Ort: Museum der Westlausitz - Elementarium
Ausstellungseröffnung „Ende–Neu. Bilder einer ‚heilen Welt‘“
In der Ausstellung zeigt das Museum der Westlausitz Kamenz Arbeiten des gebürtig aus Bautzen stammenden Malers Stephan Popella. Unter dem Titel „Ende–Neu. Bilder einer ‚heilen Welt‘“ werden rund 50 Gemälde präsentiert, die in altmeisterlicher Maltechnik die Fragilität unserer modernen Gegenwart beleuchten.
Popellas Werke bewegen sich zwischen Ironischem Realismus und zeitgenössischem Surrealismus. Sie zeigen Menschen – häufig Kinder oder Männer – als anonyme Protagonisten in einer Welt zwischen Überfluss, Sinnsuche und Identitätsfragen. Immer wieder schleichen sich kleine Störfaktoren in die scheinbar harmonischen Bildkompositionen – Alltagsobjekte wie die Netto-Tüte werden hier zum Sinnbild eines kollektiven Selbstbildes zwischen Konsum und Wirklichkeit.
Die Ausstellung versteht sich als Momentaufnahme des modernen Menschen in einer Zeit, die von Überforderung, Medienbildern und Brüchigkeit durchdrungen ist. Titel und Motive öffnen Deutungsräume, ohne sie festzuschreiben.
Die Ausstellung reiht sich ein in die Serie „Künstler aus der Region“ und wird durch die Volksbank Dresden-Bautzen eG unterstützt.
Zu sehen ist sie vom 10. Mai bis 20. September 2026.

