20 ehrenamtlich Tätige zum Neujahrsempfang geehrt
Neujahrsempfang 2026
Nachfolgende Bürgerinnen und Bürger wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs am 6. Februar 2026 mit der „Ehrenmedaille der Stadt Kamenz“ ausgezeichnet. Unterstützt wurde die Auszeichnungsveranstaltung von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden durch die Finanzierung der Ehrenmedaillen.
- Ehrungsrunde
(v.l.n.r.): OB, Blütenkönigin mit den Ausgezeichneten Andreas Grund, Annett Gersdorf, Reinhard Gaide, Beate Frenzel sowie Birgit Lohde von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (OSD)
Frau Beate Frenzel aus Kamenz; vorgeschlagen vom Vorsitzenden des Tomogara-Vereins – Jan Geppert
Beate Frenzel unterstützte und betreute das Training ihres Sohnes Martin, der zum sächsischen Landeskader gehörte und sehr erfolgreich war. Täglich zum Training und am Wochenende auf Meisterschaften zu sein, gehörte zum Familienalltag. Nachdem ihr Sohn beruflich Kamenz verließ, fand sie den Mut, sich ins Training zu ihrer jüngsten Tochter Jessica zu stellen, um selbst Karate zu erlernen. Seit mittlerweile 20 Jahren trainiert sie nun aktiv und seit ca. 10 Jahren arbeitet sie als Trainerin in den Kindergruppen des Kleinen Samurai.
Herr Reinhard Gaide aus Kamenz/OT Hausdorf; vorgeschlagen von Kathrin & Thomas Köhler
Reinhard Gaide wurde für diese Auszeichnung vorschlagen, weil er seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten ehrenamtlichen Tätigkeiten engagiert ist: Seit 1972 ist er Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr in Hausdorf. Von 2004 bis 2019 war er in der Gemeinde Schönteichen im Gemeinderat tätig und danach von 2019 bis 2024 im Stadtrat in Kamenz. Auch in dieser Wahlperiode des Stadtrates ist er tätig und darüber hinaus im Ortschaftsrat Cunnersdorf. Darüber hinaus engagiert er sich im Jagdvorstand der Jagdgenossenschaft Hausdorf, dessen Vorsitz er seit 2006 innehat.
Frau Annett Gersdorf aus Kamenz; vorgeschlagen von Beate Gühmann im Zusammenwirken mit der Vorstandsvorsitzenden Carola Fabry von der SG Wiesa
Annett Gersdorf hält ehrenamtlich alle Fäden super zusammen. Sie kümmert sich um alle Belange, setzt viel Zeit ein, was man heutzutage suchen kann. Quasi ist der Volleyball-Sport, dem sie seit 25 Jahren frönt, ihre zweite Heimat. Im Jahr 2022 übernahm sie die Verantwortung als 2. Vorsitzende der Sportgemeinschaft Wiesa und organisiert in dieser Funktion erfolgreich Sportveranstaltungen und andere gemeinschaftliche Veranstaltungen. Alle 50 Volleyballer des Vereins haben für die Auszeichnung gestimmt.
Herr Andreas Grund aus Kamenz; vorgeschlagen von Marita Lehmann
Andreas Grund ist wie Reinhard Gaide eine Art ehrenamtlicher Allrounder. Er ist seit 30 Jahre gesellschaftlich aktiv, u.a., als aktiver Elternvertreter und Klassensprecher. Auch war er Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied des ehem. Vereins "Kinder- und Jugendland e.V. sowie Gründungsmitglied und Aufsichtsvorsitzender ehem. Genossenschaft "Neue Altstadt".
Regelmäßig unterstützt er im Wahlvorstand die Durchführung von Wahlen und ist treuer Unterstützer des Chors der Lessingstadt. Die Arbeit des Kinderschutzbundes am Kindertag liegt ihm am Herzen und er hilft ehrenamtlich bei dessen Gestaltung. Auch seine Arbeit als Schatzmeister – seit 11 Jahren – im Kleingartenverein „Bautzner Berg e.V.“ ist hervorhebenswert.
