Zejler-Preis 2026 – Verleihung des Preises für sorbische Sprache
Bild 1: Grußwort des Oberbürgermeisters Michael Preuß
Bild 2: Preisträgerin Theresia Schön / Rejza Šěnowa
Am Mittwoch, dem 9. September 2026, wurde Theresia Schön / Rejza Šěnowa in der Kamenzer Klosterkirche St. Annen von der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, mit dem Zejler-Preis für sorbische Sprache ausgezeichnet. Die Preisträgerin erhielt die Ehrung für ihr außergewöhnliches Engagement „auf dem Gebiet der sorbischen Bildung, Übersetzung und der Publizistik“.
Bereits zum sechsten Mal wurde der Preis verliehen und setzt ein wichtiges Zeichen für das Zusammenleben mit der sorbischen Gemeinschaft. Mit der Auszeichnung werden beispielhafte Bemühungen gewürdigt, die das Sorbische als lebendige Alltagssprache vermitteln und stärken. Oberbürgermeister Michael Preuß betonte in seinem Grußwort, dass das Wirken von Theresia Schön / Rejza Šěnowa genau diesem Anspruch entspricht. Als Schulleiterin des sorbischen Gymnasiums in den neunziger Jahren lag ihr nicht nur der Ausbau des zweisprachigen Unterrichts in allen Fächern am Herzen, sondern ebenso die Förderung des sorbischen Lehrernachwuchses. Unter ihrer Leitung wurden schulbegleitende Projekte in den Bereichen Theater, Sport und Literatur gezielt vorangetrieben. Besonders die Schülerinnen und Schüler wurden dazu ermutigt, sich intensiv mit ihrer eigenen Sprache sowie den damit verbundenen Traditionen und Werten auseinanderzusetzen.
Bereits zum sechsten Mal wurde der Preis verliehen und setzt ein wichtiges Zeichen für das Zusammenleben mit der sorbischen Gemeinschaft. Mit der Auszeichnung werden beispielhafte Bemühungen gewürdigt, die das Sorbische als lebendige Alltagssprache vermitteln und stärken. Oberbürgermeister Michael Preuß betonte in seinem Grußwort, dass das Wirken von Theresia Schön / Rejza Šěnowa genau diesem Anspruch entspricht. Als Schulleiterin des sorbischen Gymnasiums in den neunziger Jahren lag ihr nicht nur der Ausbau des zweisprachigen Unterrichts in allen Fächern am Herzen, sondern ebenso die Förderung des sorbischen Lehrernachwuchses. Unter ihrer Leitung wurden schulbegleitende Projekte in den Bereichen Theater, Sport und Literatur gezielt vorangetrieben. Besonders die Schülerinnen und Schüler wurden dazu ermutigt, sich intensiv mit ihrer eigenen Sprache sowie den damit verbundenen Traditionen und Werten auseinanderzusetzen.
Bild 3: Staatsministerin Klepsch übergibt im Beisein von Frau Šěnowas Ehemann und der Laudatorin Měrana Cušcyna die Auszeichnungsurkunde
Bild 4: Gratulation des Oberbürgermeisters
Neben ihrer Tätigkeit als Autorin zahlreicher Beiträge in verschiedenen sorbischen Medien verdient auch ihr Engagement für die Übersetzung von Lehrbüchern, Lehrmitteln und Kinderliteratur besondere Anerkennung. In diesem Jahr erschien ihre Übertragung von Otfried Preußlers Kinderbuch »Das kleine Gespenst« in obersorbischer Sprache. All dies steht beispielhaft für das umfassende Wirken von Theresia Schön / Rejza Šěnowa und gibt einen Einblick in ihre beständigen Bemühungen um den Erhalt und die Weitergabe der sorbischen Sprache – ein Einsatz, den sie auch im Ruhestand unermüdlich fortsetzt.
Zahlreiche Gäste, Wegbegleiter, Freunde und Mitglieder der sorbischen Gemeinschaft kamen am vergangenen Mittwoch in die Klosterkirche, um der sichtlich gerührten Preisträgerin persönlich zu gratulieren. Die Preisverleihung wurde durch Musiker des Sorbischen National-Ensembles musikalisch umrahmt.
Der Zejler-Preis wird seit 2014 alle zwei Jahre durch eine siebenköpfige Jury vergeben und trägt den Namen des sorbischen Lyrikers und Theologen Handrij Zejler (1804–1872).

