OB on tour - Beginn der Besuche in den Kitas
Oberbürgermeister Michael Preuß beginnt mit seinen „Antrittsbesuchen“ in den städtischen Kindereinrichtungen
Hort an der Grundschule am Forst
Natürlich hatte der neue Oberbürgermeister als Dezernent vielfach bauliche Kenntnisse von den städtischen Kindereinrichtungen, aber seine jetzige Verantwortung als Oberbürgermeister ist eine ganz andere und geht weit darüber hinaus. Deshalb hat er die Absicht bzw. es sich zur Aufgabe gemacht, mindestens alle Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadtverwaltung aufzusuchen. Das wird – bei einem schon jetzt vollen Terminkalender – sicher etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Der Auftakt fand am 3. Februar im Hort an der Grundschule am Forst in Kamenz-Ost statt. An und für sich auf ein Arbeitstreffen mit der Leiterin Anett Kubisch und ihrem Team eingestellt, überraschte die Leiterin den Oberbürgermeister mit einer großen Schar an Hortkindern, die sich in der Aula der Grundschule versammelt hatten und erwartungsvoll dem Besuch des Oberbürgermeisters entgegenfieberten.
Sie hatten aus Anlass seines Besuches ein kleines musikalisches Programm einstudiert, was sie – im wahrsten Sinne des Wortes – an den Mann bringen wollten. Doch dabei blieb es nicht, denn sie „löcherten“ den Oberbürgermeister mit Fragen. Layla wollte wissen, ob es in Kamenz mal einen Jugendclub geben wird. Hier konnte der Oberbürgermeister klarstellen, dass es schon einige Jugendclubs gibt, aber es sicher auch zukünftig neue Möglichkeiten ergeben können. Etwas schwieriger war die Frage von Finn, die da lautete: „Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Bürgermeister zu werden?“ Auch hier war Michael Preuß um keine Antwort verlegen. Er machte deutlich, dass es jetzt keinen lebenslangen Plan gegeben habe, Oberbürgermeister zu werden, er aber dann die Chance ergriffen habe als die Wahl um das Amt des Oberbürgermeisters anstand. Und man solle, so der OB – als Botschaft an die Kinder –, im Leben immer die Chancen ergreifen, die sich einem anbieten und nicht zögerlich sein. Fast erwartungsgemäß wurde er nach der Schwimmhalle gefragt, aber auch nach einer Indoor- Spielhalle. Da seines Wissens bisher keine Indoor-Spielhalle in Kamenz geplant sei, verwies der OB auf die Region, wo schon einige solcher Hallen existieren. Im Übrigen können man auch einfach in der freien Natur, im Wald spielen – da gäbe es genug Möglichkeiten.
Zum Schluss schenkten ihm die Kinder ein selbst gebasteltes Glückskleeblatt mit den besten Wünschen für seine Arbeit als Oberbürgermeister, so z.B. „Gute Ideen bei der Arbeit“ oder „Schöne Jahre im Rathaus“ oder auch – und sogar sehr wichtig – „Viel Geld in der Haushaltskasse“. Das Glückkleeblatt wird jetzt im Dienstzimmer des OBs im Rathauses liegen und ihn an diesen Besuch und die damit verbundenen Wünsche erinnern.

