertagesfest nicht in Regenschauern und Gewittern untergehen. Die paar Tropfen zwischendurch wurden locker weggesteckt, von einigen Kindern vielleicht nicht einmal bemerkt, weil sie in ihre Aktivitäten so vertieft waren. Der Ort, wie in den vergangenen Jahren auch, war wie immer gut gewählt, da nicht zu weitläufig, aber ausreichend. Und es ist dem Ortsverband Kamenz des Deutschen Kinderschutzbundes wieder gelungen, frohe, interessierte und wache Kinderaugen zu erzeugen. Es gab so viel zu erleben, dass es unmöglich ist, alle Stationen und Aktivitäten aufzuzählen.

Das DRK war vor Ort und zeigte auf, wie man sehr konkret ersten Hilfe leisten kann.
Auch die Kamenzer Feuerwehr war mit Einsatzfahrzeugen vor Ort um das Wirken in Gefahrensituation zu zeigen.
Der Wasserspielplatz erfreute sich wieder großer Beliebtheit, wie in den vergangenen sehr warmen Tagen auch.
Ein großer Anziehungspunkt war die Mitmach-Show von Kamenz can Dance.
Und natürlich durfte KAMI nicht fehlen, der jederzeit von Kindern umlagert war.

Dieser Kindertag wird sicher allen Familien, aber vor allem den Kindern – ob Groß und Klein – in sehr guter Erinnerung bleiben.  Dazu haben neben dem Ortsverband Kamenz des Deutschen Kinderschutzbundes auch die vielen anderen Akteure und Unterstützer beigetragen. Deshalb im Namen der Kinder ein ganz großes Dankeschön an sie!

07.06.2018 - 27.06.2018

07.06.2018: Antragstellung für Ehrenamtsbudget (Termin ist abgelaufen)

Kreistag beschließt Ehrenamtsbudget für 2018 – Antragstellung bis 15.09.2018

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Kreistag für den Landkreis Bautzen mit dem Beschluss zur „Förderung des Ehrenamtes im Landkreis Bautzen“ eine Förderrichtlinie zur Förderung ehrenamtlicher Maßnahmen und Projekte in den Städten und Gemeinden des Landkreises Bautzen beschlossen, auf deren Grundlage Anträge gestellt und Auszahlungen vorgenommen werden können. Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Unterstützung des Ehrenamtes. Dafür hat der Freistaat Sachsen dem Landkreis Bautzen im Rahmen des Kommunalen Ehrenamtsbudgets 2018 einen Betrag in Höhe von 100.000 EUR bewilligt. Diese Steuermittel wurden auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt.

 

Rahmbedingungen der Förderung

Im Beschlusstext wird Folgendes zu den „Rahmbedingungen der Förderung“ ausgeführt:

  • Pro Stadt/Gemeinde steht ein Budget in Höhe von 1.250,00 € für ehrenamtliche Vereine und Initiativen zur Verfügung.
  • Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen mit Sitz im Landkreis Bautzen.
  • Förderhöhe bis 100 %.
  • Antragstellung für Projekte/Initiativen vom 26.06.2018 bis 31.12.2018 möglich.
  • Antragsfrist ist der 09.2018
  • Förderfähig sind Sachkosten und geringwertige Wirtschaftsgüter zum Durchführen der Maßnahmen. Nicht förderfähig sind Investitionen und Personalkosten.
  • Förderung nachrangig zu vorhandenen Förderprogrammen.

 

Förderverfahren

Des Weiteren geht es im Beschlusstext um das Förderverfahren:

  • Bewilligung erfolgt auf Antrag durch das Landratsamt Bautzen
  • Antragsabgabe möglichst bei Stadt/ Gemeinde
  • Befürwortung/ Stellungnahme des Antrages durch Stadt/ Gemeinde
  • Einfacher Verwendungsnachweis

 

Unterlagen auf der Website des Landkreises Bautzen und der Stadt Kamenz

Unterlagen für den Fördermittelantrag finden sich auf der Website des Landkreises Bautzen unter http://www.landkreis-bautzen.de/13383.html in der Rubrik „Ehrenamt“ oder unter http://www.landkreis-bautzen.de/ehrenamt oder auf der Website der Stadt Kamenz unter https://www.kamenz.de/satzungen-formulare-veroeffentlichungen.html in der Rubrik „Formulare“. Hier können sie auch runtergeladen werden. Die Bezeichnung des Antrages auf der Stadtseite lautet: „Antrag Kommunales Ehrenamtsbudget 2018 mit allg. Hinweisen und Datenschutzhinweisen“. Bei Bedarf können diese Unterlagen auch im Büro des Oberbürgermeisters abgefordert werden. Das Büro ist unter der Telefonnummer 03578 379 102 oder per Mail unter stadtverwaltung@kamenz erreichbar.

 

Ansprechpartner für das Antragsverfahren beim Landratsamt

Für weitere Fragen steht Ihnen die Beauftragte für das Ehrenamt des Landkreises Bautzen, Frau Maria Werner, zur Verfügung. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 03591 5251-80132 oder per E-Mail unter maria.werner@lra-bautzen.de. Bitte auch die Hinweise zum Antrags- und Vergabeverfahren des Landkreises Bautzen zum Kommunalen Ehrenamtsbudget 2018 beachten

 

Allgemeines zur Antragstellung

  • Die Vergabe der bewilligten Mittel erfolgt direkt an die Vereine/Initiativen durch das Landratsamt Bautzen.
  • Antragsberechtigt sind sowohl juristische als auch natürliche Personen.
  • Es sind keine Eigenmittel notwendig. Eine 100%-Förderung ist möglich.
  • Keine Investition, sondern nur Sachkosten und geringwertige Wirtschaftsgüter sind förderbar.
  • Der Ersatz für Aufwandsentschädigungen, Honorare, und vergleichbaren direkten Zahlungen an ehrenamtlich Tätige ist ausgeschlossen.
  • Maßnahmen, die bereits über andere Förderprogramme unterstützt werden, sind von der Förderung über das kommunale Ehrenamtsbudget ausgeschlossen (z.B. Kultur-, Sport Förderungsrichtlinie des Landkreises Bautzen)

 

Wichtiger Hinweis zur Antragstellung

Da eine Befürwortung bzw. Stellungnahme des Antrages durch Stadt Kamenz vorgesehen ist, ist es zweckmäßig, den Antrag an die Stadt Kamenz zu stellen. Hier gilt auch die Antragsfrist 15.09.2018. Erfolgt die Antragstellung dagegen zunächst beim Landratsamt, dann muss der Antrag von dort noch einmal an die Stadt Kamenz zur Befürwortung bzw. Stellungnahme zurückgegeben werden. Die Anträge an die Stadt sind schriftlich zu richten an: Stadtverwaltung Kamenz, Büro des Oberbürgermeisters, Markt 1, 01917 Kamenz

06.07.2018 - 27.07.2018

06.06.2018: Künstler Peter Heyne in memoriam

Am Sonnabend, dem 19. Mai wurde in der Burgstraße eine Ausstellung in memoriam von Peter Heyne eröffnet, zu der auch der Oberbürgermeister Roland Dantz anwesend war. Peter Heyne war ein über die Stadt hinaus bekannter Künstler, der leider viel zu früh 1985 verstorben ist, aber trotzdem ein umfangreiches Oeuvre hinterlassen hat.

OB Dantz gratuliert Henri Heyne zur Eröffnung der Ausstellung mit den Werken seines Vaters sowie Großvaters und überreicht ihm einen Katalog des Künstlers Egbert Kasper, der 2017 u.a.  in der Galerie des Sakralmuseums ausgewählte Werke seines Schaffe

Trotz der für das nachgelassene Werk von Peter Heyne zu geringen Räumlichkeiten hat sich sein Sohn Henri Heyne der mühevollen Arbeit unterzogen, eine Auswahl aus dem vielfältigen Werkschaffen seines Vaters zu treffen. Die Hängung war dann nicht chronologisch, was ja auch eine Möglichkeit gewesen wäre, sondern thematisch, so dass vielleicht dadurch auch noch stärker ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt werden konnten. Neben den Bildern und Grafiken von Peter Heyne hat sein Sohn auch Werke seines Großvaters, Erhart Heyne, ausgestellt. Er macht damit auf die familiären Kontinuitäten aufmerksam, zumal Erhart Heyne bis zu seinem Tod in der Burgstraße gelebt hat, welche für Henri Heyne ein Ort spannender und geborgener Kindheit war.

Henri Heyne erläutert seine Beweggründe zur Einrichtung der Ausstellungsräume.

Henri Heyne hat zunächst die Form einer intimen Ausstellungseröffnung gewählt, bei der u.a. auch seine Mutter, die Ehefrau von Peter Heyne, und seine Schwester anwesend waren. Sie und die kleine Schar der geladenen Gäste konnten sich von den Resultaten der jahrelangen Bemühungen von Henri Heyne um das künstlerische Erbe seines Vaters überzeugen.  Es handelt sich bei der Zusammenstellung der unterschiedlichen Werke, um eine sehenswerte Ausstellung des Kamenzer Künstlers Peter Heyne.

Besuch der Ausstellung ist nach Voranmeldung möglich

Natürlich soll diese Ausstellung der Kamenzer Öffentlichkeit oder interessierten Gästen der Stadt nicht vorenthalten bleiben. Wer also Interesse hat, das Schaffen von Peter Heyne und auch Erhart Heyne kennenzulernen, der kann unter der Festnetznummer 03578 305603 (Bitte auch auf den Anrufbeantworter sprechen und Rückrufnummer angeben!) Besichtigungs-termine vereinbaren.

06.06.2018 - 20.06.2018

04.06.2018: Sommerferien(s)pass 2018

Sommer, Sonne, Ferien! Die dritte Ferienbroschüre ist da und liegt ab sofort im Bürgerservice der Stadtverwaltung und in der Stadt-information zur Mitnahme aus.

Hier kann sie gelesen und heruntergeladen werden.

04.06.2018 - 27.06.2018

02.06.2018: Flugzeuge im Bauch? Nein, in der Luft ...

... und zwar beim Flugplatz- fest in Kamenz. Und das Wichtigste: Keine wirklichen Wetterkapriolen! Weit über 4.000 Besucher waren da und genossen das Fest.

 

Kamenz ging in die Luft

Das Flugplatzfest anlässlich „100 Jahre Flugplatz Kamenz“

Kamenz hat sich nicht lumpen lassen und mit Hilfe der Saxony Light Aviation Systems w.V., und hier besonders durch Peter Pfeifer, Leiter Kooperationen und Projekte, auf ein historisches Ereignis verwiesen, was im Rahmen des langjährigen Militärstandortes prägend für Kamenz war und – so muss man es sagen – ist. Dies kam auch bei allen fünf Rednern der Eröffnungsveranstaltung am Sonnabend zum Ausdruck.

OB Roland Dantz (rechts) begrüßt den Minister des Staatsministeriums der Finanzen Dr. Matthias Haß

Dazu konnte Kamenz den Finanzminister des Freistaates, Dr. Matthias Haß, begrüßen, der in lockerer Art – und wer hätte dies gedacht – auf Lessing Bezug nehmend sein Grußwort hielt. Symbolisch zog er die Fabel „Der Sperling und der Strauß“ des in Kamenz geborenen Aufklärers heran, in dem es darum geht, dass der Strauß zwar groß und mächtig ist, aber nicht fliegen kann, während der Sperling obschon klein, aber fliegt. Er spielte damit auf den Umstand an, dass das große Berlin zwar den BER hat, aber er (noch) nicht funktioniert, während das vergleichsweise kleine Kamenz über einen Verkehrslandeplatz verfügt, auf dem Flugzeuge landen und starten – damit hatte er die Lacher auf seiner Seite. Der Oberbürgermeister und Schirmherr Roland Dantz verwies ebenfalls auf die lange und wechselvolle Geschichte des Kamenzer Flugplatzes und war sehr erfreut, dass es gemeinsam mit dem Landkreis Bautzen (vormals Kamenz) gelungen sei, Kamenz als Standort eines Verkehrslandeplatzes zu erhalten. Dabei sei es der Stadt auch immer darum gegangen, bei wirtschaftlichen Ansiedlungen, das Photovoltaikfeld einmal ausgenommen, Gewerbe anzusiedeln, welche dem Charakter eines Flugplatzes angemessen sei. Er dankte auch dem Geschäftsführer der Flugplatz Kamenz GmbH, den Aufsichtsräten für ihre Tätigkeit zum Wohle des Verkehrslandeplatzes und ganz besonders dem Fliegerclub Kamenz als eine der wichtigsten Säulen bei der Absicherung des Flugbetriebs. Allen – auch den Stadträten – sei es zu verdanken, dass der Verkehrslandeplatz heute noch existiert, was, wenn man auf das Schicksal anderer Flugplätze und ehemalige Militärstandorte schaut, nicht so selbstverständlich ist.

Flugzeugdarbietungen mit übergroßen Flugzeugmodellen (Chengdu FC-1)

Ebenfalls mit Grußbeiträgen meldeten sich zu Wort der Landrat Harig, Herr Gerhard Fiß, Vertreter der Traditionsgemeinschaft „Offiziershochschule/Flugplatz“ in der „Vereinigung der Flieger deutscher Streitkräfte" und Dr. Ernst-Ferdinand Egel, Vorsitzender der Selbständige Kameradschaft ERH Kamenz beim Deutschen BundeswehrVerband e. V. Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung am Sonnabend erfolgten Salutschüsse durch die Mitglieder der Schützengesellschaft, die somit auf ihre Weise sehr lautstark auf den Beginn des Flugplatzfestes aufmerksam machten.

Bei einem Rundgang lernten die Ehrengäste am Verkehrslandeplatz ansässige Firmen kennen.

Die Ehrengäste folgten beim Rundgang interessiert den Erläuterungen des Geschäftsführer Alexander Schlacht (zweiter v. re.) der Sächsischen Luftfahrt Service GmbH.

Höhepunkt und Abschluss des Rundgangs waren Rundflüge, die dankenswerterweise durch die Firmen Flugsportzentrum Bautzen GmbH (Geschäftsführer Dr. Gerd-Peter Kuhn) und Flugcenter MILAN Bernd Ohlhoff realisiert worden.

Vor dem Start in einem Flugzeug der Fa. Flugcenter MILAN Bernd Ohlhoff.

Wie angekündigt konnten die mehr als 4.000 Besucher ein vielfältiges Programm am Himmel und auf weitläufigen Areal erleben. Das gelungene Fest konnte nur dank der Unterstützung zahlreicher Firmen, Vereine und Personen so erfolgreich umgesetzt werden. Deswegen sei durch den Veranstalter, das Netzwerk Saxony Light Aviation Systems w. V. mit Sitz auf dem Verkehrslandeplatz Kamenz, sowie durch die Stadt Kamenz an dieser Stelle recht herzlich gedankt: Dem regionalen Energieversorger, der ewag kamenz, als wichtigsten Partner und Sponsor. Der Dank gilt weiterhin dem Landkreis Kamenz und der TG Autohandel GmbH, dem Mercedes Benz Autohaus in Kamenz und der Flugplatz Kamenz GmbH sowie dem Fliegerclub Kamenz e. V. für das ausgezeichnete Management im Bereich Flugshow und Gästeflüge und auch den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung.

 
Und immer wieder schauten die Augen nach oben.

Der Dank ist darüber hinaus an die über 200 Mitwirkenden und Helfern gerichtet, darunter Gerhard Fiß, Dr. Ernst-Ferdinand Egel, Dr. Peter Jährig, Torsten Schmoll, Sebastian Schmoll, die Modellfluggruppe im Fliegerclub Kamenz, Henry Franzkowiak, der Spielmannszug Oberlichtenau, das Blasorchester der Lessingstadt Kamenz, die Regionalstelle Kamenz Kreismusikschule Bautzen (Band „Crazy Bunch“ sowie dem Percussion Ensemble „Black & Rythm“), „Kamenz Can Dance“, die Schützengesellschaft Kamenz e. V., das DRK Kamenz/ Wiesa, die Feuerwehr Stadt Kamenz und Bernbruch, das THW Kamenz, der Aeroshop Flugbedarf Pirzkall, die Fa. Reifenwenzel aus Kamenz, Felbermayer Krane Kamenz, Bürocom Kamenz, Graphixer Kamenz und die auf dem VLP Kamenz ansässigen Firmen – Sächsische Luftfahrt und Service GmbH, Flugcenter MILAN Bernd Ohlhoff, Flugsportzentrum Bautzen GmbH, MILAN Geo – Service GmbH, SAS Scheiling Aero Service GmbH, Grümmer GmbH, Gaststätte 2 vom Tower, Ultraleicht Flugzeugbau Marco Grilz –, die Kamenzer Oldtimerfreunde, Sächsische Zeitung in Kamenz, Flughafen Dresden GmbH, ADAC Fahrradschule und Complex Veranstaltungstechnik Gelenau GmbH. 

Hier hatte sich jemand mit ausreichenden Flüssigkeiten einen sehr guten Platz am Rande des Flugschauareals gesichert.

Die Präsentation von Triebwerktechnik durch die Bundeswehr in Kooperation mit dem Bundeswehrmuseum in Berlin Gathow war eine echte Bereicherung des Festes. Die Versorgung war in guten Händen, des Vereins TOMOGARA aus Kamenz, auch dafür vielen Dank.

Krönender Abschluss des Flugplatzfestes - ein Luftschiff schwebt über Kamenz.

Die Veranstaltung „100 Jahre Flugplatz Kamenz“ war ein wichtiger Beitrag für die weitere positive Entwicklung der auf dem Verkehrslandeplatz angesiedelten Firmen und für die Gewinnung weiterer Ansiedlungen, darüber hinaus war es ein Höhepunkt mit großem Schauwert im kulturellem Leben der Stadt Kamenz.

13.06.2018 (02.06.2018) - 20.06.2018

22.05.2018: Verlängerung der Leitbilddebatte beschlossen

Die Steuerungsgruppe für die Leitbilddebatte tagte am 16.05.2018. Verlängerung der Diskussion und neue Unterlagen zum Mitmachen im Bürgerbeteiligungsportal!

