Bewaffnet mit Schokolade, Salz und Schere
„Die geilen E's" im Kamenzer Rathaus
Fast könnte man sagen: Die Bürgermeister kommen und gehen, „Die geilen E's" bleiben und das schon seit 24 Jahren. Und das bewiesen sie mit ihrem heutigen Besuch leibhaftig beim neuen (Wie lange sagt man das eigentlich noch?) Oberbürgermeister. Wie immer waren sie gut drauf, vielleicht auch, weil die KKC-Karnevalsveranstaltung im Stadttheater am letzten Sonnabend so gut besucht war, dass noch zusätzliche Tische und Stühle in den Großen Saal hereingetragen werden mussten. Steht Kamenz eventuell vor eine „Karnevalsepidemie“. Dem KKC wär’s zu wünschen!
Natürlich hatten die Damen und Herren der „Die geilen E's" weder Kosten noch Mühen gescheut und traten in einer Garderobe auf, die Ihresgleichen sucht. Nun ja, overdressed ist etwas anderes. Aber man soll ja nicht so auf Äußeres achten. Es kommt, wie man so schön sagt, auf die inneren Werte an. Bei manchen der „geilen E‘“ würde man dann aber auch mit einer Überraschung rechnen können.
„Die geilen E's" waren zum ersten Antrittsbesuch beim Stadtoberhaupt nicht mit leeren Händen gekommen. Wollten sie den OB bestechen oder milde stimmen? Wer weiß. Aber eine Schachtel Praline war als Nervennahrung gedacht und mit einer prallgefüllten Schachtel Salz (, die leider etwas zu spät kam), wollte man der Stadt bei der Salzbevorratung helfen. Schließlich bekam der OB noch das „Dings“ geschenkt, einen Pin, der ihn zum Ehrenmitglied dieser berühmt-berüchtigten Frauenvereinigung machte. Der OB revanchierte sich mit coolen Getränken und mit einem fulminanten Mahl, welches vegan (Weintrauben), vegetarisch (Kekse) und fleischlich (Wiener) war.
Selbstverständlich durfte das Krawattenabschneiden nicht fehlten und so gab es gleich drei „Opfer“, die aber mit ihren Schlipsen gut vorbereitet waren: Der Weiberfastnachtsneuling, OB Michael Preuß, der Weiberfastnachtsveteran, sein unvergleichlicher (So viel Eitelkeit muss sein …) Referent, sowie der männliche Weiberfastnachtsunterstützer, Jens Krüger. Sie alle mussten zwar nicht Federn lassen, aber die Krawatten können wohl nicht mehr zu offiziellen Anlässen getragen werden.
Bis zum nächsten Mal zur „Silbernen Hochzeit des Krawattenabschneidens“!