- Ehrungsrunde
(v.l.n.r.): OB, Blütenkönigin mit den Ausgezeichneten Heike Laube, Martina Laube, Gerald Hentsche, Dietmar Hedrich sowie Birgit Lohde von der OSD)
Herr Dietmar Hedrich aus Großerkmannsdorf; vorgeschlagen vom Vorsitzenden des Blasorchesters der Lessingstadt Kamenz – Jens Planert
Dietmar Hedrich ist seit über 10 Jahren Mitglied im Blasorchester. Er ist sehr gewissenhaft, pünktlich sowie hilfsbereit und er hat schon viele Musikstücke gesponsert, wofür das Blasorchester sehr dankbar ist. Trotz seines Alters – er wird im Juni 70 Jahre alt – ist auf ihn bei allen Auftritten und auch langen Anfahrtswegen Verlass. Er führt sein Ehrenamt mit großer Verantwortung sowie Hingabe aus und trägt damit entscheidend zur musikalischen Qualität des Blasorchesters bei. Deshalb soll er mit der Ehrenmedaille für sein „musikalisches Lebenswerk“ geehrt werden.
Herr Gerald Hentsche aus Kamenz/OT Biehla; vorgeschlagen vom Ortschaftsrat Biehla und vom Vorstand des Biehlaner e.V.
Gerald Hentsche ist seit 2002 Gründungsmitglied des heute noch aktiven und quirligen Vereins der Biehlaner. Seit sage und schreibe 23 Jahren ist er bei allen Aktivitäten des Vereins, der in vielerlei Hinsicht das kulturelle Leben in Biehla bestimmt, präsent. Seine Ruhe und Besonnenheit sowie sein organisatorisches und versorgungstechnisches Geschick trägt zum Gelingen des Gemeinschaftslebens im Ortsteil Biehla wesentlich bei. Darüber hinaus zeichnet er sich durch seine große Hilfsbereitschaft aus.
Frau Martina Laube aus Kamenz/Jesau; vorgeschlagen von der stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins Forstfest – Gabriele Keltsch
Für diejenigen, die zum Forstfest immer präsent sind, muss man über Martina Laube eigentlich keine Worte verlieren. Seit 15 Jahren leitet die Arbeitsgruppe „Festumzug des Kamenzer Forstfestes“ an. Mit überdurchschnittlichem Engagement und Leidenschaft bereitet sie den Festumzug, als Hauptbestandteil des Forstfestes, am Montag und Donnerstag vor. Dabei beherrscht sie mit gründlicher Planung den Ablauf und gewährt Sicherheit für alle Beteiligten.
Dabei bringt sie mit Kreativität Neuerungen ein oder lässt vergessene Traditionen wieder aufleben, wie z.B. den Fahnenblock.
Frau Heike Lauber aus Kamenz; vorgeschlagen von der stellvertretenden Verantwortlichen für die Abteilung Turnen beim SV Einheit – Constance Schäfer
Heike Lauber ist als geachtete Turnsportlerin seit 20 Jahren Mitglied SV Einheit Kamenz und schon viele Wahlperioden im Vorstand als Beisitzerin tätig. Besonders aktiv ist sie als Übungsleiterin und Trainerin im Kinder- und Jugendsportbereich der Abteilung „Turnen“. Das schließt die organisatorische Vorbereitung von vielen Veranstaltungen mit ein: so z.B. das allseits beliebte Forstfestturnen sowie das alljährliche Highlight – das Weihnachtsturnen. Ihr gelingt es, und dies sei besonders herausgehoben, der Spagat zwischen ehrenamtlicher Tätigkeit und oder trotz Fulltimejob.
- Ehrungsrunde
(v.l.n.r.): OB, Blütenkönigin mit den Ausgezeichneten Angelika Pöche, Gabriele Müller, Eike Müller, Wolfgang Marschner sowie Birgit Lohde von der OSD)
Wolfgang Marschner aus Kamenz; Vorgeschlagen von der Vorsitzenden des Chors der Lessingstadt Kamenz – Suse Fiedler
Wolfgang Marschner ist seit 1977 Mitglied im Chor der Lessingstadt Kamenz. In all den Jahren war er in vielfältiger Weise und mit hoher Einsatzbereitschaft umsichtig und zuverlässig – nicht nur als Sänger – an der Mitgestaltung eines regen Vereinslebens beteiligt. Seit mehreren Jahren leitet er die Revisionskommission, prüft die Finanzen des Chores und achtet auf eine korrekte Buchführung. Indem er gern gemeinsame Vorhaben mit dem Volkschor Alzey plant und organsiert, trägt er maßgeblich zum bürgerschaftlichen Leben der Städtepartnerschaft zwischen Alzey und Kamenz bei.