Steuerungsgruppe tagte erneut am 15. Mai im Ratssaal

Die Steuerungsgruppe der Leitbilddebatte „Kamenz 2030“ traf sich zu einer weiteren Sitzung am 16. Mai 2018 im Rathaus. Inhaltlich ging es um den zeitlichen Fahrplan bis zur Beschlussfassung des Leitbildes im Stadtrat sowie um die Struktur zur Ausformulierung der fünf Leitbildbausteine.

Gute Vorbereitung prägte auch diese Beratung der Steuerungsgruppe

Die vom Moderationsteam vorgeschlagene ursprüngliche Terminkette sah die Fertigstellung und Beschlussfassung im Stadtrat am 20. Juni 2018 vor. Aber bereits im Stadtrat am 2. Mai, in dem es eine Vorstellung des aktuellen Stands des Leitbildes in Vorbereitung des Tages der Städtebauförderung gab, wurde seitens einiger Stadträte eine breitere Diskussionsmöglichkeit in den verschiedenen Ausschüssen angeregt. Das Moderationsteam diskutierten bereits in Vorbereitung des Steuerungsgruppentreffens noch einmal die zeitliche Einordnung. Hier auch vor dem Hintergrund, dass die lang angekündigte und am 5. Mai durchgeführte Leitbildwerkstatt leider zu wenig Resonanz in der Öffentlichkeit fand. Im Ergebnis bestand Einigkeit, dass die gewünschte Diskussion in den Ausschüssen im geplanten Zeitrahmen bis Juni nicht umsetzbar ist.

 

Beschluss voraussichtlich im September

Der Steuerungsgruppe wurde in der Sitzung am 16. Mai ein geänderter Zeitplan mit einem längerem Diskussionszeitraum über den Sommer vorgeschlagen. Der Zeitplan sieht jetzt vor, dass bis Ende Juni der ausformulierte Textentwurf durch das Moderationsteam vorliegt und im Anschluss vier bis fünf Wochen den Steuerungsgruppenmitgliedern und den Stadträten zur eigenständigen Diskussion bereitgestellt wird. Die Hinweise sind dann in schriftlicher Form an das Moderationsteam zu senden. Nach den Sommerferien findet dann, voraussichtlich am 14. August, ein weiteres Steuerungsgruppentreffen statt. Hier sollen die eingegangenen Hinweise und der entsprechend überarbeitete Textentwurf noch einmal präsentiert werden. Auch hier werden dann im Nachgang die Kamenzer im Beteiligungsportal und über die Website der Stadt über die Ergebnisse informiert. Ende August finden die Vorberatungen zum Entwurf in den Ausschüssen statt und im September erfolgt dann im Stadtrat voraussichtlich der Beschluss.

Die Steuerungsgruppe, die aus Bürgern, Stadträten und dem Moderationsteam besteht, war sich einig, dass für die Diskussion des Leitbildentwurfes mehr Zeit gebraucht wird. Deshalb wurde die Verlängerung ausdrücklich begrüßt. Die Gruppe nahm von dem Treffen auch die Grundstruktur des neuen Leitbildes in Textform mit. Das Moderationsteam hatte den künftigen Aufbau des Leitbildes zuvor aus den Vorschlägen und Ideen der Kamenzer in den Arbeitsgruppen erarbeitet. Die Teilnehmer der Steuerungsgruppe haben jetzt Gelegenheit, bis Ende Mai Hinweise zur Struktur zu geben. 

Für alle Interessierten findet sich der aktualisierte Ablaufplan sowie die Grundstruktur des Leitbildes auch zum Herunterladen auf der Website der Stadt Kamenz (http://kamenz.de/).   

Veröffentlichung des Arbeitsstandes im Bürgerbeteiligungsportal - Neue Unterlagen

Damit auch die Kamenzer Öffentlichkeit jetzigen Arbeitsstand (Grundstruktur) – und es sei ausdrücklich darauf verwiesen, dass es sich noch um einen Arbeitsstand handelt – zur Kenntnis nehmen kann, steht dieser ab dem 23. Mai 2018 im Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Kamenz (https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/kamenz/beteiligung/aktuelle-themen/1008036) zur Verfügung. Schon auf diese Weise ist eine erneute Möglichkeit zum Mitmachen und zur Kommentierung oder für Änderungsvorschläge gegeben.

22.05.2018 - 07.06.2018

22.05.2018: Frühjahrsputz in Kamenz am 12. Mai 2018 - Danke!

Alles neu macht der Mai …

Frühjahrsputz in Kamenz – Vielen Dank an alle Beteiligte!

Sicher es hätten noch ein paar Projekte mehr sein können, aber vielleicht haben einige den Aufruf zum Frühjahrsputz der Stadtverwaltung zum Anlass genommen, vor ihren Grundstücken sauber zu machen, was neben der Ehrensache, ja auch eine Pflichtangelegenheit ist.

Doch nun zu den Enthusiasten des Frühjahrsputzes: Zuvor soll nicht unerwähnt bleiben, dass schon im April der CDU-Stadtverband Kamenz im April zum Frühjahrsputz auf dem Hutberg aufgerufen hatte und ihn natürlich auch durchgeführt hat.

Der Verein „Stadtwerkstatt/Bürgerwiese“ hatte im Rahmen des Aufrufes sich des Wilhelm-Weisse-Gartens an der Poststraße angenommen. In Abstimmung mit der zuständigen Verantwortlichen bei der KDK  GmbH säuberten die Mitglieder des Vereins an Sonnabendvormittag die Wege des Gartens, lagerten Verschnitt von Sträuchern an einem zentralen Ort und „schrubbten“ die dann wieder weißen Gartenmöbel.

vorher
nachher

Katrin Hohlfeld nahm sich mit ihren Kindern der Fläche rund um den Brunnen am Schulplatz an. Auch diese kann sich jetzt sehen lassen.

vorher Foto Katrin Hohlfeld
nachher Foto Katrin Hohlfeld

Ein ungenannt bleiben wollender Bürger war der Ansicht, dass die Fläche am Denk- und Ehrenmal am Robert-Koch-Platz auch einer Auffrischung bedürfe und versuchte besonders dem langstieligen Unkraut Herr zu werden, auch wenn die Natur bald wieder präsent sein wird.

vorher
nachher

Allen Bürgerinnen und Bürgern, ob nun im Rahmen der Aufrufaktion der Stadtverwaltung oder außerhalb – und vielleicht gab es auch noch Aktionen, die bisher unbekannt sind – vielen Dank, auch im Namen des Oberbürgermeisters, für ihren Einsatz! Darin ist die Unterstützung der KDK GmbH ausdrücklich eingeschlossen. Sie alle haben Kamenz geholfen und es ein wenig schöner gestaltet.

22.05.2018 - 02.06.2018

16.05.2018: 100 Jahre Flugplatz Kamenz

Programm im Festzelt

Sonnabend, den 02.06.2018

Eröffnung                                                                                                                                                 10.00

  1. Oberbürgermeister und Schirmherr Herr Roland Dantz eröffnet die Veranstaltung,
  2. Grußwort des Staatsministers für Finanzen, Herr Dr. Matthias Haß,
  3. Grußwort Herr Landrat Michael Harig,
  4. Redebeitrag des Vertreters der Vereinigung deutscher Flieger e.V., Herr Gerhard Fiß und
  5. Redebeitrag des Vertreter des Bundeswehrverbandes e.V., Herr Ernst Egel.

Bierfassanstich durch OB Kamenz                                                                                                     10:30 bis 10:40

Beginn Rundgang der Ehrengäste                                                                                                    10:30 bis 11:00 

Informationen für die Gäste des Bundeswehrverbandes

und der Gemeinschaft Deutscher Flieger e. V.                                                                                    10:30 bis 11:00

„Stadtorchester Kamenz“ / Konzert                                                                                               11:00 bis 12:30

„Indoor Flugshow“ / Vorstellung Flugmodellsport                                                                               12:45 bis 13:00

Auftritt Musikschule Kamenz mit der Band „Crazy Bunch“ sowie dem Percussion Ensemble „Black & Rythm“                                                                                                                                       13:00 bis 14:00

„Flugshow“ / mit Modellflugzeugen, Kunstflugzeugen,                                                                        15:00 bis 16:20

Seglern, UL – Flugzeugen, Hubschrauber

Gespräch mit Lutz Gerloff / Pilot vom Verkehrslandeplatz Kamenz mit über 11 000 Flugstunden                16:30 bis 16:40

„Indoor Flugshow“ / Vorstellung Flugmodellsport                                                                               16:45 bis 17:00

„Kunstflug – mein Hobby“ Gespräch mit einem Kunstflugpiloten                                                          17:05 bis 17:15

„Flugplatz Kamenz“ / Vorstellung des Buches                                                                                   17:15 bis 17:30

„Indoor Flugshow“ / Vorstellung Flugmodellsport                                                                               17:45 bis 18:00

 „Ballon – Fahrer“ im Gespräch                                                                                                      18:05 bis 18:10

 „Hubschrauber – Ballett“ Tanz mit Rotorblättern                                                                              18:15 bis 18:30

 „Start eines Heißluftballons und eines Luftschiffes“                                                                        19:00 Uhr

 „Ballonglühen“ mit Sachsenballon Gersdorf                                                                                      21.00 Uhr

 

 Sonntag, den 03.06.2018                                                                                                            

 

Begrüßung aller Gäste und Vorstellung des Programms                                                                         10:00 Uhr

Firmen auf dem Flugplatz / Vorstellung angesiedelter Firmen                                                             10:15 bis 10:30

„Indoor Flugshow“ / Vorstellung Flugmodellsport                                                                               10:30 bis 11:00

„Flugplatz Kamenz“ / Vorstellung des Buches                                                                                   11:05 bis 11:15

„Spielmannszug Oberlichtenau“ Konzert                                                                                        11:30 bis 12:30

„Indoor Flugshow“ / Vorstellung Flugmodellsport                            12:40 bis 13:00                                           

Auftritt Musikschule Kamenz mit der Band „Crazy Bunch“ sowie dem Percussion Ensemble „Black & Rythm“                                                                                                                                       13:00 bis 14:00

"Kamenz can Dance“, Musik und Tanz aus Kamenz                                                                            14:15 bis 14:45

„Flugshow“ / mit Modellflugzeugen, Kunstflugzeugen, Seglern, UL – Flugzeugen, Hubschrauber                                                                                                                               15:00 bis 16:20

Gespräch mit Lutz Gerloff / Pilot vom Verkehrslandeplatz Kamenz mit über 11 000 Flugstunden                                                                                                                                 16:30 bis 16:40

„Indoor Flugshow“ / Vorstellung Flugmodellsport                                                                               16:45 bis 17:00

                

Im gesamten Zeitraum Rundflüge mit Seglern, UL – Flugzeugen, Hubschrauber und Motorflugzeugen.  

Hier kann das Programm für das Festzelt heruntergeladen werden.

25.05.2018

Pressekonferenz zu „100 Jahre Flugplatz Kamenz“

Am 15. Mai 2018 fand die Pressekonferenz zum bevorstehenden Flugplatzfest anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Verkehrslandesplatzes in Kamenz in den Räumlichkeiten der Sächsischen Luftfahrt Services GmbH statt. Informiert wurde über das geplante Programm mit seinen Highlights, verschiedenen Auftritten sowie über die spektakulär geplanten Flugshows an beiden Veranstaltungstagen.

Organisiert wird das Fest am 2. und 3. Juni 2018 durch den Verein Saxony Light Aviation Systems w. V. (SLAS) im Auftrag der Stadt Kamenz mit Unterstützung der ewag AG sowie durch den Fliegerclub Kamenz e. V.

Pressekonferenz zum Flugplatzfest - Sie standen Rede und Antwort (v.l.n.r): Peter Pfeifer von der SLAS, Dr. Peter Kuhn vom Flugsportzentrums Bautzen (Sitz Kamenz), OB Roland Dantz, Geschäftsführer Richard Pötschke

Während Oberbürgermeister Roland Dantz einleitende Worte zum Flugplatz sprach, kam auch noch einmal das eigentliche Jubiläum des Flugplatzes zur Sprache. Aus den historischen Aufzeichnungen der Stadt geht hervor, dass der Flugplatz am 20. Juli 1918 in Betrieb genommen wurde. Damit aber nicht alle potentiellen Gäste und Besucher des Festes zu diesem Zeitpunkt urlaubsmäßig ausgeflogen sind, wurde der feierliche Akt vorverlegt. Der Oberbürgermeister betonte außerdem noch einmal die besondere Flugbegeisterung der Kamenzer selbst, die bereits im Jahr 1911 aufgrund des ersten Rundfluges am Garnisonsplatz in Kamenz den 1. Verein zur Förderung des Flugwesens gründeten. Dass der Flugplatz Kamenz nun heute so dasteht, ist der gelungenen Konversion der ehemaligen militärischen Liegenschaft am Standort sowie der guten Zusammenarbeit mit dem damaligen Beauftragten des Landkreises zu verdanken, ergänzte Oberbürgermeister Dantz.

Über das Programm mit Highlights, wie einem Hubschrauberflug mit einem Seil Akt, der Blaulichtmeile, Kunstfliegen und das kulturelle Rahmenprogramm u. a. mit dem Oberlichtenauer Spielmannszug e. V., informierte Organisator Herr Pfeifer (SLAS). Die Flugshow wird an beiden Tagen zwischen 15 und 16 Uhr stattfinden. Herr Pötschke, Geschäftsführer der Flugplatz Kamenz GmbH, hob besonders die Würdigung der am Platz ansässigen Unternehmen hervor und sieht die Veranstaltung auch als Dank für die gute Arbeit und Zusammenarbeit an. Am Flugplatz arbeiten rund 90 Mitarbeiter in 15 ansässigen Unternehmen. Diese Zahlen sind beständig für die letzten Jahre - Potential für sechs bis acht kleinere Hangarbauten besteht am Platz noch. 

Im Anschluss der Pressekonferenz fand eine kurze Führung über den Flugplatz mit den geladenen Pressevertretern statt.

Die Veranstaltung zu „100 Jahre Flugplatz Kamenz“ findet am 2. und 3. Juni auf dem Gelände des Verkehrslandesplatzes in Kamenz statt. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 5 €, Ermäßigte 3 € und für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt kostenfrei. Parkmöglichkeiten sind vor Ort gegeben.

Weitere Informationen unter: https://www.flugplatzfest-kamenz.de/.

Hier kann der Flyer zum Flugplatzfest heruntergeladen werden: Flyer Flugplatzfest.

16.05.2018 - 04.06.2018

09.05.2018: Tag der Städtebauförderung - Bericht vom 05.05.2018

Sonnabendnachmittag: Eine Reise in die Vergangenheit und Zukunft

Im Rahmen der Leitbildde- batte „Kamenz 2030“ gab es einen geführten Stadtrund- gang in der Altstadt u.a. zum Thema „Modernes Wohnen in der historischen Altstadt“ .

Die Sonne meinte es am Sonnabend, dem 5. Mai gut, wenn nicht sogar sehr gut, als 14.00 Uhr der Stadtrundgang am Schulplatz, gleich neben der Stadt-Information zum Thema „Modernes Wohnen in der historischen Altstadt“ begann. Und um es vorweg zu nehmen, dieser Rundgang hätte mehr Publikum verdient gehabt oder anders gesagt, jeder der nicht da war, hat etwas verpasst.

Sie alle hat das phantastische Wetter in diesem Falle nicht abgeschreckt.

Nach den einführenden Worten des Oberbürgermeisters, der über Jahre hin in diesem Metier Verantwortung zeichnete und natürlich auch als Oberbürgermeister in der Materie steht, übernahm das Rundgangsteam, bestehend aus dem langjährigen Sanierungsberater Nico Neumann sowie den beiden Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Friederike Bobke und Michael Preuß, das Zepter, sprich sie führten die Teilnehmer zum einen in die Vergangenheit der Stadt Kamenz und zum anderen zeigten sie die vorhandenen Möglichkeiten in der Städtebausanierung auf.

(v.l.n.r.): Friederike Bobke, Michael Preuß, Nico Neumann, Oberbürgermeisters Roland Dantz und Grit Preusche vom SMI

Zuvor hatte Nico Neumann am Schulplatz anhand von Schautafeln einen Überblick gegeben, mit Hilfe welcher Förderprogramme von Bund und Land, natürlich immer mit den dafür notwendigen Eigenanteilen der Stadt Kamenz, Gebäude, aber auch entsprechende bauliche Gegebenheiten saniert und erneuert wurden. Dabei kam auch zum Ausdruck, dass bestimmte Förderprogramme sich weniger auf ein einzelnes Gebäude konzentrieren, sondern mehr auf die Entwicklung eines Gebietes, sei es, um es – im Bereich bestimmter Grenzen – in seiner baulichen Ausprägung zu erhalten oder um es in eine bestimmte Richtung, z.B. Kamenz West zu entwickeln. Hier könnte man auch das sogenannte Gründerzeitquartier benennen, in das die Entwicklung des gymnasialen Schulstandortes an der Henselstraße eingebunden ist, welches u.a. der Stärkung des innerstädtischen Bereiches dienen soll.

Die Schautafeln auf dem Schulplatz sind noch bis zum 15. Juni zu betrachten. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass sich dankenswerterweise Grit Preusche, Mitarbeiterin im Referat Städtebau- und EU-Förderung beim SMI, an diesem Sonnabend nach Kamenz aufgemacht hatte, um hier den Tag der Städtebauförderung mitzuerleben. Es ist anzunehmen, dass ihr gefallen hat, wie die von ihr mitverwalteten Fördergelder in Kamenz gut angelegt worden sind.

