Kamenzer Delegation besuchte Partnerstadt Kolín

Bild 1 Turm der Bartolomäus-Kirche

Bild 2 Auf dem Gang zum Schloss Kačina

Bild 3 Gruppenbild mit polnischer, ungarischer und deutscher Delgation

Bild 4 Festivalumzug

Am letzten Wochenende (12.-14 Juni) fand in der Kamenzer Partnerstadt Kolín das bekannte Kmoch-Festival der Blasmusik statt. Dazu hatte der Bürgermeister von Kolín, Michael Kašpar, den neuen Oberbürgermeister Michael Preuß eingeladen. Leider war es der kleinen Kamenzer Delegation nur möglich, am Sonnabend dem Kmoch-Festival beizuwohnen. Dazu hieß es an diesem Tag zeitig aufstehen, denn schon gegen 9.00 Uhr sollte das Gastprogramm losgehen. Es war schon eindrucksvoll, was die tschechischen Gastgeber für ihre Partnerstädte, u.a. auch Lubań (Polen) und Érd (Ungarn) vorbereitet hatten. Zunächst stand der Besuch des Schlosses Kačina – dem bedeutendsten Gebäude im Empire-Stil in der Tschechischen Republik – auf dem Plan.

Dem folgte ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant „Havířská Bouda“ am Aussichtspunkt Kaňk bei Kutná Hora, dessen Aussichtsturm einen weiten Blick ins Land gestattete. Zurück in Kolín galt es die vielen Blasmusikkapellen und Majorettengruppen zu bewundern, wie sie musizierend und ihr Können zeigend durch die Straßen der Stadt, vorbei an zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern, zum Karlsplatz (Karlovo náměstí) zogen. Dabei kam es auch zu einer Begegnung mit dem Großen Blasorchester aus Kolín, dass seit vielen Jahren die deutschen Blasmusikfans zum Kamenzer Forstfest erfreut.
Nach einem kleinen Stadtrundgang mit Besuch der Jüdischen Synagoge, wo ein Konzert eines Akkordeon-Ensembles stattfand, und des Außenbereiches der Kirche des Heiligen Bartholomäus begab sich die Kamenzer Delegation zum offiziellen Empfang der Stadt Kolín.

Hier kam es – verständlicherweise – auch zu einem persönlichen Treffen zwischen dem Kamenzer Oberbürgermeister und dem Bürgermeister von Kolín. Es war ein erstes Kennenlernen nach der Neuwahl für das Amt des Oberbürgermeisters in Kamenz, dem sicherlich noch weitere folgen werden. Das ein Erinnerungsfoto mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kolíner Stadtspitze gemacht wurde, war natürlich selbstverständlich. Das folgende, abendliche Veranstaltungsprogramm, dass – erstaunlicherweise – u.a. mit einer Beatles-Coverband auf dem Marktplatz begann, dann aber standesgemäß mit Blasmusik fortgesetzt wurde, bei die Kolínerinnen und Kolíner heftig tanzten, bereitet den Abschluss des Kmoch-Festivals am Sonnabend vor. Voll mit Eindrücken und herzlichen Begegnungen, aber auch etwas fußmüde trat die Kamenzer Delegation am späten Abend ihre Heimreise an.

Abschließend sei noch einmal festgestellt, dass es ein schöner Tag in der Partnerstadt Kolín war, der besonderes durch die Aufmerksamkeit und Betreuung der tschechischen Begleiterinnen geprägt war. Dafür sei an diese noch einmal ausdrücklich der Dank gerichtet sowie natürlich an Bürgermeister Michael Kašpar für die ausgesprochene Einladung. Fazit auch: Kolín ist immer eine Reise wert. Wir kommen wieder …

Kleiner Tipp am Rand: In Kolín kann man auch Gebäude finden, die im sogenannten Rondo-Kubismus, einer speziellen Art des Architekturkubismus, den es nur in Tschechen gab, erbaut wurden (Bild 4).


 

Bild 1 Blick in Kolíner Synagoge

Bild 2 Der Kolíner Bürgermeister Michael Kašpar (re.) begrüßt OB Michael Preuß

Bild 3 Erinnerungsfoto mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kolíner Stadtspitze

Bild 4 Dieses Gebäude mit Elementen des Rondo-Kubismus befindet sich am Marktplatz.

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