Jägermeister eröffnet neues Fasslager

Jägermeister investiert 17,6 Millionen Euro in CO2-neutrales Fasslager in Kamenz

Statements und Dialoge am Fass: Florian Rehm, Unternehmer und Mehrheitsgesellschafter der Mast-Jägermeister SE und Oberbürgermeister Michael Preuß.

Mit der Eröffnung des neuen Fasslagers am 23. April 2026 schließt die Mast-Jägermeister SE die Bauphase eines zentralen Infrastrukturprojekts ab. Der Neubau schafft zusätzliche Kapazitäten für einen bedeutenden Produktionsschritt des Kräuterlikörs und wurde im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens auf- und umgesetzt. Dieser Schritt unterstreicht das langfristige Engagement am Standort Kamenz.

In das Fasslager hat Jägermeister 17,6 Millionen Euro investiert. Ziel des Neubaus ist es, die Fasslagerung – einen essenziellen und qualitätskritischen Schritt im Herstellungsprozess – langfristig robust, leistungsfähig und zukunftsorientiert aufzustellen. Seit jeher lagert der Jägermeister Grundstoff in großen Eichenholzfässern. Dieser Reifeprozess ist ein wesentlicher Qualitätstreiber des weltbekannten Kräuterlikörs und prägt dessen sensorisches Profil maßgeblich. Auf der neuen Fläche von 5.000 qm² können zukünftig bis zu 225 weitere Fässer eingelagert werden.

Stolz im Werk, in der Stadt und in der Region ((v.l.n.r.): Landrat Udo Witschas, Florian Rehm, Unternehmer und Mehrheitsgesellschafter der Mast-Jägermeister SE, Oberbürgermeister Michael Preuß und Vorstandsvorsitzender Michael Volke.

„Wir investieren bewusst in unsere Produktionsbasis. Das neue Fasslager stärkt die Qualität und Resilienz unserer Supply Chain und schafft die Voraussetzungen, um auch künftig aus eigener Substanz zu wachsen”, sagt Michael Volke, Vorstandsvorsitzender der Mast-Jägermeister SE.

Mit dem neuen Fasslager setzt Jägermeister seine unternehmensweite Nachhaltigkeitsstrategie in ein konkretes Infrastrukturprojekt um. Das Gebäude wurde gezielt mit innovativen Technologien ausgestattet, darunter eine Photovoltaikanlage, ein Regenwassermanagement-System sowie eine überwiegend holzbasierte Bauweise. Die eingesetzten Lösungen sind darauf ausgelegt, Energie- und Ressourceneinsatz des Gebäudes effizient zu gestalten. Das Konzept wurde bereits mit der DGNB-Vorzertifizierung in Gold für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet.

Blick in das neu erbaute Fasslager mit den ersten Fässern

 

Der Standort Kamenz ist fest in das Produktionsnetzwerk von Jägermeister eingebunden und ergänzt den Stammsitz in Wolfenbüttel. „Als Familienunternehmen denken wir in Generationen. Unser Anspruch ist es wirtschaftliches Wachstum und ökologische Verantwortung zusammenzudenken. Deshalb investieren wir dort, wo wir langfristige Perspektiven sehen. Das neue Fasslager ist ein weiteres klares Bekenntnis zu Kamenz als Produktionsstandort”, sagt Florian Rehm, Unternehmer und Mehrheitsgesellschafter der Mast-Jägermeister SE.

Oberbürgermeister Michael Preuß war ebenfalls vor Ort und freute sich über die Stärkung des Standortes Kamenz. In seinem Grußwort führte er aus: „Diese Investition ist weit mehr als ein Bauprojekt. Sie ist ein klares Bekenntnis zur Region, ein Signal für sichere Arbeitsplätze und neue Perspektiven. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen und Verwerfungen sowie weltpolitischen Unsicherheitslagen ist es von unschätzbarem Wert, wenn Unternehmen eben nicht zögern, sondern aktiv ihre Zukunft gestalten. Insofern ist die die Eröffnung des Fasslagers auch ein handfestes Zeichen der Hoffnung.“ Als Zeichen der Tradition, der Nachhaltigkeit und Schönheit, alles Attribute die auf das neue Fasslagen und das Handeln von Jägermeister zutreffen überreichte Preuß der Führungsspitze von Jägermeister eine Kamenzer Gewächs – eine Rhododendronstaude.

Die Rhododendronstaude wird sicherlich einen guten Platz im Gelände des neu erbauten Fasslagers finden.

Auch wusste er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung zum Schmunzeln zu bringen, in dem er den größten Sohn der Stadt, Gotthold Ephraim Lessing“ mit seiner „Antwort eines trunknen Dichters“ rezitierte, dessen Schlusszeilen so lauteten: Zu viel kann man wohl trinken,/Doch nie trinkt man genug.“ Das sei doch, so Preuß mit Augenzwinkern, eine absatzfördernde Überlegung.

Dieses Bauprojekt zählt zu den größten Investitionen des Kräuterlikörherstellers der vergangenen Jahre und unterstreicht das Engagement als Arbeitgeber für mehr als 60 Mitarbeitende in der Region.

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