Nach den „theoretischen“ Einführungen schloss sich ein Rundgang zu konkreten Projekten und Gebäuden an, stets begleitet von kenntnisreichen Ausführungen der für diesen Stadtrundgang Verantwortlichen. Als sehr gut erwies sich, dass die in der Vergangenheit geförderten Vorhaben eben nicht nur abstrakt erläutert wurden, sondern, wie der Marktplatz begangen oder die Häuser durch die Privateigentümer für diesen Rundgang geöffnet wurden.

Detail aus der Innen-hofgestaltung in der Pulsnitzer Straße 46 (Fam. Eickhoff/Hasselbach)
Zu Gast bei Fam. Kutter im schattigen Garten
Blick ins Herrental und auf die Hauptkirche St. Marien vom Balkon des Wohnhauses "Anger 24" (Herr Mike Nosek)

Insofern sei an dieser Stelle ausdrücklich der Familie Eickhoff/Hasselbach, der Familie Kutter sowie Herrn Mike Nosek gedankt, die den Stadtrundgängern einen freundlichen Einblick in das mit Hilfe von Fördergeldern von ihnen Geschaffene gewährten. Es waren Bespiele herausragenden privaten Engagement gepaart mit sehr guter städtischer Unterstützung. Dabei wurde auch deutlich, wie ein unterschiedliches Herangehen an ein Objekt zu jeweils anderen, aber doch befriedigenden Resultaten sowohl für die Eigentümer als auch für die Öffentlichkeit führen.

Es ist in Kamenz – im Bereich der vorhandenen oder auch noch zu bildenden Fördergebiete möglich – sich ein Refugium zu schaffen, sowohl architektonisch als auch im Außenbereich. Dabei geht es nicht in erster Linie um eine 1 : 1 Erhaltung historischer Bausubstanz, was im einzelnen auch der Fall sein kann, sondern um die sinnvolle Kombination von historischen Gegebenheiten mit heutigen Anforderungen an Wohn- und Lebensverhältnisse. Dies war sowohl bei den Gebäuden der Familie Eickhoff/Hasselbach und Kutter als auch bei dem Gebäude von Herrn Mike Nosek nachvollziehbar.

Vorm „Feuerhaus“: (Zweiter von rechts) Norbert Portmann
Im "Feuerhaus: Die 70er lassen grüßen

Eine wichtige Station war das sogenannte „Feuerhaus“, welches die Stadt kürzlich erworben hat, um den sich anbahnenden Verfall des Gebäudes, der nicht nur im Verwittern und Verblassen des über dem Eingangsportal dargestellten Stadtbrandes besteht, aufzuhalten. Norbert Portmann, bekannt als – im guten Sinne – umtriebiger Ortschronist, erläuterte den Teilnehmern des Stadtrundgangs, soweit es die Quellenlage zuließ, historische Details zu diesem Gebäude, das in seiner Geschichte vielfältige Nutzungen als Wohnhaus, Gaststätte, Küche oder auch Ort der HO-Werbungabteilung erfahren hat. Lange Zeit hat es dann nach 1989/90 leer gestanden, was zu dem jetzt sehr deutlich erfahrbaren Zustand geführt hat. Ein Blick ins Innere des Gebäudes zeigte, dass hier, gleich wer dieses Vorhaben stemmen wird, eine große Aufgabe vorliegt. Und gerade in diese Richtung zielen ja die Förderprogramme. Sie sollen u.a. finanziell helfen, bestimmte historische Gebäude oder räumliche Gegebenheiten zu erhalten. Sie stellen Mittel zur Verfügung, um die mit der genannten Zielstellung verbunden Mehrkosten für den Eigentümer – im Sinne eines gesamtgesellschaftlichen Interesses – zu gewährleisten. Und in dieser Hinsicht kann sich, so auch Frau Grit Preusche, Kamenz durchaus sehen lassen und stolz auf die Erfolge der Städtebauförderung in der Stadt zurückblicken. Sicher sind noch nicht alle Blütenträume gereift und es bedarf noch vieler Anstrengungen, aber auch des Mutes von Eigentümern, sich der Problematik Stadterneuerung/Stadtentwicklung zu stellen, doch die Basis dafür ist in Kamenz ohne Zweifel vorhanden.

Torsten Petasch (Zweiter von rechts) von der Genossenschaft erläutert die Pläne für das Haus

Seinen Abschluss fand der Stadtrundgang im Gebäude in der Bautzner Straße 13, bekannt durch das Geschäft „Seifen-Niegel“ und jetzt erworben durch die Genossenschaft „Neue Altstadt Kamenz“ e.G. Der Vertreter der Genossenschaft, Torsten Petasch, erläuterte die inhaltliche Zielrichtung der Genossenschaft für dieses Gebäude, wo es u.a. zum einen um die Erhaltung der historischen Ladeneinrichtung und einer entsprechenden Nutzung, zum anderen aber um ein praktisches Inklusionsmodell geht, bei dem Menschen mit Behinderungen als Wohngruppe in das Gebäude einziehen und – mit Unterstützung – ein kleines Café betreiben. Hier sind die Genossenschaft und die Stadtverwaltung intensiv im Gespräch, um dieses als notwendig erachtete Projekt umzusetzen.

Nach gut drei Stunden endete der Stadtrundgang bei Kuchen und Kaffee und mit anregenden Gesprächen über das zuvor Vermittelte und Erfahrene. Es war ein schöner Nachmittag und das nicht nur wegen des Wetters, sondern auch von den Inhalten her, die bei diesem Rundgang behandelt wurde. Gedankt sei allen Beteiligten für diese gelungene Aktion, die aber ob ihres Gehalts natürlich nach Wiederholung ruft. In diesem Sinne ist nach dem Tag der Städtebauförderung vor dem Tag der Städtebauförderung!

09.05.2018 - 22.05.2018

08.05.2018: Einladung zum Frühlingsfest der Senioren 2018 (Termin vorbei)

Sehr geehrte Seniorinnen und Senioren der Stadt Kamenz und ihrer Ortsteile,

Sehr geehrte Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Schönteichen,

wir laden Sie ganz herzlich zum 12. Frühlingsseniorenfest am 16. Mai 2018, 14.00 Uhr (Einlass ist ab 13.00 Uhr) in den großen Saal des Hotels „Stadt Dresden“ ein.

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir wieder gemeinsam in gemütlicher Runde einen schönen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen verbringen.

Zur Unterhaltung wird wieder ein vielseitiges Programm beitragen. Neben den Kindern vom Schulhort am Forst wird auch der Lessingchor Kamenz alle mit ihren Frühlingsliedern erfreuen. Gespannt sein darf man auf zwei Überraschungsgäste, ein Weltmeister und ein Fürst.  Auch die kleinen Überraschungen werden wieder für eine gute Stimmung sorgen.

Sie können sich bei der Stadtverwaltung Kamenz, Sachgebiet Jugend/Soziales, Frau Jannasch unter der Tel.-Nr.: 03578/379232 anmelden und sich über den Ablauf informieren.

Die Eintrittskarten (Unkostenbeitrag von 3,00 EUR/ Karte) können in der Stadtverwaltung Kamenz im Bürgerservice und außerdem im SG Jugend/Soziales Pfortenstraße 6, bei Frau Jannasch abgeholt werden.

Herzlich willkommen sind auch die Senioren die sich kurzfristig zur Teilnahme entscheiden und nicht vorangemeldet sind.

Wir freuen uns auf Sie an diesem Nachmittag.

 

Roland Dantz                                             

Oberbürgermeister                                  

der Lessingstadt Kamenz                     

 

08.05.2018 - 16.05.2018

07.05.2018: Öffentliche Leitbildwerkstatt am Sonnabendvormittag, dem 5. Mai 2018

Die öffentliche Leitbildwerkstatt fand als erster Teil des Programmes zum Tag der Städtebauförderung in der Stadtwerkstatt, Rosa-Luxemburg-Straße in der Zeit von 10.00 – 12.30 Uhr statt. Zirka 30 Interessierte waren der Einladung in lockerer Atmosphäre gefolgt. Nach dem Grußwort von Herrn Oberbürgermeister Dantz, der die Öffentlichkeit der der geführten Leitbilddebatte und die damit verbunden notwendige Meinungsvielfalt betonte, führte der Moderator Nico Neumann in die Veranstaltung ein. Ziel sei es nochmals intensiv die Visionen der Stadtentwicklung „Kamenz 2030“ zu diskutieren.

In der Stadtwerkstatt und im Studio Anne Hasselbach waren sechs Themenbereiche (vier Arbeitsgruppenstände, ein Moderationsteamstand und ein Stand der Jugend) vorbereitet, an denen die Arbeitsstände zum Leitbild mit den Vertretern der jeweiligen Arbeitsgruppen diskutiert, ausgewertet und weiter ergänzt wurden. Großen Zuspruch erfuhr dabei der Stand der Jugend und Schüler. Hier wurden aktuelle Schul-/ und Jugendprojekte sowie die Auswertung einer Schülerumfrage zu den Visionen der Schüler für die Stadt Kamenz vorgestellt und diskutiert. Das Moderationsteam zeigte noch einmal die Zusammenführung der einzelnen Arbeitsgruppenergebnisse zu den Leitbildbildbausteinen und den geplanten weiteren Zeitablauf auf.

08.05.2018 - 22.05.2018

Auch wurde die Veranstaltung, abseits der Leitbilddebatte, genutzt um aktuelle Themen in der Stadt Kamenz zu diskutieren. Es waren im Ergebnisse sehr anregende Gespräche, die in die weitere Bearbeitung des Leitbildes einfließen werden.

Das nächste Steuerungsgruppentreffen findet am 16. Mai 2018 im Rathaus statt. Hier sollen der erste ausformulierte Teil des Leitbildes sowie der weitere Fahrplan besprochen werden.

Wir bedanken uns noch einmal ausdrücklich bei den Mitgliedern der Stadtwerkstatt und Anne Hasselbach für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Auch bedanken möchten wir uns bei allen Arbeitsgruppenmitgliedern für die Unterstützung bei der Durchführung der öffentlichen Leitbildwerkstatt, die ein weiterer Schritt in der Leitbilddebatte sowie ein erneuter Schritt zur öffentlichen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger war.

Wie geht es weiter?

Der Fortgang der Leitbilddebatte sieht so aus, dass aufbauend auf der öffentlichen Leitbildwerkstatt dann durch das Moderatorenteam ein ca. zehn seitige Dokument erarbeitet wird, welches die Arbeitsergebnisse der Leitbilddebatte „Kamenz 2030“ aussagekräftigen Formulierungen zusammenfasst. Diese „Leitbild“ geht dann zur Vorberatung in den zuständigen Ausschuss, um dann voraussichtlich vom Stadtrat in seiner Sitzung am 20. Juni 2018 verabschiedet, sprich beschlossen zu werden.

 

Veröffentlichung des Arbeitsstandes im Bürgerbeteiligungsportal – Eine Möglichkeit zum Mitmachen

Damit auch die Kamenzer Öffentlichkeit diesen Arbeitsstand – und es sei ausdrücklich darauf verwiesen, dass es sich noch um einen Arbeitstand handelt – zur Kenntnis nehmen kann, ist dieser seit dem 24. April 2018

nachfolgend hier zu finden und im Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Kamenz

https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/kamenz/beteiligung/aktuelle-themen/1007558

veröffentlicht. Beim Bürgerbeteiligungsportal besteht die direkte Möglichkeit zur Kommentierung und zum Geben von Hinweisen sowie Ergänzungen.

Ansonsten kann man sich auch an den zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Herrn Michael Preuß, wenden. Er ist unter der Telefonnummer 03578 379 229 oder per Mail unter michael.preuss@stadt.kamenz.de erreichbar. Hier wären die Unterlagen – nach Anmeldung – auch ganz analog einsehbar.

24.04.2018 - 22.05.2018

25.04.2018: Aufruf zum Frühjahrsputz in Kamenz am 12. Mai 2018

Alles neu macht der Mai …

„Alles neu, macht der Mai …“ heißt es in einem Volkslied. Ganz so wird es im wahren Leben wohl nicht sein, aber auf einigen Gebieten kann man es schon versuchen. Eine Bürgerin hatte es an der Mönchsmauer vorgemacht und diesen Weg von der Pfortenstraße zur Wallstraße in einen ausgesprochen sauberen und ordentlichen Zustand versetzt. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KDK GmbH leisten das Ihrige mit dem Anlegen von Blumenrabatten am Robert-Koch-Platz oder auch am Bönischplatz oder auch durch das Aufstellen der Blumentürme auf dem Markt und an der Stadtinformation. Kamenz macht sich also schön!

Der 12. Mai macht alles neu

Hier sind alle gefragt, zum einen durch die Pflichten, die man als Grundstückeigentümer für das eigene Grundstück hat, zum anderen kann man sich aber auch für seine Stadt dadurch einsetzen, in dem öffentlich Flächen „geputzt“ werden, weil z.B. noch Splitt oder Laub herumliegt, der eigentlich beseitigt werden müsste. Deswegen ruft die Stadtverwaltung am Sonnabend, dem 12 Mai 2018 zu einem Frühjahrsputz an öffentlichen Orten und Plätzen auf.

KDK GmbH ist Ansprechpartner für den freiwilligen Frühjahrsputz

Die KDK GmbH dient dabei als Ansprechpartner. Wer also ein Frühjahrsputz-Projekt vor hat, der melde sich bitte unter der Rufnummer 03578 377 160 bei der KDK GmbH. Hier schildert er oder sie dann, was er am 12. Mai – vielleicht gemeinsam mit anderen Mitstreitern – vorhat. Er gibt den Ort in Kamenz, den Zeitpunkt, einen Ansprechpartner und „Was“ dort im Rahmen des Frühjahrsputzes geschehen soll, an. Günstig ist es natürlich, wenn es sich um zentrale Ort in Kamenz handelt, damit die Unterstützung durch die KDK GmbH, z.B. durch Container, effektiv erfolgen kann und der Aufwand in einem guten Verhältnis zum Nutzen steht. Bis zum Freitag, dem 4. Mai, 12 Uhr müssen möglich Frühjahrsputzaktionen bei der KDK GmbH angemeldet sein, damit die organisatorischen Voraussetzungen machbar sind. Danach wir es sehr schwierig dieses noch zu gewährleiten. Also bitte diese Anmeldefrist beachten!

Unterstützung am Robert-Koch-Platz ist gefragt

Es gibt auch einen Vorschlag der KDK GmbH für einen konkreten Ort, falls jemand noch eine Idee für den Frühjahrsputz-Ort sucht. So wäre z.B. der Robert-Koch-Platz ein geeignetes Objekt in diesem Sinne seinen Frühlingsgefühlen freien Lauf zu lassen. Hier müsste eine Reinigung erfolgen und Splitt auf den Gehwegen verteilt werden.

Die Heimat hat sich schön gemacht …

„Kamenz soll noch schöner werden“ lautet die Devise, weil es die Stadt verdient hat und wir es wollen. Wir freuen uns über jeden Bürger und jede Bürgerin, die an diesem Tag mittun möchte und insofern schon im Voraus: Vielen Dank!

25.04.2018 - 09.05.2018

24.04.2018: Veröffentlichung des Arbeitsstandes im Bürgerbeteiligungsportal – Eine Möglichkeit zum Mitmachen

Damit auch die Kamenzer Öffentlichkeit diesen Arbeitsstand – und es sei ausdrücklich darauf verwiesen, dass es sich noch um einen Arbeitstand handelt – zur Kenntnis nehmen kann, ist dieser seit dem 24. April 2018

nachfolgend hier zu finden und

im Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Kamenz

https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/kamenz/beteiligung/aktuelle-themen/1007558

veröffentlicht. Beim Bürgerbeteiligungsportal besteht die direkte Möglichkeit zur Kommentierung und zum Geben von Hinweisen sowie Ergänzungen.

Ansonsten kann man sich auch an den zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Herrn Michael Preuß, wenden. Er ist unter der Telefonnummer 03578 379 229 oder per Mail unter michael.preuss@stadt.kamenz.de erreichbar. Hier wären die Unterlagen – nach Anmeldung – auch ganz analog einsehbar.

24.04.2018 - 09.05.2018

19.04.2018: Steuerungsgruppe tagte erneut am 16. April im Ratssaal

Steuerungsgruppe tagte erneut am 16. April im Ratssaal

Am letzten Montag kamen die Mitglieder der Steuerungsgruppe für die Kamenzer Leitbilddebatte im Rathaus zusammen: Neben dem Moderator von der DSK waren Mitglieder aus den einzelnen Arbeitsgruppen, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie die Vertreter der an diesem Projekt beteiligten Fachhochschule Dresden anwesend.

Gute Vorbereitung prägte die Beratung der Steuerungsgruppe

Konstruktiv durch den Moderator, Nico Neumann, geführt, wurde die aufbereiteten Arbeitsergebnisse der thematischen Arbeitsgruppen erläutert, basierend auch auf den von der vormaligen Moderatorin des Leitbildprozesses geführten Einzelgespräche sowie den Ergebnissen aus der öffentlichen Auftaktveranstaltung im März letzten Jahres.

Das Moderatorenteam – ihm gehören u.a. Michael Preuß von der Stadtverwaltung, Nico Neumann von der DSK, Professor Dr. Maik Arnold von der Fachhochschule Dresden (siehe Foto von links nach rechts) sowie Professoerin Dr. Katrin Pittius an – hatte eine Vielzahl verschiedenster Aspekte zusammengeführt und versucht, den jeweils dahinterstehenden „Ideenkern“ zu erkennen und zu den angestrebten Leitbildbausteinen zusammenzuführen. Dieser Prozess wurde in relevante Themenblöcke überführt, die, so das Moderatorenteam, zu tragfähigen Leitbildbausteinen weiterentwickelt werden. Dabei ging es zunächst noch nicht um Ausformulierungen, sondern um eine in Schlagworte gefasste Struktur, die die Grundlage für den ausstehenden Formulierungsprozess bilden wird.

