Leistungen der Wirtschaftsförderung

Die Kamenzer Stadtverwaltung setzt neue Impulse in der Wirtschaftsförderung. Flexibel, unbürokratisch, partnerschaftlich und mit einem umfassenden Service bei der Fördermittelakquise stehen kompetente Ansprechpartner den Unternehmen zur Seite und begleiten Investoren von der Idee bis zur Realisierung eines Ansiedlungs- oder Erweiterungsprojektes.

 

Wirtschaftsförderung als Chefsache

Die Stadt Kamenz versteht Wirtschaftsförderung als Chefsache. Dementsprechend stehen Ihnen der Oberbürgermeister und die Wirtschaftsreferentin direkt als Ansprechpartner zur Verfügung. Besonderes Hauptaugenmerk legen wir auf die Unterstützung mittelständischer Unternehmen. Wir sind ein schnelles Tempo gewöhnt und verfügen über die nötigen Kontakte, um Sie u.a. im Genehmigungsverfahren, bei der Akquise von Fördermitteln, der Suche nach qualifiziertem Fachpersonal zu unterstützen.

 

Oberbürgermeister Roland Dantz

Telefon 03578/ 379101
Fax 03578/ 379299
Mobil 0172/ 3662774
roland.dantz@stadt.kamenz.de

 

Wirtschaftsreferentin Anne Uhlemann

Telefon 03578/ 379103
Fax 03578/ 379299
Mobil 0178/ 8260630
anne.uhlemann@stadt.kamenz.de

 

 

Aktuelles

 

NACHLESE zum 10. Unternehmerinnentag im Landkreis Bautzen am 1. Juli 2019 in Kamenz

Wie geht glücklich?

Was passiert in einer Muschel, wenn ein Sandkorn eindringt? „Die Muschel macht eine Perle daraus“, antwortet Peggy Patzschke. Die Journalistin und Moderatorin hat daraus ein Lebensmotto für sich entwickelt – und teilt dies über ihr Buch „Das Muschelprinzip“ und über Vorträge mit anderen, so auch zum 10. Unternehmerinnentag Bautzen.

Das Jubiläum der beliebten IHK-Veranstaltung wurde in Kamenz veranstaltet, zunächst im Stadttheater und später im Hotel Stadt Dresden. Bevor Peggy Patzschke die knapp 100 Unternehmerinnen mit dem „Muschelprinzip“ begeisterte, informierte Unternehmensberaterin Alice Ebner zu Chancen und Möglichkeiten einer Unternehmerin, übers Internet zu agieren. Ihr Vortrag „Die digitale Geschäftsfrau“ stieß auf großes Interesse – und dies ließ sich auch gleich in die Tat umsetzen: Erstmalig konnten die Teilnehmerinnen über einen QR-Code ihr Feedback zu den Vorträgen und zur Veranstaltung selbst abgeben. „Alice Ebners Vorschlag, die Änderungen nicht zu verteufeln, sondern anzunehmen, kam gut an bei den Besucherinnen“, freute sich Jeanette Schneider, die IHK-Geschäftsstellenleiterin von Bautzen und Kamenz, über eine erste Resonanz. „Wir versuchen ja jedes Jahr aktuelle spannende Themen für unser Programm zu finden.“

Premiere hatte das anschließende Lunch-Hopping. Was das ist? Zu Beginn des Menüs im Hotel Stadt Dresden bekam jede Teilnehmerinnen zwei Lose – einen für den Hauptgang und einen für den Nachtisch. In dem Zettel standen jedoch keine Speisen, sondern Tisch-Nummern. Und so wurden nach der Vorspeise die Plätze gewechselt. „Eine gute Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen und sich kennenzulernen“, so die Geschäftsstellenleiterin.

Das Wichtigste: das Dranbleiben

Es geht nicht nur um die Arbeit- und Wirtschaftswelt. Um die auch, noch mehr aber um die Frage "Wie geht glücklich?“

Thema an den Tischen war natürlich auch das eben erfahrene Muschelprinzip. Doch wie funktioniert es nun mit dem Sand und der Perle? „Wie geht glücklich?“, hatte Peggy Patzschke gleich zu Beginn ihres Vortrags in die Runde gefragt und die Frauen spontan aufschreiben lassen, welches ihre Glücksmomente sind. Dann gab sie ihnen mit auf den Weg, was sie selbst erlebt hatte, sozusagen auf dem mitunter langen Weg, bis aus dem Sandkorn eine Perle wird:  erstens, das Annehmen einer Situation, dann den Perspektivwechsel und schließlich die Entscheidung und Entwicklung für die neue Richtung. „Das Wichtigste ist der vierte Schritt“, mahnte die Autorin: „Das Dranbleiben.“ Sie wisse selbst, wie schwer es mitunter sei, Geduld zu haben. Einen Erste-Hilfe-Tipp für schwierige Situationen gab sie ihren Zuhörerinnen noch mit: „Dankbarkeit“. Es sei hilfreich, zu sehen, was man bereits habe und was gut funktioniere.

In Bezug auf die gesamte Veranstaltung lässt sich sagen: Der Unternehmerinnentag funktioniert gut und bringt neben Kontakt- und Informationsmöglichkeiten sicher für manche einen Perspektivwechsel mit sich. Über 110 Unternehmerinnen nahmen in diesem Jahr diese Chance wahr und es war auch ein eindeutiges Plädoyer, die Veranstaltungsform auch zukünftig fortzuführen.

 

(Text von Thessa Wolf, IHK Dresden, leicht bearbeitet)

 

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