Es geht um die Sicherheit und Ordnung in Kamenz
Kooperationsvertrag zur Einrichtung eines Kommunalen Präventionsrates unterzeichnet
Es ist geschafft der Kooperationsvertrag ist unterzeichnet (v.l.n.r.): Polizeipräsident Manfred Weißbach, Kamenzer Oberbürgermeister Michael Preuß und Hans Tuschling vom Landespräventionsrat.
Am Freitag, dem 14. August wurde im Kamenzer Rathaus der Kooperationsvertrag zur Einrichtung eines Kommunalen Präventionsrates unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte durch den Polizeipräsidenten Manfred Weißbach, Hans Tuschling vom Landespräventionsrat und dem Kamenzer Oberbürgermeister Michael Preuß.
Ausgangspunkt war die Entscheidung des Stadtrates am 24. Juni 2026 Teil der sächsischen „Allianz Sichere Sächsische Kommunen“ (ASSKomm) zu werden und damit auch deutlich nach außen zu zeigen, dass Präventionsarbeit ein wichtiger Baustein für den Erhalt eines sicheren und lebenswerten Umfeldes in der Stadt Kamenz ist.
Kamenz mit der Kernstadt und den vielen ländlich geprägten Ortsteilen ist vergleichsweise schon jetzt eine sichere und lebenswerte Stadt. Das soll zum einen so bleiben, zum anderen gibt es hier und da einzelne Problemfelder, an deren Verbesserung gearbeitet werden muss. Zu nennen sind hier z.B. Verschandlungen durch Aufkleber und Graffiti, Vermüllung oder auch Ruhestörungen.
Die Unterstützung des Freistaates Sachsen beim Aufbau eines Kommunalen Präventionsrates, für dessen Einrichtung sich der Stadtrat einstimmig entschieden hat, soll dabei helfen, mit gesellschaftlichen Akteuren in der Stadt, z.B. Schulen, Vereinen und natürlich dem Polizeirevier Handlungsbedarfe zu erkennen und gemeinsam nach passenden Lösungen zu suchen. Dabei können die durch den Freistaat Sachsen bereitgestellten finanzielle Ressourcen helfen, sodass die Stadt Kamenz im Rahmen eines begleiteten Coachings bei der Etablierung des Kommunalen Präventionsrates unterstützt wird. Durch den Abschluss der Kooperationsvereinbarung wird die Stadt Kamenz auch von den schon vorhandenen Netzwerkstrukturen der kommunalen Präventionsarbeit im Freistaat Sachsen profitieren. So oder ähnlich äußerten sich die Unterzeichner des Kooperationsvertrages, wobei OB Preuß besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier hervorhob.
Dem Kooperationsrat der Stadt Kamenz gehören an: der Kamenzer Oberbürgermeister, zwei Vertreter des Stadtrates – Stadtrat Jens Krüger und Stadtrat Alex Theile –, der Leiter des Polizeireviers Kamenz, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung – die Leiterin des Dezernates I, Dr. Antje Koch, die Leiterin des Ordnungsamtes, Ilka Reichert, die Leiterin des Amtes für Familie und Soziales, Katrin Andrews, sowie der zukünftige Leiter des Bauamtes, René Büttner.
Großer Bahnhof für eine wichtige Sache (v.l.n.r.): Berko Thomas von der Polizeidirektion Görlitz, Stadtrat Alex Theile, Stadtrat Jens Krüger, Revierleiter Görlitz, Michael Kummer, amtierender Revierleiter Kamenz, Jens Fissel, Polizeipräsident Manfred Weißbach, OB Michael Preuß, Hans Tuschling vom Landespräventionsrat, Dr. Antje Koch, Dezernatsleiterin, Ordnungsamtsleiterin Ilka Reichert, Bürgerpolizistin Ilka Zschornak und Katrin Andrews – Leiterin des Amtes für Familie und Soziales.
Ebenfalls anwesend war Michael Kummer, der ehemalige Kamenzer Revierleiter und jetzige Revierleiter in Görlitz, der sich freute, aus Anlass der Unterzeichnung noch einmal in Kamenz zu sein. Er hat der Stadt maßgeblich in der Vorbereitung der Entscheidung zur Seite gestanden und auch ermutigt, den Schritt zu gehen. Dank gilt auch Hans Tuschling vom Landespräventionsrat, der die Idee von ASSKomm vermittelte und stand in den Ausschussberatungen helfend zur Verfügung stand.