Intensive Diskussion zu Teilaspekten

Da den Mitgliedern der Steuerungsgruppe die Unterlagen im Voraus zugeschickt worden waren, gab es eine sehr gute Grundlage für die Diskussion. Insgesamt waren sich die Mitglieder darin einig, dass durch das Moderatorenteam eine herausragende Zusammenfassungs- und Vorbereitungsarbeit geleistet worden sei, was sich auch darin zeigte, dass es nur geringen Anlass zur Kritik gab und es nur weniger Ergänzungen und Präzisierungen bedurfte. So wurde z.B. der Gedanke des subjektiven Gefühls von Sicherheit im Sinne von Ordnung und Sicherheit in der Stadt stärker hervorgehoben oder auch darauf verwiesen, dass „Gesundheitsförderung und Prävention“ diejenige Begrifflichkeit sei, die im Leitbild eine Rolle spielen sollte und die nicht durch den Begriff der „Gesundheitsvorsorge“, der andere Aspekte der Thematik „Gesundheit“ abdeckt, ersetzt werden darf. Ebenso spielte die Frage des Sorbischen in Kamenz eine Rolle. Interessant war auch eine Diskussion um die „Anwendung“ des Begriffs „Weltoffenheit“: Ist er auf eine Kleinstadt – im Vergleich z.B. zu Dresden – überhaupt anwendbar? Ist er nicht zu groß gewählt? Könnte er aber nicht oder sollte er nicht sogar als Zentralbegriff im Leitbild vorkommen, zumal sich die Kamenzer in Fragen „Weltoffenheit“ auf bestimmten Gebieten nicht verstecken müssen?

Es war ein gemeinsames Ringen, die relevanten Leitbildbausteine weiter zu vertiefen und z.B. auch den Spagat zu bewältigen, die hohe Allgemeingültigkeit von Leitvorstellungen mit den Besonderheiten von Kamenz zusammen zu bringen.

19.04.2018 - 02.05.2018

19.04.2018: UCI Radball Weltcup-Premiere in Kamenz war ein voller Erfolg

Dank an alle Beteiligten, insbesondere an die SG Lückersdorf-Gelenau für die tolle Organisation

 

Der Ball des (Rad)Anstoßes                                                                Meisterklasse: Deutscher Meister trifft Weltmeister

Am verganenen Sonnabend – 14. April – fand erstmals in der Turnhalle am Flugplatz Kamenz der UCI Weltcup im Radball statt, hervorragend vorbereitet und durchgeführt durch die SG Lückersdorf-Gelenau. Über 600 Zuschauer in der Halle und weitere ca. 4.000 am Livestream von  www.radballnetzer.de (im Videoarchiv auch noch nachzusehen) sahen rasanten Hochleistungssport und das durchweg vom Beginn am Morgen bis in den Abend hinein zum Finalspiel.

Parade der Sportgeräte                                                                       Hochklassige Vorrundenspiele vor toller Kulisse

Ricardo Slota und Marcus Richter, das Team der mit einer “Wildcard” ausgestatteten SG Lückersdorf-Gelenau (eigentlich 2. Bundesliga), verkaufte sich teuer, auch wenn ein vorderer Platz aufgrund der sportlichen Übermacht der Weltelite nicht realistisch war. Auf Platz 1 platzierte sich der RV Obernfeld, auf Platz 2. der RC Höchst 2 und der 3. Platz ging an RMC Stein. Herzlichen Glückwunsch!

Kamenz can Dance begeistert auch die Radsportfans                       Wiednitzer Kunstradfahrer: Fahrradfahren mal ganz anders

Zwischen den rassigen Duellen sorgte ein buntes Unterhaltunsprogramm mit den Kunstradfahrern des RfV 1900 Wiednitz und den Tänzern von “Kamenz can Dance” für beste Stimmung.

Aufstellung vor den Platzierungsspielen                                              Das spannende Finale

Nach dem Ende waren alle Gäste, Sportler und Organisationsverantwortliche von der furiosen Veranstaltung geschafft, aber glücklich. Und eine Wiederholung bei einem evtl. nächsten Weltcup scheint – so Heiner Slota – nicht ausgeschlossen.

Die Plätze 1-3 werden geehrt                                                              Abschließendes Gruppenfoto aller

An dieser Stelle auch nochmal vom Oberbürgermeister Roland Dantz ein großes Dankeschön an alle Verantwortlichen und Helferinnen und Helfer von der SG Lückersdorf-Gelenau und an alle anderen, die vor und hinter den Kullissen für dieses herausragende Ereignis ihr Bestes gegeben haben!

19.04.2018 - 04.05.2018

14.04.2018: Einladung zum „Tag der Städtebauförderung“ am 5. Mai 2018

Ein weiterer Schritt in der Leitbilddebatte „Kamenz 2030“

Schon jetzt möchten wir auf zwei Veranstaltungen im Rahmen der Leitbilddebatte „Kamenz 2030“ aufmerksam machen, die sich interessierte Bürgerinnen und Bürger vormerken sollten. Ausführlichere Information wird es dazu im Amtsblatt 17/2018 sowie demnächst auf der Website der Stadt Kamenz geben.

Hier kann ein Plakat zu beiden Veranstaltungen runtergeladen werden.

Öffentliche Leitbildwerkstatt

Am Sonnabend, dem 5. Mai 2018 findet eine öffentliche Leitbildwerkstatt statt. Im Zeitraum von 10.00 – 12.30 Uhr werden in den Räumlichkeiten der Stadtwerkstatt (Rosa-Luxemburg-Straße 13) der jetzige Stand der Leitbilddebatte öffentlich präsentiert. Das schließt selbstverständliche eine rege Diskussion der erreichten Ergebnisse ein.  

Geführte Stadtrundgang im Altstadtbereich von Kamenz

Ab 14.00 bis ca. 16.00 Uhr gibt es einen geführten Stadtrundgang im Altstadtbereich von Kamenz. Er beginnt am Schulplatz vor der Stadtinformation und endet an der Bautzner Straße 13 (Gebäude der Genossenschaft „Neue Altstadt Kamenz). Inhalt dieses Stadtrundganges ist das Aufzeigen der Einsatzmöglichkeiten von Städtebaufördermitteln an ausgewählten konkreten Objekten in der Kamenzer Altstadt. Dabei spielen u.a. solche Themen wie „Modernes Wohnen in der Altstadt“, „Innenhofgestaltung“ oder „Aufwertung des öffentlichen Raumes“ eine entsprechende Rolle.

Für beide Veranstaltungen sind Interessenten herzlich eingeladen.

14.04.2018, aktualisiert am 17.04.2018 - 07.05.2018

14.04.2018: Steuerungsgruppe tagt (Termin abgelaufen)

Steuerungsgruppe der Leitbilddebatte

Im Übrigen tagt am Montag, dem 16. April 2018 im Ratssaal ab 18.30 Uhr die Steuerungsgruppe der Leitbilddebatte. Hier wird der der Entwurf der Leitbildbausteine vorgestellt und besprochen. Grundlage dafür sind die Abstimmungen des Moderators der DSK, Nico Neumann, mit der Fachhochschule Dresden sowie mit den Arbeitsgruppenvertretern. Außerdem dient diese Beratung der Vorbereitung der öffentlichen Leitbildwerkstatt am 5. Mai 2018 (siehe oben).

09.04.2018: Neujahrsempfang im Frühling?

Nein, der Zeitpunkt wurde nicht verwechselt, der Neujahrsempfang der Stadt Kamenz fand 2. Februar 2018 statt. Wie seit vielen Jahren üblich war, waren auch dazu die Kamenzerinnen und Kamenzer aufgerufen, Bürgerinnen und Bürger vorzuschlagen, die durch ihr herausragendes Engagement oder besondere Verdienste das Leben in der Stadt Kamenz bereichert oder vorangebracht haben. Dazu gehörten auch Birgit Richter, Bernd Moschke und Lutz Zistel, die aber zum Neujahrsempfang im Februar leider verhindert waren. Grund genug die Drei noch einmal ins Rathaus einzuladen, um ihnen die „Ehrenmedaille der Stadt Kamenz“ persönlich zu überreichen. Sichtlich stolz nahmen sie diese Ehrung entgegen. 

(v.l.n.r.) Oberbürgermeister, Lutz Zistel, Birgit Richter und Bernd Moschke

Birgit Richter war vom SV Einheit Kamenz vorgeschlagen worden für ihr seit 15 Jahren währendes Engagement für den Turnsport in Kamenz, das die Tätigkeit als Übungsleiterin, als Betreuerin und geleistete Öffentlichkeitsarbeit sowie den maßgeblichen Anteil bei der Erarbeitung und Durchführung von Showprogrammen (z.B. Forstfestturnen und Weihnachtsschauturnen) vereint.

Bernd Moschke ist stadtbekannt, aber im guten Sinne. Vorgeschlagen vom Kamenzer Geschichtsverein, dem er seit dem Jahr 2000 angehört und dessen stellvertretender Vorsitzender er 14 Jahre lang war, hat er sich als Stadtführer in die Vermittlung von Geschichtskenntnissen eingebracht und kürzlich die Ausbildung jüngerer Stadtführer übernommen, organisiert über die Kreisvolkshochschule. Daneben ist er als Autor in verschiedensten Publikationen hervorgetreten.

Das Kamenzer Bündnis für Toleranz und Humanität schlug Lutz Zistel zur Würdigung mit der Ehrenmedaille vor. Er gehört dem Bündnis seit 2006 an und hat sich mit Vehemenz in die Unterstützung der Asylbewerber sowie in die Integrationsarbeit in der Stadt Kamenz eingebracht. Damit trägt er zum notwendigen Zusammenhalt der Kommune bei und gestaltet sie immer wieder neu.  

Und so viel Zeit musste dann auch sein: Im Anschluss an die Übergabe der „Ehrenmedaille“ kam man noch bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch.

09.04.2018 - 20.04.2018

02.04.2018: Entscheidung für die Dezernentenstelle in Kamenz gefallen

Katrin Andrews ist die neue Dezernentin für Stadtentwicklung und Soziales

In der Sitzung des Kamenzer Stadtrates am 28. März 2018 ist die Entscheidung für die Besetzung der Dezernatsstelle für Stadtentwicklung und Soziales in der Kamenzer Stadtverwaltung getroffen worden. Der Stadtrat hat sich für Frau Katrin Andrews entschieden. Sie lebt seit vielen Jahren in Kamenz und wollte sich mit ihrer Bewerbung auf diese wichtige Verwaltungsposition einer neuen beruflichen Herausforderung stellen, auch um sich auf diese Weise noch stärker in die Entwicklung der Stadt Kamenz einbringen.   

Frau Katrin Andrews ist 38 Jahre jung und hat ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Abschluss als Diplom-Kauffrau (Univ.) absolviert und verfügt über Führungserfahrung, die sie einem in der Region ansässigen Unternehmen erworben hat. Ab 1. Juni 2018 wird sie in der Stadtverwaltung die Dezernentenstelle einnehmen. Frau Katrin Andrews hat dabei ein breitgefächertes Aufgabengebiet mit hohen Erwartungen zu bewältigen, trifft aber auch auf ein bewährtes Verwaltungspersonal, was sie dabei unterstützen wird.

02.04.2018 - 14.04.2018

28.03.2018: Die Kamenzer Wirtschaftsförderung hat ein neues Gesicht

Neuigkeiten von der Kamenzer Wirtschaftsförderung

Die Stadtverwaltung freut sich, auf diesem Wege die neue Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung kurz vorzustellen. Im März zunächst nur stundenweise wird Frau Anne Uhlemann im Rahmen der Elternzeitvertretung ab April zeitlich in vollem Umfang die Aufgaben der Kamenzer Wirtschaftsförderung wahrnehmen. Sie vertritt damit vorübergehend die bisherige Wirtschaftsreferentin Doreen-Charlotte Hantschke, die derzeit Mutterfreuden entgegensieht. Frau Uhlemann ist 28 Jahre jung, hat einen Masterabschluss in Humangeographie und verfügt über Erfahrungen im Bereich der Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit, u.a. als Projektassistenz für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS). Sie ist unter der Telefonnummer 03578 379 103 oder per Mail anne.uhlemann@stadt.kamenz.de erreichbar.

28.03.2018 - 02.04.2018

28.03.2018: Dank an alle für den gut organisierten und besuchten 1. Kamenzer Würstchen- und Regionalmarkt
Der 1. Kamenzer Würstchen und Regionalmarkt wird eröffnet mit dem Durchschneiden eines "Wurstbandes".

Der 1. Kamenzer Würstchen- und Regionalmarkt hat seine Feuertaufe bestanden, deshalb dankt die Stadtverwaltung allen an der Vorbereitung und Durchführung dieses Marktes Beteiligten:

Der städtischen City-Managerin Anne Hasselbach, die im Auftrag der Stadt maßgeblich, das eindrucksvolle Stadtfest organisiert hat, dass durch viele Unterstützer und Helfer zu dem Erfolg wurde, wie er sich am Sonntag darstellte, wobei sicherlich noch Verbesserungen möglich sind.

Gedankt sei daher der Initiative „Ab in die Mitte! - Die City-Offensive Sachsen“, deren Vertreter der Thomas Ott, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden, City-Initiative Kamenz und allen beteiligten Gewerbetreibenden und Sponsoren, dem Fleischerverein Kamenz und seinen Mitgliedern, der Fleischerinnung Nordostmittelsachsen, den für diese städtische Fest mitwirkenden Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Mitgliedern der Stadtwerkstatt Kamenz sowie alle teilgenommenen Vereinen und Akteuren, die es – wenn der Platz es zuließe – eigentlich namentlich aufgeführt werden müssten.

Ohne nun das Wetter für die große Resonanz ganz und gar verantwortlich zu machen, es hat schon seinen Teil zum Gelingen des „Gewimmels“ auf dem Markt bis hin zur Nordstraße beigetragen.

Also nochmals vielen Dank an alle und nächstes Jahr hoffentlich – besser sicherlich – auf ein Neues!

Außerdem wünsche ich im Namen des Kamenzer Stadtrates sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung allen Menschen in unserer Stadt und in den Ortsteilen sowie unseren Gästen ein frohes Osterfest sowie erholsame Feiertage.

 

Roland Dantz

Oberbürgermeister

28.03.2018

Linke Seite (vom Rathaus aus gesehen): Gewimmel.
24.03.2018: Brand im Wohnhaus Jesauer Straße 12

Brand - Glück im Unglück: Hoher Brandschaden, aber kein kein Menschenleben zu beklagen

Was war geschehen?

10.39 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand in der Jesauer Straße 12 gemeldet, die daraufhin mit den entsprechenden Fahrzeugen sowie ca. 35 Kameraden der FFw „Kamenz-Stadt“, „Wiesa“, „Lückersdorf“ und „Gelenau“ ausrückte. Vor Ort fanden sie einen Wohnungsbrand im dritten Obergeschoss vor, aus dem der Wohnungsinhaber bereits von Mitarbeitern eines Handwerksbetriebes gerettet worden war. Unverzüglich und professionell wurde mit der Brandbekämpfung begonnen. Nach ca. einer knappen halben Stunde konnte der Brand gelöscht werden.

Insgesamt gab es drei Verletzte: Zwei, darunter der Wohnungsinhaber, mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen medizinisch behandelt werden, eine Einwohnerin aus einer Nachbarwohnung wegen psychischer Probleme aufgrund des Brandereignisses.

Wohnungen, insgesamt sechs Stück, im dritten und vierten Obergeschoss sind zurzeit aufgrund des Brandereignisses und der Rauchschäden nicht bewohnbar. Ebenfalls muss eine Wohnung im zweiten Obergeschoss, gelegen unter der vermutlichen Brandwohnung, vorübergehend von ihren Bewohnern geräumt werden, da sie von den Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die SWG Kamenz, zu deren Wohnungsbestand das Gebäude gehört, bringt – gemeinsam mit der Stadtverwaltung Kamenz und dem Landratsamt Bautzen – die Bewohner dieser Wohnungen in Notunterkünften unter, soweit die Bewohner keine private Unterkunftsmöglichkeit haben. Die Bewohner im Erdgeschoss sowie im ersten und zweiten Obergeschoss, bis auf die eine Ausnahme, können ihre Wohnungen wieder beziehen. Wann die Wohnungen im dritten und vierten Geschoss sowie die eine Wohnung im zweiten Geschoss wieder beziehbar sind, muss geprüft werden.

Zur Brandursache lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts sagen. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung, von der der Brand vermutlich ausgegangen ist, freigegeben hat, wird die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Nach erster Inaugenscheinnahme beläuft sich der Schaden auf einen sechsstelligen Betrag. Aber auch dies bedarf erst der genaueren Begutachtung.

Es sei an dieser Stelle allen Einsatzkräften – Feuerwehr, THW, Polizei und medizinische Kräfte – für ihren schnellen und professionellen Einsatz gedankt, der Schlimmeres hatte verhüten können. Dies schließt die Mitarbeiter der SWG Kamenz, der Stadtverwaltung und des Landratsamtes Bautzen mit ein, die sich jetzt intensiv um die mit dem Brand verbundenen Folgen kümmern. Ein herzlicher Dank geht auch an den Chef des Kamenzer Handwerksbetriebes Johne Haustechnik GmbH, Volker Johne, und seine Mitarbeiter, die den Wohnungsinhaber der vermutlichen Brandwohnung rechtzeitig aus seiner Wohnung holten. Trotz des Brandes freuen wir uns, dass die Brandschäden und -folgen – relativ gesehen – in Grenzen gehalten werden konnten und keine Menschenleben zu beklagen sind.      

 

Der Tag danach

Am Vormittag hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ebenfalls einschalten wird sich die Bauaufsicht vom Landratsamt.

Insgesamt sind von dem Brand sieben Mietparteien in gravierender Weise betroffen, so dass derzeit die Wohnungen nicht bewohnbar sind.  Der Bewohner, in dessen Wohnung vermutlich der Brand entstanden ist, befindet sich noch im Krankenhaus. Alle anderen Wohnungsparteien sind nach derzeitigem Wissensstand bei Verwandten, Freunden oder familiär untergekommen.