Frau Eike Müller jetzt wohnhaft in Kamenz; vorgeschlagen vom Vorsitzenden des Kirchenvorstandes des Ev.-Luth. Kirchgemeinde Kamenz-Cunnersdorf – Pfarrer Joachim Krönert
Wieder eine Allrounderin: Eike Müller ist seit vielen Jahren an verschiedenen Stellen in der Kirchengemeinde aktiv. Sie unterstützt die Arbeit des Kirchenvorstandes durch ihre Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen. Als Mitglied der Kantorei bringt sie sich seit vielen Jahren als Sängerin ein und plant auch Konzerte und Veranstaltungen mit. Im Bauausschuss arbeitet sie seit ca. 12 Jahren mit und war in den letzten beiden Jahren sehr aktiv bei der Begleitung des Glockenprojektes. Außerdem leistet sie wichtige Arbeit im Handarbeitskreis, so dass vor einigen Jahren gestickte Paramente für die Klosterkirche und die St.-Just-Kirche entstanden. Sehr viel Freude bereitet sie mit ihren Besuchen bei älteren Gemeindemitgliedern oder beim jährlichen Chorsingen an Heiligabend im Krankenhaus.
Frau Gabriele Müller aus Kamenz/OT Jesau; vorgeschlagen von Pfarrer Marcus Böhme, Regina Preuß (Vorsitzende des Ortskirchenrates Kamenz) und Jörg Bäuerle sowie auf Initiative von Mitgliedern der Kolpingfamilie Kamenz der Katholischen Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena
Gabriele Müller ist über viele Jahren, ja Jahrzehnten, in der Pfarrgemeinde ehrenamtlich tätig. In unermüdlichem Einsatz sorgt sie gemeinsam mit anderen Gemeindemitgliedern für Ordnung und Sauberkeit im Pfarrhaus, im Elisabethsaal und in der Kirche. Viel Zeit widmet Gabriele Müller der Pflege der großen Blumenrabatte rings um das Pfarrhaus der Pfarrgemeinde. Mit viel Geschick und immer einem „Grünen Daumen“ ist zu jeder Jahreszeit Blumenschmuck auch für die Kirche da. Sie arbeitet aktiv in der Pfarrgemeinde und in Kreis der Elisabethfrauen, wo sie mit besonderer Hingabe um die Betreuung der Seniorinnen und Senioren in der Pfarrgemeinde und in der Pflegegemeinschaft St. Georg kümmert.
Frau Angelika Pöche aus Kamenz; vorgeschlagen von Sandy & Andreas Scholze im Namen der Eltern der "Marienspatzen"
Angelika Pöche engagiert sich seit 24 Jahren in der Kirchgemeinde Kamenz – besonders in der Leitung der jüngsten Musikalischen Gruppe – die Marienspatzen. Mit Liebe, viel Herzblut und sehr viel Freude singt sie zusammen mit den 3- bis 6-jährigen Kindern, bringt passende kindgerechte Geschichten zum Ablauf des Kirchenjahres mit, es wird gespielt, gebastelt, im Herbst gemeinsam Drachen steigen lassen, und und und... Des Weiteren unterstützte sie in der Vergangenheit ihren Mann in anderen musikalischen Gruppen (Kurrende, Musizierkreis, usw.).
