Heimkehr nach St. Annen - Einladung zur Feierstunde

Offizielle Übergabe der Holzplastiken des heiligen Hieronymus und des heiligen Bonaventura in der Kamenzer Klosterkirche St. Annen

In vielerlei Hinsicht ein historischer Moment

Am Donnerstag, dem 12. November 2026, kehren zwei bedeutende mittelalterliche Holzplastiken – der heilige Hieronymus und der heilige Bonaventura, beide aus Laubholz und vom Beginn des 16. Jahrhunderts – nach Kamenz zurück. Bei diesen Holzarbeiten handelt es sich um herausragende Zeugnisse der Oberlausitzer Schnitzkunst, die zweifelsfrei aus der Kamenzer Klosterkirche St. Annen stammen. Nach einer wechselvollen Geschichte gelangten die beiden Plastiken in den Besitz der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Dank erfolgreicher Verhandlungen kehren die Kunstwerke an ihren ursprünglichen Bestimmungsort als Dauerleihgabe zurück – in die Klosterkirche St. Annen, das heutige Sakralmuseum Kamenz. Neben den inhaltlichen Aktivitäten der Leiterin der Städtischen Sammlungen Kamenz, Frau Dr. Sylke Kaufmann – in Abstimmung mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Kamenz-Cunnersdorf –, hat u.a. auch eine Spendenaktion zum Gelingen des Vorhabens beigetragen, die der ehemalige Inhaber des Oberbürgermeisteramtes, Roland Dantz, und sein Nachfolger Michael Preuß ins Leben gerufen hatten.

Aus Anlass dieser besonderen Rückkehr wird die Stadt Kamenz die offizielle Übergabe und die Einweihung der beiden Kunstwerke an ihrem neuen und zugleich alten Standort mit einer Feierstunde würdigen.  die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 12. November 2026, um 17.00 Uhr in der Klosterkirche St. Annen in Kamenz statt. Zu dieser Feierstunde sind alle interessierten Kamenzer Bürgerinnen und Bürger sowie auswärtigen Gäste herzlich eingeladen.

Mit der Rückkehr der Holzplastiken an den Ort, für den sie ursprünglich geschaffen wurden und an dem sie sich mehrere Jahrhunderte lang befanden, kehrt ein Stück Geschichte nach Kamenz heim. Die Holzfiguren werden in der Klosterkirche St. Annen die Präsentation der mittelalterlichen Kamenzer Kunstwerke bereichern und die bisher verfolgte Konzeption der Ausstellung inhaltlich abrunden – insofern in vielerlei Hinsicht ein historischer Moment.

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