Insofern mussten die Angebote der Obdachlosenhilfe, die die Stadt bereithält, nicht in Anspruch genommen werden. Sie hätten aber potentiell zur Verfügung gestanden und stehen, falls sich eine andere Situation ergibt als die jetzige, auch zur Verfügung. Damit ist kurzfristig die Situation geklärt.  Wie es mit der Bewohnbarkeit der Wohnungen, besonders im 3. und 4. Geschoss, weitergeht, wird sich nach der Begutachtung zeigen. Auch hier sind seitens der SWG die erforderlichen Schritte eingeleitet worden.  Das größtes Problem könnte es werden, wenn im Rahmen des Brandes die Statik im oberen Bereich des Hauses „gelitten“ hätte. Dies steht aber noch nicht fest. Der Wohnungspartei unter der Brandwohnung, die vor allem durch den notwendigen Löscheinsatz gelitten hat, wurde zwischenzeitlich eine Wohnung in der Geschwister-Scholl-Str. angeboten, die sie vermutlich auch beziehen wird.

Bei den anderen Mietparteien erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der SWG die Vorbereitung von Lösungen, die aber – wie schon gesagt – in Abhängigkeit des Zustandes der Wohnung am Brandort sind, insofern gibt es eine Priorisierung je nach Schädigungsgrad und Situation.

Zur Brandursache können auch zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussagen getroffen werden.

Oberbürgermeister lobt im MDR Einsatzkräfte und Ersthelfer

Oberbürgermeister Dantz würdigt in der Sendung des MDR "um 4" alle Einsatzkräfte und besonders den Chef und die 2 Mitarbeiter des Kamenzer Handwerksbetriebs Johne Haustechnik GmbH: Beitrag über das Brandereignis in Kamenz. (Beitrag zu Kamenz kommt nach Beginn der Sendung bei 2 Minuten und 44 Sekunden.)

Stellvertretender Kreisbrandmeister Stefan Hentschke äußert sich in der Sendung des MDR "um 2" zum Brandgeschehen: Brandereignis in Kamenz. (Beitrag zu Kamenz kommt nach Beginn der Sendung bei 2 Minuten und 33 Sekunden.)

Aufatmen: Vier Wohnung bald wieder beziehbar

Es ist nun Gewißheit: Drei Wohungen in der Jesauer Straße 12 wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ein Spezialfirma hat mit der Beräumung begonnen. Dier Versicherungsexperten tuen ihre Pflicht und begutachten die Schäden. Sobald die entsprechenden Freigaben erteilt sind, werden durch Baufirmen die gravierenden Schäden beseitigt werden. Bei den vier restlichen Wohnungen sind die Wohnparteien zwischenzeitlich wieder eingezogen.

24.03.2018, aktualisiert am 28.03.2018 - 09.04.2018

22.03.2018: Ankündigung von Terminen der AGs der Leitbilddebatte für den 26.03.2018 (Termine vorbei)

Am 26.03.2018 tagt von 19.00 – 21.00 Uhr die Arbeitsgruppe 2 (Kultur/Soziales/Bildung) in den Räumlichkeiten der Stadtwerkstatt, Rosa-Luxemburg-Straße 13. Moderiert wird diese Zusammenkunft von Professor Dr. Maik Arnold von der Fachhochschule Dresden (FHD).

Ebenfalls am 26.03.2018 findet in der Zeit von 16.00 - 18.00 Uhr eine Zusammenkunft der der AG 4 (Bürger/Politik/Verwaltung/Kommunikation) statt, die auch in den Räumlichkeiten der Stadtwerkstatt durchgeführt wird.

Zu beiden Veranstaltungen sind Interessenten herzlich eingeladen.

22.03.2018 - 28.03.2018

19.03.2018: Bekanntgabe der erneuten öffentlichen Auslegung des Entwurfs der Haushaltssatzung der Stadt Kamenz für das Haushaltsjahr 2018

Bekanntgabe der erneuten öffentlichen Auslegung des Entwurfs der Haushaltssatzung der Stadt Kamenz für das Haushaltsjahr 2018

Der Entwurf der Haushaltssatzung 2018 der Stadt Kamenz liegt in der Stadtverwaltung Kamenz – Rathaus, Markt 1, 01917 Kamenz vom 19.03.2018 bis einschließlich 27.03.2018 im SG Finanzen, Zimmer 1.23 während folgender Zeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:

 

Montag bis Freitag

zusätzlich Dienstag

und Donnerstag

  9.00 – 12.00 Uhr

13.00 – 18.00 Uhr

13.00 – 16.00 Uhr

 

Die Einsichtnahme kann auch auf dem Bürgerbeteiligungsportal unter nachstehendem Link erfolgen:

https://www.buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/sachsen/beteiligung/aktuelle-themen?format&thema&behoerdeOrt=Stadt+Kamenz

 

Einwohner und Abgabepflichtige können vom 19.03.2018 bis zum 09.04.2018 Einwendungen gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2018 erheben. Die Einwendungen sind schriftlich oder zur Niederschrift im Zimmer 1.23, Markt 1, 01917 Kamenz abzugeben oder per e-Mail an stadtverwaltung@kamenz.de zu senden.

 

Kamenz, 16.03.2018
 
Dantz
Oberbürgermeister
Lessingstadt Kamenz

19.03.2018 - 28.03.2018

12.03.2018: Schöffenwahl 2030

Schöffenwahl 2018

Bewerben Sie sich für ein Schöffenamt und wirken Sie als ehrenamtlicher Richter in der Strafgerichtsbarkeit mit

Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden dabei auch in der Stadt Kamenz Frauen und Männer, die am Amtsgericht Kamenz und Landgericht Dresden als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. Die Stadt Kamenz und der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Bautzen schlagen doppelt so viele Kandidaten vor, wie an Schöffen bzw. Jugendschöffen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Haupt- und Hilfsschöffen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Stadt Kamenz wohnen und am 1.1.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d. h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d. h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

 

Nähere Auskünfte sind im Internet unter www.schoeffenwahl.de erhältlich.

 

Interessenten bewerben sich für das Schöffenamt in allgemeinen Strafsachen (gegen Erwachsene) bis zum 30.04.2018 bei der Stadtverwaltung Kamenz, Markt 1, 01917 Kamenz.

Ein Formular kann von der Internetseite der Stadt Kamenz unter http://www.kamenz.de/satzungen-formulare-veroeffentlichungen.html heruntergeladen werden und ist auch im Bürgerservice des Rathauses erhältlich. Rückfragen sind unter 03578/379120 oder 03578/379121 möglich.

 

Interessenten für das Amt eines Jugendschöffen richten ihre Bewerbung bis zum 30.03.2018 an das Jugendamt des Landkreises Bautzen, Bahnhofstraße 9, 02625 Bautzen. Bewerbungsformulare können von der Internetseite des Landkreises Bautzen http://www.landkreis-bautzen.de/66-22393 heruntergeladen werden.

 

Dr. Koch
Dezernentin Service und Finanzen
12.03.2018 (24.03.2018 - 09.04.2018) 09.04.2018 - 25.04.2018
12.03.2018: Lampenwerkstatt macht wieder Station in Kamenz

Man könnte sagen, dass die Lampenwerkstatt von Marion Wagner Dee schon fast zur Tradition für Kamenz geworden ist. Auch dieses Jahr kommt sie gemeinsam mit ihrem Mann und Wohnmobil in die Lessingstadt. Nach der Messe in Hoyerswerda wird ihre mobile Werkstatt ab Mittwoch, dem 14. März in der Bautzner Straße 11 (ehemals Cecil, Bike-Station) für die Kamenzer und Kunden aus dem Umland geöffnet. 

Frau Wagner-Dee betreibt dieses außergewöhnliche Handwerk seit 1989. Sie baut nicht nur neue Lampenschirme, sondern sie kümmert sich auch mit viel Liebe zum Detail um die Restaurierung von alten Lampen.

 

Damit zum verkaufsoffenen Sonntag und Würstchenmarkt (1. Kamenzer Würstchen- und Regionalmarkt) am 25.3.2018 das ehemalige Ladengeschäft nicht leer steht, wird sie auch zu diesem Highlight die Werkstatt für Neugierige öffnen und ihr Kunsthandwerk zeigen. Dass an diesem Tag auch die Europäischen Kunsthandwerkertage europaweit stattfinden, ist sicher ein toller Nebeneffekt.

 

Geöffnet ist die Lampenwerksatt vom 14.-25.3.2018 in der Woche täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr, Sonnabend von 9.00 bis 13.00 Uhr und Sonntag, dem 25.3. 2018 von 12.00 bis 18.00 Uhr.

12.03.2018 - 22.03.2018

09.03.2018: Neues von der Leitbilddebatte - Ankündigung von Terminen der Arbeitsgruppen für den 12.03.2018

Am 12.03.2018 tagt von 19.00 – 21.00 Uhr die Arbeitsgruppe 2 (Kultur/Soziales/Bildung) in den Räumlichkeiten der Stadtwerkstatt, Rosa-Luxemburg-Straße 13. Moderiert wird diese Zusammenkunft von Professor Dr. Maik Arnold von der Fachhochschule Dresden (FHD). Neben der weiteren inhaltlichen Präzisierung wird um die Formulierung von möglichst prägnanten und zukunftsweisenden Leitsätzen für das Themengebiet Kultur/Soziales/Bildung gehen, die dann in das Leitbild „Kamenz 2030" einfließen. Interessenten sind dazu herzlich eingeladen.

Ebenfalls am 12.03.2018 findet in der Zeit von 13.00 - 15.00 Uhr eine Zusammenkunft der der AG 4 (Bürger/Politik/Verwaltung/Kommunikation) statt, die auch in den Räumlichkeiten der Stadtwerkstatt durchgeführt wird.

05.03.2018 - 12.03.2018

08.03.2018: Öffentliche Versteigerung von Fundgegengegenständen findet nicht statt

Geplante Versteigerung der Stadtverwaltung am 17. März 2018 fällt aus

Wie schon in anderen Pressemedien bekanntgegeben, findet die ursprünglich für Sonnabend, den 17. März 2018, um 09:00 Uhr vorgesehene öffentliche Versteigerung in den ehemaligen Bushallen auf der Jahnstraße krankheitsbedingt nicht statt. Der neue Termin für die Versteigerung wird rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

Die Veröffentlichung des ursprünglichen Versteigerungstermins im Amtsblatt letzte Woche (10/2018) konnte leider nicht mehr zurückgezogen werden, da das Amtsblatt bereits gedruckt war.

08.03.2018 - 19.03.2018

24.02.2018: Die Sieger im Bürger-Rezeptewettbewerb stehen fest

Es wird wohl nicht einfach gewesen sein aus der Vielzahl der eingereichten Rezepte die nach Meinung der Jury besten herauszufinden. Denn auch hier gilt, dass das subjektive Empfinden nicht ganz  außen vorbleiben kann. Insofern haben alle Einreicher der Rezepte und auch die, die in die engere Wahl  kamen und ihre Gericht vorkochen konnten, ihr Bestes gegeben. Das Umfeld im Partyraum neben dem Küchenstudio Zeidler war gut ausgewählt. Genügend Platz für die Jury, die sich ungehemmt ihrer Esslust hingeben konnte, aber auch die ausgewählten Hobby-Köche hatte genügend Platz die Speisen vorzubereiten. Der vom städtischen Citymanagement für die Stadt Kamenz initiierte Bürger-Rezeptewettbewerb ist ein voller Erfolg.

Die Jury, bestehend aus Roland Dantz (Oberbürgermeister von Kamenz), Rudolf Minkwitz (Fleischerei Minkwitz), Ute Jehnichen (Kochloft Dresden),Jan Eickhoff (Designer), Sylvia Stephan (Cityinitiative e.V.), Anne Hasselbach (Citymanagement) und Hannelore Delitzscher (Forstfestkommitee), hat letztendlich eine Entscheidung getroffen:

1. Platz

Auf Platz 1  kam das Gericht " Kamenzer trifft Ballast - Kamenzer Kügelchen auf einer Majoran-Sahnesoße und einem fruchtigen Linsensalat" von Axel Sauer aus dem Kamenzer Ortsteil Lückersdorf,

2. Platz

Platz 2 ging an Cynthia und Daniel Tschentscher aus Dresden für ihr "Kamenzer goes China" und

3. Platz

die Bronzemedaile erhielt Uwe Fanselow aus der Gemeinde Haselbachtal/Ortsteil Gersdorf für sein Gericht " Kamenzer Risotto".

Allen einen herzlichen Glückwunsch!

Die Sieger (v.l.n.r.): Uwe Fanselow (III.), Axel Sauer (I.) und Cynthia Tschentscher (II.)

Und wenn alles klappt, wird es demnächst, vielleicht schon zum 1. Kamenzer Würstchen und Regionalmarkt am 25. März 2018 ein Kochbuch mit allen eingereichten Gerichten geben.

Eindrücke vom Kochwettbewerb

 

24.02.2018

23.02.2018: Tischlereifirma erhält Gründerinnenpreis 2018

Kamenzer Tischlereifirma erhält Sächsischen Gründerinnenpreis 2018

Angeblich sollen ja in Sachsen, die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen. So oder ähnlich lautet ein Spruch, den Handwerksburschen früher in Bezug auf Sachsen gesagt haben sollen. Unabhängig, dass sich dahinter mindestens ein Kompliment gegenüber den sächsischen Mädchen und Frauen verbirgt, ist die Herkunft des Spruches nicht ganz eindeutig geklärt, denn es könnten auch historisch die Frauen aus Niedersachsen gemeint gewesen seien. Im Übrigen sollten man(n) und Frau sich heute auf Augenhöhe begegnen. Dies sollte beim Wettbewerb um den Sächsischen Gründerinnenpreis des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz allemal gegeben sein.

Die Preisträgerin Susann Mütze (2.v.r.) aus Kamenz mit Ministerin Petra Köpping (59, r.) sowie den Jury-Mitgliedern Professor Ralph Sonntag Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und Mauela Salewski (l.), Hauptabteilungsleiterin Wirtschaftsförderung und -beratung der Handwerkskammer Dresden. (Foto Hagen Wolf)

Dass Frauenpower angesagt ist, zeigte sich schon an den 53 Bewerberinnen, gegen die sich Susann Mütze erfolgreich durchsetzen konnte. In einer persönlich schwierigen Situation – der Vater und damalige Geschäftsführer starb 2015 – hat sie sich als Diplom-Ingenieurin der beruflichen Herausforderung gestellt und leitet den heute schon in der siebten Generation befindlichen Handwerksbetrieb, der in und um Kamenz, aber darüber hinaus als gute Adresse für den individuell gefertigten Möbelbau gilt.  

„Der Gründerinnenpreis“, so auf der Website des Ministeriums nachzulesen, „ist eine Auszeichnung für erfolgreiche sächsische Unternehmerinnen, die ein junges kleines oder mittelständisches Unternehmen führen. Ziel des jährlich vergebenen Preises ist es, die Existenzgründung von Frauen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. (…) Er soll Frauen ermutigen, in bestimmten Lebenssituationen über eine Existenzgründung nachzudenken und optimistisch den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.“ Den Gründerinnenpreis gibt es bereits seit 2008.

Mal nicht Gruppenbild mit Dame, sondern Powerfrauen unter sich, zumindest auf dem Foto. (Foto Hagen Wolf)

23.02.2018 - 09.03.2018

 

21.02.2018: Die große weite Welt: Ein freiwilliges Jahr in Peru

1. Rundbrief aus Peru

Nach einer fast dreitägigen Reise sind wir endlich in unserer neuen Heimat in Peru angekommen. Auf dem Busbahnhof in Cusco wurden wir von Rosa, der Tochter von Isabel (Chefin vom Hogar), abgeholt und zu ihrer Wohnung gebracht. Diese sollte für die nächsten zwei Wochen unser zu Hause sein. Gespannt schauten wir aus dem Autofenster und erkundeten die belebten Straßen Cusco´s. Alles war so „neu“ für uns. Die Menschen, die Architektur, der Verkehr… für viele von uns Freiwilligen ist es der erste Aufenthalt auf einem anderen Kontinent.

Die ersten zwei Wochen besuchte die Mehrheit von uns die Sprachschule in Cusco. Wir verbrachten unterhaltsame und informative Unterrichtsstunden mit unseren Lehrerinnen, unternahmen Ausflüge in nahe liegende Museen und besuchten zweimal den Salsakurs. An einem Tag unternahmen alle Acupari – Schüler einen Ganztagesausflug zum Machu Colca. Wir stapften die Inkaterassen hinauf und waren am Ende alle ziemlich aus der Puste. An die Höhe von über 3000m mussten wir uns erst allmählich gewöhnen. Belohnt wurden wir mit einem herrlichen Ausblick über die Anden.

Durch die Sprachschule knüpften wir viele Kontakte zu Einheimischen, zum Beispiel zu unseren peruanischen Tandempartnern. Acupari bietet ein Tandemprojekt an, in welchem jeder Deutsche einen Peruaner zugeordnet bekommt. Abwechselnd unterhält man sich dann auf Deutsch und auf Spanisch. Ich treffe mich noch heute regelmäßig mit meinem Tandempartner, der sich auch super mit den anderen Freiwilligen versteht. Des Weiteren lernten wir Flavio, den Chef der Sprachschule, kennen. Mit ihm besuchen wir sonntags des Öfteren die Kinder auf der Leukämiestation im Krankenhaus. Die Zeit mit ihnen ist so kostbar und es ist unglaublich schön, mit wie viel Liebe und Zuneigung sie einem begegnen. Viele von uns haben auch schon Blut für die Kinder gespendet. Blutspenden ist in Peru leider noch nicht so weit verbreitet.

Nach zwei unvergesslichen und erlebnisreichen Wochen in Cusco war es an der Zeit, sich von den Oxapampa- Freiwilligen zu verabschieden und ihnen eine gute Reise in den Regenwald zu wünschen. Am Sonntag machte ich mich auf den Weg nach Urubamba, meinem neuen Zuhause. Len und der kleine Yulinio waren so lieb und halfen mir, mein ganzes Gepäck nach oben in die Wohnung zu tragen. Zum ersten Mal sah ich sie nun mit eigenen Augen. Die ehemaligen Freiwilligen haben immer von der Wohnung geschwärmt. Ein schön gestalteter Wohnraum und ein großer Balkon, auf dem wir jeden Morgen frühstücken, begeisterten mich.