- Ehrungsrunde
(v.l.n.r.): OB, Blütenkönigin mit den Ausgezeichneten Mirco Schwarz, Antje Schoop, Ralf Schneider sowie Birgit Lohde von der OSD)
Herr Ralf Schneider aus Kamenz/OT Brauna; vorgeschlagen von Ortsvorsteher Frank Friede des Ortschaftsrates Brauna und dem Heimatverein Brauna e.V
Ralf Schneider zeichnet sich durch Bescheidenheit, Tatkraft und außergewöhnliche Verlässlichkeit aus. Er steht nicht gern im Rampenlicht steht, aber ohne ihn wären viele Feste, Projekte und Gemeinschaftsaktionen in Brauna und darüber hinaus kaum denkbar wären. Seit vielen Jahren engagiert er sich als Ortschaftsrat und wirkt zudem als stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Brauna e.V. Er ist mit seinem Herzen tief in Brauna verwurzelt, und so ist es nicht verwunderlich, dass als Mitglied im Festkomitee der 800 Jahrfeier maßgeblich zum Gelingen des Festes beigetragen hat. Sein unermüdlicher Einsatz, seine Hilfsbereitschaft und seine praktischen Fähigkeiten machen ihn zu einer unverzichtbaren Stütze des örtlichen Gemeinschaftslebens.
Frau Antje Schoop aus Kamenz/Wiesa; vorgeschlagen vom Vorsitzenden des OSSV – Tino Richter
Antje Schoop engagiert sich seit vielen Jahren im Ostsächsischen Schwimmverein Kamenz e. V. ehrenamtlich. Sie ist leidenschaftliche Übungsleiterin und verantwortlich für die gesamte Kinder- und Jugendarbeit des Vereins. Darüber hinaus ist sie ist seit mehreren Jahren im erweiterten Vorstand des Vereins und als Kinder- und Jugendwartin tätig. In ihrer Funktion koordiniert sie die Arbeit aller Übungsleiter, teilt die Trainingsgruppen ein und ist eine wichtige Verbindungsstelle zu den Eltern unserer jungen Sportlerin und Sportler.
Herr Mirco Schwarz aus Kamenz; vorgeschlagen von Ilka Reichert in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister
Ehrenamt erfüllt Pflichtaufgabe. Respekt! Seit Dezember 2011 ist Mirco Schwarz in der Stadtwehrleitung tätig, anfangs als stellvertretender Stadtwehrleiter. Seit März 2020 übernahm Herr Schwarz bereits die kommissarische Stadtwehrleitung und ist nunmehr seit Dezember 2021 Stadtwehrleiter. Er prägt durch sein verantwortungsvolles Handeln, seine menschliche Art, seine hohe Einsatzbereitschaft und seinem außergewöhnlichen und weit über das übliche Maß hinausgehenden Engagements die Feuerwehrarbeit in Kamenz in besonderer Weise. Er trägt die Gesamtverantwortung für 12 Ortsfeuerwehren, die das umfangreiche Einsatzgebiet der Stadt Kamenz abdecken. Die Koordination eines solchen Einsatzgebietes stellt hohe Anforderungen an Organisation, Führung und strategische Arbeit – Anforderungen, denen Mirco Schwarz in bemerkenswerter Weise und mit großem persönlichem Einsatz gerecht wird. Mit anderen Worten: Ein Mann der Tat und der Verantwortung für unser Gemeinwesen.
- Ehrungsrunde
(v.l.n.r.): OB, Blütenkönigin mit den Ausgezeichneten Karsten Wolf, Rüdiger Tezky, Christine Tenne sowie Birgit Lohde von der OSD)
Frau Christine Tenne aus Dresden; vorgeschlagen vom Vorsitzenden des Fördervereins Hutberg Kamenz – Frank Handrick
Christine Tenne ist Mitglied im Vorstand des Fördervereins Hutberg Kamenz und betreut die jährlichen Rekonstruktion -und Umgestaltungsmaßnahmen auf dem Kamenzer Hutberg. Außerdem widmet sie sich einer Gruppe von Schülern der 3. und 4. Klasse der Grundschule am Gickelsberg bei der Pflanzung von Blumenzwiebeln und vermittelt ihnen Kenntnisse über den Park. Christine Tenne übernimmt Gästeführungen und hält Vorträge über die Geschichte des Hutberges. Besonders erinnert sei an ihre Recherchen zum Bürgermeister Dr. Friedrich Walter Dittrich, der für die Geschicke der Stadt Kamenz eine bedeutende Rolle spielte.
