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Zwar kennt der neue Oberbürgermeister Kamenz aus seiner Tätigkeit als Dezernent sowie aus seiner Kindheit und Jugend, doch ist die Sicht und Verantwortung als Oberbürgermeister noch einmal eine ganz andere. Deswegen führen ihn gleich zu Beginn der Amtszeit seine Wege – neben der Erledigung vieler anderer Aufgaben – zu den Menschen, Institutionen und Einrichtungen in der Stadt.

Bild 2 OB Michael Preuß (Mitte) im Gespräch mit Werkstattleiter Stefan Partusch (links) und einem Verantwortlichen für die Berufsildung.

Bild 4 Besichtigung der Lagerhalle gemeinsam mit den Mitgliedern des Werkstattrates – Frank Kirste (li.) und Marcus Unger (re.)

Werkstatt für Menschen mit Behinderungen „St. Nikolaus“ des CSW

So besuchte er am 29. Januar die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen „St. Nikolaus“ des CSW (Christliches Sozialwerk gemeinnützige GmbH) an der Oswald-Kahnt-Straße. Dabei kam er mit dem Werkstattleiter der Einrichtung, Stefan Partusch, sowie Frank Kirste und Marcus Unger vom Werkstattrat ins Gespräch.

Stefan Partusch erläuterte die Aufgaben und die Struktur der Werkstatt. Eine Aufgabe der Werkstatt besteht darin, Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Arbeitsleben, möglichst auf dem ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Aber auch eine sinnvolle Tätigkeit auf dem zweiten Arbeitsmarkt kann zur Integration als individuelle Persönlichkeit ins soziale und gesellschaftliche Leben beitragen.

Abgerundet wurde das informative Gespräch mit einer Führung durch die verschiedenen Bereiche der Werkstatt.

Und vielleicht gelingt es, dass sich die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in diesem Jahr im Rahmen der Kamenzer Spätschicht, ein Veranstaltungsformat bei dem sich ortsansässige Unternehmen vorstellen, präsentiert.

Technisches Hilfswerk – Ortsverband Kamenz

Hier traf sich der Oberbürgermeister mit dem Ortsbeauftragten Ringo Berg und dem Zugführer Enrico Trenn. Im Gespräch erläuterten sie noch einmal den Verantwortungsbereich und die Aufgabenfelder des THW. Beide Vertreter begrüßten das Treffen im Sinne von „In der Krise Köpfe kenne“. Der Ortsverband Kamenz hat ca. 60 Mitglieder und er pflegt ein gutes Verhältnis zu den Kamenzer Ortsfeuerwehren. Aber auch für die Stadtverwaltung direkt wird auf eine gute Zusammenarbeit verwiesen, so z.B. bei bestimmten großen Konzertveranstaltungen auf der Hutbergbühne. Nicht unerwähnt blieb die Unterstützung des THW Kamenz im Festjahr 2025.

Die vollständige Bezeichnung lautet „Bundesanstalt Technisches Hilfswerk“. Es handelt sich um eine Bundesbehörde, die auf technisch-humanitäre Hilfeleistungen spezialisiert ist. Diese sind etwas anders gelagert als die Aufgaben der Feuerwehr, die vor allem für die Brandbekämpfung und die Rettung von Menschen und Tieren aus akuten Gefahrensituationen zuständig ist. Das THW kommt dabei bei in bestimmten Fällen ergänzend zu Hilfe oder ist bei Großschadenslagen, wie z.B. beim Großbrand in Gohrischheide letztes Jahr, zur Stelle. Möge Kamenz von Großschadenslagen verschont bleiben, aber der Kamenzer Ortsverband des THW ist eine „Truppe“, auf die man sich verlassen kann.

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