Was war so los am letzten Juni-Wochende?

30 Jahre sozialpädagogische Tagesgruppe Kamenz

Am Donnerstag, 25. Juni beging die sozialpädagogische Tagesgruppe Kamenz der Bürgerhilfe Sachsen e.V. ihr 30-jähriges Bestehen. Dabei wurden nicht nur die obligatorischen, aber nichtsdestotrotz notwendigen Reden gehalten, vielmehr war es ein Tag, der durch ein gemeinsames Miteinander geprägt war.

Neben der Sozialdezernentin des Landratsamtes, Kristin Penther, überbrachte auch der Oberbürgermeister Michael Preuß die Glückwünsche für dieses Jubiläum und überreichte zur Freude aller anwesenden Kinder einen Gutschein für die Schwimmhalle Kamenz, wohin die Kinder in ihrer Zeit in der Tagesgruppe besonders hingehen. Darüber hinaus bedankte er sich bei der Mannschaft um Anke Richter für ihren engagierten Einsatz für Kinder und Jugendliche bzw. deren Familien in schwierigen Lebenslagen.

Auf der Website der Tagesgruppe heißt es: „Die Tagesgruppe Kamenz betreut Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren in ruhiger Lage in Kamenz. Die Beteiligung der Kinder an der Gestaltung des Außengeländes und der nahe gelegene Spielplatz bieten Raum zum Spielen und Austoben. In intensiver Elternarbeit und differenzierter individueller Hilfe fördern wir Kinder für Schule und Alltag.“ Ziel ist es letztendlich, den verbleib der Kinder und Jugendlichen in Familien zu sichern. Ein schöne, aber auch nicht einfache Aufgabe. https://www.buergerhilfe-sachsen.de/tagesgruppe-kamenz

 

Quelle Fotos: Bürgerhilfe Sachsen e.V. Tagesgruppe Kamenz

Premiere der Kamenzer Sagennacht in der Baderei

Sagenumwoben ging es am Freitag (26. Juni) in der der Baderei zu. Die Eigentümer Anne Hasselbach und Jan Eickhof hatten für die 1. Kamenzer Sagennacht die Baderei zur Verfügung gestellt und gemeinsam mit einem engagierten Team, unter ihnen Ina Förster, Thomas Binder sowie eine Ausdruckstänzerin u.v.a. eine überzeugende szenische Lesung mit Musik und Performance auf die „Bühne“ gebracht, die Publikum begeisterte. Die nächste Vorstellung ist am 14. August 2026. https://www.baderei-kamenz.de/

 

7. Schießen um den Lessing-Pokal

Das 7. Schießen um den Lessingpokal fand am 27. Juni statt. Traditionsgemäß wurden die Pokale vom Kamenzer Oberbürgermeister gestiftet und in den Kategorien „Bürger“, Schützen“ und „Mannschaft“ verliehen. Auch hier war die starke Hitze eine große Herausforderung für die Schützinnen und Schützen, die aus dem ganzen Landkreis Bautzen herbeigeeilt waren. „Insgesamt gingen 115 Starterinnen und Starter an den Schießstand und stellten ihr Können unter Beweis. Dabei wurden rund 4.150 Schuss durch die Läufe getrieben, die die Papierscheiben ordentlich gefordert haben. Der sportliche Ehrgeiz, die Kameradschaft und die Freude am Schießsport standen dabei jederzeit im Mittelpunkt.“, heißt es auf der Website des austragenden Vereins, der Schützengesellschaft Kamenz e.V. Und nach dem Lessing-Pokal-Schießen ist vor dem Lessing-Pokal-Schießen … Traditionen, auch sportlicher Art, wollen erhalten sein und müssen gepflegt werden. https://www.sg-kamenz.de/

 

150 Jahre Feuerwehrwesen in Bernbruch

An einem sehr heißen Wochenende beging die Kamenzer Ortsfeuerwehr Bernbruch 150 Jahre Feuerwehrwesen in Bernbruch. Neben einem bunten Programm u.a. mit Schauvorführungen, Disco, Badewannerennen bis hin zum Frühschoppen mit der Feuerwehrkapelle Kleinhähnchen war der Höhepunkt die Übergabe des Autoschlüssels für das neu in Dienst gestellte MTW-Führungsfahrzeug. Dies wurde standesgemäß durch Oberbürgermeister Michael Preuß vorgenommen, der den Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr einen Gutschein in Höhe von – raten wir mal – richtig, 150 EUR sowie eine Flasche „Jägermeister“ der 800-Jahre-Kamenz-Kollektion überreichte.

Das Fahrzeug war gemäß dem durch den Stadtrat verabschiedeten Brandschutzbedarfsplan angeschafft worden und erhöht an dieser Stelle qualitativ die technischen Bedingungen der Bernbrucher Feuerwehr, vor allem zur Sicherstellung der Führungsstruktur im Nord-Ost Bereich von Kamenz. Das MTW-Führungsfahrzeug soll bei größeren Ereignissen – mit Ausrücken (im Einsatzgebiet) – Zugführer an den Einsatzort bringen, die die Einsatzleiter unterstützen. Es dient auch dazu, die Führungsstruktur mit abzubilden oder auch vom Fahrzeug selbst den Einsatz leiten zu können. http://www.feuerwehr-bernbruch.de/

 

Einweihung der Skulptur „Eva“ des Künstler Johannes Peschel

Man könnte trefflich die Frage stellen, warum der Kamenzer Oberbürgermeister auf der Einweihung anlässlich der Aufstellung der Skulptur „Eva“ im Pulsnitzer Schlosspark ein Grußwort hält. Eingeladen dazu hatte die Vorsitzende des Ernst-Rietschel-Kulturringes e.V., Sabine Schubert. Der Grund ist zweifacher Natur. Zum einen wurde Johannes Peschel am 2. Juni 1931 in Kamenz geboren und konnte damit vor kurzem seinen 95. Geburtstag feiern. Dies war auch der äußere Anlass zur Ausstellung der Skulptur im Schlosspark.

Zum anderen gibt es vielfältige Beziehungen zwischen dem Künstlerehepaar Johannes und Eva Peschel. Wohl jede Kamenzerin und jeder Kamenzer wird die Sandsteingruppe am Lessing-Museum, bestehend aus einer Stele mit Lessing-Zitaten und vier Tierskulpturen kennen. Auch fertigte Johannes Peschel im Rahmen von Sanierungsarbeiten an der Hauptkirche St. Marien zwei Wasserspeier an. Ein etwas verborgenes Kunstwerk und Spielgerät befindet sich an der AWO-Kindereinrichtung „Anne Frank“. Hier ist eine Nashorn-Skulptur aufgestellt, die ebenfalls aus den Händen von Johannes Peschel stammt. All diese Dinge zählte der Oberbürgermeister von Kamenz in seinem Grußwort auf, um auf diese Weise dem noch sehr rüstigen Johannes Peschel für die Werke zu danken, mit denen er bleibende, unübersehbare Akzente im öffentlichen Raum seiner Heimatstadt geschaffen bzw. gesetzt hat und ihn somit die Stadt für ihre Bewohner sowie ihre Gäste bereichert hat. https://www.ostsaechsische-kunsthalle.de/

 

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