 

Am nächsten Tag ging es mit meiner Arbeit im Hogar auch schon los. Als nachmittags alle Kinder aus der Schule gekommen sind, machten wir eine Vorstellungsrunde im Garten. Sich 23 neue Namen und Gesichter einzuprägen… das war eine ganz schöne Herausforderung. Doch nach einer reichlichen Woche hatte ich dann endlich alle Namen drauf. Rosa gab uns zwei Wochen Eingewöhnungszeit. Anfangs hatten Len und ich z.T. noch Schwierigkeiten, die Kinder zu verstehen. Viele von ihnen reden ziemlich schnell und undeutlich. Doch mittlerweile habe ich keine Verständigungsprobleme mehr und kann mich mit den Kindern über alles unterhalten. Sie sind wie Freunde für mich geworden und es bereitet mir große Freude, mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Nun werde ich euch mal meinen gewohnten Arbeitsalltag im Hogar beschreiben: Bevor es um 7 Uhr Frühstück gibt, hat jedes Kind eine Aufgabe (Hof kehren, Bad wischen, Sala de Juegos aufräumen usw.). Während alle fleißig beschäftigt sind, helfe ich der Kleinsten hier im Hogar (6 Jahre) beim Anziehen und Haare kämmen. Danach schänke ich in der Küche die Getränke für die Kinder ein. Damit alle pünktlich zum Frühstück erscheinen, läutet ein Kind die Glocke. Jeden Tag gibt es Pan (Brötchen) mit unterschiedlichen Aufstrichen. Nachdem sich alle gestärkt haben, geht es ans Zähneputzen. Um 7.40 Uhr machen sich die Kinder dann auf den Weg zur Schule. Seit Anfang September arbeiten Len und ich abwechselnd für drei Stunden in der Bibliothek von Sol y Luna (Schule der Kinder). Dort digitalisieren wir die neuen Bücher und versehen sie mit Umschlägen, sortieren die Unordnung, welche die Kinder nach den Pausen hinterlassen und reparieren kaputte Bücher. Kurz nach 13 Uhr gibt es im Hogar Mittagessen für uns. Am Mittagstisch kommen wir täglich mit unserer Köchin Vilma und Rosa ins Gespräch. Danach haben wir kurz Zeit  zum Auszuruhen bevor die Kinder aus der Schule kommen. Spätestens 16 Uhr sind alle Kinder im Hogar eingetroffen. Bevor es an die Hausaufgaben geht, verteile ich frisches Obst an alle. Zudem ist Zeit zum Spielen. Die Tischtennisplatte und die Gesellschaftsspiele im Sala de Juegos sind sehr begehrt. Um 17 Uhr beginnen alle mit ihren Hausaufgaben. Len und ich helfen den Kindern dabei. Vor allem in Mathe und Englisch gibt es noch große Defizite. Mit den kleineren Kindern übe ich des Öfteren Lesen oder das kleine 1 x 1. Wenn die Kinder mit ihren Aufgaben fertig sind, kommen meistens ein paar Mädchen zu mir und fragen mich nach Gitarren- und Klavierunterricht. Schritt für Schritt üben wir zunächst Tonleitern und einzelne Anschlagtechniken. Bald werden wir beginnen die ersten Lieder zu spielen. Seit letzter Woche nehmen die Mädchen auch  Tanzunterricht bei mir. Nachdem sie ein Lied ausgesucht haben, studieren wir gemeinsam die Choreografien ein. Gegen halb sieben gibt es Abendessen für alle. Zuvor helfe ich Vilma in der Küche und beim Tischdecken. Nach dem Abendessen, heißt es wieder Zähneputzen. Im Anschluss findet zuerst die Reunión der Kleinen statt, danach die der Großen. Des Öfteren wird eine Geschichte oder eine Stelle aus der Bibel vorgelesen, ab und zu wird gesungen und zum Schluss gebetet. Um halb neun ist Schlafenszeit für die Kleinen. Während sich Len um die Jungs kümmert, bringe ich die Mädchen ins Bett. Nachdem alle unter ihre Decken geschlüpft sind, gehen wir in unseren wohl verdienten Feierabend.

Vor zwei Wochen ist unsere Chefin Isabel aus dem Krankenhaus in Lima zurückgekehrt. Sie hat die Therapien gut überstanden und schaut nun zuversichtlich nach vorn.

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen und Erlebnisse die kommenden drei Monate bereithalten und freue mich, mehr und mehr in Peru anzukommen!

21.02.2018 - 12.03.2018

19.02.2018: Leitbilddebatte "Kamenz" Steuerungsgruppe tagte

Neues von der Leitbilddebatte

Steuerungsgruppe tagte am 8. Februar zum weiteren Vorgehen

Das Leitbild beschäftigt die Kamenzer schon einige Monate. Viele Ideen, Wünsche und Anregungen wurden in dem Diskussionsprozess formuliert. Jetzt sollen sie in das Leitbild einfließen. Vertreter der vier Arbeitsgruppen trafen sich deshalb nun mit dem Moderator des Prozesses, Nico Neumann von der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft DSK, und Vertretern der Stadtverwaltung am 8. Februar im Rathaus zur Sitzung der Steuerungsgruppe.

 

.

Nico Neumann erläutert den jetzigen, z.T. unterschiedlichen Arbeitsstand in den Arbeitsgruppen und gibt einen Ausblick zum weiteren Fortgang.

 

Die Bedeutung der demografischen Entwicklung, die Trends im Städtebau und ihre Bezüge auf die Stadt Kamenz machten Nico Neumann von der Entwicklungsgesellschaft DSK und Moderator der Leitbilddebatte sowie Michael Preuß von der Stadtverwaltung deutlich. Der Impulsvortrag war aber nur der Einstieg in die Debatte, die von den Kamenzern engagiert geführt wurde. Sie brachte Themen auf den Punkt, die im Leitbild betrachtet werden sollen.

 

Die Mitglieder Steuerungsgruppe hören aufmerksam den Ausführungen von Nico Neumann zu.

 

Die Steuerungsgruppe wird aktiv einbezogen, indem sie die Arbeitsinhalte des Redaktionsteams prüft und in weiteren Treffen diskutiert. Ende April soll so ein erster Entwurf des Leitbilds vorgelegt werden, der auf der Internetseite der Stadt Kamenz veröffentlicht wird und im Stadtrat am 2. Mai präsentiert werden soll. Eine öffentliche Leitbildwerkstatt im Rahmen des „Tages des Städtebaus“ am 5. Mai wird sich dann noch einmal von 10 bis 12 Uhr mit dem Entwurf des Leitbildes befassen. Die Kamenzer sind dazu erneut herzlich eingeladen. Ziel ist es, dass das Leitbild dann im Juni vom Stadtrat verabschiedet wird. Das soll gleichzeitig der Startschuss für die Umsetzungsphase des Leitbilds sein, in der dann konkrete Schlüsselprojekte für die Stadt Kamenz erarbeitet werden.

 

19.02.2018

18.02.2018: Auslage der Haushaltssatzung 2018

Der Entwurf der Haushaltssatzung 2018 der Stadt Kamenz liegt in der Stadtverwaltung Kamenz – Rathaus, Markt 1, 01917 Kamenz vom 19.02.2018 bis einschließlich 27.02.2018 im SG Finanzen, Zimmer 1.23 während folgender Zeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:

 

Montag bis Freitag

zusätzlich Dienstag

und Donnerstag

  9.00 – 12.00 Uhr

13.00 – 18.00 Uhr

13.00 – 16.00 Uhr

Die Einsichtnahme kann auch auf dem Bürgerbeteiligungsportal unter nachstehendem Link erfolgen:

https://www.buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/sachsen/beteiligung/aktuelle-themen?format&thema&behoerdeOrt=Stadt+Kamenz

 

Einwohner und Abgabepflichtige können vom 19.02.2018 bis zum 08.03.2018 Einwendungen gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2018 erheben. Die Einwendungen sind schriftlich oder zur Niederschrift im Zimmer 1.23, Markt 1, 01917 Kamenz abzugeben oder per e-Mail an stadtverwaltung@kamenz.de zu senden.

Kamenz, 16.02.2018

R. Dantz

Oberbürgermeister der Lessingstadt Kamenz

 

Entwurf der Haushaltssatzung und Hauhaltplan 2018

Deckblatt

01. Inhaltsverzeichnis

02. Verfahrensvermerke

03. Haushaltssatzung

04. Vorbericht

05. Gesamtplan

06. Produktbezogene Finanzdaten des Ergebnishaushaltes

07. Haushaltsquerschnitt

08. Teilhaushalte 1 - 5

09. Schlüsselprodukte

11. Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen

12. Stellenplan

13. Verpflichtungsermächtigungen

14. Verbindlichkeiten, Rücklagen, Rückstellungen usw.

15. Wirtschaftspläne 2018 Teil 1

15. Wirtschaftspläne 2018 Teil 2

15. Wirtschaftspläne 2018 Teil 3

15. Wirtschaftspläne 2018 Teil 4

15. Wirtschaftspläne 2018 Teil 5

15. Wirtschaftspläne 2018 Teil 6

 

18.02.2018 - 01.03.2018

11.02.2018: Neues von der Leitbilddebatte - Steuerungsgruppe tagte am 8. Februar zum weiteren Vorgehen

Das Leitbild beschäftigt die Kamenzer schon einige Monate. Viele Ideen, Wünsche und Anregungen wurden in dem Diskussionsprozess formuliert. Jetzt sollen sie in das Leitbild einfließen. Vertreter der vier Arbeitsgruppen trafen sich deshalb nun mit dem Moderator des Prozesses, Nico Neumann von der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft DSK, und Vertretern der Stadtverwaltung am 8. Februar im Rathaus zur Sitzung der Steuerungsgruppe.

Präsentation zur Leitbilddebatte - Grundsätze und erste Ergebnisse:

1. Leitbildpräsentation Teil 1

2. Leitbildpräsentation Teil 2

3. Leitbildpräsentation Teil 3

11.02.2018 - 15.03.2018

06.02.2018: Neujahrsempfang 2018 oder wie und wohin das Kreuzfahrtschiff „MS Kamenz“ fährt

Neujahrsempfang 2018 oder wie und wohin das Kreuzfahrtschiff „MS Kamenz“ fährt

Beim diesjährigen Neujahrsempfang standen die Sport- und Sozialvereine sowie ein Teil der Kamenzer Unternehmerschafft im Mittelpunkt. Beide leisten ganz spezifisch einen besonderen und unverzichtbaren Beitrag zum gelingenden Zusammenleben in Kamenz.

 

Inhaltlicher Höhepunkt des Neujahrsempfangs war die Rede des Oberbürgermeisters, die mit ca. 60 Minuten in diesem Jahre von der Dauer her moderat ausfiel. Geprägt war sie von dem Leitgedanken eines Schiffes – der „MS Kamenz“, die von einem Hafen, zeitlich gesehen dem Hafen „2017“, in den neuen „2018“ fährt, aber auch ein Schiff ist, dass schon seit vielen Jahren unterwegs ist. Dass die „MS Kamenz“ fährt und gut fährt, ist ein Verdienst vieler, der Menschen in der Stadt überhaupt, im Speziellen auch des Stadtrates, der Verwaltung, der vielen Initiativen und Vereine, und natürlich auch der Gewerbetreibenden, der Unternehmerinnen und Unternehmer sowie der ansässigen Behörden und der vielen anderen, die hier aus Platzgründen nicht benannt werden können, aber auf ihre Weise dazu beitragen, dass Kamenz lebens- und liebenswert ist. Hier kann die Rede des Oberbürgermeisters nachgelesen werden.

(v.l.n.r.): An der Gitarre Adrian Röbisch, am Waschboard Matthias Peuker und am Sousaphon Toralf Klein

 

Musikalisch durch den Abend führte die Gruppe „Triple Trouple“ aus Dresden, die nach dem Auftakt mit einem Filmtrailer mit „Kamenzer Impressionen“ aufspielte. Neben Adrian Röbisch gehören ihr Toralf Klein, freischaffender Musiker und Lehrer an der Regionalstelle Kamenz der Kreismusikschule und der in Kamenz und natürlich darüber hinaus sehr bekannt Musiker Matthias Peuker an. Mit ihrer ungewohnten Instrumentierung interpretierten sie bekannte musikalische Stücke in besonderer Art und wussten die anwesenden Gäste zu begeistern.  

 

Flankiert wurde die Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters durch ein in Broschüreform bereitliegenden Rückblick auf das Jahr 2017, den jeder der geladenen Gäste mit nach Hause nehmen konnte. Bei Bedarf ist dieser zurzeit auch noch kostenlos im Bürgerservice des Rathauses erhältlich.

Zweiter Höhepunkt des Abends war die Ehrung von ehrenamtlich für die Stadt tätigen Personen bzw. von Persönlichkeiten mit besonderen Verdiensten um die Stadt Kamenz und ihre Bürger. Auch hier zeigt sich die Vielfalt an Aktivitäten in einer Stadt wie Kamenz. Dank der erneuten Unterstützung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden war es wieder möglich, dass auch in diesem Jahr, die Bürger und Bürgerinnen, die für eine Auszeichnung vorgeschlagen worden waren, die „Ehrenmedaille der Stadt Kamenz“ erhielten (siehe nachfolgende Übersicht).

Der "Ehrenmedaille der Stadt Kamenz" ist ein Zitat aus der Schrift „Die Erziehung des Menschengeschlechts“ von G.E. Lessing eingeprägt: „… da der Mensch … das Gute tun wird, weil es das Gute ist …“

 

Dem Rede- und Ehrungsteil des Abends schlossen sich dann Gespräche und Dispute in lockerer Form an, die von dem von der Fleischerei Minkwitz ausgerichteten Büffet kulinarisch begleitet wurden. Die Betreuung der Gäste des Neujahrsempfangs erfolgte durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, denen an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gedankt sei. Auf allen Etagen des Rathauses sprachen Menschen miteinander, diskutieren sie die Rede des Oberbürgermeisters, aber auch viele andere Dinge in Kamenz. Es war – wie so oft – ein guter, aber langer Abend …

 

Nachfolgende Bürgerinnen und Bürger, die 2018 ausgezeichnet wurden:

Frau Hannelore Delitzscher

Vorgeschlagen durch Gabriele Keltsch (Grundschule am Forst/Forstfestförderverein) mit der Begründung, dass sie schon langjährig die Funktion der Schatzmeisterin im Forstfestförderverein wahrnimmt und sich im Rahmen dieses Vereins mit guten Ideen für die Bewahrung des Forstfestes vehement einsetzt.

Frau Ina Förster und Herr Steffen Förster

Vorgeschlagen durch Sebastian Pieper (Präsident des Kamenzer Karnevals Clubs) mit der Begründung, dass beide frühzeitig Mitglieder des KKC, Ina Förster auch Gründungsmitglied, waren und sich daher seit vielen Jahren, auch im Vorstand es des KKC, um das närrische Treiben in Kamenz verdient gemacht haben. Stichworte wie die „Geilen E’s“ oder der „Karnevalistisch-politische Frühschoppen“ mögen an dieser Stelle genügen.

Herr Thomas Hein

Vorgeschlagen durch Heidrun Pallmann (Vereinsvorsitzende des Hutbergvereins) mit der Begründung der langjährigen Förderung von Heimatverbundenheit und Geschichtsbewusstsein im Rahmen des Hutbergvereins und hier speziell mit Schülerexkursionen auf dem Hutberg. 

Frau Elfie Jatzke

Vorgeschlagen von Pfarrer Michael Gärtner (Vorsitzender des Kirchenvorstandes der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Kamenz) mit der Begründung der langjährigen Verantwortung als Kirchenvorsteherin sowie der Organisation der Veranstaltung „Abend am Kamin“ sowie der Unterstützung beim „Tag des offenen Denkmals“ und bei „Nacht der Kamenzer Kirchen und Museen“. Elfi Jatzke ist ebenfalls Mitglied im Kamenzer Kirchbauverein St. Marien.

Frau Valentina König

Vorgeschlagen von Gabriele Keltsch (Leiterin der Grundschule am Forst) mit der Begründung, dass sie sich seit langer Zeit für Kinder aus Spätaussiedlerfamilien und Kinder mit Migrationshintergrund engagiert. Außerdem ist sie stellvertr. Vorsitzende des Vereins „Haus der Begegnung“. In dieser Funktion setzt sich für die Unterstützung und Integration, besonders von Kindern, ein. 

Frau Rosemarie Knothe

Vorgeschlagen von Ernst-Ferdinand Egel (Vorsitzender der Kameradschaft ERH Kamenz beim Deutschen Bundeswehrverband) mit der Begründung, dass sie weit über 20 Jahren dieser Vereinigung angehört und dort besonders als Leiterin der Frauengruppe als sensible Ansprechpartnerin für hinterbliebene Frauen von Armeeangehörigen fungiert.  

Frau Marita Lehmann

Vorgeschlagen von Karsten Behnke (Vorsitzender des Schulfördervereins „KiWi-Kinder in Wiesa“) mit der Begründung, dass sie seit mehr als zwei Jahren mit großem Aufwand wöchentlich das Ganztagsangebot „Theater“ leitet. Sie organisiert die Proben und begleitet die Theatergruppe zu Auftritten. Außerdem setzt sie sich für gesunde Lebensweise und Ernährung im Rahmen der Initiative „Klasse2000“ bei Grundschülern. Und natürlich ist ihr Engagement als Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes – Ortsverband Kamenz aus dem Leben von Kamenz nicht mehr wegzudenken.