Herr Rüdiger Tezky aus Dresden; vorgeschlagen vom Ortsvorsteher Falk Steglich des Ortschaftsrates Thonberg
Rüdiger Tezky hat im Jahr 2025 sein Buch und Lebenswerk "Von weißem Kaolin und gutem Ton", eine Chronik über die Tonindustrie, veröffentlich. Mit dieser Chronik, die er durch intensives Zusammenwirken mit vielen Thonbergern erstellt wurde und die ihm eine Herzensangelegenheit war, hat Rüdiger Tezky einen Ausschnitt wichtiger städtischer und regionaler Industriegeschichte dargestellt. Er bietet damit, neben dem Wissenszuwachs, vielen Menschen eine fundierte Identifikationsmöglichkeit. Er hat es geschafft, die Thonberger miteinander in Verbindung zu bringen. Besonders erwähnenswert ist, dass Herr Tezky mittlerweile erblindet ist und einen Großteil seines Buches ohne sein Augenlicht vollendet hat, was größten Respekt abverlangt.
Herr Karsten Wolf aus Kamenz/Schönbach; vorgeschlagen von Kameradin Christina Bresang
Er hat derzeit das Ehrenamt als Jugendwart der freiwilligen Feuerwehr Schönbach inne. Und jeder weiß, wie wichtig heute die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist, schon in der Frage der Nachwuchsgewinnung. Und Karsten Wolf weiß Kinder für die Feuerwehr zu begeistern, so z.B. 2025 als nach einem Feuerwettkampf sieben feuerwehrbegeisterte Kinder in die Jugendfeuerwehr kamen. Aus einer Gruppe von 11 Kindern im Jahr 2019 schaffte er es, dass später 4 Kameraden in den aktiven Dienst aufgenommen wurden. Sein Engagement zur Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für die Feuerwehr geht über das eigentliche Feuerwehrwesen hinaus – Altstoffe sammeln, Tagesausflüge oder Zeltwochenende. Insgesamt viel Gründe ihn zu ehren.
Nachfolgend genannten Personen wurden ebenfalls geehrt, waren aber zum Neujahrsempfang leider verhindert.
Herr Helmut Münstermann aus Kamenz/OT Biehla; vorgeschlagen von Jonas Klawitter
Helmut Münstermann, vielen als langjähriger Schulleiter des Gymnasiums bekannt, amtierte von 2012 bis 2025 er als stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung Ehemaliger Lessingschüler (VEL). Mit großem Einsatz kämpfte er für den Erhalt des Schulstandortes an der Henselstraße, was 2023 mit dem Wiedereinzug des Gymnasiums in die historische Lessingschule erfolgreich gelang. Als Schriftleiter des Nachrichtenblattes „Der ELer“, das drei Mal jährlich erscheint, dokumentierte er die Arbeit der VEL und informierte die Mitglieder über das Geschehen rund um das Gymnasium. Damit wird zugleich die bundesweite Verbindung zu ehemaligen Lessingschülern gehalten.
Frau Franziska Schulze-Stocker aus Kamenz; vorgeschlagen von Jens Fichte, Vorstandsmitglied des Vereins Stadtwerkstatt Kamenz-Bürgerwiese, in Abstimmung mit anderen Vorstandsmitgliedern
Franziska Schulze-Stocker ist Gründungsmitglied des Vereins Stadtwerkstatt Kamenz-Bürgerwiese und seit 2019 im Vorstand aktiv. Sie war von 2019 bis 2021 für die Finanzen verantwortlich, danach und bis heute Vorsitzende des Vereins. Durch ihr Engagement konnten für den Verein viele Projekte mit Fördermitteln finanziert werden, die ohne diese Mittel nicht stattgefunden hätten. Durch ihre intensiven Bemühungen wurde eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen in Kamenz gefördert und gefestigt Sie trug wesentlich für die Entwicklung einer Konzeption für den Kiezgarten und die damit verbundene Ausgestaltung des Pachtvertrages mit der Stadt Kamenz bei. Ihr ist es maßgeblich die Ausstrahlung sowie die Wirkungen des Vereins in die Stadtgesellschaft zu verdanken.