Herr Steffen Moschke

Vorgeschlagen von Marion Kutter (Vorsitzende des Kamenzer Geschichtsvereins) mit der Begründung, dass er seit 2000 Mitglied des Geschichtsvereins ist und 14 Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender fungierte. Als Stadtführer ist er seit 2004 unterwegs und kürzlich die Ausbildung jüngerer Stadtführer übernommen, wozu er Kurse an der Volkshochschule organisiert. Darüber hinaus ist er publizistisch tätig

Herr Harald Müller

Vorgeschlagen von Dr. Dieter Rostowski (Vorstandsvorsitzender des Autorenkreises „Lausitzer Almanach“) mit der Begründung, dass er seit fast 10 Jahren im Verein mitwirkt und mit vielfältigen und interessanten Beiträgen dazu beiträgt, die Erinnerungen an Geschehnisse in Kamenz und der Region wachzuhalten. Seit Jahren beteiligt er sich bei der Vorbereitung und Durchführung der jährlichen Buchpräsentation. Außerdem führt er gewissenhaft die Fotochronik

Frau Ulrike Pfennig

Vorgeschlagen von Bernd Zimmer (Vorstand vom Chor der Lessingstadt Kamenz) mit der Begründung, dass sie seit 1993 Chormitglied und im als stellvertr. Vorsitzende im Vorstand mitarbeitet. Sie verfügt über großes Wissen über die Stadt Kamenz, deren Geschichte und Entwicklung und pflegt die Verbindung zu anderen Vereinen und Schulen, wobei sie sich als gute Verhandlungspartnerin erweist.

Frau Ingrid Reimann

Vorgeschlagen von Bernd Wiesner (Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Regionalvereinigung Kamenz-Hoyerswerda) mit der Begründung, dass sie sich im Rahmen der Lebenshilfe um Ferienbetreuung, Verhinderungspflege, zusätzliche Betreuungsleisten, Begegnungstage sowie organisiert Familienurlaube kümmert. Dabei unterstützt sie besonders Menschen mit Lernbeeinträchtigung, z.B. auch durch die Organisation beeindruckender Tanzfest von Mensch mit Behinderungen mit Menschen ohne Behinderungen. 

Frau Birgit Richter

Vorgeschlagen vom SV Einheit Kamenz e.V. mit der Begründung, dass sie sich seit 15 Jahren dem Turnsport im Verein widmet und als Übungsleiterin aktiv die Kinder AK 8 betreut. Dabei kümmert sie sich um die Öffentlichkeitsarbeit und organisatorisch tätig. Sie hat einen maßgeblichen Anteil an derr Erarbeitung und Durchführung von Turn-Showprogrammen, wie z.B. dem Forstfestturnen und dem Weihnachtsschauturnen.

Frau Kerstin Ruppert

Vorgeschlagen vom Lehrerkollegium der Grundschule Wiesa „Sophie Scholl“ mit der Begründung, dass sie     seit 2012 Mitglied des Fördervereins „KiWi-Kinder in Wiesa“ und seit 2014 aktiv im Vorstand als stellvertretende Vorsitzende mitarbeitet. Sie brachte viele innovative Ideen ein und fand durch ihre Unterstützung viele Mitstreiter, die schließlich auch Mitglieder wurden. Durch ihre Initiative bekam der Schulhof zwei große Sitzgelegenheiten. Außerdem wurden in allen Klassenzimmern moderne Bildergalerien eingerichtet, die Ausstellungen von Schülerarbeiten erleichtern. Des Weiteren half sie beim Einrichten eines Kräutergartens, sammelte Spendengeldern und organisiert kulturelle Höhepunkte zu den Kindertagen oder dem jährlichen, gemeinsamen Abschlussfest  

Frau Regina Schmiedgen

Vorgeschlagen von Margita Pietsch (Frauenchor Wiesa e.V.)  mit der Begründung, dass sie 30 Jahre lang ein aktives Mitglied des Chores und von 1995 bis 2007 als Revisor tätig war. Außerdem hatte sie das Amt des Notenwarts inne. Sie hilft ehrenamtlich im Pflegeheim „St. Georg“ und arbeitet im „Elisabeth-Frauen“-Kirchenverein. Im Jahr 2018 sie den Vorsitz im Vorstand des Vereins übernehmen.

Frau Sieglinde Tschentscher

Vorgeschlagen von Simone und Jan Kirschke (Verein Metamorphose, die Neue Altstadt Kamenz e.G., Interessengemeinschaft Stadtwerkstatt-Bürgerwiese) mit der Begründung, dass sie Kamenzfan-Facebookseite initiiert, sie pflegt und ständig aktualisiert. Sie setzt sich für die kulturelle Belebung der Innenstadt ein sowie den Erhalt und die Wiederbelebung von bedeutenden Kamenzer Gebäuden und Baudenkmälern ein. U.a. wurde durch ihr Mittun ein Portal in Erinnerung an das ehemalige Kino an der Bautzner Straße geschaffen. Im Übrigen ist sie weiterhin ein Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Stadtwerkstatt-Bürgerwiese und leistet sie Unterstützung bei der Einrichtung eines gemeinnützigen Ladens und hilft einem Handwerker bei der Wahrnehmung seines Geschäfts.

Herr Heinz Wonneberger

Vorgeschlagen von Jens Planert (1. Vorstand des Blasorchesters der Lessingstadt Kamenz) mit der Begründung, dass er seit 1990 ununterbrochen Mitglied im Blasorchester ist und trotz seines relativ hohen Alters von 85 Jahren immer bei allen Auftritten dabei war. Er ist ein richtiger Vollblutmusiker (sowohl als Baritonist als auch am Tenorhorn). Lange Zeit war seine Mitarbeit auch bei den recht anstrengenden Marschmusiken des Blasorchesters bis zum Vorjahr sehr geschätzt. Er ist nach wie vor bei Konzerten immer noch mit Freude dabei.

Herr Lutz Zistel

Vorgeschlagen von Andreas Koch im Auftrag für das Bündnis für Toleranz und Humanität mit Begründung, dass er seit 2006 dem Bündnis angehört, welches wichtige Aufgaben in der Stadt wahrnimmt. So zeigt er ein hohes Engagement bei der Unterstützung der Asylbewerber sowie in der Integrationsarbeit und      trägt mit seinem Engagement zum notwendigen Zusammenhalt der Kommune bei und gestaltet sie dabei immer wieder neu.

Herr Manfred Schlotter

Vorgeschlagen von Olaf Tischer (Vorsitzender der SG-Lückersdorf-Gelenau e.V.) mit der Begründung, dass er seit vielen Jahren im Ortschaftsrat als Vorsitzender sowie als Sektionsleiter Kegeln tätig ist. Als Trainer/Übungsleiter ist er bei Kindern und Jugendlichen in der Sektion Kegeln im Wettkampf- und Trainingsbetrieb sehr beliebt. Beim zurückliegenden Kegelbahnanbau (4-Bahn-Kegelanlage) war er eine große Hilfe bei Abwicklung aller 23 Gewerke.

Herr Olaf Tischer

Vorgeschlagen vom Oberbürgermeister sowie den ehrenamtlichen Oberbürgermeister, Frau Junge und Herr Bäuerle, begründet mit seinem herausragenden Einsatz als Vereinsvorsitzender bei der Umrüstung der 2-Bahn-Kegelanlage in eine moderne 4-Bahn-Kegelanlage in der Sportstätte Gelenau.  

06.02.2018 - 23.02.2018

01.02.2018: Merkblatt bzw. Hinweise für Waldbesitzer

Das Landratsamt Bautzen hat ein Merkblatt für Waldbesitzer, die von den Stürmen der letzten Monate, jüngst durch Friederike, betroffen sind, zur Verfügung gestellt.

Merkblatt

01.02.2018 - 19.02.2018

31.01.2018: Präsentation zur Leitbildveranstaltung am 24.01.2018

Präsentation zur Leitbildveranstaltung am 24.01.2018

Die Präsentation musste technisch bedingt in drei Teile geteilt werden.

Präsentation zur Leitbildveranstaltung am 24.01.2018 - Teil 1

Präsentation zur Leitbildveranstaltung am 24.01.2018 - Teil 2

Präsentation zur Leitbildveranstaltung am 24.01.2018 - Teil 3

26.01.2018

Leitbildprozess geht in nächste Runde

Gelungene Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rathaus

Das Ziel war klar definiert. Die interessierten Bürger von Kamenz, die einzelnen Arbeitsgruppenmitglieder und die Stadträte waren ein weiteres Mal dazu aufgerufen, sich in die Leitbilddebatte einzubringen. Der Informationsabend am 24. Januar im Kamenzer Rathaus bot dazu Gelegenheit. Annähernd 50 Teilnehmer beteiligten sich an dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung.

 

 

Zunächst folgten die Teilnehmer den Ausführungen von Michael Preuß und Nico Neumann ehe sie aktiv an der Diskussion teilnahmen

 

Die Bedeutung der demografischen Entwicklung, die Trends im Städtebau und ihre Bezüge auf die Stadt Kamenz machten Nico Neumann von der Entwicklungsgesellschaft DSK und Moderator der Leitbilddebatte sowie Michael Preuß von der Stadtverwaltung deutlich. Der Impulsvortrag war aber nur der Einstieg in die Debatte, die von den Kamenzern engagiert geführt wurde. Sie brachte Themen auf den Punkt, die im Leitbild betrachtet werden sollen.

 

"Neues Gymnasium – Öffnung in den Stadtteil" - lautet ein Schwerpunkt des Abends

 

Der Schulstandort Lessinggymnasium spielte eine wesentliche Rolle, die Schwimmhalle und die Wohngebietsentwicklung wurden diskutiert. Einige der anwesenden Kamenzer machten beim Informationsabend auch deutlich, wie wichtig ihnen die Kreativwirtschaft ist. Es wurde zudem angemahnt, dass die Ortsteile bei der Stadtentwicklung nicht vergessen werden dürfen. Dass die Stadt und die Umgebung gut mit Ärzten versorgt ist, war den Bürgern ebenfalls wichtig. Außerdem wurde die vielleicht etwas ungewöhnliche Idee diskutiert, das studentische Wohnen in Kamenz zu fördern, auch mit Blick auf die steigenden Mieten in den Universitätsstädten wie Dresden. Verständlich auch, dass einige Dinge auch nur angerissen werden konnten und es auch inhaltliche Punkte gibt, die unbedingt weiter debattiert werden müssen.

 

Auch nach Abschluss der Veranstaltung so gegen 21.30 Uhr wurde weiter debattiert

 

Wie geht weiter?

Die Themen werden nun in den vier Arbeitsgruppen innerhalb der Leitbilddebatte aufgegriffen und weiter diskutiert. Der nächste Schritt in dem Prozess wird sein, die einzelnen Visionen und Themen, die jetzt bereits in den Arbeitsgruppen bearbeitet worden sind, in einem Redaktionsteam zusammenzuführen und für die Entwicklung des Kamenzer Leitbildes vorzubereiten. Das Leitbild soll im gewissen Sinne das Grundverständnis von Kamenz in der Bürgerschaft darstellen und somit später für die Stadtverwaltung und für die Vertreter des Stadtrates eine Orientierungshilfe sein, auf dessen Grundlage, Zielstellungen und Handlungserfordernisse für die Stadt und ihre Ortsteile definiert sowie konkrete Entscheidungen getroffen werden.

Die Steuerungsgruppe im Leitbildprozess wird sich am 8. Februar treffen, um über den Stand in den einzelnen Arbeitsgruppen informiert zu werden und die Rahmenbedingungen für die weitere Arbeit abzustecken. Wer wird Mitglied der Redaktionsgruppe? Wie laufen die Arbeitsgruppen weiter? Diese Fragen und andere Fragen werden bei dem Treffen bearbeitet und diskutiert.

Neben dem Moderator Nico Neumann konnte die Fachhochschule Dresden (FHD) als Prozessbegleiter gewonnen werden. Ihre Aufgabe wird die inhaltliche Betreuung der Arbeitsgruppe 2 sein, die sich mit den Themen Soziales, Freizeit und Bildung beschäftigt.

Insgesamt war es ein Abend, der wichtig war für die Fortführung der Leitbilddebatte, da er zum einen Basisprozesse deutlich machte, die für Kamenz zu beachten sind. Zum anderen zeigte sich, dass Wissen und konstruktive Diskussionen zu Inhalten des zu entwickelnden Leitbildes unabdingbar sind.

31.01.2018 - 19.02.2018

31.01.2018: Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2018

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

27. Januar 2018 - Kranzniederlegung an der Gedenkstätte im Herrental

Ca. 60 Kamenzerinnen und Kamenzer versammelten sich am 27. Januar 2018 an der Gedenkstätte im Herrental, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, darunter erfreulicherweise auch neue und junge Gesichter. Redner der unterschiedlichsten Religions-, Glaubens- und Politikrichtungen beleuchteten das historische Datum, gedachten in ihren Reden den Opfern und zeigten die Verantwortung für die Gegenwart auf.

Nach dem Niederlegen von Kränzen und Blumengebinden sprach als erster Dr. Dieter Rostowski für den Förderverein „Gedenkstätte KZ-Außenlager Kamenz-Herrental“ e.V. und die Initiative „Zur Bewahrung des Gedenkens an die Opfer faschistischer Gewaltherrschaft in Kamenz“. In seiner Gedenkrede verwies er u.a. auf ein kürzlich bei der Sächsischen Zentrale für politische Bildung erschienenes Buch, an dem er als Forschungsgruppenleiter und Mitautor mitgewirkt habe. Es trägt den Titel „NS-Terror und Verfolgung in Sachsen. Von den Frühen Konzentrationslagern bis zu den Todesmärschen“. Wie im Gedenktag selbst sieht er darin, neben dem Kenntniszuwachs, vor allem den Umstand, dass die Opfer dem Vergessen entrissen werden.

Anschließend ergriff Pfarrer Steffen Börner von der römisch-katholischen Kirchgemeinde stellvertretend auch für die lutherisch-evangelische Kirchgemeinde und die Kamenzer Adventgemeinde das Wort. Es stellte in eindringlichen Worten eine zu praktizierende Kultur des Lebens in den Vordergrund seiner Überlegungen. Dass Menschen Menschen vernichten als dunkler Ort einer entgegengesetzten Kultur des Todes, wobei sich, so Pfarrer Börne, der Begriff „Kultur“ in diesem Zusammenhang eigentlich fast verbietet, soll und darf nicht als Naturgesetz gesehen werden. „Ausgrenzungen, Terror, Verzerrung der Wahrheit und dies alles befeuert durch den Missbrauch der sozialen Kommunikationsmittel“ als „die besonderen Gefährdungen unserer Zeit“ sind Achtung und Respekt entgegenzusetzen. Er verwies dabei auf den 1988 in der DDR gedrehten Film „Einer trage des anderen Last …“, in dem ein junger Polizist sowie Kommunist und ein junger evangelischer Vikar, beide an Tuberkulose erkrankt und gemeinsam in einem Sanatorium untergebracht, lernen – trotz ihrer sehr unterschiedlichen Lebensauffassungen – in Achtung den anderen zu respektieren. Dies forderte Pfarrer Börner in besonderer Hinsicht auf den wieder aufkeimenden Antisemitismus sowohl von Einheimischen als auch Flüchtlingen, die solch menschenverachtende Auffassungen vertreten.

Holger Scheffler von der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas erinnerte nicht nur an das Schicksal seiner Glaubensbrüder während der NS-Zeit, die sich, wenn sie gewollt hätten, mit einer einzigen Unterschrift unter ein Dokument, in dem sie ihrem Glauben abschwören, aus dem KZ „befreien“ können. Die wenigstens haben es getan.  Dass Hass und Vernichtung heute, gerade auch in Bezug auf die Zeugen Jehovas nicht aus der Welt sind, zeigen u.a. Beispiele in Eritrea, Singapur, Russland oder auch in Turkmenistan. Es komme nicht auf Abstammung und Nationalität, auch nicht die Religion – möchte man hinzufügen – an, sondern es geht um aktive Nächstenliebe. Für ihn, so Holger Scheffler, sei der „Weg der Bibel (…) ein Weg der Nächstenliebe“, der „sich nicht nur in Worten, sondern in Taten“ zeige.

Einen ganz anderen Akzent setzte Andreas Koch von der Stadtrats- und Kreistagsfraktion „Die Linke“ und Mitglied der DKP. Er erinnerte an die Geschehnisse in der Kreisstadt Bautzen, die durch fremdenfeindliche Demonstration und Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Deutschen sowie den Umgang damit bundesweit in die Schlagzeilen geriet. Er fand es befremdlich, dass eine Bautzner Erklärung für Demokratie und Toleranz im Kreistag noch nicht beschlossen worden sei. Außerdem ist für ihn die Verwendung der Bezeichnung „Nationalsozialismus“ eine Verschleierung und damit verbunden eine Relativierung des deutschen Faschismus gerade auch in der Betrachtung der Zeit vor und nach 1945 und hier in Bezug auf die DDR. Abschließend rief er dazu auf, „mit allen humanistisch denkenden und handelnden Menschen gemeinsam gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Faschismus, Imperialismus und Krieg“ zu kämpfen.

Als letzter Redner auf dieser Gedenkveranstaltung sprach Oberbürgermeister Roland Dantz. Zum einen plädierte er im Zeitalter von Fake-News für genaue Geschichtskenntnisse, was sicherlich Kraft und Mühe erfordere, aber besonders wichtig sei, wenn die noch lebenden Zeitgenossen der Geschehnisse während der NS-Zeit, die also die Schrecken bezeugen können, immer weniger werden. Zum anderen sprach er sich gegen eine Routine angesichts dieses Gedenktages aus, den es ohne Zweifel noch 2019 und 2020 geben wird „Sie alle“, so der Oberbürgermeister an die Anwesenden, „mit unseren Fähigkeiten, mit unseren Begabungen, mit unseren Träumen: Jetzt stellen Sie sich einfach vor, man würde uns die Sachen abnehmen. Da wäre die Tür, durch die man geht zum Duschen … und wir würden als Rauch emporsteigen.“ Mit diesem mahnenden Gedankenexperiment forderte er Empathie mit dem Opfern der Vergangenheit, die der Gegenwart – ungesagt – einschließend.  Mit Verweis auf die Eingangstafel und den Worten von Pavel Stránský als Credo eines der überlebenden Opfer der Nazi-Verbrechen beendete er diese doch wieder eindrucksvolle Gedenkstunde.   

Die Worte von Pavel Stránský lauten: „Das Wichtigste im Leben ist die Liebe. Sie hat viele Erscheinungsformen, wie es Facetten in einem kunstvoll geschliffenen Diamanten gibt. Ohne Liebe, Liebe zwischen Mann und Frau, Kindern und Eltern, Großeltern und Enkeln, unter Geschwistern oder zu Gott, vegetiert der Mensch nur so dahin. Die Gesichter der Liebe schließen auch Freundschaft ein, Verständnis, Toleranz, Selbstverleugnung, Aufopferung und vieles mehr …“

31.01.2018 - 06.02.2018

 

23.01.2018: Festprogramm zu Ehren des Künstlergeburtstags im Jahr 2018

Festprogramm zu Ehren des Künstlergeburtstags im Jahr 2018

 

Am 23. Januar 2018 feiert der weltweit renommierte und geschätzte Maler, Grafiker und Bildhauer Georg Baselitz seinen 80. Geburtstag. Baselitz, der im heute zu Kamenz gehörigen Ort Deutschbaselitz als Hans-Georg Kern geboren wurde und durch seinen Künstlernamen die besondere autobiografische Beziehung zur Landschaft seiner Kindheit ausdrückt, zählt zu den einflussreichsten Malern der Gegenwart. Namhafte Museen zeigen in ihren Dauerausstellungen seine Werke, vielfach wurde und wird er durch Sonderausstellungen und Publikationen geehrt. „Georg Baselitz“, so Dr. Sören Fischer, der Organisator des Festprogramms, „ist mit seinem über Jahrzehnte sich erstreckenden Werk ein Weltbürger im besten Sinne des Wortes. Sein qualitätvolles Werk ist universell und eng mit der deutschen wie europäischen Geschichte verbunden.“ Zugleich ist Baselitz neben Gotthold Ephraim Lessing eine herausragende mit Kamenz verbundene Persönlichkeit von internationalem Rang. Kamenz und Deutschbaselitz sind stolz auf ihren berühmten Sohn!

Zu Ehren des Künstlers haben die Städtischen Sammlungen Kamenz daher für 2018 ein Festprogramm entwickelt. „Dieses wird“, so Oberbürgermeister Roland Dantz, „über das Jahr verteilt in Sonderausstellungen, einem Vortrag und einer Buchpräsentation immer wieder auf das besondere Jubiläum des 80. Geburtstags aufmerksam machen. Zugleich soll es den Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Gästen das Werk und Wirken von Georg Baselitz auf abwechslungsreiche und unterhaltsame Weise vermitteln.“

Den Anfang macht eine Fotoausstellung im Innenhof des Kamenzer Rathauses. Vom 23.1. bis 6.3.2018 zeigt der Fotograf Reinhard Kärbsch seine Schau „Im Kern Baselitz“, die er mit Kindern, Jugendlichen und Künstlerinnen gemeinsam realisiert hat. Zu sehen sein werden farbenfrohe Fotografien des hiesigen Baselitz-Rundwegs, der von den jungen Menschen bespielt und spielerisch erobert wird. Die Eröffnung findet am Dienstag, dem 23. Januar 2018, um 17 Uhr statt. Die Eröffnung erinnert zugleich an den Geburtstag des Künstlers.

Für den 1. Februar 2018 konnten die Städtischen Sammlungen Dr. Konstanze Rudert gewinnen. Die Kuratorin, die am Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden tätig ist, wird in der Galerie des Sakralmuseums St. Annen einen Vortrag mit dem Titel „Das Nonkonforme als Quelle der Phantasie im Werk von Georg Baselitz“ halten. Der Vortrag bietet zugleich einen Einblick in eine Sonderausstellung, welche die Staatlichen Kunstsammlungen zurzeit in Dresden für den Künstler vorbereiten. Der Festvortrag im Rahmen der diesjährigen Lessing-Akzente beginnt um 19 Uhr und kostet p. Pers. 3 € / 1,50 €.

Auch die diesjährige Hauptausstellung des Kamenzer Sakralmuseums verweist auf den Jubilar. Am 17. April 2018 wird um 19 Uhr die Sonderausstellung „VERLUST: Susan Donath zu Gast im Sakralmuseum - Mit korrespondierenden Werken von Albrecht Dürer bis Georg Baselitz“ eröffnet. Die in Thüringen geborene Bildhauerin und Konzeptkünstlerin Susan Donath (*1979) wird erstmals zu Gast im Sakralmuseum sein. Donath beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Sepulkralkultur, Erinnerungskunst und Bildern, die sich dem Sterben und Vergessen widmen. Mit ihren Themengebieten fügen sich Donaths Arbeiten ideal in den Kontext des Museums, dessen Kunstwerke aus der Zeit zwischen 1400 und 1850 vielfach selbst das Sterben und das Erinnern in den Mittelpunkt rücken. Donath wird sich in der Ausstellung „VERLUST“ auf die Tradition des Ortes beziehen, Interventionen im Raum erzeugen und zeitgenössische Bilder finden bzw. formen. Eine wichtige Rolle spielen dabei u.a. Totenkronen, die von der Künstlerin mit Verweis auf die Blumenkronen in der Kamenzer St.-Just Kirche neu geschaffen werden. Ergänzt wird die Position von Donath durch korrespondierende Werke etwa von Albrecht Dürer und Georg Baselitz. Sie werden in der Galerie des Sakralmuseums und in der Klosterkirche schlaglichtartig verschiedene Erscheinungsformen des Verlustes vor Augen führen und deren Aktualität herausarbeiten. Welche Bedeutung etwa hat eine Renaissance-Druckgrafik mit der Darstellung der Flucht nach Ägypten in der heutigen Zeit? Die Sonderausstellung läuft bis zum 8. Juli 2018.

Im Herbst dann folgt ein weiterer Höhepunkt des Jahres: Dr. Sylke Kaufmann, die Leiterin der Städtischen Sammlungen, wird mit ihren Kolleginnen und Kollegen das neue Buch „80 Schätze der Städtischen Sammlungen Kamenz“ präsentieren; ein Gemeinschaftsprojekt, das erstmals den reichen Kunstbestand der Stadt anhand von 80 Meisterwerken sichtbar werden lässt. Die Anzahl der ausgewählten Werke ist dabei eine Hommage an Georg Baselitz. Das Buch wird verdeutlichen, dass der Künstler aus einer Gegend stammt und in einer Landschaft geprägt wurde, die der Kunst immer schon aufgeschlossen gegenüberstand. Der genaue Termin wird Mitte des kommenden Jahres bekannt gegeben. Alle Interessierten und Kunstbegeisterten sind somit eingeladen, den 80. Geburtstag von Georg Baselitz in Kamenz über das Jahr verteilt zu feiern und zu genießen.

 

Weitere und aktuelle Informationen unter: www.sakralmuseumkamenz.de/veranstaltungen/festprogramm

 

23.01.2018 - 18.02.2018

In diesem Haus in Deutschbaselitz erblickte Georg Baselitz am 23. Januar 1938 das Licht der Welt. Die gelben Rahmen markieren den Bereich der ehemaligen Familienwohnung. Foto: Städtische Sammlungen Kamenz
19.01.2018: Achtung! Parkanlagen d. Hutbergs nicht betreten!

Dank an die Kameraden der FFw Kamenz und Schönteichen sowie den Mitarbeitern der KDK und der Stadtverwaltung, die während und nach dem Orkan halfen.

Warnung!

Es wird derzeit dringend davon abgeraten, die Parkanlagen des Hutbergs zu betreten. Infolge des Orkans „Friederike“ sind Bäume so beschädigt, dass sie oder Teile schon bei leichten Winden herabstürzen könnten. Es besteht Lebensgefahr! Mitarbeiter der KDK GmbH bringen Schilder an, die vor dem Betreten warnen. Die Hutbergstraße selbst bis zur Gaststätte ist befahrbar und kann genutzt werden. Sobald die angesprochenen Schäden beseitigt sind, wird die Stadtverwaltung darüber informieren.

Der Orkan "Friederike" ist über Kamenz sowie über die Region gerast. Derzeitiges Fazit der FFw Kamenz und der FFw Schönteichen, die seit Donnerstagnachmittag eng zusammenarbeiteten: 28 geführte Einsätze mit ca. über 100 Kameraden aus beiden Feuerwehren. Straßen mussten gesperrt werden, so z.B. die Straße des Friedens in Thonberg oder die Straße zwischen Hennersdorf und Wohla. Zurzeit sind auch das Waldgebiet Bernbruch-Zschornau-Schiedel-Biehla gesperrt. Auch hier sollten diese Gebiete nicht betreten werden. Sachschäden sind durch herabfallende Dachziegel oder durch umgestürzte Bäume, z. B. Spielplatz am Lessingplatz, zu verzeichnen. Es gab keine Personenschäden.

Die Aufräumarbeiten dauern an, werden aber planmäßig vorangetrieben.  Gedankt sei den Kameraden der FFw Kamenz und Schönteichen sowie den Mitarbeitern der KDK GmbH und der Stadtverwaltung, die während und nach dem Orkan vor Ort waren, um professionell zu helfen, wegzuräumen oder die Schäden zu dokumentieren. Trotzdem irgendwann allen ein gutes Wochenende!

Das Foto zeigt den Spielplatz am Lessingplatz, wo die ersten Aufräumarbeiten bereits stattgefunden haben.

19.01.2018 - 06.02.2018

 

16.01.2018: Das Neujahrskonzert 2018

Am vergangenen Sonntag fand im Hotel Stadt Dresden – in einem wirklich tollen Saal – das beliebte Neujahrskonzert der Lausitzer Philharmonie statt. Bereits zum dritten Mal entschieden sich die Veranstalter für den großen Saal des Hotels als Location. Dies wirkte sich positiv auf die Resonanz aus, war das Konzert doch mit über 250 Gästen nahezu ausverkauft. Zu den ausgewählten Stücken gehörten dieses Mal Alfredo Casellas klanggewaltiges Orchesterwerk „Italia“ Orchester Rhapsodie op.11, Giuseppe Verdis und Luciano Berios „8 Romanzen für Tenor und Orchester“ sowie die Suite „Der Rosenkavalier“ op.59 von Richard Strauss. Aufgrund einer Erkrankung musste GMD Andrea Sanguineti als Dirigent kurzfristig absagen, schickte jedoch mit Stefano De Lorenzo eine mehr als würdige Vertretung. Insbesondere Alin Stoica (Tenor) begeisterte das Publikum mit seinem Gesang. Wer also nicht da war, hat etwas verpasst! Zum Glück besteht in der laufenden Spielzeit die Möglichkeit noch zwei weitere Konzert-Highlights der Lausitzer Philharmonie im Stadttheater Kamenz zu erleben:

Sonntag, 11.02.2018: „Wie die Wilden“

Bei diesem Konzert entspricht der Titel dem Motto der Veranstaltung. Gleich fünf entsprechende berühmte Werke werden bei dieser musikalischen Aufführung vereint. Zu Beginn des Konzerts ertönt Jean-Philippe Rameaus „Les Indes galantes“ Suites d’Orchestre und gibt den Hauptton und damit den inhaltlichen Kontext der Veranstaltung an. Im Zentrum steht die Liebe und das damit verbundene Glück und Leid unter dem Aspekt unterschiedlicher Kulturen und im Antlitz der sogenannten Wilden. Ergänzt wird diese kleine thematische Weltreise mit vier weiteren herausragenden Klangstücken, wie Emanuele Barbellas‎ Konzert für Mandoline und Streicher, Antonio Vivaldis‎ Konzert für Mandoline und Streicher, Johann Andreas Kauchlitzs‎ Konzert für Mandoline und dem Konzert in G-Dur für Mandoline und Orchester von Johann Adolf Hasse. Präsentiert wird dieses ausgezeichnete Konzert mit Anna Torge (Mandoline) und Ewald Donhoffer (Dirigent, Cembalo).

06.05.2018: „Drama Queens“

Beim abschließenden Konzert der Neuen Lausitzer Philharmonie für die Spielzeit 2017/2018 liegt der musikalische Fokus sowohl auf den tragischen als auch weniger dramatischen Heldinnen der unterschiedlichsten Geschichten – den „Drama Queens“. Es werden die herausragenden und thematisch passenden Werke fünf bedeutender Komponisten dargeboten. Dazu gehören Gioacchino Rossini, Gaetano Donizetti‎, Ermanno Wolf-Ferrari, Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini‎. Dies wird ein imposantes Konzerterlebnis voller hochkarätiger Opernstücke, welche Ihnen von Ania Vegry (Sopran), Johannes Pell (Dirigent) und der Neuen Lausitzer Philharmonie am Sonntag, 06.05.2018 um 17.00 Uhr im Stadttheater Kamenz präsentiert werden. (Bitte beachten: aufgrund des stattfindenden Lausitzer Blütenlaufs wurde der Beginn des Konzerts auf 17.00 Uhr verschoben!)

 

Karten sind jeweils erhältlich in der Kamenz-Information, Schulplatz 5, Tel. 03578 / 379-205.

16.01.2018 - 26.01.2018

 

 

16.01.2018: Die Leitbilddebatte geht weiter

In Fortführung der Leitbilddebatte findet am 24.01.18, 18.30 Uhr im Ratssaal ein öffentlicher Informations- und Diskussionsabend zur städtischen Entwicklung statt.

 

Liebe Kamenzerinnen und Kamenzer,

in Fortführung der im letzten Jahr begonnenen Leitbilddebatte „Kamenz 2030“ lade ich alle Interessierten am 24. Januar 2018, um 18.30 Uhr in den Ratssaal zu einem öffentlichen Informations- und Diskussionsabend zu den Rahmenbedingungen der künftigen Stadtentwicklung von Kamenz ein.

Es geht in dieser Veranstaltung um die Vorstellung der allgemeinen Trends in der Stadtentwicklung in Deutschland sowie um den gemeinsamen Austausch zu den Konsequenzen für die Stadt Kamenz. Im Einzelnen wird die DSK (Stadtentwicklungsberater der Stadt Kamenz und Moderator des Leitbildprozesses) in einem Impulsvortrag verschiedene Aspekte zu wesentlichen Kernthemen wie Wohnstandort, lokale Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Handel/ Versorgung, Bildung/ soziale Betreuung, Klima/ Energie, Stadtgesellschaft und regionale Kooperation erläutern.

Einige Stichworte seien hierzu nur kurz genannt: Wohnungsangebot versus Wohnungsnachfrage, Arbeitsplatzentwicklung und Fachkräftemangel, Onlinehandel und Rückbesinnung auf regionale Produkte, Bildungsinfrastruktur im regionalen Wettbewerb, Klimaschutz und Klimaanpassung, Bürgerbeteiligung und Ehrenamt. Für die Art und Weise des Umgangs mit diesen überregionalen Entwicklungstrends in der, ebenfalls für dieses Jahr vorgesehenen Aktualisierung der Stadtentwicklungsstrategie wird die weitere demographische Entwicklung von entscheidender Bedeutung sein: Wie wirkt sich die bestehende Altersstruktur auf die künftige Entwicklung von Kamenz aus? Welche Veränderungen sind unter verschiedenen, auch aus der wirtschaftlichen Entwicklung ableitbaren Entwicklungsszenarien zu erwarten? Wie geht man grundsätzlich mit Bevölkerungsprognosen um?

Auch hierzu werden im Vortrag der DSK Informationen gegeben, die im Verlauf der Veranstaltung Grundlage einer produktiven Diskussion sein können. Die Ergebnisse dieser Diskussion werden in die laufenden bzw. geplanten Prozesse der Leitbildentwicklung und der Fortschreibung der Stadtentwicklungsstrategie einfließen. So soll der erste Entwurf des kommunalen Leitbildes „Kamenz 2030“ auf einer öffentlichen Veranstaltung am 5. Mai 2018 durch die daran beteiligten Arbeitsgruppen erläutert und zur Diskussion gestellt werden.

Uns erwartet ein interessanter und spannender Abend mit konstruktiven Gesprächen, zu dem ich Sie im Ratssaal gern begrüßen würde.

 

Roland Dantz
Oberbürgermeister

16.01.2018 - 25.01.2018

03.01.2018: Der Lausitzer Radio- und Fernsehsender "Elsterwelle" interviewte den Oberbürgermeister: Bilanz und Ausblick zugleich

Die Zeit rund um den Jahreswechsel lädt zur Rückschau, aber auch zum Ausblick auf das Kommende ein. Genau das tat der Radio-und Fernsehsender "Elsterwelle", u.a. mit dem Kamenzer Rathauschef: Hier ist das vollständige Interview. Das Interview wurde von der Redakteurin des Senders "Elsterwelle", Janine Wendt, geführt.

03.01.2018

 

 

02.01.2018: Sachsens 1. Baby 2018 ist eine Kamenzerin

Wir gratulieren den glücklichen Eltern Dominque Münster und Martin Schönach aus dem Kamenzer Ortsteil Thonberg zur Geburt ihrer Tochter Lotta.

Die kleine Lotta erblickte am Neujahrstag um 1.16 Uhr das Licht der Welt. Lotta ist das erste in Sachsen geborene Kind im Jahr 2018.

Und im besten Sinne des Wortes hat Lotta den Wettbewerb um den 1. Platz mit einem Vorsprung von 2 Minuten gewonnen. Ein solches Ereignis – das erste Kind in Sachsen – hat es in der Geschichte des Krankenhauses (der Erinnerung nach) wohl noch nicht gegeben.

Unser Glückwunsch geht auch an die Mannschaft unseres Malteser Krankenhauses St. Johannes, die sich rund um die Uhr um das Wohl der Kleinen und Großen kümmert.

02.01.2018-16.01.2018